| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
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Kawasaki Z 650 S vs. BMW G 650 GS: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber in der Praxis ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der Kawasaki Z 650 S und der BMW G 650 GS zeigt genau das: Die eine Maschine ist deutlich auf agiles, straßennahes Fahren getrimmt, die andere auf eine entspannte, tourentaugliche Grundhaltung mit dem typischen GS-Gefühl. Beide Modelle können im Alltag überzeugen – aber sie machen es auf ihre eigene Art.
Grundcharakter: Street-Fokus vs. GS-Alltag
Die Kawasaki Z 650 S steht für einen klaren Street-Ansatz. Die Sitzposition wirkt sportlich-aufrecht, die Maschine fühlt sich schnell „bereit“ an und lädt dazu ein, Kurven dynamisch zu fahren. Wer gern zügig unterwegs ist, sich an einem lebendigen Handling erfreut und das Motorrad auch in der Stadt gern bewegt, bekommt hier eine sehr stimmige Basis.
Die BMW G 650 GS verfolgt dagegen einen anderen Weg. Sie ist stärker auf Alltag, Komfort und eine souveräne Fahrbarkeit ausgelegt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein reines Spaßgerät für enge Kurven, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter, der auch längere Strecken entspannt angeht. Gerade wenn der Fokus auf „einfach fahren“ liegt – egal ob Landstraße oder gemütliche Tour – spielt die GS ihre Stärken aus.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 S bietet eine Position, die sportlicher wirkt, ohne gleich unbequem zu werden. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders bei zügigem Tempo und beim aktiven Fahren sehr direkt an. Die Bewegungsfreiheit ist so ausgelegt, dass man das Vorderrad spürt und das Motorrad zügig in die Linie bekommt.
Die BMW G 650 GS setzt stärker auf eine entspannte Haltung. Das ist vor allem dann spürbar, wenn die Strecke länger wird oder wenn der Alltag mehr Stop-and-go enthält. Die Ergonomie unterstützt ein ruhigeres Fahrgefühl und macht es leichter, das Tempo dem Verkehr und der Umgebung anzupassen. Wer häufig „von A nach B“ fährt und dabei nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, das Motorrad müsse aktiv „gearbeitet“ werden, wird die GS-typische Ruhe mögen.
Motor und Fahrgefühl: Dynamik vs. Gelassenheit
Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber sie liefern das Fahrgefühl unterschiedlich. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich oft lebendiger im Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern beschleunigt, schaltet und die Maschine in Schwung bringt. In der Praxis bedeutet das: Auf der Landstraße oder bei flotten Ausfahrten fühlt sich die Z 650 S häufig „spritziger“ an, weil sie das Tempo schneller in eine sportliche Richtung lenkt.
Die BMW G 650 GS spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Fahrt aus. Sie wirkt weniger darauf ausgelegt, ständig maximal zu beschleunigen, sondern eher darauf, das Motorrad souverän laufen zu lassen. Dadurch entsteht ein angenehmes Gesamtpaket aus Alltagstauglichkeit und entspannter Leistungsentfaltung. Wer häufig längere Strecken fährt oder das Motorrad auch mal ohne „Sportmodus“ genießen möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Konzept.
Fahrwerk und Handling: Präzision in der Kurve vs. Stabilität im Alltag
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Street- und Reiseenduro-Philosophie. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich besonders dann stark, wenn es kurvig wird. Das Motorrad lässt sich zügig bewegen, vermittelt ein sicheres Gefühl beim Einlenken und unterstützt eine dynamische Fahrweise. Wer gern die Linie hält und das Motorrad aktiv führt, wird die Z 650 S als sehr „handlich“ wahrnehmen.
Die BMW G 650 GS punktet eher mit Stabilität und einem ruhigen Fahrverhalten. Gerade auf wechselndem Untergrund oder wenn die Strecke nicht perfekt glatt ist, ist das ein Vorteil. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auch bei weniger idealen Bedingungen gelassen bleibt. Damit ist die GS besonders interessant, wenn der Alltag nicht nur aus glatten Asphaltstücken besteht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich vor allem eines: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich bremsen. Die Kawasaki Z 650 S wirkt dabei oft „direkter“ im Gefühl am Hebel, was zu einer sportlicheren Fahrweise passt. Die BMW G 650 GS setzt stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Bremsverhalten, das sich besonders im Stadtverkehr und auf längeren Strecken angenehm anfühlt.
