| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Kawasaki Z 650 S vs. Brixton Cromwell 1200 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin die spannende Frage: Passt das eine besser zum Alltag, das andere eher zur entspannten Tour – oder umgekehrt? Im direkten Vergleich stehen die Kawasaki Z 650 S und die Brixton Cromwell 1200. Beide sind charakterstark, aber sie erzählen eine andere Geschichte: Die Kawasaki setzt auf ein modernes, agiles Naked-Bike-Gefühl, während die Brixton mit ihrem 1200er-Ansatz und dem Retro-Vibe eher auf souveräne Gelassenheit zielt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Unterschiede in der Praxis bemerkbar machen: beim Anfahren, in der Stadt, auf Landstraßen und wenn die Tour länger wird. Dabei werden die Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abgewogen – damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundidee der beiden Motorräder
Kawasaki Z 650 S: sportlich-nüchtern, alltagstauglich
Die Kawasaki Z 650 S ist ein Naked Bike, das sich wie ein Werkzeug anfühlt: unkompliziert, direkt und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf kurzes Beschleunigen und zügiges Weiterrollen macht. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket – vom Handling bis zur Alltagstauglichkeit.
Brixton Cromwell 1200: kräftig, entspannt, mit Retro-Charme
Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen wie ein Statement. Der Charakter ist weniger „spitz“ und mehr „kraftvoll“. Wer auf ein Motorrad steht, das sich auch bei gemütlicher Fahrweise souverän anfühlt und optisch klar eine Richtung vorgibt, findet hier eine passende Basis.
Motorcharakter: Wie fühlt es sich beim Fahren an?
Der größte Unterschied zeigt sich im Motorgefühl. Die Kawasaki Z 650 S wirkt in der Regel lebendig und drehfreudig: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, und das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu schalten oder zumindest die Drehzahl im passenden Bereich zu halten. Das ist besonders angenehm, wenn die Strecke abwechslungsreich ist und man gern zügig durch Kurven rollt.
Die Brixton Cromwell 1200 spielt dagegen stärker mit dem Thema „Druck von unten“. Dadurch entsteht ein entspannteres Fahrbild: Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen und gleichmäßiges Dahingleiten funktionieren oft besonders gut. Das kann im Stadtverkehr und auf Landstraßen ein echter Vorteil sein, weil weniger „Arbeit“ im Getriebe entsteht.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Kawasaki Z 650 S: Stärken liegen im direkten Ansprechverhalten und im sportlichen, agilen Gefühl. Schwäche kann sein, dass man für die gewünschte Dynamik je nach Fahrstil eher im richtigen Drehzahlfenster bleiben möchte.
- Brixton Cromwell 1200: Stärken liegen im souveränen, kraftvollen Antritt und im entspannten Fahrrhythmus. Schwäche kann sein, dass das Motorrad weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man sehr sportlich und spritzig fahren möchte.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Kawasaki Z 650 S ist darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu kommen: Richtungswechsel wirken unkompliziert, und das Motorrad lässt sich im Alltag gut kontrollieren. Gerade wenn man häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern mal spontan eine Landstraße nimmt, spielt diese Agilität ihre Vorteile aus.
Die Brixton Cromwell 1200 wirkt im Vergleich eher wie ein „ruhigerer“ Begleiter. Das Motorrad kann sich stabil anfühlen, besonders wenn man gleichmäßig fährt und nicht ständig maximale Schräglage sucht. In flotten Passagen ist das Fahrgefühl dennoch stimmig, aber die Priorität liegt stärker auf Komfort und Gelassenheit als auf maximaler Agilität.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht, und in der Praxis zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Die Kawasaki punktet tendenziell mit einem sehr kontrollierbaren Gefühl beim Verzögern, während die Brixton durch ihre Charakteristik oft eher „ruhig“ in der Verzögerung wirkt. Wer häufig stark bremsen muss (z. B. Stadtverkehr), profitiert meist von einem sehr feinfühligen Setup – wer dagegen eher gleichmäßig fährt, wird mit beiden gut zurechtkommen.
Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Ergonomie ist bei Naked Bikes besonders wichtig, weil die Sitzposition oft näher am „direkten“ Fahrgefühl liegt. Die Kawasaki Z 650 S bietet in der Regel eine Position, die für viele Fahrer angenehm ist: nicht zu extrem, aber sportlich genug, um sich nicht träge anzufühlen. Das macht sie interessant für Pendler und für Wochenendtouren.
Die Brixton Cromwell 1200 setzt stärker auf den Retro-Look und damit häufig auch auf eine Sitzhaltung, die sich für viele als „entspannt“ anfühlt. Das ist ideal, wenn längere Strecken ohne ständiges „Aktivfahren“ im Vordergrund stehen. Wer jedoch sehr sportlich und dynamisch unterwegs sein möchte, könnte die Kawasaki als einen Tick passender empfinden.
Ausstattung und Praxisdetails
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, wie sinnvoll die Features im Alltag sind. Die Kawasaki Z 650 S wirkt häufig wie ein rundes Gesamtpaket, bei dem man sich auf das Wesentliche verlassen kann. Die Brixton Cromwell 1200 punktet dagegen oft mit einem stimmigen Gesamtbild aus Design und Fahrgefühl – und damit mit dem Wunsch, das Motorrad nicht nur zu fahren, sondern auch zu „leben“.
Im Alltag zählt außerdem, wie gut sich das Motorrad im Handling zeigt: Übersichtlichkeit, Bedienbarkeit und das Gefühl, dass man schnell „drin“ ist. Beide Modelle sind grundsätzlich alltagstauglich, aber die Kawasaki spielt ihre Stärken eher in der schnellen, unkomplizierten Dynamik aus, während die Brixton eher in der entspannten, kraftvollen Art überzeugt.
Design und Charakter: Welche Optik passt zum eigenen Stil?
Das Design ist bei der Entscheidung oft ein unterschätzter Faktor. Die Kawasaki Z 650 S wirkt modern und klar, mit einer Ausstrahlung, die zu sportlich orientierten Fahrern passt. Die Brixton Cromwell 1200 dagegen ist deutlich „retro“ und zieht Blicke auf sich. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das nicht nach „Standard“ aussieht, wird an der Brixton besonders Gefallen finden.
Stärken und Schwächen beim Gesamteindruck
- Kawasaki Z 650 S: Stärken im modernen, funktionalen Look und im agilen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Stil weniger „auffällig“ ist als bei klaren Retro-Designs.
- Brixton Cromwell 1200: Stärken im markanten Retro-Charakter und im kraftvollen, entspannten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass nicht jeder Fahrer den Fokus auf Souveränität statt maximale Agilität bevorzugt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern zügig beschleunigt und ein Motorrad sucht, das sich schnell und präzise anfühlt, wird mit der Kawasaki Z 650 S sehr wahrscheinlich besser glücklich. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die Dynamik mögen und das Motorrad gern „aktiv“ bewegen.
Wer dagegen vor allem entspannt fährt, Wert auf einen kräftigen Charakter legt und auch bei gemütlicher Gangart das Gefühl haben möchte, dass das Motorrad jederzeit Reserven hat, findet in der Brixton Cromwell 1200 eine starke Option. Sie ist besonders attraktiv für Fahrer, die das Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen, sondern als Stil- und Fahrgefühl-Statement.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn ein agiles Naked-Bike-Gefühl im Vordergrund steht: direktes Ansprechverhalten, unkompliziertes Handling und ein Fahrstil, der sich sportlich und lebendig anfühlt. Sie eignet sich besonders für Alltag, Stadtverkehr und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und das Motorrad aktiv bewegen.
Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken aus, wenn Souveränität und entspanntes Fahren wichtiger sind: ein kraftvoller Charakter, der auch aus niedrigeren Drehzahlen angenehm wirkt, und ein deutlich erkennbarer Retro-Look. Sie passt besonders zu Touren, gemütlicher Fahrweise und allen, die ein Motorrad suchen, das sich weniger „spitz“ anfühlt, dafür aber zuverlässig Druck macht.
Kurz gesagt: Agilität und modernes Naked-Feeling sprechen eher für die Kawasaki – kraftvolle Gelassenheit und Retro-Charakter eher für die Brixton.