| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
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Kawasaki Z 650 S vs. Honda CB 500 F: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und den richtigen Einstieg
Wer zwischen der Kawasaki Z 650 S und der Honda CB 500 F schwankt, sucht meist vor allem eines: ein Motorrad, das im Alltag funktioniert und trotzdem Spaß macht. Beide Modelle stehen für eine klare Philosophie – nur mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Kawasaki Z 650 S wirkt dabei wie der dynamischere Allrounder mit Fokus auf Agilität und Charakter. Die Honda CB 500 F setzt stärker auf unkomplizierte Handhabung, Alltagstauglichkeit und ein sehr gutmütiges Gesamtpaket.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich Motor und Fahrgefühl, wie schlagen sich die beiden Bikes bei Komfort und Handling, und welche Stärken zeigen sie im Alltag? Dabei geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das, was man beim Fahren wirklich merkt – und um die Frage, welches Motorrad besser zu welchem Fahrertyp passt.
Grundcharakter: Naked-Dynamik vs. entspannter Allround-Komfort
Wie sich die Kawasaki Z 650 S anfühlt
Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked Bike darauf ausgelegt, das Tempo und die Fahrdynamik spürbar zu machen. Das Motorrad vermittelt ein aktives Fahrgefühl: Man hat das Gefühl, dass es auf Impulse reagiert und Kurven sowie Richtungswechsel gern annimmt. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen wirkt die Maschine dadurch lebendig – nicht hektisch, aber klar „bereit“.
Wie sich die Honda CB 500 F anfühlt
Die Honda CB 500 F steht dagegen für einen ruhigen, gut kontrollierbaren Charakter. Das Bike ist so abgestimmt, dass es sich leicht dosieren lässt. Gerade wenn es um entspanntes Fahren geht – etwa auf dem Weg zur Arbeit oder bei längeren, nicht zu sportlichen Touren – spielt die Honda ihre Stärken aus. Das Fahrgefühl ist weniger „zackig“, dafür sehr berechenbar.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Art von Fahrspaß
Beim Motor geht es bei beiden Modellen um mehr als nur „mehr oder weniger“. Entscheidend ist, wie der Antrieb nutzbar ist. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich oft dann besonders stark, wenn man etwas mehr Schwung in die Fahrt bringt: Beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich fühlt sich das Motorrad dynamischer an und unterstützt zügiges Vorankommen. Dadurch eignet sich die Kawasaki besonders für Fahrer, die gern häufiger Gas geben und das Motorrad „mitarbeiten“ lassen.
Die Honda CB 500 F punktet vor allem mit einem gleichmäßigen, harmonischen Ansprechverhalten. Sie macht es leicht, das Tempo sauber zu halten und ohne große Drehzahlorgien voranzukommen. Wer ein Motorrad sucht, das sich auch bei wechselnden Bedingungen – Stadt, Landstraße, Feierabendverkehr – souverän und stressfrei fahren lässt, findet in der Honda häufig die passendere Basis.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Kawasaki Z 650 S: präzise und kurvenwillig
Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Handling oft direkter. Das Motorrad lädt dazu ein, Kurven zügig anzusteuern und die Linie sauber zu halten. In schnellen Richtungswechseln fühlt sich die Maschine lebendig an, und das gibt dem Fahrer ein gutes Feedback. Gleichzeitig bleibt das Bike alltagstauglich – es ist nicht nur „sportlich“, sondern auch so abgestimmt, dass man nicht permanent am Limit fahren muss, um Spaß zu haben.
Honda CB 500 F: stabil, leicht zu kontrollieren
Die Honda CB 500 F ist eher auf Stabilität und einfache Kontrolle ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein ruhiges Gefühl, das besonders dann überzeugt, wenn man nicht ständig sportlich fährt. Gerade bei längeren Strecken oder wenn die Straße weniger perfekt ist, spielt die Honda ihre Stärke aus: Sie bleibt gutmütig und lässt sich entspannt bewegen.
Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie gut?
Die Sitzposition ist bei beiden Bikes ein wichtiger Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Die Kawasaki Z 650 S bietet tendenziell eine sportlichere Haltung, die das aktive Fahren unterstützt. Das ist ein Vorteil, wenn man gern dynamisch unterwegs ist oder das Motorrad in Kurven „mitnimmt“. Für längere Touren kann das je nach Körpergröße und Gewohnheit trotzdem sehr angenehm sein – aber wer eher entspannt cruisen möchte, merkt schneller, dass die Kawasaki mehr „Fahrfokus“ einfordert.
Die Honda CB 500 F wirkt dagegen häufig wie die bequemere Wahl für den Alltag. Die Haltung ist so, dass man nicht ständig gegen die Ergonomie arbeitet. Dadurch eignet sich die Honda besonders für Fahrten, bei denen Komfort wichtiger ist als maximale Sportlichkeit – etwa Pendeln, Wochenendtouren oder Fahrten, bei denen man auch mal länger im Sattel sitzt.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Bei beiden Motorrädern steht die Alltagstauglichkeit im Vordergrund. Die Kawasaki Z 650 S vermittelt beim Bremsen oft ein sportliches Gefühl: Man kann die Verzögerung gut dosieren und bekommt ein direktes Feedback. Das ist hilfreich, wenn man häufiger zügig fährt oder in Situationen kommt, in denen man schnell reagieren muss.
