UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 10.200 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein
Pro:
  • Verarbeitung
  • Durchzug
  • Langstreckenkomfort, auch für Sozius
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Preispolitik
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm
Gewicht224kg
Radstand1.559mm
Länge2.255mm
Radstand1.559mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.225mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartWassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf
Hubraum853ccm
Bohrung84mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung77 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment83 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite366km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartStahlbrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorne Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm
Federung hintenAluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm
Aufhängung hintendirekt angelenktes Zentralfederbein
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 265 mm)

Fazit - ein Bike ohne große Schwächen

Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.

Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 9.350 €
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 9.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß, silber, gelb

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Kawasaki Z 650 S vs. BMW F 750 GS – Vergleich für Alltag, Tour und den richtigen Charakter

Wer zwischen der Kawasaki Z 650 S und der BMW F 750 GS schwankt, entscheidet im Grunde über zwei unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die Z 650 S steht für agiles, straßenorientiertes Fahren mit direktem Zugriff auf Gas, Kurven und Alltagstempo. Die F 750 GS dagegen ist auf Vielseitigkeit ausgelegt: mehr Komfort, mehr „Reise“-DNA und ein Setup, das auch außerhalb des reinen Asphaltfokus Spaß macht. Beide Motorräder können als Allrounder gelten – aber sie liefern den Allround-Anspruch auf unterschiedliche Weise.

Grundcharakter: Direktheit der Z 650 S vs. Vielseitigkeit der F 750 GS

Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Der Fokus liegt auf dem sportlichen, aber alltagstauglichen Fahrgefühl: leichtes Handling, schnelle Richtungswechsel und ein Motor, der sich spontan anfühlt, wenn es zügig durch die Stadt oder über Landstraßen geht. Das Motorrad ist dabei weniger auf „große Strecken“ im klassischen Reise-Sinn getrimmt, sondern eher auf Fahrspaß im Alltag.

Die BMW F 750 GS spielt ihre Stärken dort aus, wo längere Strecken, wechselnde Straßenverhältnisse und ein entspannteres Gesamtpaket zählen. Der Charakter ist weniger „nervös“ und mehr „tourorientiert“. Das Motorrad lädt dazu ein, die Route zu planen und sich nicht ständig Gedanken über den nächsten Komfort- oder Fahrbahnwechsel zu machen. Gerade wer regelmäßig pendelt und zusätzlich Wochenendtouren fährt, findet hier ein stimmiges Gesamtbild.

Motor und Fahrgefühl: Spontanität vs. souveräne Allround-Kraft

Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 S setzt auf ein unmittelbares Ansprechverhalten. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird – also im Stadtverkehr oder auf kurvigen Strecken. Die Kraft wirkt dabei „greifbar“, und das Fahrgefühl bleibt auch bei dynamischer Fahrweise kontrollierbar.

Die BMW F 750 GS liefert dagegen ein souveränes, gleichmäßiges Leistungsbild. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn nicht nur sportlich gefahren wird, sondern auch entspannt mit konstantem Tempo oder mit Gepäck. Das Motorrad wirkt dabei wie ein verlässlicher Begleiter: nicht nur für kurze Ausfahrten, sondern auch für längere Etappen, bei denen ein ruhigerer Rhythmus wichtiger ist als maximale Spontanität.

Stärken und Schwächen im Alltag

Kawasaki Z 650 S: Stärke ist die direkte Fahrbarkeit und das schnelle „Reinfinden“ in den Fahrstil. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Straße liegt und die Reise- bzw. Komfortausrichtung weniger im Vordergrund steht, wenn es wirklich lange und abwechslungsreich wird.

BMW F 750 GS: Stärke ist die Vielseitigkeit und das tourorientierte Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im reinen Stadt- oder Kurvenfokus etwas weniger „leichtfüßig“ wirkt als die Z 650 S – einfach weil die GS-Philosophie auf Stabilität und Komfort ausgelegt ist.

Sitzposition und Ergonomie: Sportlich nah vs. aufrechte Reisehaltung

Die Kawasaki Z 650 S bietet eine eher straßenbetonte Ergonomie. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass man aktiv fahren kann: Körper und Maschine wirken wie eine Einheit, und der Blick bleibt schnell auf der Strecke. Das unterstützt zügiges Fahren und macht das Motorrad besonders interessant, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden.

Die BMW F 750 GS setzt auf eine aufrechtere Haltung. Das wirkt nicht nur komfortabler, sondern auch entspannter – besonders bei längeren Touren oder wenn die Route mal nicht perfekt planbar ist. Wer häufig unterwegs ist und dabei Wert auf eine weniger verkrampfte Haltung legt, wird die GS-Position oft als Vorteil empfinden.

Ergonomie im Vergleich

Die Z 650 S punktet mit einem sportlicheren Gefühl und einer direkten Verbindung zur Straße. Die F 750 GS punktet mit einer Haltung, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Wer viel im Alltag unterwegs ist und gern „kurz und knackig“ fährt, findet in der Kawasaki oft die passendere Basis. Wer regelmäßig längere Strecken fährt oder Touren mit wechselndem Untergrund plant, wird die BMW eher als „komfortableren Standard“ wahrnehmen.

