UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2005 bis 2017
Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein
Pro:
  • Drehmoment satt
  • King of the road Feeling inklusive
  • Sound zum Niederknien
  • Chrom ohne Ende
Kontra:
  • schwer
  • Windschutz 1b
  • kein Kurvenräuber

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm
Gewicht302kg
Radstand1.630mm
Länge2.355mm
Radstand1.630mm
Sitzhöhe: 680-690 mm
Höhe1.185mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum1.745ccm
Hub111mm
Bohrung98mm
KühlungLuft
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung77 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment145 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartDoppelschleife
Reifen vorneBW
Reifen hintenBW

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit - was bleibt hängen

Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 17.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 14.000€
  • Baujahre: seit 1970
  • Farben: Vivid Black, Velocity Red Sunglow, Billet Silver, Bonneville Blue

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Kawasaki Z 650 S vs. Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – welcher Vergleich passt wirklich?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 650 S und die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Vielmehr steht die Frage im Raum, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: Wie leicht ist der Einstieg, wie souverän reagiert der Motor, wie harmoniert das Fahrwerk mit dem eigenen Stil – und wie viel „Fahrkultur“ bringt das Bike mit, das man jeden Tag oder auf Touren bewegt?

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt. Dabei geht es vor allem darum, wie sich die jeweiligen Eigenschaften im Fahrbetrieb bemerkbar machen – von der ersten Runde bis zur längeren Tour.

Grundcharakter: sportlich-nüchtern vs. amerikanische Fahrkultur

Die Kawasaki Z 650 S steht für einen modernen, agilen Ansatz: kompakt, direkt und auf ein dynamisches Fahrgefühl ausgelegt. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL dagegen verkörpert den Cruiser-Charakter: entspannteres Tempo, ein markanter Auftritt und ein Motor, der eher „zieht“ als „dreht“.

Genau hier beginnt der Unterschied: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Werkzeug für schnelle Kurven, zügige Landstraßen und spontane Ausfahrten anfühlt, wird bei der Z 650 S häufig schneller glücklich. Wer hingegen Wert auf eine souveräne, ruhige Gangart legt und den Sound sowie das Cruiser-Feeling in den Vordergrund stellt, findet in der Dyna Low Rider FXDL oft die passendere Basis.

Motor und Antrieb: Reaktion vs. Drehmoment-Feeling

Beim Motorcharakter zeigt sich die Philosophie beider Marken deutlich. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich meist „spritziger“ in der Gasannahme. Das macht sie besonders interessant, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Herausfahren aus Kurven und ein dynamischer Fahrstil gefragt sind. Die Leistungsentfaltung ist dabei so ausgelegt, dass man das Motorrad gut dosieren kann – auch wenn man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs ist.

Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt dagegen ihre Stärken eher im mittleren Drehzahlbereich aus. Das Fahrgefühl ist weniger „sportlich-kantig“, sondern eher kraftvoll und gleichmäßig. Dadurch entsteht ein entspanntes Tempo, bei dem man weniger mit dem Drehzahlmesser arbeitet und mehr mit dem Gefühl für den Zug am Hinterrad. Für lange Strecken oder Fahrten, bei denen der Rhythmus wichtiger ist als das letzte Quäntchen Dynamik, ist das ein echter Vorteil.

Stärken und Schwächen im Alltag

Die Z 650 S punktet häufig mit einer direkten, kontrollierbaren Art zu beschleunigen. Das ist besonders praktisch im Stadtverkehr und auf Landstraßen, wenn man schnell reagieren muss. Als mögliche Schwäche kann man empfinden, dass der Cruiser-Charakter der Harley nicht „ersetzt“ wird – wer das typische Harley-Feeling sucht, wird bei der Kawasaki eher nicht denselben emotionalen Kick bekommen.

Die Dyna Low Rider FXDL liefert dagegen das, was viele an Harley lieben: ein deutlich spürbares Drehmomentgefühl und eine Fahrkultur, die man nicht nur fährt, sondern erlebt. Als Gegenpol kann gelten, dass sie im Vergleich nicht die gleiche Agilität vermittelt wie die Kawasaki – vor allem dann, wenn häufiges Rangieren, enge Passagen oder sehr sportliches Fahren im Fokus stehen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe

Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Auslegung der beiden Motorräder. Die Kawasaki Z 650 S ist auf ein präzises, leicht zu kontrollierendes Fahrverhalten ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gerne zügig fährt, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „mitspielenden Partner“ erlebt. Gerade auf kurvigen Strecken kann das den Unterschied machen: Man fühlt sich schnell sicher, weil das Bike die Linie gut unterstützt.

Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL wirkt im Vergleich eher wie ein ruhiger Begleiter. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es den Cruiser-Ansatz unterstützt: stabil, komfortorientiert und auf ein entspanntes Fahrtempo ausgelegt. Das ist ein Plus für längere Strecken und für Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte. Gleichzeitig kann die Harley im direkten Vergleich weniger „spielerisch“ wirken, wenn man sehr dynamisch umsetzt oder häufig Richtungswechsel in engen Bereichen fährt.

