UVP 8.095 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Test des todschicken Zweizylinder Retro-Bikes von Kawasaki
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik & klassische Rundinstrumente
  • Gewicht & Handling
  • gute Bremsen vorne
  • bequeme Sitzposition
  • verstellbare Hebel
Kontra:
  • kleiner Tank
  • einige Merkmale nicht 100% Retro
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht187kg
Radstand1.405mm
Länge2.065mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.115mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite357km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenHorizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.
 
Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.400 € inkl. Überführung
  • Verfügbarkeit: ab 02/2022
  • Farben: grün, grau, schwarz

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Kawasaki Z 650 RS vs. KTM 1290 Super Duke R – welcher Naked-Bike-Typ passt besser?

Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, die sich nicht nur optisch, sondern vor allem vom Charakter her stark unterscheiden, wird der Vergleich spannend. Die Kawasaki Z 650 RS steht für ein agiles, alltagstaugliches Konzept mit spürbarer Leichtigkeit und einem Motor, der sich gut dosieren lässt. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist die Ansage für alle, die maximale Performance, einen intensiven Antritt und ein deutlich sportlicheres Setup suchen. Beide Bikes machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art.

Grundidee: Fahrgefühl und Zielgruppe

Die Kawasaki Z 650 RS wirkt wie ein Bike, das man gerne jeden Tag bewegt. Der Fokus liegt auf einem harmonischen Gesamtpaket: Motor, Sitzposition und Handling greifen zusammen, sodass sich auch längere Strecken oder spontane Touren entspannt anfühlen. Dabei bleibt das Bike nahbar, ohne langweilig zu werden.

Die KTM 1290 Super Duke R verfolgt dagegen einen klaren Performance-Ansatz. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, Dynamik nicht nur zu versprechen, sondern spürbar zu liefern. Wer häufig zügig fährt, Kurven energisch angeht oder einfach die Kraftreserve liebt, findet hier ein sehr direktes, forderndes und gleichzeitig faszinierendes Fahrgefühl.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Beim Motor geht es im Vergleich weniger um „mehr“ oder „weniger“, sondern um den Charakter. Die Kawasaki Z 650 RS bietet einen Antrieb, der sich im Alltag angenehm kontrollieren lässt. Die Kraft kommt so, dass man in vielen Situationen ohne großes Nachdenken zügig vorankommt. Das macht das Bike besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Landstraße und gemischte Strecken anstehen.

Die KTM 1290 Super Duke R spielt in einer anderen Liga. Der Motor wirkt deutlich durchsetzungsstärker und sorgt für ein intensives Beschleunigungsgefühl. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim kräftigen Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Bereichen zeigt sich die Stärke: Das Bike zieht nach vorn, als wolle es die nächsten Meter „mitnehmen“. Gleichzeitig bedeutet das auch: Wer die Leistung nutzt, merkt schnell, dass das Motorrad mehr Aufmerksamkeit fordert.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Kawasaki Z 650 RS: Stärke ist die gut dosierbare Kraft und das entspannte Vorankommen. Schwäche kann sein, dass wer konsequent nach maximalem Kick sucht, schneller „mehr“ will.
  • KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist der starke, intensive Antrieb und die große Reserven. Schwäche kann sein, dass das Bike im Alltag mitunter „zu viel“ sein kann, wenn eher entspannt gefahren wird.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Durchsetzung

Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt wie ein Motorrad, das Kurven gerne „mitnimmt“. Das Fahrwerk unterstützt ein flüssiges Einlenken und vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders wenn das Tempo moderat bis zügig ist. Dadurch eignet sich das Bike gut für Fahrer, die gerne dynamisch fahren, aber nicht ständig am Limit arbeiten möchten.

Die KTM 1290 Super Duke R ist spürbar auf sportliche Performance getrimmt. Das Motorrad liegt stabiler und „arbeitet“ mit mehr Druck. In schnellen Passagen und bei ambitionierter Fahrweise fühlt sich das Setup sehr stimmig an. Gleichzeitig kann das Bike bei sehr langsamer Fahrt oder in unruhigem Terrain weniger „leichtfüßig“ wirken als die Kawasaki – nicht weil es schlecht ist, sondern weil die Auslegung klar in Richtung sportlicher Dynamik geht.

