| UVP | 8.095 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Optik & klassische Rundinstrumente
- Gewicht & Handling
- gute Bremsen vorne
- bequeme Sitzposition
- verstellbare Hebel
- kleiner Tank
- einige Merkmale nicht 100% Retro
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 187 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 357 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | DoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Kawasaki Z 650 RS vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Naked-Bike-Vergleich im Detail
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, die beide nach Fahrspaß klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 650 RS steht für einen zugänglichen Einstieg in die sportliche Klasse: leicht zu bewegen, alltagstauglich und mit einem Motor, der sich sauber dosieren lässt. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist eher die Ansage für alle, die maximale Dynamik wollen – mit deutlich mehr Temperament, moderner Elektronik und einem Fahrgefühl, das auf sportliche Ansprüche ausgelegt ist.
Im Folgenden geht es nicht um bloße Datenlisten, sondern darum, wie sich die Unterschiede im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen. Dabei werden die Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – damit am Ende klar wird, welches Bike besser zum eigenen Fahrstil passt.
Motorcharakter: entspanntes Ansprechverhalten vs. kompromisslose Power
Kawasaki Z 650 RS: souverän und gut kontrollierbar
Die Kawasaki Z 650 RS wirkt wie ein Bike, das man schnell versteht. Der Motor liefert Schub, ohne dass man ständig „aufpassen“ muss. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen zeigt sich das als Vorteil: Gasbefehle werden direkt umgesetzt, die Leistungsentfaltung bleibt dabei harmonisch. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn Fahrspaß nicht automatisch heißen soll, dass jede Ausfahrt in Stress endet.
Triumph Speed Triple 1200 RR: Druck von unten bis oben
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen deutlich fordernder. Der Motorcharakter zielt klar auf Dynamik: mehr Durchzug, mehr Reserven und ein Antrieb, der auch bei zügigem Tempo noch „nachlegt“. Dadurch fühlt sich das Bike auf schnellen Strecken und bei sportlicher Fahrweise besonders stark an. Gleichzeitig kann genau das auch eine Schwäche sein, wenn man eher entspannt unterwegs ist: Wer nicht bewusst dosiert, merkt schnell, dass das Motorrad mehr will, als nur gemütlich mitzuschwimmen.
Fahrwerk und Handling: leichtfüßig vs. sportlich präzise
Z 650 RS: agil im Alltag
Die Kawasaki spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man häufig beschleunigt, bremst und wieder ansetzt: Stadt, Feierabendrunde, kurvige Strecken mit wechselndem Belag. Das Handling wirkt unkompliziert, das Motorrad lässt sich zügig umsetzen und bleibt dabei gut berechenbar. Wer ein Naked Bike sucht, das nicht nach „Rennstrecke“ verlangt, sondern einfach Spaß macht, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Speed Triple 1200 RR: Stabilität bei Tempo
Die Triumph ist spürbar auf sportliche Präzision ausgelegt. In schnellen Passagen und bei dynamischer Gangart wirkt das Fahrwerk stabil und vermittelt ein klares Gefühl für die Linie. Das hilft, wenn man Kurven nicht nur „durchfährt“, sondern aktiv arbeitet. Als mögliche Schwäche kann sich das bei sehr langsamer Fahrt oder bei unruhigen Straßen zeigen: Das Motorrad ist zwar nicht unhandlich, aber es fühlt sich stärker nach „sportlicher Einstellung“ an als nach „entspanntem Gleiten“.
Bremssystem: kontrolliert im Alltag, standfest bei Sporttempo
Kawasaki: gute Dosierbarkeit
Bei der Kawasaki Z 650 RS steht die kontrollierte Bremswirkung im Vordergrund. Das System lässt sich fein dosieren, was besonders im Alltag hilft – etwa beim häufigen Wechsel zwischen Stadtverkehr und Landstraße. Dadurch entsteht ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig an der Bremse „arbeiten“ muss.
Triumph: mehr Reserven für harte Anforderungen
Die Speed Triple 1200 RR bietet spürbar mehr Reserven, wenn es zügig wird. Bei sportlicher Fahrweise ist das ein echter Vorteil: Die Bremsleistung wirkt standfest und unterstützt das schnelle Umsetzen von Tempo in Kurven. Als Gegenpunkt gilt: Wer selten sportlich fährt, braucht diese Reserven nicht zwingend – und kann sich im Alltag eher an der feineren Dosierbarkeit der Kawasaki wohler fühlen.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. „einfacher“ Fokus
Z 650 RS: Elektronik als Helfer, nicht als Hauptdarsteller
Die Kawasaki setzt auf ein Paket, das den Fahrer unterstützt, ohne das Motorrad zu „verkomplizieren“. Das hilft besonders Einsteigern oder allen, die sich auf das Wesentliche konzentrieren wollen: Gas, Blick, Linie. Die Elektronik greift dort ein, wo sie sinnvoll ist, bleibt aber im Hintergrund.