Bremsen und Fahrstabilität

Beide Motorräder können im Alltag überzeugen, aber die Schwerpunkte liegen unterschiedlich. Die Kawasaki wird häufig als sportlich abgestimmt wahrgenommen: Bremsgefühl und Verzögerung passen gut zu einem zügigen Fahrstil. Die Harley hingegen setzt stärker auf Stabilität und kontrolliertes Verzögern, was im Cruiser-Kontext sehr stimmig ist. Wer häufig hart und sportlich bremst, wird bei der Kawasaki tendenziell schneller das passende Gefühl finden. Wer dagegen eher gleichmäßig verzögert und vorausschauend fährt, wird mit der Dyna Low Rider FXDL sehr gut zurechtkommen.

Komfort und Sitzposition: aufrecht und flexibel vs. Cruiser-typisch

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Kawasaki Z 650 S bietet typischerweise eine aufrechte, aber sportlich orientierte Haltung. Das unterstützt eine aktive Fahrweise und erleichtert das Handling im Alltag. Gerade wenn man zwischen Stadtverkehr, Pendelstrecke und gelegentlichen Touren wechselt, ist diese Flexibilität ein Vorteil.

Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL bringt eine Cruiser-typische Sitzhaltung mit. Das bedeutet: entspannter, mit mehr Fokus auf Komfort und weniger auf „Sportlichkeit“. Für viele ist das genau der Punkt, warum man einen Cruiser fährt. Als mögliche Schwäche im Vergleich kann gelten, dass die Haltung weniger für sehr dynamische Fahrmanöver geeignet ist und bei langen, zügigen Passagen das persönliche Empfinden stärker variiert.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren

Im Alltag entscheidet oft nicht nur der Motor, sondern auch die Gesamtsumme aus Ergonomie, Übersicht und Fahrbarkeit. Die Kawasaki Z 650 S eignet sich häufig besonders gut für den gemischten Alltag: kurze Wege, häufiges Anfahren, wechselnde Geschwindigkeiten. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für „einfach losfahren“ – ohne dass man sich auf eine bestimmte Fahrweise festlegen muss.

Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt ihre Stärken eher auf längeren Strecken und bei Fahrten aus, bei denen man die Zeit genießt. Wenn der Fokus auf entspannterem Tempo, Sound und einem klaren Cruiser-Feeling liegt, ist die Dyna im Vergleich oft die stimmigere Wahl. In engen Stadtbereichen kann das Handling zwar funktionieren, aber der Charakter bleibt cruiser-typisch: eher gelassen als hektisch.

Design und Fahrgefühl: Emotion als Teil der Entscheidung

Beim Vergleich darf man das Thema Design nicht ausklammern. Die Kawasaki Z 650 S wirkt modern und aufgeräumt – ein Motorrad, das sich gut in unterschiedliche Szenarien einfügt. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen ein Statement: Präsenz, Stil und eine unverwechselbare Ausstrahlung. Für viele Käufer ist das ein echtes Kaufargument, weil das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil der eigenen Identität.

Stärken und Schwächen in einem Satz

Die Kawasaki ist im Vergleich die Wahl für Agilität, direkte Reaktion und einen vielseitigen Einsatz. Die Harley ist die Wahl für Cruiser-Feeling, Drehmoment-Charakter und eine Fahrt, die mehr nach „Erlebnis“ als nach „Sportgerät“ klingt.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt, gut kontrollierbar ist und sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landstraße Spaß macht, findet in der Kawasaki Z 650 S häufig die passendere Basis. Sie passt besonders dann, wenn häufiges Wechseln zwischen Alltag und sportlicherer Fahrt vorkommt und man ein Motorrad möchte, das nicht zu speziell ist.

Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen ideal für Menschen, die Cruiser-Charakter wirklich wollen: entspannte Sitzposition, kraftvolle Zugkraft, markantes Auftreten und ein Fahrgefühl, das man nicht nur „abspult“, sondern genießt. Wer Touren liebt, den Sound schätzt und lieber gleichmäßig fährt, wird mit der Dyna sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf kurvigen Strecken mit Agilität sowie direkter Gasannahme überzeugt. Sie eignet sich besonders, wenn ein dynamischer Fahrstil im Vordergrund steht und das Motorrad sowohl für kurze Fahrten als auch für längere Touren flexibel bleiben soll.

Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL passt am besten zu Fahrern, die Cruiser-Feeling priorisieren: entspannte Haltung, kraftvolles Drehmoment-Charakteristik und eine unverwechselbare Fahrkultur. Wer vor allem gleichmäßig unterwegs ist, Sound und Präsenz liebt und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, findet in der Dyna Low Rider FXDL den stimmigeren Begleiter.

Kurz gesagt: Kawasaki für sportlich-vielseitig, Harley für cruiser-typisch und emotional.

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