| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Z 650 S vs. Honda NTV 650 Revere – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wer sich zwischen der Kawasaki Z 650 S und der Honda NTV 650 Revere entscheidet, steht vor einer spannenden Frage: Soll es eher die moderne, dynamische Naked-Interpretation sein – oder die entspannte, alltagstaugliche Reise- und Tour-Atmosphäre mit Retro-Charakter? Beide Modelle bewegen sich im 650er-Umfeld und können damit vielseitig eingesetzt werden. Doch die Art, wie sie sich im Alltag anfühlen, ist deutlich unterschiedlich.
Im Folgenden werden die aufgelisteten Vergleichspunkte beider Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um „Daten“, sondern vor allem darum, was diese Daten im Fahrbetrieb bedeuten: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen? Wie wirkt der Motor im Alltag? Wie passt die Sitzposition zu längeren Strecken? Und wo liegen die jeweiligen Stärken – sowie die typischen Schwächen?
Grundcharakter: Naked-Drive vs. entspannte Reiselogik
Wie sich die Kawasaki Z 650 S anfühlt
Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked Bike klar auf Agilität und Direktheit ausgelegt. Der Fokus liegt auf einem lebendigen Fahrgefühl: Das Motorrad reagiert spürbar auf Gasimpulse und lässt sich im Stadtverkehr zügig positionieren. Gerade wenn häufiges Anfahren, kurzes Beschleunigen und dynamisches Umsetzen gefragt sind, spielt die Z 650 S ihre Stärken aus.
Wie sich die Honda NTV 650 Revere anfühlt
Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen wie ein Motorrad, das vor allem Ruhe und Kontinuität in den Vordergrund stellt. Der Charakter ist weniger „sportlich-zackig“, sondern eher auf gleichmäßiges Vorankommen getrimmt. Wer gern entspannt fährt, längere Strecken am Stück mag und dabei nicht ständig das Gefühl haben möchte, das Motorrad müsse „getrieben“ werden, findet in der NTV 650 Revere eine stimmige Alternative.
Motor und Antrieb: Unterschiede im Fahrverhalten
Beim Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber sie liefern das Gefühl unterschiedlich. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Vergleich tendenziell „präsenter“ beim Beschleunigen. Das macht sie besonders interessant, wenn häufige Geschwindigkeitswechsel anstehen – etwa beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kreuzungen.
Die Honda NTV 650 Revere setzt eher auf gleichmäßige Leistungsentfaltung. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil sich das Motorrad wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt: weniger hektisch, mehr fließend. Gerade auf Landstraßen und bei Touren ist das ein Vorteil, weil das Tempo nicht ständig neu „aufgebaut“ werden muss.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Kawasaki Z 650 S: präzise und beweglich
Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken vor allem im Handling aus. Im Vergleich wirkt sie wie das Motorrad, das sich leichter in Richtungswechsel hineinnehmen lässt. Das ist besonders dann spürbar, wenn der Straßenverlauf unruhig ist oder wenn im Stadtverkehr häufiges Ausweichen und Umsetzen gefragt ist.
Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das sportlichere Grundgefühl nicht jedem liegt. Wer sehr „weich“ und maximal entspannt fahren möchte, könnte die Z 650 S als etwas direkter empfinden, als es für lange, gemütliche Touren ideal wäre.
Honda NTV 650 Revere: stabil und tourorientiert
Die Honda NTV 650 Revere wirkt im Vergleich eher auf Stabilität und Komfort getrimmt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auch über längere Zeit ruhig bleibt und nicht ständig nachjustiert werden muss. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn die Fahrt mehrere Stunden dauert, ist diese Gelassenheit ein echter Pluspunkt.
Als Gegenpol kann gelten: Wer maximale Agilität sucht, wird bei der NTV 650 Revere möglicherweise weniger „spritzig“ empfinden als bei der Kawasaki. Das ist weniger ein Nachteil im Sinne von „schlecht“, sondern eher eine Frage des gewünschten Fahrstils.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?
Bei der Ergonomie zeigt sich ein klarer Unterschied im Konzept. Die Kawasaki Z 650 S richtet den Fahrer tendenziell so aus, dass man aktiv mitarbeiten kann. Das unterstützt ein dynamisches Fahren und macht das Motorrad interessant für alle, die gern zügig unterwegs sind oder häufig zwischen Stadt und Land wechseln.
Die Honda NTV 650 Revere setzt stärker auf eine entspannte Haltung. Im Vergleich wirkt die Sitzposition eher darauf ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umsetzen“ muss. Das ist besonders relevant, wenn die Touren länger werden oder wenn der Fokus auf Komfort liegt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich der Bremsanlage zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich für den Straßenbetrieb ausgelegt. Die Kawasaki Z 650 S wirkt dabei tendenziell auf ein sportlicheres Ansprechverhalten abgestimmt, was in Alltagssituationen mit häufigen Verzögerungen und kurzen Bremsmanövern angenehm sein kann.
