| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.100 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- für eine Boxer-Maschine relativ leicht
- kräftiger Motor mit Charakter
- als agiler Tourer aufrüstbar
- kein Technik-Overload
- sicheres Fahrgefühl
- nicht ganz billig
- Windschutz unterirdisch
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.515 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.300 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann.MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Z 650 S vs. BMW R 1200 R – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Straße“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 650 S steht für leichtes Handling, klare Linien und ein agiles Fahrgefühl. Die BMW R 1200 R dagegen setzt auf den typischen Boxer-Charakter, ein souveränes Auftreten und den Anspruch, auch auf längeren Strecken entspannt zu bleiben. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, sucht meist nicht nur nach Daten, sondern nach dem passenden Gefühl: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie gut trägt es einen über Distanz und wie „einfach“ macht es den Alltag?
Grundcharakter: Agil und direkt vs. souverän und kultiviert
Wie sich die Kawasaki Z 650 S anfühlt
Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt. Das Konzept ist auf unmittelbaren Fahrspaß ausgelegt: Das Bike reagiert spürbar auf Gas und Lenkimpulse, fühlt sich im Stadtverkehr unkompliziert an und macht Landstraßen zu einem Spielplatz. Gerade wenn häufige Richtungswechsel, enge Passagen oder zügige Fahrten im Vordergrund stehen, spielt die Z 650 S ihre Stärken aus.
Wie sich die BMW R 1200 R anfühlt
Die BMW R 1200 R verfolgt einen anderen Ansatz: Der Boxer sorgt für einen charakteristischen Antrieb, der sich weniger wie „Sport“ und mehr wie „Souveränität“ anfühlt. Das Motorrad liegt stabil in der Spur, vermittelt Ruhe und wirkt besonders dann überzeugend, wenn Tempo konstant gehalten wird oder längere Strecken anstehen. Wer gerne entspannt fährt, aber trotzdem jederzeit Reserven möchte, findet in der R 1200 R häufig den passenden Ton.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Leistungsentfaltung im Vergleich
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 S ist eher das Motorrad für dynamische Zwischenspurts. Die Leistungsentfaltung wirkt direkt und „drehfreudig“, wodurch sie sich gut für sportliche Fahrweise eignet. Die BMW R 1200 R setzt dagegen stärker auf Drehmoment und gleichmäßige Kraftentfaltung. Dadurch kann sie in vielen Situationen entspannter wirken, weil weniger „Arbeit“ am Gasgriff nötig ist, um zügig voranzukommen.
Alltagstauglichkeit durch Fahrbarkeit
Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber auf unterschiedliche Weise: Die Z 650 S macht Spaß, weil sie leichtfüßig bleibt und schnell auf Veränderungen reagiert. Die R 1200 R punktet, weil sie auch bei längeren Fahrten gelassen bleibt und der Antrieb das Tempo angenehm „trägt“. Wer häufig stop-and-go fährt, profitiert meist von der agilen Art der Kawasaki. Wer öfter längere Strecken fährt oder Autobahnabschnitte einplant, wird die BMW-typische Ruhe oft als Vorteil empfinden.
Fahrwerk und Handling: Leicht zu bewegen vs. stabil zu rollen
Lenkgefühl und Wendigkeit
Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich besonders wendig. Das macht sie attraktiv für kurvige Strecken, für das schnelle Umsetzen von Fahrideen und für Situationen, in denen man viel manövriert. Die BMW R 1200 R ist ebenfalls fahraktiv, aber das Fahrgefühl ist stärker auf Stabilität ausgelegt. Dadurch kann sie sich bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnphasen „erwachsener“ anfühlen.
Komfort über Distanz
Beim Thema Komfort zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Z 650 S ist eher „sportlich-kompakt“ gedacht. Das ist nicht automatisch unbequem, aber der Fokus liegt klar auf direktem Feedback. Die R 1200 R bietet dagegen mehr von dem, was viele unter „Reise-Komfort“ verstehen: Sie vermittelt ein ruhigeres Gesamtbild, was auf längeren Strecken den Unterschied machen kann.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
In der Praxis zählt weniger, wie „hart“ ein Bremssystem zupackt, sondern wie gut es sich dosieren lässt. Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn man häufig zügig verzögert und dabei präzise arbeiten möchte. Die BMW R 1200 R wirkt im Vergleich oft wie ein System, das auch bei wiederholtem Bremsen konstant bleibt und ein sicheres Gefühl vermittelt. Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber der Charakter ist unterschiedlich: Kawasaki eher agil und direkt, BMW eher souverän und berechenbar.
Ergonomie und Sitzposition: Wer passt besser?
