| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.090 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- spannende Optik
- lässiger Sound
- Kurven-ABS Serie
- gute Verarbeitung
- mega-wendiges FunBike
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Bremskabel merkwürdig verlegt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba Upside-Down-Gabel mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Federbein mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo radial montierte Bremszange mit 4 Kolben ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo schwimmend gelagerte Bremszange mit 1 Kolben ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Klasse, die Urban Motard trägt den Namenszusatz "City Rebel" zurecht. Sie ist ein wenig evil, aber dabei nicht prollig. Vom Wesen her ist dies ein echtes FunBike. Man kann einfach gar nicht keinen Spaß mit der Kiste haben. Über 12.000 Euro sind zwar eine Ansage für eine 800er Maschine mit dieser eher spartanischen Ausstattung, aber der Fahrspaß, die Optik und die Wertigkeit der Urban Motard rechtfertigen diesen Preis.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht ein Vorführer, der sich schon auf viele weitere Probefahren freut - natürlich neben vielen anderen Ducati-Bikes und Maschinen von Suzuki. Also - nächster Ausflug nach Bremervörde, nach Holger fragen, Kaffee nehmen und zumindest mal um die Urban Motard herumstiefeln. Viel Spaß!
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Kawasaki Z 650 S vs. Ducati Scrambler Urban Motard – Vergleich für Alltag, Landstraße und Stadt
Wer zwischen Kawasaki Z 650 S und Ducati Scrambler Urban Motard schwankt, sucht meist mehr als nur „das schnellere“ Motorrad. Es geht um den Charakter: Wie fühlt sich die Maschine im Alltag an, wie leicht lässt sie sich bewegen, und wie gut passt sie zu den eigenen Wegen – von der kurzen Runde durch die Stadt bis zur längeren Tour über Landstraßen? Genau darum dreht sich dieser Vergleich.
Beide Modelle stehen für einen klaren Anspruch: Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein pragmatisches Gesamtpaket, das sich schnell in den Alltag einfügt. Die Ducati Scrambler Urban Motard dagegen setzt stärker auf Stil, Haltung und ein deutlich erkennbares Scrambler-Feeling. Wer die Unterschiede versteht, findet schneller heraus, welches Motorrad die eigenen Prioritäten trifft.
Grundcharakter: Fahrbarkeit vs. Marken- und Designgefühl
Die Kawasaki Z 650 S ist in ihrer Ausrichtung eher „universell“. Sie zielt darauf, dass sich das Motorrad in vielen Situationen souverän anfühlt: beim Anfahren, beim zügigen Beschleunigen aus dem Stadtverkehr und auch dann, wenn die Strecke länger wird. Das Gesamtpaket wirkt dabei wie aus einem Guss – ohne große Überraschungen, aber mit einem sehr stimmigen Grundgefühl.
Die Ducati Scrambler Urban Motard spielt dagegen stärker mit Emotion. Schon das Erscheinungsbild und die typische Scrambler-Identität machen klar: Hier steht nicht nur Funktion im Vordergrund, sondern auch der Charakter. Das Motorrad wirkt lebendiger und „präsenter“, was sich oft auch im Fahrgefühl widerspiegelt. Wer gerne mit dem Motorrad unterwegs ist, statt nur von A nach B zu kommen, wird das besonders mögen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 S punktet vor allem durch ihre Art, Leistung nutzbar zu machen. Der Motor liefert in vielen Situationen gleichmäßig und lässt sich gut dosieren. Das macht das Motorrad angenehm, wenn häufiges Beschleunigen und Verzögern den Alltag prägt. Auch beim Überholen auf der Landstraße wirkt das Ansprechverhalten oft unkompliziert: Man kann zügig reagieren, ohne ständig „am Limit“ arbeiten zu müssen.
Die Ducati Scrambler Urban Motard bringt ebenfalls genug Punch, aber der Charakter ist anders. Sie wirkt in der Wahrnehmung oft direkter und „markanter“. Das kann bedeuten, dass sich das Motorrad dynamischer anfühlt, sobald man es etwas mehr fordert. Gleichzeitig ist es genau diese Lebendigkeit, die je nach Fahrstil begeistert oder gelegentlich auch mehr Aufmerksamkeit verlangt – vor allem dann, wenn man sehr entspannt und gleichmäßig unterwegs sein möchte.
Fahrwerk und Handling: Leichtfüßig in der Stadt, stabil auf der Strecke
Beim Handling zeigt die Kawasaki Z 650 S ihre Stärke: Sie lässt sich meist leicht in die gewünschte Linie bringen und bleibt dabei gut kontrollierbar. Gerade im Stadtverkehr, bei wechselnden Geschwindigkeiten und häufigen Richtungswechseln ist das ein Vorteil. Auch auf der Landstraße wirkt das Fahrwerk ausgewogen: Es vermittelt Vertrauen, ohne dabei den Komfort komplett zu opfern.
Die Ducati Scrambler Urban Motard ist ebenfalls agil, aber mit einem anderen Fokus. Durch die Ausrichtung als Urban-Motard-Interpretation liegt der Schwerpunkt stärker auf einem „sportlich-aufrechten“ Gefühl. Das Motorrad kann dadurch besonders Spaß machen, wenn man Kurven aktiv fährt und das Bike spürbar mitarbeitet. Wer jedoch lange, sehr komfortorientierte Strecken bevorzugt, könnte die Abstimmung je nach persönlichem Empfinden als etwas weniger „entspannt“ wahrnehmen als bei der Kawasaki.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich beider Motorräder fällt auf: Beide sind grundsätzlich auf alltagstaugliches, sicheres Fahren ausgelegt. Die Kawasaki Z 650 S wirkt dabei oft als „verlässlicher Partner“ – das heißt, die Bremsleistung lässt sich gut dosieren und unterstützt damit entspanntes Fahren im Verkehr. Das ist besonders hilfreich, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert oder in Situationen mit wechselnder Traktion unterwegs ist.
