UVP 8.645 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 3.529 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Schwarz und schön
Weiter zum Testbericht
Das neue 125er Nakedbike mit spürbaren Verbesserungen.
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrkomfort
  • Fahrstabilität
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Kurze Wartungsintervalle
Pro:
  • Leicht, agil und wendig
  • einfaches Fahrverhalten
  • ordentliche Bremsen
  • gute Ausstattung
  • günstiger Preis
Kontra:
  • eingeschränkte Sozius-Tauglichkeit
  • Einrichtung der Navigations-App ist eine Zumutung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht229kg
Radstand1.575mm
Länge2.310mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.100mm
Gewicht154kg
Radstand1.375mm
Länge2.020mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder-Viertaktmotor mit 4 Ventilen und elektronischer Einspritzung
Hubraum125ccm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung61 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment63 NM bei 6.600 U/Min
Höchstgeschw.176km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km
Leistung15 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.110km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite652km

Fahrwerk

RahmenbauartPerimeter
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenGasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm
Reifen vorne120/70 R18M/C 59H
Reifen hinten160/60 R17M/C 69H
RahmenbauartStahl-Gitterrohrrahmen
Federung vorne35 mm-Upside-Down-Gabe (Federweg 110)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Stahl
Reifen vorne110/70-17
Reifen hinten150/60-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolbenzange ( Ø 220 mm)

Fazit - ein Cruiser

Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.

Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.

Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 7.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.500€
  • Baujahre: seit 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: mattschwarz, mattgrün

Fazit: Der Geheimtipp im 125er-Segment?

Die Voge R125S zeigt eindrucksvoll, wie stark sich chinesische Motorradhersteller in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Sie bietet:

  • Die maximal zulässigen 15 PS der A1-Klasse.
  • Moderne Assistenzsysteme inklusive ABS und Traktionskontrolle.
  • Ein zeitgemäßes Design.
  • Ein überraschend hochwertiges Fahrwerk.
  • Umfangreiche Ausstattung mit LCD-Display, Smartphone-Anbindung und USB-Anschluss.  
  • Einen attraktiven Preis.

Perfekt ist sie nicht. Das Prestige etablierter Marken erreicht sie noch nicht, und Langzeiterfahrungen über viele Jahre sind naturgemäß weniger umfangreich als bei Honda, Yamaha oder KTM. Dennoch liefert Voge ein Gesamtpaket, das man in dieser Preisklasse kaum ignorieren kann.

Unterm Strich wirkt die neue R125S wie genau das, was viele junge Fahrer suchen: ein sportliches, modernes und voll ausgestattetes Motorrad, das nicht das Konto sprengt. Wer sich derzeit nach einer 125er umsieht und bereit ist, auch einmal über die bekannten Marken hinauszuschauen, sollte der Voge R125S definitiv eine Probefahrt gönnen. Sie könnte sich als eine der spannendsten Überraschungen ihrer Klasse entpuppen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 3.529 €
  • Verfügbarkeit: ab 08/2026
  • Farben: Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Vulcan S vs. Voge R125S: Vergleich für Alltag, Fahrgefühl und Anspruch

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau das, was im Alltag zählt: Fahrgefühl, Ergonomie und der Charakter des Motors. Der Vergleich zwischen Kawasaki Vulcan S und Voge R125S zeigt, wie stark sich Cruiser-Ansatz und sportlich-nüchterner Roadster-Charakter unterscheiden können – und warum beide Modelle je nach Fahrprofil die bessere Wahl sein können.

Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Linie vs. kompakter Roadster

Die Kawasaki Vulcan S steht für eine Cruiser-typische Sitzhaltung und ein entspanntes Vorankommen. Der Fokus liegt auf Komfort, gut dosierbarer Leistungsentfaltung und einem Fahrstil, der eher auf flüssiges Gleiten als auf hektisches Beschleunigen setzt. Die Voge R125S dagegen wirkt wie ein modernes, kompaktes Motorrad für den Einstieg: leicht zu handeln, alltagstauglich und mit einem Motor, der sich vor allem im städtischen Rhythmus und auf kurzen bis mittleren Strecken wohlfühlt.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter: Die Kawasaki Vulcan S zielt auf ein souveränes Fahren mit einem Motor, der sich für längere Strecken und gleichmäßige Fahrt gut eignet. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei weniger „spontan-aufgedreht“, sondern eher „bereit und kontrolliert“. Das macht sie besonders interessant, wenn häufige Stop-and-Go-Situationen zwar vorkommen, aber auch längere Abschnitte auf Landstraßen oder Autobahnzubringern dazugehören.

Die Voge R125S spielt ihre Stärken dort aus, wo es schnell gehen muss: an Ampeln, im dichten Verkehr und bei kurzen Wegen. Der Motor wirkt lebendig und lässt sich meist unkompliziert in den passenden Drehzahlbereich bringen. Wer vor allem innerorts fährt oder das Motorrad als flexibles Alltagsgerät nutzt, bekommt hier ein Konzept, das sich schnell anfühlt und wenig „Erklärarbeit“ braucht.

Sitzposition und Ergonomie: Cruiser-Komfort vs. agiles Handling

Ein großer Unterschied liegt in der Körperhaltung. Die Kawasaki Vulcan S bietet eine Cruiser-nahe Sitzposition, die auf entspannteres Sitzen ausgelegt ist. Das kann besonders dann überzeugen, wenn längere Fahrten geplant sind oder wenn die Arme nicht ständig „gegen“ das Lenken arbeiten sollen. Gleichzeitig ist die Ergonomie so gestaltet, dass man auch im Alltag nicht das Gefühl hat, nur für eine bestimmte Art von Strecke gebaut zu sein.

Die Voge R125S setzt eher auf eine aufgeräumte, straßentaugliche Sitzhaltung, die das Motorrad handlich wirken lässt. Das hilft vor allem beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und beim zügigen Vorankommen in der Stadt. Wer häufig zwischen Parklücken, Einfahrten und engen Straßen unterwegs ist, profitiert von der agilen Anmutung.

Fahrwerk und Fahrgefühl: Stabilität vs. leichte Wendigkeit

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Kawasaki Vulcan S wirkt auf längeren Strecken tendenziell ruhiger und gibt dem Fahrer ein Gefühl von Stabilität. Das ist angenehm, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist und man nicht ständig nachjustieren möchte. Auch bei gleichmäßigem Tempo macht das Konzept Sinn: Das Motorrad bleibt „in der Spur“, ohne dass man ständig aktiv gegenlenken muss.

Die Voge R125S punktet dagegen mit einem leichteren, direkteren Eindruck. Gerade in Alltagssituationen – etwa beim Einlenken in enge Kurven oder beim schnellen Wechsel von Tempo und Richtung – wirkt das Motorrad unkompliziert. Wer häufig kurze Strecken fährt und das Motorrad oft „im Flow“ bewegt, wird die Wendigkeit zu schätzen wissen.

Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich das Tempo kontrollieren?

Bei der Bremsleistung geht es nicht nur um „Stopp aus hoher Geschwindigkeit“, sondern vor allem um Dosierbarkeit und Vertrauen im Alltag. Die Kawasaki Vulcan S vermittelt hier ein eher cruiser-typisches Sicherheitsgefühl: Man kann das Tempo kontrolliert reduzieren, ohne dass die Bremswirkung unruhig wirkt. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig vorausschauend fährt und nicht ständig hart bremsen muss.

Die Voge R125S spielt ihre Stärken ebenfalls im Alltag aus. Gerade bei moderaten Geschwindigkeiten und häufigen Bremsvorgängen in der Stadt ist eine klare Rückmeldung wichtig. Im Vergleich wirkt die Voge dabei oft „direkt“, was das Gefühl von Kontrolle erhöht – vor allem für Fahrer, die noch Routine aufbauen.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und typische Nutzung

Für die Kawasaki Vulcan S spricht vor allem die Kombination aus entspannter Sitzhaltung und einem Motor, der sich für längere Fahrten gut eignet. Wer regelmäßig auch außerhalb der Stadt unterwegs ist, findet hier ein Motorrad, das nicht nach kurzer Zeit „anstrengend“ wird. Das Konzept passt besonders zu Fahrern, die gern gleichmäßig fahren und Komfort priorisieren.

