UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 6.669 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
Weiter zum Testbericht
Was kann das günstige, mächtige Adventure-Bike mit 48 PS?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein
Pro:
  • komfortables, vertrauensweckendes Fahrverhalten
  • brummeliger Sound, erinnert an Boxer
  • einfache Bedienung
  • vermittelt sehr souveränes Fahrgefühl
  • mächtige Optik
Kontra:
  • für einen Einsteiger recht schwer
  • Leistung wird zu Zweit mit Gepäck dünn
  • Bremsen vorne benötigen Kraft

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm
Gewicht235kg
Radstand1.505mm
Länge2.200mm
Radstand1.505mm
Sitzhöhe: 895 mm
Höhe1.480mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartR2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt
Hubraum500ccm
Hub67mm
Bohrung69mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung48 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment46 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite488km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneEinstellbare Upside-Down-Gabel Ø 50mm (Federweg 140)mm
Federung hinteneinstellbares Zentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenDoppelrohr-Profil-Schwinge
Reifen vorne110/80 -19
Reifen hinten150/70 - 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vornezwei schwimmend gelagerte Wave Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radial-Bremszange ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenWave-Einzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Es ist schon erstaunlich, was Benelli für diesen Preis auf die Beine stellt. Wer jetzt denkt, dass dieses Bike bei diesem Preis ja nur Schrott sein kann, den müssen wir eines Besseren belehren. Die TRK 502 X ist ein gutes Motorrad, wenn auch mit überschaubarer Leistung und einfacher Ausstattung. Sie fährt toll, lässt sich gut bedienen und macht optisch mächtig was her. Da wird der eine oder andere A2-Führerschein-Inhaber sicherlich schwach werden. Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Benelli Deutschland für diesen Test zur Verfügung gestellt - vielen Dank!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.849 €
  • Verfügbarkeit: Ende 2021
  • Farben: Blau, Grau, Weiß

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Z 650 S vs. Benelli TRK 502 X: Vergleich für Alltag, Landstraße und Reisen

Wer zwischen der Kawasaki Z 650 S und der Benelli TRK 502 X schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier trifft ein klassisches, agiles Naked-Bike auf eine Reise-orientierte Maschine mit mehr „Abenteuer“-DNA. Beide Modelle sind für viele Fahrprofile interessant – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedlichen Bühnen aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Motorräder in der Praxis, wo punkten sie, und wo sollte man genauer hinschauen?

Grundcharakter: Naked-Fahrgefühl vs. Reise-Setup

Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked Bike vor allem auf unmittelbaren Fahrspaß ausgelegt. Die Maschine wirkt leichtfüßig, die Sitzposition ist sportlich-aufrecht und das Motorrad fühlt sich vor allem dann richtig an, wenn die Strecke Kurven, Ampeln und kurze Zwischenstopps bereithält. Das Konzept zielt auf Dynamik und ein direktes Ansprechverhalten ab.

Die Benelli TRK 502 X dagegen ist stärker auf „Tour“ getrimmt. Schon das Gesamtpaket – von der Optik bis zur Ausrichtung – signalisiert: längere Strecken, mehr Komfort und ein Motorrad, das auch abseits der reinen Asphalt-Perfektion nicht gleich die Flucht ergreift. Wer häufig unterwegs ist, Tagesetappen plant oder einfach gern entspannt fährt, findet hier einen klaren Fokus.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich der Charakter im Alltag zeigt

Im Vergleich der beiden Motorräder zeigt sich vor allem der Unterschied im „Wie“: Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Alltag oft spontaner. Das Naked-Bike-Konzept unterstützt ein lebendiges Gefühl, bei dem man Gasbefehle schnell in Vortrieb übersetzt bekommt. Gerade auf der Landstraße macht das Spaß, weil man häufig in Bereichen fährt, in denen das Motorrad zügig reagiert und das Tempo ohne großes Nachdenken aufbaut.

Die Benelli TRK 502 X spielt ihren Vorteil eher in der gleichmäßigen, tourentauglichen Art aus. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man auch längere Strecken ruhig und souverän abspulen kann. In der Praxis bedeutet das: weniger „Action“ durch ständiges Nachregeln, mehr „Flow“ beim Fahren. Wer gern konstant unterwegs ist oder auch mal eine längere Autobahnpassage einplant, profitiert von diesem Reise-Ansatz.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

Kawasaki Z 650 S: Stärken liegen in der direkten Fahrbarkeit und dem agilen Charakter. Schwäche bzw. Einschränkung: Wer sehr lange Strecken mit viel Wind- und Komfortfokus plant, wird beim Naked-Bike-Setup eher selbst mehr „arbeiten“ müssen als auf einer Reise-orientierten Maschine.

Benelli TRK 502 X: Stärken liegen in der tourentauglichen Ausrichtung und dem souveränen Eindruck auf längeren Etappen. Schwäche bzw. Einschränkung: Wer maximale Leichtigkeit und „Naked“-Spontanität sucht, empfindet die TRK 502 X im Vergleich möglicherweise etwas weniger „spritzig“ im reinen Stadt- und Kurven-Feeling.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum das zählt

Die Sitzposition ist bei der Entscheidung oft der entscheidende Punkt. Die Kawasaki Z 650 S bietet ein sportlich-aufrechtes Setup, das sich gut für wechselnde Fahrzustände eignet: kurz beschleunigen, zügig um die Ecke, schnell reagieren. Das ist besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen angenehm, weil man sich nicht „fest“ fühlt.

