UVP 8.645 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Schwarz und schön
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Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Fahrstabilität
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Kurze Wartungsintervalle
Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.575mm
Länge2.310mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.100mm
Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung61 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment63 NM bei 6.600 U/Min
Höchstgeschw.176km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km

Fahrwerk

RahmenbauartPerimeter
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenGasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm
Reifen vorne120/70 R18M/C 59H
Reifen hinten160/60 R17M/C 69H
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)

Fazit - ein Cruiser

Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.

Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.

Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 7.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: seit 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: mattschwarz, mattgrün

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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Kawasaki Vulcan S vs. Royal Enfield Guerrilla 450: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Kategorie“ wirken, heißt das noch lange nicht, dass sie sich im Alltag gleich anfühlen. Genau darum geht es beim Vergleich Kawasaki Vulcan S und Royal Enfield Guerrilla 450: Beide Modelle stehen für einen entspannten Fahrstil, aber sie verfolgen ihn mit unterschiedlichen Konzepten. Während die Vulcan S stark auf moderne Cruiser-Usability setzt, bringt die Guerrilla 450 eine deutlich eigenständigere Retro-Note mit und zielt auf ein Motorrad, das sich auch abseits der klassischen Cruiser-Routen wohlfühlt.

Grundidee im Vergleich: Cruiser-Feeling vs. eigenständiger Retro-Charakter

Die Kawasaki Vulcan S ist als Cruiser so gedacht, dass sie im Alltag leicht zugänglich bleibt. Das merkt man vor allem an der Art, wie sie sich fahren lässt: ruhig, kontrolliert und mit einem Fokus auf Komfort. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst Charakter zeigt. Sie ist nicht nur „ein weiterer Cruiser“, sondern eher ein Modell, das Retro-Design und moderne Ansprüche zusammenbringen will.

Im direkten Vergleich wird schnell klar: Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt und auch auf längeren Strecken entspannt bleibt, landet eher bei der Vulcan S. Wer dagegen ein Bike möchte, das sich durch Stil und Fahrgefühl abhebt und dabei trotzdem alltagstauglich bleibt, findet in der Guerrilla 450 oft den besseren Match.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motorvergleich geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, was daraus im Fahrbetrieb wird. Die Kawasaki Vulcan S liefert ein Ansprechverhalten, das auf gleichmäßiges Fahren ausgelegt ist. Dadurch wirkt sie besonders dann souverän, wenn das Tempo konstant gehalten wird oder wenn man in der Stadt zügig, aber ohne hektische Gaswechsel unterwegs ist.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt ihre Stärken eher in einem anderen Rhythmus aus: Sie wirkt lebendiger im Gefühl, wenn man das Gas gezielt nutzt und die Drehzahlen etwas mehr „mitnimmt“. Das kann im Alltag Spaß machen, weil das Motorrad nicht nur „mitläuft“, sondern aktiv zum Fahren einlädt. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl weniger „automatisch“ als bei der Vulcan S – wer sehr entspannt und gleichmäßig unterwegs sein möchte, muss sich eventuell etwas mehr an den Charakter gewöhnen.

Stärken und Schwächen beim Motor

  • Kawasaki Vulcan S: Stärken liegen in der gut dosierbaren Art und dem ruhigen, kontrollierten Vortrieb. Schwäche: Wer maximale Dynamik „auf Knopfdruck“ erwartet, muss die passende Fahrweise finden.
  • Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken liegen im lebendigeren Antriebserlebnis und dem stärkeren „Mitmach“-Gefühl. Schwäche: Für sehr gleichmäßiges Cruisen kann das weniger automatisch wirken.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Fahrwerkvergleich zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder auf Fahrbahnunebenheiten und Kurven reagieren. Die Kawasaki Vulcan S ist darauf ausgelegt, den Fahrer über längere Zeit entspannt zu tragen. Das Fahrwerk unterstützt ein kontrolliertes Einlenken und vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Strecke nicht perfekt ist.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Handling oft etwas direkter. Das macht sie interessant, wenn häufig Stadtverkehr, enge Kurven oder wechselnde Straßenbedingungen anstehen. Gleichzeitig kann das direkte Gefühl je nach Fahrstil stärker auffallen – wer sehr „schwebend“ und maximal komfortorientiert unterwegs sein möchte, könnte die Vulcan S als angenehmer empfinden.

Kurvengefühl und Alltag

Beide Motorräder können Kurven gut, aber auf unterschiedliche Weise: Die Vulcan S wirkt eher wie ein Cruiser, der Stabilität priorisiert. Die Guerrilla 450 wirkt eher wie ein Motorrad, das man gern bewegt und das sich in vielen Situationen agil anfühlt. Für Pendler und Stadtfahrer ist die Guerrilla 450 dadurch oft attraktiver. Für längere Ausfahrten mit Fokus auf entspanntes Tempo ist die Vulcan S häufig die passendere Wahl.

Ergonomie und Sitzposition: Wer passt besser?

