| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2015 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- gelassenes Dahingleiten
- pures V2-Feeling
- Platz ohne Ende
- Soundsystem
- Fährt auch bei Sturm stoisch geradeaus
- Koffersystem Serie
- groß und schwer
- nix für Einsteiger
- nix für Warmduscher
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 386 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.600 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.690 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 87 PS bei 5.010 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Bisschen wenig technische Infos in diesem Testbericht, oder? Genau, aber darum geht es ja auch bei der Electra Glide: Vergesst Datenblätter oder Leistungsangaben. Setzt Euch, genießt das Leben, vergesst Eure Sorgen und fahrt einfach eine Runde ohne Nachzudenken. Das geht auf diese Maschine so gut wie auf vermutlich kaum einem anderen Bike.Das Testbike haben wir von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt bekomme. Dort gibt es knapp 100 gebrauchte Harleys, ein Besuch beim "Harley Händler des Jahres 2021" lohnt sich also allemal. Und falls Ihr Interesse an dieser Ultra Classic habt - hier geht es zur Verkaufsanzeige.
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Kawasaki Z 650 S vs Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Z 650 S steht für einen agilen, modernen Auftritt im Naked-Bike-Format. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU dagegen ist ein ausgewachsenes Touring-Motorrad mit viel Komfort, viel Ausstattung und einem klaren Fokus auf lange Strecken. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Konzepte im Alltag und auf Touren wirklich unterscheiden – und für wen welches Motorrad die bessere Wahl ist.
Grundidee: Agilität im Alltag vs. Touring-Komfort auf Langstrecke
Kawasaki Z 650 S: Naked-Bike-Charakter
Die Kawasaki Z 650 S ist darauf ausgelegt, unkompliziert zu fahren: Die Sitzposition wirkt sportlich und nah am Motorrad, das Handling ist direkt, und das Konzept richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig über Landstraßen gleiten oder in der Stadt flexibel unterwegs sind. Gerade das Naked-Format sorgt dafür, dass man das Motorrad „spürt“ – ohne dass man sich auf große Verkleidung und maximalen Windschutz verlassen muss.
Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU: Touring als Lebensgefühl
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern mit dem man reist. Das Touring-Konzept zeigt sich in der Ausstattung, im Komfortanspruch und im Fahrgefühl: Die Maschine ist auf entspannte Kilometer ausgelegt, mit Fokus auf Windschutz, Gepäckmöglichkeiten und eine stabile, souveräne Art, lange Strecken zu absolvieren. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Touren plant, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, dass beide Motorräder unterschiedliche Stärken ausspielen. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Fahralltag eher „drehfreudig“ und lässt sich gut dosieren. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen man gern zwischen Beschleunigung, Schräglage und zügigem Vorankommen wechselt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU setzt dagegen auf den typischen Touring-Charakter: mehr „Schub“ aus dem unteren bis mittleren Drehzahlbereich und ein ruhigeres, souveränes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders stark, wenn gleichmäßiges Tempo, entspanntes Cruisen und konstante Leistung über längere Zeit gefragt sind.
Unterm Strich: Die Kawasaki spielt ihre Stärken aus, wenn man aktiv fährt und das Motorrad gern „arbeitet“. Die Harley punktet, wenn man den Fokus auf gleichmäßige Fahrt, Komfort und Gelassenheit legt.
Getriebe, Schaltgefühl und Leistungsentfaltung
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich alltagstauglich sind, unterscheiden sie sich im Umgang mit dem Tempo. Die Kawasaki Z 650 S lässt sich meist sehr harmonisch schalten und unterstützt ein dynamisches Fahren. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern zügig beschleunigt, früh wieder auf Touren kommt und das Motorrad in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen nutzt.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist weniger auf „Sportlichkeit“ im Sinne von häufigem Wechsel zwischen Schaltgängen ausgelegt, sondern auf ein entspanntes Vorankommen. Das Zusammenspiel aus Motorcharakter und Getriebe wirkt darauf abgestimmt, dass man auch bei längeren Strecken nicht ständig „arbeiten“ muss. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das eher nach Reise als nach Aktion klingt.
Fahrwerk und Handling: Direktheit vs. Stabilität
Kawasaki: wendig und nah am Fahrer
Die Kawasaki Z 650 S vermittelt ein Handling, das sich wie ein Werkzeug anfühlt: Man kann die Linie schnell aufnehmen, das Motorrad reagiert zügig und die Maschine wirkt insgesamt leicht zu kontrollieren. Das ist besonders praktisch, wenn man häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen wechselt oder wenn man gern in Kurven „mitnimmt“, statt nur durchzufahren.
Harley: souverän, aber eher „groß“
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist spürbar auf Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, gleichmäßiges Gleiten – gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken. Gleichzeitig ist das Handling naturgemäß weniger „leichtfüßig“ als bei einem Naked Bike. Wer mit dem Gewicht und der Größe vertraut ist, bekommt dafür ein sehr sicheres Gefühl, das auf Touren überzeugt.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Kawasaki ist im Alltag und in engen Situationen im Vorteil, während die Harley ihre Stärken vor allem dann ausspielt, wenn es um Ruhe, Stabilität und Komfort über viele Kilometer geht.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Bei der Bremsleistung zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten: Die Kawasaki Z 650 S wirkt darauf ausgelegt, zügig und kontrolliert zu verzögern – besonders passend für ein Motorrad, das oft dynamisch bewegt wird. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU bringt ebenfalls Bremsvertrauen mit, aber der Fokus liegt stärker auf stabiler Verzögerung und kontrollierbarer Führung bei Tourentempo und mit Gepäck. Gerade wenn man längere Strecken fährt, zählt, dass das Motorrad auch unter wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt.
