| UVP | 8.095 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Optik & klassische Rundinstrumente
- Gewicht & Handling
- gute Bremsen vorne
- bequeme Sitzposition
- verstellbare Hebel
- kleiner Tank
- einige Merkmale nicht 100% Retro
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 187 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 357 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | DoppelscheibeHalbschwimmende 300-mm-Doppel-Bremsscheiben. Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Bremsscheibe. Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z 650 RS ist uns tatsächlich direkt ins Herz gefahren. Schön, dass Kawasaki das Retro-Thema nun auch in einem 2-Zylinder mit überschaubarer Leistung zu einem fairen Preis anbietet. So werden sich auch Fahranfänger und leichtere Pilot:innen gerne dem Thema Retro nähern. Was aber nicht heißen soll, dass die Z650RS nichts für alte Hasen wäre - im Gegenteil! Es wird da draußen garantiert viele erfahrene Biker geben, die nur zu gerne von ihrem 250+ Kilomonster absteigen und auf dieses leichte und richtig schön zu fahrende Bike aufsteigen wollen.Das Testbike haben wir netterweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt bekommen. Wer eine Testfahrt wagen möchte oder sich für eine andere Kawasaki (oder Husqvarna) interessiert, sollte unbedingt einen kleinen Ausflug nach Dithmarschen ins Auge fassen. Herrliche Landstraßen und ein guter Kaffee (!) erwarten Dich.
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Kawasaki Z 650 RS vs Yamaha XSR 700 Xtribute – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder aus dem gleichen Segment kommen, aber sehr unterschiedliche Akzente setzen, wird der Vergleich spannend: Die Kawasaki Z 650 RS wirkt wie ein moderner Allrounder mit klarer Kante, während die Yamaha XSR 700 Xtribute ihren Retro-Charme bewusst in den Vordergrund stellt. Beide sind für die Straße gemacht, beide wollen Spaß bringen – aber sie sprechen unterschiedliche Vorlieben an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrprofil?
Erster Eindruck: Stil und Charakter
Kawasaki Z 650 RS – modern, kompakt, direkt
Die Kawasaki Z 650 RS präsentiert sich als Naked Bike mit Retro-Anmutung, aber ohne sich in Details zu verlieren. Das Gesamtbild wirkt stimmig und funktional: Man hat das Gefühl, dass die Maschine vor allem für Fahrspaß und Alltagseinsatz gebaut wurde. Die Linienführung wirkt sportlich, die Sitzposition bleibt alltagstauglich, und das Motorrad macht schnell klar, dass es nicht nur fürs Foto gedacht ist.
Yamaha XSR 700 Xtribute – Retro mit Haltung
Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt noch stärker auf den Retro-Look. Das Design ist ein Statement: Rundungen, Details und die typische XSR-Optik sorgen dafür, dass das Motorrad auch im Stand auffällt. Wer Wert auf eine markante Optik legt und ein Bike möchte, das sich wie ein „Statement“ anfühlt, findet hier viel Identität. Gleichzeitig bleibt die Maschine alltagstauglich – sie wirkt nur stärker „emotional“ als die Kawasaki.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt
Leistungsentfaltung im Vergleich
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt im Vergleich oft wie das Bike, das man spontan „einfach macht“: Gas auf, Drehmoment anliegen lassen, sauber beschleunigen. Die Abstimmung zielt auf einen flüssigen Alltagseinsatz und eine souveräne Reaktion im mittleren Drehzahlbereich. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und wechselnde Streckenprofile anstehen.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von „Dampf aus dem Drehzahlkeller“ bis in den nutzbaren Bereich. Sie vermittelt ein etwas lebendigeres, charaktervolleres Ansprechverhalten, das sich besonders dann gut anfühlt, wenn man nicht nur von A nach B will, sondern auch gerne mit dem Motor arbeitet. Wer gerne schaltet, den Klang und die Rückmeldung mag und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes betrachtet, wird die Yamaha oft als emotionaler erleben.
Stärken und Schwächen in der Praxis
Stärken der Kawasaki liegen häufig in der unkomplizierten Handhabung und dem „ruhigen Selbstverständnis“ beim Beschleunigen. Schwächen zeigen sich eher dort, wo man maximale Charaktertiefe erwartet: Wer ein besonders ausgeprägtes Retro-Motorgefühl sucht, könnte die Kawasaki als etwas nüchterner empfinden.
Stärken der Yamaha sind der markante Charakter und die Art, wie sie sich beim Fahren „präsentiert“. Schwächen können sich ergeben, wenn man vor allem Effizienz und maximale Laufruhe priorisiert und weniger Wert auf den emotionalen Stil legt.
Fahrwerk und Handling: Alltagstauglichkeit vs. sportliche Note
Lenkung, Stabilität und Kurvengefühl
Beide Motorräder sind auf Straße ausgelegt, aber das Handling fühlt sich unterschiedlich an. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt im Vergleich oft wie das Bike, das sich leichtfüßig bewegt und dabei trotzdem stabil bleibt. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselnden Fahrbahnbelägen zeigt sich, dass das Setup auf Alltagstempo und kontrollierte Dynamik ausgelegt ist.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute bringt ebenfalls gute Grundlagen mit, wirkt aber in der Wahrnehmung häufig etwas „direkter“ im Fahrgefühl. Das kann beim sportlichen Fahren Spaß machen, während es im Alltag darauf ankommt, wie man die Maschine einsetzt. Wer gerne zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, wird die Yamaha oft als besonders stimmig empfinden.
