| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.799 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Verarbeitung
- leicht
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 486 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | USD-Gabel von Kayaba | |
| Federung hinten | Umgelenktes Zenrtalfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
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Kawasaki Z 650 S vs. Brixton Crossfire 500 – Naked-Bike-Vergleich
Wer ein Naked Bike sucht, das im Alltag Spaß macht und auch auf der Feierabendrunde nicht langweilig wird, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Kandidaten: der Kawasaki Z 650 S und der Brixton Crossfire 500. Beide Modelle stehen für den typischen Reiz eines modernen Street-Bikes: aufrechtere Sitzposition, direkter Kontakt zur Straße und ein Look, der ohne viel Verkleidung auskommt. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie fahren, wie sie sich anfühlen und welche Prioritäten sie setzen.
Grundidee: Fahrgefühl und Charakter im Vergleich
Die Kawasaki Z 650 S ist klar auf den klassischen „Allrounder“-Gedanken ausgelegt. Der Motor liefert in der Praxis ein breites nutzbares Spektrum, wodurch sich das Bike sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen angenehm dosieren lässt. Das Fahrgefühl wirkt dabei oft souverän und „erwachsen“: Gasannahme und Schub passen zusammen, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ruhig in der Linie.
Die Brixton Crossfire 500 verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie wirkt leichter im Handling und vermittelt ein unkompliziertes, zugängliches Fahrgefühl. Der Motor ist eher darauf ausgelegt, gleichmäßig mitzuschwingen und den Fahrer nicht mit zu viel Komplexität zu beschäftigen. Wer ein Bike möchte, das sich schnell „einfach richtig“ anfühlt, findet hier einen Kandidaten, der genau darauf abzielt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um Reserven und entspanntes Beschleunigen geht. Beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überholen auf Landstraßen wirkt das größere Hubraum-Plus oft wie ein Sicherheitsnetz: Man muss weniger „arbeiten“, um zügig voranzukommen. Das macht das Bike auch für längere Strecken angenehm, weil der Fahrer weniger häufig in den Drehzahlbereich wechseln muss.
Die Brixton Crossfire 500 kann ebenfalls flott sein, aber der Charakter ist stärker auf gleichmäßige Fahrt und saubere Gasarbeit ausgelegt. In der Stadt ist das meist kein Nachteil: Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und das schnelle Reagieren auf Verkehrssituationen funktionieren unkompliziert. Wer jedoch häufig hohe Dauergeschwindigkeiten oder lange Überholmanöver bevorzugt, merkt schneller, dass die Kawasaki in der Reserve mehr bietet.
Schaltverhalten und Drehmomentgefühl
Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber die Unterschiede liegen im „Wie“. Die Kawasaki Z 650 S wirkt oft harmonischer, wenn man zügig durchzieht oder die Gänge dynamisch nutzt. Die Brixton Crossfire 500 punktet dagegen mit einem eher entspannten Rhythmus: Sie lädt dazu ein, vorausschauend zu fahren und das Tempo über flüssige Linien zu holen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Thema Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Brixton Crossfire 500 wirkt im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken oft besonders handlich. Richtungswechsel gehen leicht von der Hand, und das Motorrad fühlt sich „lebendig“ an. Das ist vor allem dann angenehm, wenn viel Verkehr, enge Straßen oder häufiges Anhalten und Anfahren den Alltag bestimmen.
Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärke eher in der Stabilität aus. Bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken bleibt das Bike ruhig und vermittelt ein sicheres Gefühl. In schnellen Kurven oder bei wechselndem Untergrund wirkt die Abstimmung oft darauf ausgelegt, dass man sich auf die Linie konzentrieren kann, statt ständig gegen das Motorrad zu arbeiten.