Wichtig ist: Je nach Fahrstil kann sich das subjektiv unterschiedlich anfühlen. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv führt, wird die direkte Rückmeldung der Z 650 S besonders schätzen. Wer eher gleichmäßig fährt und Wert auf souveräne Dosierbarkeit legt, findet in der G 650 GS eine sehr passende Basis.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Tour
Für den Alltag ist nicht nur die Motorcharakteristik entscheidend, sondern auch das Gesamtpaket aus Übersicht, Ergonomie und dem „einfachen“ Gefühl beim Fahren. Die Kawasaki Z 650 S ist im Vergleich besonders dann im Vorteil, wenn das Motorrad häufig bewegt wird: kurze Strecken, spontane Ausfahrten und das Gefühl, jederzeit schnell reagieren zu können. Das Street-Design und die kompakte Anmutung unterstützen dabei den Eindruck, dass man mit der Maschine schnell „im Flow“ ist.
Die BMW G 650 GS spielt ihre Stärken vor allem bei längeren Fahrten und bei einer entspannten Reisehaltung aus. Wer regelmäßig pendelt, aber auch am Wochenende gern weiter weg fährt, bekommt mit der GS ein Motorrad, das sich nicht nach „Sport“ anfühlen muss, um Spaß zu machen. Die Maschine wirkt wie gemacht für Touren, bei denen Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als maximale Agilität.
Ausstattung und Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt
In der Praxis entscheidet die Ausstattung darüber, wie gut sich ein Motorrad in den eigenen Alltag integrieren lässt. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich oft als „Fahrer-Maschine“: Sie macht Lust auf aktives Fahren, und viele Details sind darauf ausgelegt, dass man das Motorrad spürt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern selbst gestaltet – von der Linienwahl bis zur Fahrweise.
Die BMW G 650 GS wirkt dagegen stärker wie ein „Begleiter“. Das Motorrad ist so gedacht, dass man sich auf die Strecke konzentriert und weniger auf das ständige Nachjustieren. Gerade wenn man Wert auf eine alltagstaugliche Gesamthaltung legt, ist das ein Pluspunkt. Außerdem passt die GS-Philosophie gut zu Zubehör und Erweiterungen, wenn man das Motorrad langfristig an die eigenen Bedürfnisse anpassen möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 650 S – Stärken
- Sportlicher Street-Charakter mit direktem Fahrgefühl
- Agiles Handling, besonders auf kurvigen Strecken
- Motiviert zu dynamischem Fahren und macht schnell Spaß
Kawasaki Z 650 S – mögliche Schwächen
- Wer vor allem Komfort und „Reise-Ruhe“ sucht, könnte die Ausrichtung als sportlicher empfinden
- Bei sehr wechselnden Untergründen ist die GS-Philosophie oft im Vorteil
BMW G 650 GS – Stärken
- Entspannte, souveräne Alltags- und Tour-Eigenschaften
- Stabilität und gut dosierbares Fahrverhalten
- GS-typische Vielseitigkeit für unterschiedliche Strecken
BMW G 650 GS – mögliche Schwächen
- Wer maximale Kurvenagilität im Street-Stil erwartet, findet die Z 650 S oft „näher dran“
- Der Fokus liegt stärker auf Gelassenheit als auf permanentem Fahrspaß durch Aktivität
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie man selbst fährt. Die Kawasaki Z 650 S ist besonders passend, wenn kurze und mittlere Strecken, kurvige Abschnitte und ein lebendiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich gut für alle, die gern selbst entscheiden, wann es dynamisch wird, und die das Motorrad als sportlichen Alltagsbegleiter sehen.
Die BMW G 650 GS ist die bessere Wahl, wenn Komfort, entspannte Touren und ein ruhiges, verlässliches Fahrverhalten wichtiger sind. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf eine souveräne Gesamtwirkung legt und das Motorrad als vielseitigen Begleiter für unterschiedliche Situationen möchte, wird mit der GS sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Street-Fahrspaß, direktem Handling und einem Motorrad liegt, das Kurven und zügige Landstraßenfahrten besonders gut unterstützt. Sie wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern aktiv unterwegs sind und das Motorrad als lebendige Maschine erleben möchten.
Die BMW G 650 GS passt besser, wenn Alltagstauglichkeit und entspannte Touren im Vordergrund stehen. Sie bietet ein ruhigeres, souveränes Fahrgefühl und ist damit ideal für alle, die ein verlässliches Gesamtpaket suchen – auch dann, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn längere Fahrten anstehen.
Wer also „agil und sportlich“ sucht, findet in der Z 650 S den stärkeren Charakter. Wer „komfortabel und vielseitig“ priorisiert, wird mit der G 650 GS glücklicher.