Sitzgefühl auf kurzen und mittleren Strecken
Die Kawasaki Z 650 S bietet eine Sitzposition, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer natürlich anfühlt, wenn der Fokus auf Kurven, Stadt und Landstraße liegt. Das Motorrad lädt dazu ein, öfter aktiv zu fahren. Die BMW R 1200 R ist ergonomisch so ausgelegt, dass sie auch bei längeren Fahrten weniger „angespannt“ wirken kann. Wer häufig unterwegs ist und nicht nur „mal eben“ fährt, wird die BMW-typische Ausrichtung oft als Vorteil sehen.
Für unterschiedliche Körpergrößen
Beide Modelle können je nach Statur gut passen, aber die Tendenz ist klar: Die Kawasaki wirkt oft als unkomplizierte Wahl für Fahrer, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen. Die BMW ist eher die Option für alle, die eine entspanntere Grundhaltung bevorzugen und Wert auf ein ruhiges Gesamtpaket legen.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Technik und Komfort im Vergleich
Im Alltag entscheidet die Summe aus Details: Sicht, Bedienbarkeit, Windschutz (falls vorhanden), sowie die Art, wie das Motorrad im Stand und beim Anfahren wirkt. Die Kawasaki Z 650 S punktet häufig mit einem unkomplizierten Handling und einer Ausstattung, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Die BMW R 1200 R kann dagegen mit einem „Premium-Gefühl“ überzeugen: Bedienlogik, Verarbeitungsanspruch und das Gesamtpaket wirken oft hochwertig und auf Langstrecke ausgelegt.
Wartung und Kostenfaktor
Bei den laufenden Kosten spielen nicht nur Intervalle eine Rolle, sondern auch der Aufwand in der Werkstatt und die Verfügbarkeit von Teilen. Im Vergleich zeigt sich häufig: Die Kawasaki wird von vielen als pragmatische Wahl gesehen, weil sie im Alltag unkompliziert bleibt. Die BMW kann je nach Ausstattung und Servicebedarf etwas mehr kosten, bietet dafür aber oft ein sehr durchdachtes Gesamtkonzept. Entscheidend ist am Ende, wie gut das jeweilige Exemplar gepflegt wurde – besonders beim Gebrauchtkauf.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650 S
- Agiles Handling für Stadt und kurvige Strecken
- Direkte Motoranwort für dynamische Fahrweise
- Leicht zu manövrieren, dadurch alltagstauglich
- Fahrspaß-Charakter ohne „großes“ Setup
Schwächen der Kawasaki Z 650 S
- Weniger Fokus auf Langstrecken-Ruhe als bei der BMW
- Komfort-Fokus eher sportlich als „Reise“
Stärken der BMW R 1200 R
- Boxer-Charakter mit souveräner Kraftentfaltung
- Stabilität und ruhiges Fahrgefühl auf Distanz
- Premium-Gesamtpaket in Verarbeitung und Bedienung
- Entspanntes Tempo für längere Touren
Schwächen der BMW R 1200 R
- Weniger „leichtfüßig“ als die Kawasaki im engen Alltag
- Service- und Unterhaltskosten können je nach Exemplar höher ausfallen
Welche Wahl passt besser? Kaufberatung ohne Umwege
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z 650 S und BMW R 1200 R hängt weniger davon ab, wer „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren wird. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, häufig kurvige Strecken fährt und ein Motorrad möchte, das schnell auf Fahrimpulse reagiert, wird mit der Kawasaki meist glücklicher. Sie ist die Wahl für alle, die Fahrspaß im Alltag suchen und gerne aktiv fahren.
Die BMW R 1200 R ist dagegen besonders attraktiv, wenn längere Strecken, entspanntes Reisen und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Der Boxer-Charakter und die Art, wie das Motorrad Kraft aufbaut, machen sie zu einer guten Option für Tourenfahrerinnen und Tourenfahrer, die nicht ständig „arbeiten“ wollen, um zügig unterwegs zu sein.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn der Alltag aus Stadtverkehr, kurzen bis mittleren Strecken und vielen Kurven besteht. Das Motorrad wirkt leicht zu bewegen, reagiert direkt und macht dynamisches Fahren besonders einfach. Wer ein agiles Naked-Bike sucht, das schnell Vertrauen aufbaut, findet in der Z 650 S meist den passenden Charakter.
Die BMW R 1200 R passt besser, wenn Touren, ruhiges Dahingleiten und ein souveränes Gesamtgefühl Priorität haben. Der Boxer-Antrieb und die stabile Art zu fahren sorgen dafür, dass längere Strecken entspannter werden. Wer Wert auf Premium-Anmutung, berechenbares Fahrverhalten und Komfort über Distanz legt, wird mit der R 1200 R eher glücklich.
Kurz gesagt: Kawasaki für Agilität und direkten Fahrspaß, BMW für Souveränität und Tourenkomfort.