Die Benelli TRK 502 X setzt stärker auf Komfort und eine entspanntere Haltung. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn die Fahrt länger dauert. Auch wenn die Maschine nicht automatisch „schwer“ wirken muss, ist das Gesamtgefühl eher auf Strecke als auf spontane Kurzfahrten ausgelegt.

Ergonomie im Vergleich

Kawasaki Z 650 S: Vorteil bei dynamischem Fahren und beim schnellen Wechsel zwischen Positionen. Nachteil: Für sehr lange Touren kann das Naked-Setup weniger entlasten als ein Reise-Setup.

Benelli TRK 502 X: Vorteil bei längeren Etappen und entspannterem Fahrgefühl. Nachteil: Im engen Stadtverkehr oder bei sehr „sportlich“ gesuchten Kurvenrhythmen kann die Reiseausrichtung weniger „leicht“ wirken.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk und Handling zeigt sich die Philosophie beider Motorräder. Die Kawasaki Z 650 S ist darauf ausgelegt, dass man das Motorrad schnell in den gewünschten Winkel bringt und es sich dabei kontrolliert anfühlt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern zügig fahren und das Motorrad als „Werkzeug“ für Kurven nutzen.

Die Benelli TRK 502 X wirkt im Vergleich eher auf Stabilität und Ruhigkeit ausgelegt. Das ist auf Landstraßen und bei wechselnden Bedingungen spürbar: Man hat das Gefühl, dass das Motorrad die Strecke „mitnimmt“, statt ständig nach dem Fahrer zu verlangen. Dadurch wird sie für viele zur besseren Wahl, wenn die Tour nicht nur aus perfekten Straßen besteht.

Wo das Handling überzeugt

Kawasaki Z 650 S: Überzeugt bei Kurvenrhythmus und beim schnellen Richtungswechsel. Wenn die Straße jedoch grober wird oder die Fahrt sehr lang wird, spielt die Reiseorientierung der TRK 502 X ihre Vorteile aus.

Benelli TRK 502 X: Überzeugt bei Stabilität, Komfortgefühl und dem „Tour-Tempo“. Wer dagegen maximales Kurven-„Spiel“ sucht, könnte die Kawasaki als direkter empfinden.

Windschutz, Alltag und Ausstattung: Was man wirklich spürt

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie sich das Motorrad bei typischen Situationen anfühlt: Stadtstopps, Landstraßen, längere Fahrten und wechselnde Wetterlagen. Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked Bike stärker auf „offenes“ Fahrgefühl ausgelegt. Das kann im Sommer ein Vorteil sein, bei längeren Autobahnabschnitten oder bei kühlerem Wetter aber weniger angenehm werden.

Die Benelli TRK 502 X ist klar als Reise-Variante gedacht. Dadurch ist sie oft die bessere Wahl, wenn Windschutz, entspannteres Fahren und eine „bereit für die nächste Etappe“-Mentalität wichtiger sind als das reine Naked-Feeling.

Stärken und Schwächen im Alltag

Kawasaki Z 650 S: Stärke: unkompliziertes Handling und ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Schwäche: weniger Reise-Komfort im Vergleich zu einer TRK 502 X.

Benelli TRK 502 X: Stärke: tourentaugliches Gesamtpaket und mehr Komfort bei längeren Strecken. Schwäche: wer vor allem kurze, spontane Fahrten sucht, könnte die Reiseausrichtung als weniger „minimalistisch“ empfinden.

Für welche Strecken passt welches Motorrad?

Die Entscheidung wird leichter, wenn man die typischen Strecken im Kopf hat. Die Kawasaki Z 650 S ist besonders stark für Fahrten, bei denen Kurven, Beschleunigung und ein direktes Feedback im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für den Alltag, für Wochenendtouren mit Fokus auf Fahrspaß und für alle, die gern „aktiv“ fahren.

Die Benelli TRK 502 X passt besonders gut, wenn die Tour länger wird oder wenn man gern entspannt unterwegs ist. Sie ist eine stimmige Wahl für Reisen, für Fahrer, die Komfort priorisieren, und für alle, die auch mal nicht nur auf dem perfekten Asphalt bleiben wollen.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, dass das Motorrad schnell anspricht, agil bleibt und sich wie ein echtes Naked-Bike anfühlt: ideal für Stadt, Landstraße und Kurvenrhythmus. Wer gern aktiv fährt und kurze bis mittlere Strecken mit viel Fahrspaß kombiniert, wird hier sehr glücklich.

Die Benelli TRK 502 X spielt ihre Stärken aus, wenn längere Etappen, ein entspannteres Fahrgefühl und ein tourentaugliches Setup wichtiger sind. Sie wirkt wie gemacht für Reisen, für ruhiges Tempo und für Situationen, in denen Komfort und Stabilität mehr zählen als das letzte Quäntchen „Naked-Spontanität“.

Kurz gesagt: Kawasaki für Fahrspaß und Agilität, Benelli für Komfort und Reiseorientierung. Wer das eigene Fahrprofil kennt, trifft mit diesem Vergleich meist schnell die richtige Entscheidung.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