Fahrwerk und Handling: Agilität der Z 650 S vs. Stabilität der F 750 GS

Beim Handling zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Kawasaki Z 650 S ist auf schnelle Reaktionen ausgelegt. Das macht sie besonders stark in Situationen, in denen häufig die Linie gewechselt wird – etwa auf Landstraßen oder in kurvigen Abschnitten. Das Fahrwerk unterstützt den sportlichen Stil, ohne dabei den Alltag komplett zu „verhärten“.

Die BMW F 750 GS fühlt sich dagegen stabiler und „touriger“ an. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht, spielt die GS ihre Stärken aus.

Kurven und Tempo

In schnellen Kurven und bei sportlicher Fahrweise ist die Kawasaki oft die Maschine, die mehr „Freude am schnellen Wechsel“ vermittelt. Die BMW ist eher die Wahl, wenn das Tempo gleichmäßiger bleibt und die Stabilität über die gesamte Strecke wichtiger ist. Beide können Kurven – aber sie „erzählen“ dabei unterschiedliche Geschichten.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung bei beiden – mit unterschiedlichem Fokus

Beide Motorräder sind mit moderner Elektronik ausgestattet, die das Fahren sicherer und komfortabler machen kann. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die BMW F 750 GS wirkt in der Gesamtkonzeption stärker auf „Fahren in vielen Situationen“ ausgelegt. Das macht sie besonders interessant, wenn unterschiedliche Bedingungen auftreten – etwa wechselnde Beläge, andere Beladung oder längere Strecken mit wechselndem Fahrstil.

Die Kawasaki Z 650 S bringt ebenfalls hilfreiche Assistenzfunktionen mit, bleibt aber stärker auf den straßennahen Fahrspaß fokussiert. Wer gern dynamisch fährt und die Maschine als direktes Werkzeug nutzt, wird die Kawasaki als sehr stimmig empfinden.

Reisetauglichkeit: Kawasaki für den Spaß, BMW für die Tour

Wenn es um Reisetauglichkeit geht, wird der Unterschied besonders deutlich. Die Kawasaki Z 650 S ist zwar alltagstauglich und kann auch längere Strecken fahren, aber sie fühlt sich am stärksten an, wenn die Tour aus vielen „Fahrmomenten“ besteht: Kurven, Beschleunigung, kurze Pausen und ein aktiver Fahrstil. Für klassische Wochenendtouren ist sie absolut geeignet – vor allem, wenn Gepäck und Untergrund im Rahmen bleiben.

Die BMW F 750 GS ist dagegen stärker auf längere Etappen und wechselnde Bedingungen ausgelegt. Wer regelmäßig weiter fährt, vielleicht auch mit Gepäck oder mit dem Gedanken an Ausflüge abseits der reinen Straße, bekommt hier ein Motorrad, das sich dafür natürlicher anfühlt. Die GS ist oft die bessere Wahl, wenn nicht nur die Strecke zählt, sondern auch die „Gesamtreise“.

Stärken und Schwächen bei Touren

Kawasaki Z 650 S: Stärke ist der Fahrspaß und die straßenorientierte Leichtigkeit. Schwäche ist, dass Komfort und Reise-Setup weniger „von Haus aus“ auf lange Etappen optimiert wirken als bei der GS.

BMW F 750 GS: Stärke ist die Tour- und Allround-Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass sie im reinen Stadt- und Kurvenfokus etwas mehr „Motorrad“ im Sinne von Gewicht und Gesamtkonzept mitbringt.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahren im Vordergrund steht.

Kawasaki Z 650 S – ideal für

Die Kawasaki Z 650 S passt besonders gut, wenn der Alltag viel aus kurzen bis mittleren Strecken besteht, wenn gern zügig gefahren wird und wenn das Motorrad vor allem als straßenorientierter Spaßfaktor dienen soll. Auch für Fahrer, die eine aktive Sitzposition mögen und das Handling als zentrales Erlebnis sehen, ist die Kawasaki eine sehr stimmige Wahl.

BMW F 750 GS – ideal für

Die BMW F 750 GS passt besonders gut, wenn längere Touren regelmäßig anstehen, wenn Komfort und entspannteres Fahren wichtig sind und wenn die Route nicht immer nur aus perfektem Asphalt besteht. Wer ein Motorrad sucht, das sich als „einfach mitnehmen und losfahren“-Begleiter anfühlt, findet in der GS häufig die passendere Lösung.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf straßenorientiertem Fahrspaß liegt: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein Motorradgefühl, das Lust auf dynamische Fahrten macht. Sie eignet sich besonders für den Alltag, für kurvige Strecken und für alle, die ein Motorrad möchten, das sich schnell „leicht“ anfühlt und sportlich gefahren werden kann.

Die BMW F 750 GS ist die passendere Option, wenn Vielseitigkeit und Touren im Vordergrund stehen: aufrechte Ergonomie, souveränes Gesamtgefühl und ein Setup, das auch längere Strecken und wechselnde Bedingungen leichter macht. Wer regelmäßig weiter fährt, Komfort priorisiert und ein Motorrad sucht, das als Reise-Allrounder funktioniert, bekommt mit der GS die stimmigere Basis.

Kurz gesagt: Mehr Spaß auf der Straße spricht für die Kawasaki – mehr Tour-Komfort und Allround-Einsatz spricht für die BMW.

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