Die Honda CB 500 F punktet ebenfalls mit kontrollierbarer Bremsleistung, wirkt aber im Gesamteindruck oft noch „gelassener“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man ein Motorrad sucht, das auch in stressigen Verkehrssituationen nicht unnötig fordert. Gerade für Einsteiger oder Fahrer, die sich erst an mehr Tempo herantasten, ist dieses Sicherheitsgefühl ein Plus.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „einfach losfahren“
Im Alltag zählt vor allem, wie schnell man sich auf das Motorrad einstellen kann. Die Honda CB 500 F ist dabei häufig die unkompliziertere Wahl: Sie lässt sich leicht bewegen, wirkt in vielen Situationen intuitiv und unterstützt ein entspanntes Fahrtempo. Das macht sie besonders interessant für Fahranfänger oder für alle, die ein Motorrad wollen, das ohne viel Nachdenken funktioniert.
Die Kawasaki Z 650 S ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit mehr „Fahrspaß-Anspruch“. Wer gern kurvig fährt, öfter mal zügig beschleunigt oder das Motorrad bewusst bewegt, wird die Kawasaki stärker als „Motorrad zum Fahren“ wahrnehmen. Für Stadtfahrten bleibt sie handlich, aber der Charakter lädt mehr dazu ein, das Potenzial auszunutzen.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Komfortfeatures, sondern auch um das Gefühl, wie vollständig sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Die Kawasaki Z 650 S wirkt oft wie die Variante, die stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket für dynamisches Fahren setzt. Das kann sich in Details zeigen, die das Handling und die Fahrbarkeit im Alltag unterstützen.
Die Honda CB 500 F ist dagegen häufig die pragmatische Wahl. Sie konzentriert sich auf das, was man wirklich braucht, und bleibt dabei sehr zugänglich. Gerade wenn es um Wartungsfreundlichkeit, Alltagstauglichkeit und ein unkompliziertes Fahrerlebnis geht, kann die Honda überzeugen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650 S
- Lebendiges, dynamisches Fahrgefühl mit guter Unterstützung beim zügigen Fahren
- Agiles Handling, das Kurven und Richtungswechsel angenehm macht
- Sportlicheres Gesamtpaket, das Fahrspaß spürbar in den Alltag bringt
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Z 650 S
- Wer sehr entspannt cruisen möchte, empfindet die sportlichere Ausrichtung schneller als „fordernder“
- Der Fokus auf Dynamik kann dazu führen, dass man das Motorrad stärker bewusst fahren muss, um maximalen Komfort zu genießen
Stärken der Honda CB 500 F
- Sehr gutmütiges, leicht kontrollierbares Fahrverhalten
- Hohe Alltagstauglichkeit mit entspannterem Charakter
- Pragmatischer Ansatz: unkompliziertes Fahren, auch für weniger geübte Fahrer
Schwächen bzw. Grenzen der Honda CB 500 F
- Wer maximale Dynamik und „mehr Biss“ sucht, fühlt die Kawasaki oft als aufregender
- Der Fokus auf Harmonie kann weniger „sportliche“ Impulse liefern
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird. Die Kawasaki Z 650 S ist besonders passend für Fahrer, die gern aktiv fahren, Kurven mögen und das Motorrad als dynamischen Begleiter erleben möchten. Auch für alle, die regelmäßig zügiger unterwegs sind und dabei ein direktes Feedback schätzen, ist die Kawasaki oft die stimmigere Wahl.
Die Honda CB 500 F passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das sich leicht beherrschen lässt, im Alltag souverän bleibt und Komfort sowie Gelassenheit in den Vordergrund stellt. Für Einsteiger, Pendler und alle, die Touren ohne Stress genießen wollen, ist die Honda häufig die bessere Basis.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die Wahl, wenn mehr Dynamik und ein aktiveres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie wirkt kurvenwillig, reagiert direkt und macht Lust auf zügigeres Fahren – ohne dabei ihren Alltagsnutzen zu verlieren. Wer das Motorrad bewusst bewegt und Fahrspaß öfter sucht als nur gelegentlich, wird die Kawasaki als stimmiger empfinden.
Die Honda CB 500 F ist die bessere Option, wenn unkompliziertes, gut kontrollierbares Fahren wichtiger ist. Sie überzeugt mit einem harmonischen Charakter, einem entspannten Gesamteindruck und hoher Alltagstauglichkeit. Gerade für Einsteiger, Pendler und Fahrer, die Komfort und Ruhe schätzen, bietet die Honda die passendere Grundlage.
Kurz gesagt: Kawasaki für dynamische Fahrer, Honda für entspannte Allrounder – beide können überzeugen, aber sie treffen unterschiedliche Bedürfnisse am besten.