| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 7.220 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- sehr leichtes Adventure-Bike
- gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
- gutmütiges Fahrverhalten
- elastischer Motor
- gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
- kein Tempomat
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.161 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 420 | ccm |
| Hub | 52 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 165 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 368 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Federbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 R19 | |
| Reifen hinten | 130/80 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor
Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.
Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.
Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.
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Kawasaki Z 650 S vs. BMW F 450 GS: Vergleich für Alltag, Landstraße und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 650 S steht für einen agilen, alltagstauglichen Naked-Bike-Ansatz: direkt, leicht zu handeln und mit einem Motorcharakter, der sich für Stadtverkehr ebenso eignet wie für flotte Landstraßen. Die BMW F 450 GS dagegen ist klar im Offroad- und Reiseenduro-Denken verankert. Sie wirkt wie ein Werkzeug für wechselnde Untergründe – von der Landstraße bis zum Schotterweg, bei dem man nicht nur an die nächste Ampel denkt.
Im folgenden Vergleich schauen wir nicht auf einzelne Zahlen, sondern auf das, was im Alltag wirklich zählt: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie gut passt es zu typischen Fahrprofilen und wo zeigen sich Stärken und Schwächen im direkten Vergleich.
Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Enduro-Fokus
Kawasaki Z 650 S: dynamisch und unkompliziert
Die Z 650 S ist als Naked Bike darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu kommen. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man nicht „abtaucht“, sondern den Verkehr und die Straße aktiv im Blick behält. Dadurch wirkt das Motorrad besonders in urbanen Situationen handlich: Richtungswechsel gehen zügig, das Handling bleibt intuitiv, und das Fahrgefühl ist eher „direkt“ als „gedämpft“.
BMW F 450 GS: bereit für wechselnde Untergründe
Die F 450 GS ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Der Enduro-Ansatz zeigt sich in der Gesamtkonzeption: mehr „Aufrichtung“, mehr Reserven für unebenes Terrain und ein Fahrgefühl, das auf Traktion und Kontrolle setzt. Wer gern auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich nicht nur auf Asphalt wohlfühlt.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum das wichtig ist
Bei beiden Motorrädern spielt die Ergonomie eine große Rolle, weil sie den Alltag prägt. Die Z 650 S bietet eine eher sportlich-nüchterne Haltung, die sich gut für kurze bis mittlere Strecken anfühlt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern zügig durch Kurven fährt, profitiert von der direkten Körperhaltung: Man bleibt beweglich, kann das Motorrad schnell „lesen“ und reagiert ohne großen Kraftaufwand.
Die BMW F 450 GS setzt auf eine aufrechtere, endurotypische Position. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht glatt bleibt. Auf schlechten Straßen, bei Schotter oder wenn man öfter mal stehen möchte, wirkt die Haltung entspannter und kontrollierter. Gleichzeitig kann die aufrechtere Geometrie für reine Asphalt-Fahrten weniger „sportlich“ wirken als bei der Z 650 S – dafür ist sie in wechselnden Situationen oft die bessere Wahl.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beide Motorräder sind so abgestimmt, dass sie im Alltag Spaß machen. Die Z 650 S wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern im mittleren Drehzahlbereich bewegt: Es fühlt sich stimmig an, wenn man zügig beschleunigt, aber auch wenn man entspannt rollt. Der Charakter ist eher „zugänglich“ – man muss nicht ständig hochdrehen, um das Motorrad zu nutzen.
Die BMW F 450 GS spielt ihren Vorteil vor allem dann aus, wenn Traktion und Dosierung wichtiger sind als reines Tempo. Das Fahrgefühl ist stärker auf kontrolliertes Beschleunigen ausgelegt. Auf unebenem Untergrund hilft das, weil man Gas und Linie besser aufeinander abstimmen kann. Auf der Straße kann das Motorrad dadurch etwas „ruhiger“ wirken, während die Z 650 S eher den sportlichen Impuls in den Vordergrund stellt.
Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität auf unebenem Terrain
Kawasaki Z 650 S: präzise und kurvenfreudig
Die Z 650 S punktet mit einem Handling, das sich schnell anfühlt. In Kurven wirkt das Motorrad stabil genug, um zügig zu fahren, aber nicht so „schwer“, dass es träge wird. Gerade auf Landstraßen, auf denen man öfter die Linie wechselt, macht das den Unterschied: Das Motorrad folgt dem Fahrer, ohne dass man ständig gegensteuern muss.
BMW F 450 GS: souverän bei Unebenheiten
Die F 450 GS ist im Vergleich klar stärker auf Komfort und Kontrolle bei Unebenheiten ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt das Motorrad dabei, Stöße zu verarbeiten und die Traktion zu halten. Auf schlechten Straßen oder bei Schotter fühlt sich das Motorrad dadurch weniger „angespannt“ an. Der Preis dafür kann sein, dass sich das Handling auf glattem Asphalt im Vergleich weniger „leicht“ anfühlt als bei der Z 650 S – dafür ist die Sicherheit auf wechselndem Untergrund oft höher.