Sitzposition, Ergonomie und Komfort
Hier liegen die größten Unterschiede im Alltag. Die Kawasaki Z 650 S bietet eine eher sportlich aufrechte Sitzposition, die den Fahrer aktiv einbindet. Das ist angenehm, wenn man nicht nur „durchsitzt“, sondern das Motorrad auch spürt und sich nicht zu sehr in eine Lounge-Position begibt. Für kürzere bis mittlere Strecken ist das oft ideal.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist dagegen klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt entspannter, die Ergonomie ist auf längeres Fahren optimiert, und die Ausstattung unterstützt das Reisegefühl. Wer häufig lange Touren fährt oder mit Sozius unterwegs ist, wird die Vorteile besonders schnell merken.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Beim Thema Windschutz trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked Bike weniger auf maximalen Windschutz ausgelegt. Das kann im Sommer oder auf kürzeren Strecken völlig in Ordnung sein, bei längeren Autobahnabschnitten oder kühleren Bedingungen wird jedoch schnell klar, dass man mehr Wind abbekommt als auf einem Touring-Motorrad.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU ist genau dafür gemacht: Verkleidung und Touring-Setup reduzieren den Wind spürbar und machen das Fahren bei längeren Distanzen deutlich entspannter. Das ist ein echter Vorteil, wenn man nicht nur „von A nach B“ will, sondern die Fahrt selbst genießen möchte.
Ausstattung und Gepäck: Wer ist für Reisen besser gerüstet?
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU spielt hier ihre Stärke aus. Touring-typische Features und die Ausrichtung auf Gepäck sorgen dafür, dass man auch mit mehr Ausrüstung gut unterwegs ist. Das Motorrad wirkt wie ein Komplettpaket, das man für Touren schnell „startklar“ bekommt.
Die Kawasaki Z 650 S ist eher die Wahl, wenn man flexibel bleibt und das Motorrad nicht als voll ausgestattete Reisemaschine betrachtet. Für Tagesausflüge oder spontane Fahrten ist das Naked-Konzept oft genau richtig. Wer regelmäßig mit viel Gepäck unterwegs ist, müsste bei der Kawasaki stärker nachrüsten oder das Konzept anpassen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650 S
- Dynamisches Fahrgefühl durch agiles Naked-Bike-Handling
- Gute Alltagstauglichkeit für Stadt, Landstraße und kurvige Strecken
- Aktives Fahren macht besonders viel Spaß, wenn man gern selbst „mitarbeitet“
Schwächen der Kawasaki Z 650 S
- Weniger Windschutz im Vergleich zu einem Touring-Motorrad
- Für lange Reisen mit viel Gepäck ist das Konzept weniger „out of the box“
Stärken der Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU
- Touring-Komfort für lange Strecken und entspanntes Cruisen
- Stabile, souveräne Fahrweise bei Reisegeschwindigkeit
- Reise- und Gepäckfokus durch Touring-Ausstattung
Schwächen der Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU
- Weniger wendig als ein leichtes Naked Bike – besonders in engen Situationen
- Für spontane Kurzfahrten kann das Touring-Konzept „zu viel Motorrad“ wirken
Für wen welches Motorrad am besten passt
Die Kawasaki Z 650 S ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag Spaß macht, schnell auf Touren kommt und sich in Kurven und auf Landstraßen souverän anfühlt. Wer gern aktiv fährt, kurze bis mittlere Strecken bevorzugt und nicht zwingend auf maximalen Windschutz und umfangreiche Reiseausstattung angewiesen ist, findet hier eine sehr stimmige Wahl.
Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU richtet sich an Menschen, die vor allem lange Touren planen, Komfort priorisieren und ein Motorrad möchten, das sich wie ein Reisepartner anfühlt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt fahren will und die Fahrt selbst genießen möchte, wird mit der Harley deutlich mehr „Touring-Gefühl“ bekommen.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem für agiles Fahren, Alltagstauglichkeit und dynamische Landstraßenmomente gesucht wird. Das Naked-Konzept belohnt aktives Fahren und macht das Motorrad besonders dort stark, wo man häufig die Situation wechselt. Die Harley-Davidson Electra Glide Ultra Classic FLHTCU gewinnt dagegen, wenn lange Strecken, Komfort, Windschutz und eine reiseorientierte Ausstattung im Vordergrund stehen. Wer Touren liebt, bei denen das Motorrad Ruhe ausstrahlt und das Ankommen fast nebensächlich wird, trifft mit der Harley die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Kawasaki für den Spaß im Alltag und auf kürzeren bis mittleren Strecken, Harley für ausgedehnte Reisen, entspanntes Cruisen und maximalen Touring-Anspruch.