Bremsen und Fahrstabilität

Auch bei den Bremsen zeigt sich die Philosophie: Die Kawasaki Z 650 RS bietet eine solide, gut dosierbare Verzögerung, die sich für Alltag und sportliche Landstraßenfahrten sehr gut anfühlt. Die KTM 1290 Super Duke R bringt mehr „Biss“ und unterstützt damit die sportlichere Gangart. Wer häufig stark verzögert oder zügig in Kurven einfährt, profitiert von der KTM-typischen Durchsetzung.

Elektronik und Fahrmodi: Komfort vs. Kontrolle

Elektronik ist bei modernen Naked Bikes ein wichtiger Teil des Fahrgefühls. Die Kawasaki Z 650 RS setzt auf ein Paket, das vor allem das Fahren unkompliziert macht. Das Motorrad bleibt dadurch angenehm zugänglich, auch wenn man nicht ständig mit Einstellungen beschäftigt sein möchte.

Die KTM 1290 Super Duke R bietet in der Regel mehr Möglichkeiten, das Motorrad an den eigenen Stil anzupassen. Das ist ein Vorteil, wenn man gezielt Fahrmodi nutzen möchte oder wenn sich die Fahrbedingungen stark unterscheiden. Wer gerne „mit dem Bike arbeitet“, bekommt hier mehr Stellschrauben.

Stärken und Schwächen bei der Elektronik

  • Kawasaki Z 650 RS: Stärke ist die unkomplizierte, alltagstaugliche Abstimmung. Schwäche kann sein, dass weniger Feintuning gewünscht wird, wenn man maximale Anpassbarkeit sucht.
  • KTM 1290 Super Duke R: Stärke ist die größere Bandbreite an Kontrolle und Anpassung. Schwäche kann sein, dass das Bike dadurch stärker „eingestellt“ werden will, wenn man es wirklich passend nutzen möchte.

Ergonomie und Alltag: Wer fährt wann welches Bike?

Die Kawasaki Z 650 RS spielt ihre Stärken besonders im Alltag aus. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Das Bike ist außerdem ein guter Begleiter für Pendeln, Wochenendtouren und Strecken, bei denen man nicht ständig auf maximale Sportlichkeit ausgerichtet ist.

Die KTM 1290 Super Duke R ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit klarer sportlicher Ausrichtung. Wer gerne zügig unterwegs ist, findet eine Sitzposition, die das aktive Fahren unterstützt. Für sehr lange, entspannte Fahrten kann es je nach Fahrstil und Körpergefühl jedoch sein, dass die KTM einen Tick „sportlicher“ fordert als die Kawasaki.

Fazit: Welche Maschine ist für wen die bessere Wahl?

Die Kawasaki Z 650 RS ist die bessere Wahl, wenn ein Naked Bike gesucht wird, das im Alltag überzeugt: leicht zu bewegen, angenehm dosierbar im Antrieb und mit einem Handling, das auch auf wechselnden Strecken Spaß macht. Wer ein Motorrad möchte, das man einfach gerne fährt – ohne ständig die „große Leistung“ im Hinterkopf zu haben – trifft mit der Kawasaki sehr gut.

Die KTM 1290 Super Duke R passt am besten zu Fahrern, die Performance wirklich auskosten wollen. Der starke Motor, die sportlichere Abstimmung und die insgesamt deutlich dynamischere Auslegung machen das Bike besonders attraktiv für ambitionierte Landstraßenfahrten und alle, die beim Beschleunigen und in schnellen Passagen ein intensives Erlebnis suchen. Wer mehr Reserven, mehr Druck und mehr „Wow“ möchte, wird mit der KTM glücklicher.

Kurz gesagt: Kawasaki Z 650 RS für den vielseitigen, entspannten Spaß – KTM 1290 Super Duke R für maximale Dynamik und sportliche Ansprüche.

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