UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 17.490 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Sandkasten-Spieler
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein
Pro:
  • Motor
  • Wertigkeit
  • Fahrwerk
  • Display / Bedienung
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm
Gewicht237kg
Radstand1.525mm
Länge2.223mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.295mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.203ccm
Hub74mm
Bohrung102mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung123 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment118 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite220km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm)

Es geht ohne Scrambler

Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.

Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.

Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.

Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 13.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot/grau; silber/schwarz

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Kawasaki Z 650 S vs. Indian FTR 1200 Sport – Vergleich im Alltag und in der Kurve

Wenn zwei Roadster aufeinandertreffen, könnten die Erwartungen unterschiedlicher kaum sein: Die Kawasaki Z 650 S steht für einen unkomplizierten Einstieg in die dynamische Naked-Welt, während die Indian FTR 1200 Sport deutlich mehr Charakter und „Big-Bike“-Gefühl mitbringt. Beide Motorräder machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art. Der folgende Vergleich zeigt, worin sich die beiden Modelle im Fahrgefühl, bei der Abstimmung und in der Praxis unterscheiden.

Grundcharakter: Leichtfüßig vs. markant

Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt. Der Fokus liegt auf einem agilen Gesamtpaket: Motor und Fahrwerk greifen harmonisch ineinander, sodass sich das Bike in der Stadt ebenso wohlfühlt wie auf kurzen Landstraßenrunden. Die Maschine ist dabei nicht auf maximale Extreme getrimmt, sondern auf ein stimmiges, alltagstaugliches Gesamtbild.

Die Indian FTR 1200 Sport verfolgt dagegen eine deutlich eigenständigere Linie. Schon vom Charakter her fühlt sich das Motorrad kräftiger und präsenter an. Das merkt man besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stand und in Situationen, in denen man zügig Tempo aufbauen will. Die Indian wirkt weniger wie „einfach nur schnell“ und mehr wie ein Bike mit eigener Identität.

Motor und Antrieb: Drehfreude und Alltag vs. Punch und Durchzug

Im Vergleich der Motorwirkung zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken vor allem über gleichmäßige Fahrbarkeit aus. Der Motor lässt sich gut dosieren, reagiert sauber auf Gasbefehle und unterstützt damit entspanntes Fahren im Verkehr. Gerade wenn es häufiges Anfahren, Beschleunigen und wieder Abbremsen gibt, ist das ein echter Vorteil.

Die Indian FTR 1200 Sport setzt stärker auf spürbaren Durchzug. Beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überholen wirkt die Kraftreserve deutlich präsenter. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn man gern zügig fährt und das Gefühl mag, dass das Bike auch bei höheren Lasten souverän nachlegt. Gleichzeitig kann genau dieser „Punch“ im dichten Stadtverkehr mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil die Gasannahme und die Kraftentfaltung stärker wirken.

Was bedeutet das in der Praxis?

Wer ein Motorrad sucht, das sich im Alltag leicht beherrschen lässt und bei moderatem Tempo zuverlässig Spaß macht, findet in der Kawasaki Z 650 S einen sehr passenden Begleiter. Wer hingegen ein Bike bevorzugt, das beim Beschleunigen spürbar „zieht“ und auch bei sportlicherem Fahren Reserven bietet, wird mit der Indian FTR 1200 Sport eher glücklich.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität

Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Philosophie: Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das Kurvenwechsel schnell mitmacht. Das Fahrwerk unterstützt eine flüssige Linie, und die Maschine lässt sich vergleichsweise leicht in Schräglage bringen. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“, also aktiv lenken und die Strecke dynamisch lesen.

Die Indian FTR 1200 Sport fühlt sich dagegen oft stabiler und massiver an. Das kann in schnellen Passagen oder bei wechselnden Fahrbahnbedingungen ein Plus sein: Das Motorrad wirkt weniger „zappelig“, sondern eher kontrolliert. Gerade wenn man zügig unterwegs ist und das Bike nicht ständig neu ausbalancieren möchte, spielt die Indian ihre Stärken aus.

Kurvengefühl: schnell rein vs. ruhig durch

Die Kawasaki punktet eher mit dem schnellen „Rein in die Kurve“-Gefühl und einer lebendigen Rückmeldung. Die Indian punktet eher mit dem „Durch die Kurve“-Ansatz: stabil, kraftvoll und mit einem souveränen Eindruck, wenn die Geschwindigkeit steigt.

Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Fokus

Bei den Bremsen zeigt sich in der Praxis vor allem ein Unterschied in der Art der Rückmeldung. Die Kawasaki Z 650 S lässt sich tendenziell gut dosieren, was im Stadtverkehr und bei häufigen Bremsmanövern angenehm ist. Das gibt Sicherheit, wenn man nicht immer mit voller Konzentration auf sportliche Bremszonen fährt.