Komfort und Alltag
Komfort ist bei Naked Bikes immer ein Thema, weil keine Verkleidung den Wind „wegfiltert“. Die Kawasaki Z 650 S kann hier durch ihre insgesamt ausgewogenere Gesamtabstimmung überzeugen: Sitzposition, Fahrwerksgefühl und Motorcharakter greifen gut ineinander. Die Brixton Crossfire 500 ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber eher wie ein Bike, das man bewusst „aktiv“ fährt. Wer kurze bis mittlere Strecken mag, wird das als angenehm empfinden; wer sehr lange Touren plant, achtet eher auf die Gesamtruhe.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zählt vor allem das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die Kawasaki Z 650 S vermittelt dabei häufig mehr „Biss“ und lässt sich in der Regel sehr fein dosieren. Das ist besonders hilfreich, wenn man in der Stadt häufig bremst und dabei Ampeln, Fußgänger oder wechselnde Verkehrssituationen im Blick hat.
Die Brixton Crossfire 500 bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber stärker darauf ausgelegt, den Alltag souverän zu meistern. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das völlig ausreichend, solange die Fahrweise zu den eigenen Erwartungen passt. Wer sportlich fährt oder häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert, wird bei der Kawasaki tendenziell mehr Reserven wahrnehmen.
Ausstattung und Praxisnutzen: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur der Motor, sondern auch, wie das Motorrad „mitdenkt“. Die Kawasaki Z 650 S wirkt in der Praxis oft als rundes Gesamtpaket: Bedienung, Ergonomie und das Gefühl, dass viele Details aufeinander abgestimmt sind. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Bike suchen, das man einfach übernimmt und direkt nutzen kann.
Die Brixton Crossfire 500 punktet häufig mit einem modernen, klaren Auftritt und einer Ausstattung, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht zu viel „Schnickschnack“ erwartet, sondern ein Motorrad möchte, das unkompliziert funktioniert und sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 650 S – Stärken: mehr Reserven im Fahrbetrieb, souveränes Gesamtgefühl, tendenziell mehr Stabilität bei höheren Tempi und ein harmonisches Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk. Kawasaki Z 650 S – Schwächen: wer nur kurze Strecken fährt oder sehr leichtes Handling priorisiert, könnte die Kawasaki als „größer“ im Gefühl wahrnehmen.
Brixton Crossfire 500 – Stärken: agiles Handling, unkomplizierte Bedienbarkeit, ein zugänglicher Charakter für Stadt und Feierabendrunde. Brixton Crossfire 500 – Schwächen: bei sehr dynamischen Überholsituationen oder langen Strecken mit hoher Geschwindigkeit ist die Kawasaki in der Reserve im Vorteil.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Die Kawasaki Z 650 S ist besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Naked Bike als echten Allrounder nutzen möchten: Pendeln, Landstraße, Wochenendtour – und dabei möglichst wenig Kompromisse. Wer gerne zügig fährt, Reserven schätzt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, findet in der Kawasaki oft die passendere Wahl.
Die Brixton Crossfire 500 passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: Stadtverkehr, kurze bis mittlere Strecken, häufiges Rangieren und ein leichtes, direktes Handling. Wer ein Bike sucht, das schnell vertraut wirkt und nicht das Gefühl vermittelt, ständig „arbeiten“ zu müssen, wird mit der Brixton sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike als vielseitigen Langstrecken- und Allroundpartner sehen: mehr Reserven beim Beschleunigen, ein insgesamt souveräneres Fahrgefühl und tendenziell mehr Stabilität bei höheren Tempi. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die regelmäßig zügig unterwegs sind und ein harmonisches Gesamtpaket bevorzugen.
Die Brixton Crossfire 500 spielt ihre Stärken dort aus, wo viele Fahrten stattfinden: im Stadtverkehr und auf kurvigen Feierabendstrecken. Das Handling wirkt oft besonders leicht und zugänglich, wodurch das Motorrad schnell Vertrauen aufbaut. Wer vor allem unkomplizierten Fahrspaß sucht, kurze bis mittlere Touren plant und ein Bike möchte, das sich im Alltag angenehm bewegt, trifft mit der Brixton eine sehr stimmige Entscheidung.