Die Voge R125S ist dagegen ein starkes Argument für den täglichen Einsatz: Sie wirkt leicht zu bewegen, schnell im Handling und eignet sich gut, um Routine aufzubauen. Wer vor allem Stadtverkehr, kurze Strecken und gelegentliche Ausflüge fährt, bekommt ein Motorrad, das sich nicht sperrig anfühlt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Vulcan S – Stärken

  • Komfortorientierte Sitzposition für entspannteres Fahren
  • Ruhigeres Fahrgefühl auf längeren Strecken
  • Kontrollierte Leistungsentfaltung für gleichmäßiges Tempo

Kawasaki Vulcan S – Schwächen

  • Wer vor allem maximale Agilität im engen Stadtverkehr sucht, könnte den Cruiser-Charakter weniger „spritzig“ finden
  • Für sehr kurze, hektische Fahrten wirkt das Konzept manchmal weniger „leichtfüßig“ als bei kompakteren Modellen

Voge R125S – Stärken

  • Handliches Handling im Alltag
  • Lebendiger Charakter für Stadt und kurze Strecken
  • Einsteigerfreundliches Fahrgefühl durch unkomplizierte Bedienbarkeit

Voge R125S – Schwächen

  • Für lange Strecken mit hohem Tempo ist der Fokus stärker auf Alltagstauglichkeit als auf „Cruising auf Strecke“ ausgelegt
  • Wer viel Reserven für Überholmanöver bei höheren Geschwindigkeiten erwartet, wird eher zur größeren bzw. cruiser-orientierten Auslegung greifen

Design und Ausstattung: Was man beim Blick auf das Motorrad mitnimmt

Auch wenn Design subjektiv ist, beeinflusst es das Fahrgefühl indirekt: Die Kawasaki Vulcan S wirkt wie ein klassischer Cruiser, der bewusst auf entspannte Optik und stimmige Proportionen setzt. Die Voge R125S präsentiert sich dagegen modern und kompakt, was gut zu ihrem „Alltagsgerät“-Charakter passt.

Bei der Ausstattung zeigt sich im Vergleich vor allem, wie die Hersteller das Nutzungsszenario sehen: Die Kawasaki wirkt stärker auf Komfort und Langstreckenroutine ausgerichtet, während die Voge auf einfache Bedienbarkeit und unkomplizierte Praxis setzt.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich zwischen Kawasaki Vulcan S und Voge R125S lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer vor allem entspannt fahren möchte, längere Strecken plant und Wert auf ein ruhiges, komfortorientiertes Gesamtpaket legt, findet in der Kawasaki ein stimmiges Konzept. Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist, das Motorrad leicht bewegen möchte und ein unkompliziertes Setup für den Einstieg sucht, wird mit der Voge sehr zufrieden sein.

Fazit:

Die Kawasaki Vulcan S ist die bessere Wahl, wenn Komfort, eine entspannte Sitzposition und ein ruhigeres Fahrgefühl im Vordergrund stehen – besonders dann, wenn regelmäßig auch längere Strecken oder Landstraßenabschnitte dabei sind. Sie passt zu Fahrern, die gleichmäßig unterwegs sein möchten und das Motorrad als Reise- und Alltagsbegleiter sehen, der nicht nach kurzer Zeit ermüdet.

Die Voge R125S überzeugt vor allem im Alltag: leicht zu handeln, schnell im Kopf und angenehm im Stadtverkehr. Sie ist ideal für Einsteiger oder alle, die ein unkompliziertes Motorrad für kurze Wege, häufiges Stop-and-Go und spontane Ausfahrten suchen. Wer Wendigkeit und direkte Bedienbarkeit priorisiert, bekommt mit der Voge das passendere Gesamtpaket.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