Die Indian FTR 1200 Sport wirkt im Vergleich oft „entschlossener“. Das kann beim sportlichen Fahren ein Vorteil sein, weil man schneller zu einem klaren Bremsgefühl kommt. Gleichzeitig ist es wichtig, den eigenen Stil anzupassen: Wer sehr fein dosiert, wird die Bremskraft schnell zu schätzen wissen; wer eher grob bremst, sollte sich an die stärkere Wirkung gewöhnen.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition und Fahrbarkeit

Ergonomie ist bei Roadstern entscheidend, weil man häufig lange aufrecht oder leicht geneigt sitzt. Die Kawasaki Z 650 S wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das für viele Fahrertypen gut zugänglich ist. Die Sitzposition unterstützt eine aufrechte, kontrollierte Haltung, die im Alltag nicht übermäßig anstrengend wirkt. Dadurch eignet sie sich besonders für regelmäßige Fahrten, Pendeln und Touren mit moderatem Anspruch.

Die Indian FTR 1200 Sport bringt eine andere Sitz- und Körperhaltung mit. Das Motorrad wirkt sportlicher und präsenter, was sich positiv auf das Fahrgefühl auswirken kann. Für längere Strecken hängt es aber stärker vom individuellen Körperbau und vom persönlichen Komfortempfinden ab. Wer die Indian-Sitzposition mag, bekommt ein sehr stimmiges Gesamtpaket; wer sie nicht trifft, könnte schneller das Bedürfnis nach Anpassungen haben.

Ausstattung und Charakter: Naked-Style vs. Heritage-Feeling

Optisch und vom „Look & Feel“ her unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Kawasaki Z 650 S steht für moderne Naked-Optik und eine klare, funktionale Ausrichtung. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Fahrer, die ein unkompliziertes Setup wollen und sich nicht an zu viel „Show“ aufhalten möchten.

Die Indian FTR 1200 Sport bringt dagegen mehr Stil und Identität mit. Das Motorrad wirkt wie ein Statement: Heritage-Elemente, ein markanter Auftritt und ein Fahrgefühl, das nicht nur auf Zahlen reduziert ist. Wer Wert auf Charakter legt, wird die Indian besonders spannend finden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Kawasaki Z 650 S – Stärke: unkomplizierte Fahrbarkeit, gutes Handling im Alltag, harmonisches Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk. Kawasaki Z 650 S – mögliche Schwäche: wer maximale „Big-Bike“-Kraft und sehr starken Durchzug sucht, könnte sich schneller nach mehr sehnen.
  • Indian FTR 1200 Sport – Stärke: kräftiger Charakter, spürbarer Durchzug, souveräne Stabilität bei zügiger Fahrt, starker Auftritt. Indian FTR 1200 Sport – mögliche Schwäche: im dichten Stadtverkehr kann die Kraftentfaltung mehr Aufmerksamkeit verlangen; außerdem ist Komfort stark abhängig von der individuellen Passform.

Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?

Die Kawasaki Z 650 S ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag suchen: Stadt, Landstraße, spontane Touren – ohne große Hürden. Sie eignet sich auch dann, wenn man gern dynamisch fährt, aber nicht ständig das Maximum aus dem Bike herauskitzeln möchte. Das Motorrad wirkt wie ein verlässlicher Allrounder mit sportlichem Touch.

Die Indian FTR 1200 Sport passt eher zu Fahrern, die ein Motorrad mit deutlich mehr Präsenz wollen: mehr Punch beim Beschleunigen, ein stabileres Gefühl bei höherem Tempo und ein Charakter, der nicht „wie jedes andere Naked“ wirkt. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, findet in der Indian einen starken Partner.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, leicht zu fahrendes Roadster-Paket suchen: Sie spielt ihre Stärken im Alltag aus, lässt sich gut dosieren und macht auch bei moderatem Tempo schnell Laune. Wer ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt, während es trotzdem sportlich genug wirkt, trifft mit der Kawasaki einen sehr stimmigen Treffer.

Die Indian FTR 1200 Sport empfiehlt sich vor allem dann, wenn mehr Durchzug, mehr Charakter und ein souveräneres Gefühl bei zügiger Fahrt im Vordergrund stehen. Die Indian wirkt präsenter und kraftvoller, was sie für Fahrer interessant macht, die das Motorrad nicht nur „fahren“, sondern spürbar erleben wollen. Kurz gesagt: Kawasaki für den unkomplizierten Allround-Spaß, Indian für alle, die mehr Punch und mehr Identität suchen.

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