Die Ducati Scrambler Urban Motard kann beim Bremsen ebenfalls überzeugen, wirkt aber in der Gesamtanmutung oft etwas „direkter“. Das ist positiv, wenn man gerne präzise arbeitet und das Motorrad als sportlicher empfindet. Wer dagegen sehr smooth und maximal stressfrei fahren möchte, wird die Kawasaki häufig als etwas einfacher im Handling wahrnehmen.
Komfort und Sitzposition: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Bei der Kawasaki Z 650 S ist die Sitzposition in der Regel so gewählt, dass sie für viele Fahrerinnen und Fahrer gut funktioniert: nicht zu extrem, nicht zu unbequem, sondern eher auf „Alltag und Tour“ ausgelegt. Dazu kommt, dass das Motorrad im Tagesbetrieb meist unkompliziert bleibt – vom Starten bis zur Fahrt durch den Feierabendverkehr.
Die Ducati Scrambler Urban Motard setzt stärker auf eine markante Haltung. Das kann sich sportlich und lebendig anfühlen, ist aber nicht für jede Körpergröße und jeden Fahrstil gleich ideal. Wer gerne aufrecht sitzt und das Motorrad als „kontrollierbar und aktiv“ empfindet, wird das Ducati-Konzept häufig mögen. Wer dagegen lange Strecken mit möglichst wenig „Fahraufmerksamkeit“ fahren möchte, findet in der Kawasaki oft die entspanntere Wahl.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
In der Praxis unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Art, wie sie sich in den Alltag integrieren. Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „einfach nutzt“. Das bedeutet: Bedienung und Gesamtkonzept passen zusammen, und man muss sich weniger Gedanken machen, ob etwas „zu speziell“ ist. Gerade wenn das Motorrad auch als täglicher Begleiter dienen soll, ist das ein Plus.
Die Ducati Scrambler Urban Motard bringt dagegen mehr „Stil- und Markencharakter“ mit. Das kann bedeuten, dass man sich schneller in Richtung Individualisierung bewegt – optisch wie auch im persönlichen Setup. Dafür kann es sein, dass man bei der eigenen Erwartungshaltung genauer hinschauen sollte: Nicht jeder mag die etwas eigenere Ausrichtung, andere lieben genau das.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 650 S: Stärken
- Allround-Charakter: funktioniert in vielen Situationen zuverlässig.
- Einfaches Handling: besonders angenehm im Stadtverkehr und bei häufigen Richtungswechseln.
- Ausgewogenes Fahrgefühl: gute Balance zwischen Komfort und Dynamik.
- Pragmatische Gesamterscheinung: wirkt wie ein Motorrad, das man unkompliziert nutzt.
Kawasaki Z 650 S: Schwächen
- Wer vor allem Emotion und „Statement“ sucht, könnte die Kawasaki als weniger markant empfinden.
- Je nach Erwartung kann der Charakter eher „harmonisch“ als „extrem“ wirken.
Ducati Scrambler Urban Motard: Stärken
- Starker Charakter: Scrambler-Feeling und markante Optik.
- Aktiveres Fahrgefühl: macht Spaß, wenn man Kurven bewusst fährt.
- Präsenz: wirkt im Alltag „lebendiger“ und individueller.
Ducati Scrambler Urban Motard: Schwächen
- Für maximal entspanntes Langstreckenfahren kann die Abstimmung je nach Person weniger „weich“ wirken.
- Wer ein möglichst unkompliziertes, universelles Motorrad sucht, findet in der Kawasaki oft die stressfreiere Wahl.
Für wen welches Motorrad besser passt
Die Kawasaki Z 650 S ist besonders passend für alle, die ein Motorrad möchten, das im Alltag zuverlässig funktioniert und dabei auf der Landstraße nicht enttäuscht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, Wert auf leichtes Handling legt und ein ausgewogenes Gesamtpaket sucht, wird mit der Kawasaki sehr wahrscheinlich glücklich. Auch dann, wenn das Motorrad nicht nur „für besondere Tage“, sondern wirklich regelmäßig genutzt werden soll, spielt die Stärke der Z 650 S aus.
Die Ducati Scrambler Urban Motard ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die mehr als nur Technik suchen: Wer das Motorrad als Ausdruck von Stil und Fahrgefühl versteht, wird die Ducati besonders spannend finden. Sie passt gut zu Menschen, die gerne aktiv fahren, Kurven genießen und dem Motorrad eine gewisse Individualität zuschreiben. Wer außerdem Wert auf ein markantes Design und eine starke Markenidentität legt, findet in der Scrambler-Interpretation oft genau das richtige Maß an Charakter.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges, unkompliziertes Motorrad im Vordergrund steht: leicht zu bewegen, alltagstauglich und mit einem Fahrgefühl, das in vielen Situationen souverän bleibt. Sie eignet sich besonders für regelmäßige Fahrten, Stadtverkehr und entspannte Touren, bei denen man nicht ständig „nachjustieren“ möchte. Die Ducati Scrambler Urban Motard gewinnt dagegen dort, wo Charakter und Präsenz zählen: Wer das Motorrad gerne aktiv fährt, das Scrambler-Feeling liebt und ein deutlich markanteres Gesamtpaket sucht, bekommt mit der Ducati mehr Emotion und ein lebendigeres Auftreten. Kurz gesagt: Kawasaki für den universellen Alltag und harmonische Balance, Ducati für Stil, Fahrspaß und eine Maschine, die man spürbar „mitnimmt“.