Die Honda NTV 650 Revere punktet eher mit einem ruhigen, gut dosierbaren Gefühl. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig „auf Kante“ fährt, sondern vorausschauend unterwegs ist. Eine mögliche Schwäche kann sein, dass die sportliche Erwartungshaltung mancher Fahrer nicht vollständig bedient wird – dafür steht aber ein souveränes, tourorientiertes Gesamtgefühl im Vordergrund.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Für den Alltag zählt mehr als nur Leistung. Dazu gehören Dinge wie Übersichtlichkeit, Beweglichkeit im Verkehr und das Gefühl beim Rangieren. Im Vergleich wirkt die Kawasaki Z 650 S besonders dann passend, wenn häufiges Stop-and-go, enge Gassen und schnelle Richtungswechsel Teil des Alltags sind. Das Naked-Layout unterstützt dabei die aktive Fahrweise.
Die Honda NTV 650 Revere ist im Alltag ebenfalls stark, aber aus einer anderen Richtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, um entspannt von A nach B zu kommen. Wer Pendeln mit einem gewissen „Urlaubsgefühl“ verbinden möchte, findet in der NTV 650 Revere eine stimmige Wahl.
Reisetauglichkeit: Langstrecke und Komfort
Wenn es um Touren geht, entscheidet oft das Zusammenspiel aus Sitzkomfort, Wind-/Wettergefühl und dem generellen Fahrrhythmus. Die Honda NTV 650 Revere wirkt im Vergleich klar als Reise- und Langstreckenmaschine: Das Motorrad lädt dazu ein, gleichmäßig zu fahren und nicht ständig den Fahrstil zu ändern.
Die Kawasaki Z 650 S kann ebenfalls auf längeren Strecken überzeugen, besonders wenn die Fahrt nicht nur „durchrollen“ soll, sondern auch Kurven und dynamische Abschnitte bietet. Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass das sportlichere Setup bei sehr langen, gemütlichen Etappen weniger „abschaltet“ als die tourorientierte Auslegung der Honda.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650 S
- Dynamisches Fahrgefühl mit direkter Reaktion auf Gas und Lenkimpulse
- Agiles Handling, das im Stadtverkehr und auf Landstraßen Spaß macht
- Aktive Ergonomie, passend für Fahrer, die mit dem Motorrad „mitgehen“ möchten
Schwächen bzw. mögliche Grenzen der Kawasaki Z 650 S
- Wer maximalen Komfort und „Abschalten“ sucht, könnte das sportlichere Grundgefühl als weniger entspannend empfinden
- Bei sehr langen, ruhigen Touren kann die Ausrichtung weniger „reiseweich“ wirken als bei der Honda
Stärken der Honda NTV 650 Revere
- Entspanntes, gleichmäßiges Fahrverhalten für Alltag und Tour
- Stabiler Komfortfokus, der längere Strecken angenehmer macht
- Tourorientierte Gesamtwirkung mit Retro-Charme
Schwächen bzw. mögliche Grenzen der Honda NTV 650 Revere
- Wer maximale Agilität und „sportliche Spritzigkeit“ erwartet, könnte weniger Treffer landen als bei der Kawasaki
- Das Konzept ist weniger auf dynamische Fahrmanöver ausgelegt, sondern stärker auf souveränes Vorankommen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z 650 S und Honda NTV 650 Revere hängt vor allem vom gewünschten Fahrstil ab. Die Kawasaki ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad im Alltag häufig gefordert wird: kurze Strecken, wechselnde Situationen, Kurven und das Bedürfnis nach direktem Feedback. Die Honda ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt und Touren einen großen Stellenwert haben.
Auch die Frage nach dem „Gefühl“ spielt eine Rolle: Die Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das man gern bewegt und bei dem man selbst aktiver wird. Die NTV 650 Revere wirkt wie ein Motorrad, das man gern laufen lässt und bei dem man sich auf den Rhythmus konzentrieren kann.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die passendere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag lebendig reagiert, im Handling überzeugt und Lust auf dynamische Fahrten macht. Wer häufig durch den Verkehr navigiert, gern zügig beschleunigt und eine aktive Sitz- und Fahrhaltung bevorzugt, wird mit der Kawasaki deutlich mehr „Direktheit“ erleben.
Die Honda NTV 650 Revere empfiehlt sich vor allem dann, wenn Komfort, Gelassenheit und ein gleichmäßiger Fahrrhythmus im Vordergrund stehen. Für Touren, entspanntes Pendeln und Fahrer, die weniger „sportlich getrieben“ und mehr „souverän unterwegs“ sein möchten, passt die Honda sehr gut. Kurz gesagt: Kawasaki für Dynamik und Agilität, Honda für Ruhe, Komfort und Reisegefühl.