Speed Triple 1200 RR: viele Eingriffe, viel Kontrolle
Die Triumph ist deutlich stärker in Richtung Performance-Elektronik gedacht. Fahrmodi, Traktions- und Stabilitätsunterstützung sowie weitere Funktionen sorgen dafür, dass das Motorrad auch bei ambitionierter Fahrweise berechenbar bleibt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn man das Potenzial regelmäßig ausfährt. Gleichzeitig kann es für Fahrer, die eher „ohne Technikballast“ fahren möchten, etwas mehr sein als nötig.
Komfort und Alltag: entspannte Nutzung vs. sportlicher Anspruch
Kawasaki: Sitzposition und Ergonomie für viele Situationen
Die Z 650 RS ist so ausgelegt, dass sie sich auch über längere Zeit angenehm nutzen lässt. Die Sitzposition wirkt alltagstauglich, und das Motorrad bleibt im täglichen Rhythmus unkompliziert. Für Pendler, Wochenendtouren und alle, die ein Naked Bike suchen, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, ist das ein starkes Argument.
Triumph: sportliche Ausrichtung, die man spürt
Die Speed Triple 1200 RR ist spürbar auf sportliche Performance getrimmt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf Gas und Lenkimpulse reagiert, und auch darin, wie „direkt“ sich die Fahrdynamik anfühlt. Wer häufig zügig fährt oder Touren mit viel Tempo plant, wird das lieben. Wer dagegen vor allem gemütlich unterwegs ist, kann die sportliche Ausrichtung als weniger passend empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650 RS
- Leichtes Handling und unkomplizierte Umsetzung von Fahrmanövern.
- Gut kontrollierbarer Motorcharakter für Alltag und kurvige Strecken.
- Alltagstauglichkeit ohne den Eindruck, ständig „sportlich“ sein zu müssen.
- Elektronik als Unterstützung, nicht als dominierendes Thema.
Schwächen der Kawasaki Z 650 RS
- Wer maximale Performance sucht, wird bei sehr ambitioniertem Tempo schneller an Grenzen stoßen.
- Für Fahrer, die „alles auf einmal“ wollen (Power + High-End-Performance), wirkt die Kawasaki eher als pragmatische Wahl.
Stärken der Triumph Speed Triple 1200 RR
- Deutlich mehr Dynamik und Reserven für sportliche Fahrweise.
- Stabile, präzise Fahrwerksabstimmung bei Tempo und in schnellen Passagen.
- Bremsen mit hoher Standfestigkeit für anspruchsvolle Nutzung.
- Umfangreiche Elektronik für Kontrolle und Sicherheit bei Performance.
Schwächen der Triumph Speed Triple 1200 RR
- Im entspannten Alltag kann die sportliche Ausrichtung „zu viel“ sein.
- Die Performance-Orientierung verlangt mehr bewusste Dosierung, damit das Motorrad nicht überfordert.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch lösen: Geht es um ein Naked Bike, das im Alltag Spaß macht und sich leicht in den Alltag integrieren lässt, oder um ein Motorrad, das bei sportlicher Fahrweise maximal liefern soll?
Kawasaki Z 650 RS: die passende Wahl für viele
Die Kawasaki ist besonders interessant, wenn häufig in der Stadt gefahren wird, wenn Touren eher „genussorientiert“ geplant sind oder wenn ein Naked Bike gesucht wird, das sich schnell vertraut anfühlt. Auch für Fahrer, die zwar sportlich unterwegs sein wollen, aber nicht ständig das Gefühl haben möchten, das Motorrad „ausreizen“ zu müssen, ist die Z 650 RS eine sehr stimmige Option.
Triumph Speed Triple 1200 RR: die Wahl für Performance-Fans
Die Triumph ist ideal, wenn regelmäßig zügig gefahren wird, wenn schnelle Strecken und dynamische Kurven im Fokus stehen und wenn man die Vorteile moderner Performance-Elektronik wirklich nutzen möchte. Wer ein Motorrad sucht, das auch bei hoher Gangart souverän bleibt und dabei spürbar mehr Reserven bietet, findet in der Speed Triple 1200 RR eine klare Antwort.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 RS ist die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag leicht zu bewegen ist, sich gut dosieren lässt und bei Stadtfahrten sowie Feierabendrunden besonders angenehm wirkt. Ihre Stärke liegt im unkomplizierten Fahrgefühl: Motor und Handling passen zusammen, die Elektronik unterstützt, ohne den Fokus zu verschieben. Wer dagegen vor allem dann Freude hat, wenn es schneller wird, findet in der Triumph Speed Triple 1200 RR das leistungsorientierte Gesamtpaket. Mehr Dynamik, standfeste Bremsen, sportlich präzises Fahrwerk und eine Elektronik, die bei ambitionierter Fahrweise Sicherheit und Kontrolle liefert, machen den Unterschied. Kurz gesagt: Z 650 RS für vielseitigen Genuss und Alltagstauglichkeit, Speed Triple 1200 RR für Performance, Reserven und sportliche Ansprüche.