Gerade bei Cruiser-ähnlichen Konzepten entscheidet die Ergonomie darüber, ob ein Motorrad wirklich „passt“. Die Kawasaki Vulcan S ist dafür bekannt, dass sie sich an unterschiedliche Körpergrößen anpassen lässt. Das hilft besonders dann, wenn nicht nur die Sitzhöhe, sondern auch das persönliche Wohlgefühl im Stand und beim Rangieren zählt.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt ebenfalls auf eine zugängliche Sitzhaltung, wirkt aber in der Gesamterscheinung kompakter und „urbaner“. Das kann für kleinere Fahrerinnen und Fahrer oder für alle, die viel im Stop-and-go unterwegs sind, ein Vorteil sein. Wer jedoch sehr lange Strecken mit maximaler Entlastung plant, wird bei der Vulcan S oft schneller ein rundes Setup finden.

Stärken und Schwächen bei der Ergonomie

  • Kawasaki Vulcan S: Stärken: flexible Anpassbarkeit und ein insgesamt sehr komfortorientiertes Sitzgefühl. Schwäche: Wer ein besonders „kompaktes“ Urban-Feeling sucht, könnte die Cruiser-Optik als etwas klassischer empfinden.
  • Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken: kompakter Eindruck, oft angenehm im Stadtbetrieb und beim Rangieren. Schwäche: Für sehr lange Touren kann die persönliche Passform stärker vom individuellen Körperbau abhängen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Beim Bremsenvergleich geht es um Dosierbarkeit und darum, wie gut das Motorrad in kritischen Situationen kontrollierbar bleibt. Die Kawasaki Vulcan S vermittelt dabei häufig ein sehr direktes, gut vorhersehbares Bremsgefühl. Das ist besonders wertvoll, wenn man im Alltag häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert oder wenn Verkehrslücken schnell entstehen und man entsprechend reagieren muss.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 bremst ebenfalls solide und wirkt in der Praxis berechenbar. Je nach Fahrstil kann das Bremsgefühl etwas anders „sprechen“ als bei der Vulcan S: Wer sehr fein dosiert, wird sich vermutlich schnell zurechtfinden. Wer hingegen gewohnt ist, mit kräftigen Eingriffen zu arbeiten, sollte die Charakteristik im Probefahren prüfen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Tour

Im Alltag zählt mehr als nur der erste Eindruck. Dazu gehören Dinge wie Gewicht, Handlichkeit, Ergonomie und das Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk. Die Kawasaki Vulcan S ist besonders dann stark, wenn das Motorrad „einfach funktioniert“: anfahren, beschleunigen, konstant fahren, entspannt ankommen. Das macht sie zu einer sehr guten Wahl für Pendler und für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 punktet vor allem dort, wo das Motorrad häufig bewegt wird: Stadtverkehr, kurze Ausfahrten, spontane Touren und Strecken mit vielen Kurven. Sie wirkt wie ein Bike, das man gern nutzt, weil es nicht nur Transport ist, sondern ein Erlebnis. Für lange Autobahnphasen oder sehr gleichförmige Strecken kann die Vulcan S jedoch im Gesamtkonzept oft entspannter wirken.

Stärken und Schwächen im Gesamtpaket

  • Kawasaki Vulcan S: Stärken: komfortorientiert, souverän im gleichmäßigen Fahrbetrieb, oft sehr angenehm für längere Fahrten. Schwäche: weniger „verspielt“ im Charakter – wer maximale Individualität sucht, könnte sich schneller an der Guerrilla 450 orientieren.
  • Royal Enfield Guerrilla 450: Stärken: lebendiges Fahrgefühl, starker Retro-Charakter, oft sehr attraktiv für Stadt und Landstraße. Schwäche: für maximal entspanntes Cruisen kann die Abstimmung je nach Fahrstil weniger „automatisch“ wirken.

Design und Markenidentität: Nicht nur Optik, sondern Haltung

Auch wenn es im Vergleich vor allem um Fahrdynamik geht: Design beeinflusst die Kaufentscheidung stark. Die Kawasaki Vulcan S wirkt modern und aufgeräumt, ohne zu verspielt zu sein. Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt dagegen auf eine deutlich markantere Retro-Anmutung. Das kann im Alltag sogar praktisch sein: Wer das Motorrad gern sieht und gern aus der Garage holt, fährt es oft auch häufiger.

Welche Kaufentscheidung ist sinnvoll?

Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber sie richten sich an unterschiedliche Erwartungen. Die Kawasaki Vulcan S ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein komfortabler Cruiser-Ansatz im Vordergrund steht und das Motorrad möglichst „stressfrei“ funktionieren soll. Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist besonders dann stark, wenn ein Motorrad mit Charakter gesucht wird, das sich im urbanen Umfeld und auf kurvigen Strecken lebendig anfühlt.

Fazit:

Die Kawasaki Vulcan S ist für viele die rundere Wahl, wenn Komfort, kontrolliertes Fahrverhalten und eine entspannte Sitz- und Fahrhaltung wichtiger sind als ein besonders „lautes“ Charaktergefühl. Sie passt gut zu Pendlern, Tourenfahrern und allen, die ein Cruiser-Konzept suchen, das sich schnell vertraut anfühlt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 empfiehlt sich eher für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad mit eigenständigem Retro-Charakter möchten und das Fahrgefühl aktiv erleben wollen – besonders im Stadtverkehr und auf abwechslungsreichen Landstraßen. Wer viel gleichmäßig cruised und möglichst wenig „nachjustieren“ möchte, liegt mit der Vulcan S oft richtig. Wer dagegen gern bewegt, Kurven sucht und ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein austauschbarer Cruiser anfühlt, findet in der Guerrilla 450 meist die passendere Option.

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