Komfort und Alltag
Im Alltag zählt vor allem, wie gut das Fahrwerk mit Kopfsteinpflaster, schlechten Straßen oder häufigem Stop-and-Go zurechtkommt. Die Kawasaki punktet hier häufig mit einem ausgewogenen Gefühl zwischen Komfort und Kontrolle. Die Yamaha kann ebenfalls komfortabel sein, wirkt aber stärker davon abhängig, wie man die Sitzposition und die Fahrweise wählt: Wer „passend“ sitzt und die Maschine aktiv führt, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stoppwirkung“, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich zeigt die Kawasaki Z 650 RS häufig eine gut kontrollierbare Bremscharakteristik, die sich besonders im Stadtverkehr und bei häufigen Verzögerungen auszahlt. Das erleichtert das Fahren im Alltag, weil man Bremsmanöver sauber dosieren kann.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute bietet ebenfalls ein überzeugendes Bremsgefühl. Je nach Fahrstil kann sie sich dabei als etwas „sportlicher“ anfühlen, was beim zügigen Fahren Vorteile bringt. Wer jedoch sehr entspannt und gleichmäßig bremst, wird bei beiden Modellen schnell merken, dass die Bremsen grundsätzlich auf Alltag und Straße ausgelegt sind.
Ausstattung und Alltagspraxis
Bedienung und Ergonomie
Bei beiden Motorrädern ist die Bedienung auf schnelle Verständlichkeit ausgelegt. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man schnell „im Griff“ hat: Schalter, Hebel und Fahrposition passen zusammen, ohne dass man sich lange umstellen muss. Das ist ein Plus für Pendler und Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das nicht kompliziert ist.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute punktet zusätzlich mit dem Retro-Look auch im Cockpit-Feeling. Das kann die Bedienung nicht direkt „besser“ machen, aber es macht das Motorrad im Alltag oft angenehmer, weil man sich stärker mit dem Bike identifiziert. Wer gerne Zeit im Sattel verbringt, wird den Charakter besonders genießen.
Technik und Fahrmodi (falls vorhanden)
Je nach Ausstattungsniveau können Assistenz- und Komfortfunktionen sowie die Abstimmung von Motor und Fahrbarkeit eine Rolle spielen. Im Vergleich lohnt sich der Blick darauf, wie die Elektronik die Fahrbarkeit unterstützt: Die Kawasaki zielt häufig auf eine unkomplizierte, gleichmäßige Performance, während die Yamaha oft den Fokus auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt – also darauf, dass Motorcharakter und Fahrstil zusammenpassen.
Design im Detail: Was bleibt hängen?
Optik ist Geschmack – aber sie beeinflusst auch, wie man das Motorrad wahrnimmt. Die Kawasaki Z 650 RS wirkt wie ein „cleanes“ Retro-Naked: weniger Show, mehr Substanz. Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen stärker auf Wiedererkennung ausgelegt. Wer gerne fährt und dabei gesehen wird, wird die Yamaha oft als passender empfinden. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich unaufgeregt in den Alltag einfügt, liegt mit der Kawasaki häufig richtig.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Kawasaki Z 650 RS: Ideal für…
Die Kawasaki Z 650 RS ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein vielseitiges Naked Bike suchen, das sich im Alltag unkompliziert anfühlt. Sie passt gut, wenn häufig Stadtverkehr, Pendelstrecken und gemischte Streckenprofile anstehen. Auch für Einsteiger oder Wiedereinsteiger ist sie interessant, weil das Gesamtpaket auf kontrollierte Fahrbarkeit ausgelegt wirkt. Wer ein Motorrad möchte, das zuverlässig funktioniert, ohne ständig „laut“ zu sein, findet in der Kawasaki eine sehr stimmige Wahl.
Yamaha XSR 700 Xtribute: Ideal für…
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist ideal für alle, die Retro-Optik nicht nur „mitnehmen“, sondern bewusst erleben wollen. Sie passt besonders gut, wenn Freude am Motorcharakter, am Schalten und am emotionalen Fahrgefühl im Vordergrund steht. Wer gerne auf Landstraßen unterwegs ist, das Motorrad aktiv bewegt und Wert auf ein markantes Erscheinungsbild legt, wird die Yamaha oft als die passendere Wahl empfinden.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 RS und die Yamaha XSR 700 Xtribute sind beide starke Kandidaten im Naked/Retro-Bereich, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die Kawasaki wirkt im Vergleich wie der pragmatische Allrounder: unkompliziert, gut dosierbar und besonders passend für Alltag, Stadt und gemischte Strecken. Die Yamaha dagegen spielt ihre Stärken stärker im emotionalen Bereich aus: Retro-Charakter, lebendiges Fahrgefühl und ein Auftritt, der auch im Stand überzeugt. Wer vor allem ein Motorrad sucht, das schnell vertraut wird und im Alltag zuverlässig Spaß macht, liegt mit der Kawasaki oft richtig. Wer dagegen ein Bike möchte, das sich mehr nach „Erlebnis“ anfühlt und dessen Stil und Motorcharakter Teil des Fahrspaßes sind, findet in der Yamaha die bessere Wahl. Am Ende entscheidet das Bauchgefühl: pragmatisch und vielseitig oder markant und charaktervoll.