Bremsen und Sicherheit: Wo die Unterschiede im Alltag spürbar werden
Beim Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerung, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Z 650 S vermittelt ein direktes Feedback, das sich gut eignet, um in Alltagssituationen fein zu dosieren – etwa beim Anbremsen vor Ampeln oder in zügigen Kurven. Dadurch wirkt das Motorrad besonders „griffig“ im Kopf: Man kann sich auf das Ansprechverhalten verlassen.
Die BMW F 450 GS setzt im Vergleich stärker auf ein sicheres Gesamtpaket für unterschiedliche Bedingungen. Gerade wenn der Untergrund nicht gleichmäßig ist, zählt, wie gut sich das Motorrad unter Last stabilisiert. Die Enduro-Ausrichtung sorgt dafür, dass das Motorrad auch dann kontrollierbar bleibt, wenn man nicht auf perfekten Asphalt zählen kann.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit: Was man wirklich nutzt
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Komfort, Übersicht und praktischen Details. Die Z 650 S ist dabei eher die Maschine für „einfach losfahren“: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell versteht und das im Alltag nicht zu viel verlangt. Das macht sie attraktiv, wenn der Fokus auf Pendeln, Wochenendtouren und spontanen Fahrten liegt.
Die BMW F 450 GS ist stärker auf Touren und wechselnde Strecken ausgelegt. Wer gern plant, aber auch gern spontan abbiegt, profitiert von der Enduro-Logik: Das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass die Route nicht immer glatt bleibt. Dazu passt auch der Gesamteindruck, dass die F 450 GS eher „für mehr“ gebaut ist – nicht nur für die schnellste Verbindung von A nach B, sondern auch für den Weg dazwischen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650 S
- Agiles Handling, das besonders auf kurvigen Landstraßen und in der Stadt überzeugt.
- Direktes Fahrgefühl und ein Motorcharakter, der sich unkompliziert nutzen lässt.
- Alltagsorientierung: schnell verstanden, schnell gefahren, ohne großes „Setup“ im Kopf.
Schwächen der Kawasaki Z 650 S
- Weniger Enduro-Feeling bei schlechtem Untergrund im Vergleich zur GS-Philosophie.
- Fokus auf Asphalt: Wer regelmäßig abseits fährt, wird die Stärken der BMW deutlicher vermissen.
Stärken der BMW F 450 GS
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Untergründe und wechselnde Strecken.
- Kontrolle bei Unebenheiten durch endurotypische Abstimmung.
- Touren- und Abenteuer-Ansatz, der auch spontane Abstecher unterstützt.
Schwächen der BMW F 450 GS
- Weniger „leichtfüßig“ im reinen Asphalt-Sportgefühl als die Z 650 S.
- Enduro-Charakter kann für rein straßenorientierte Fahrer weniger „fokussiert“ wirken.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahren im Vordergrund steht.
Kawasaki Z 650 S: die bessere Wahl für straßenorientierte Fahrer
Die Z 650 S ist besonders passend, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, kurzen Wegen und regelmäßigen Fahrten auf der Landstraße besteht. Wer ein Motorrad sucht, das schnell reagiert, Kurven dynamisch nimmt und dabei nicht kompliziert wirkt, findet hier eine stimmige Option. Auch für Einsteiger, die ein Motorrad möchten, das sich kontrolliert und angenehm anfühlt, ist die Z 650 S eine sehr logische Wahl.
BMW F 450 GS: die bessere Wahl für Abenteuer und wechselnde Strecken
Die F 450 GS ist ideal, wenn die Route nicht immer auf perfektem Asphalt endet. Wer gern Schotterwege fährt, sich für Touren mit Abstechern begeistert oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei unruhigerem Untergrund souverän bleibt, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein. Gerade wenn Komfort und Kontrolle bei Unebenheiten wichtiger sind als reines Kurven-„Feeling“, spielt die F 450 GS ihre Stärken aus.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Alltag, Stadt und dynamischer Landstraßenfahrt liegt. Sie überzeugt mit einem direkten, unkomplizierten Fahrgefühl, präzisem Handling und einem Charakter, der Lust auf schnelle Entscheidungen macht. Wer oft auf Asphalt unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt, trifft mit der Z 650 S eine sehr passende Entscheidung.
Die BMW F 450 GS gewinnt dagegen dort, wo die Strecke nicht planbar bleibt: bei wechselndem Untergrund, bei Touren mit Abstechern und wenn Kontrolle auf Unebenheiten wichtiger ist als maximal sportliches Asphaltgefühl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das mehr Spielraum für Abenteuer lässt und auch dann Sicherheit vermittelt, wenn der Fahrweg nicht perfekt ist.
Kurz gesagt: Z 650 S für straßenorientierte Fahrer mit Fokus auf Agilität – F 450 GS für alle, die vielseitig fahren und auch abseits der Komfortzone Spaß haben wollen.