| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Kawasaki Z 650 S vs Kawasaki W 800: Vergleich für Alltag, Stil und Fahrgefühl
Wer zwischen der Kawasaki Z 650 S und der Kawasaki W 800 schwankt, steht vor einer spannenden Gegenüberstellung: Auf der einen Seite ein modernes, agiles Naked-Bike mit klarer Ausrichtung auf Fahrspaß und Alltagstauglichkeit, auf der anderen Seite ein klassisch gezeichnetes Retro-Motorrad, das mit seinem Charakter und der entspannten Art zu fahren punktet. Beide Modelle kommen aus dem Hause Kawasaki, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten – und genau das macht den Vergleich so interessant.
Grundidee der beiden Motorräder
Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked-Bike darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu kommen: wendig, direkt und mit einer Sitzposition, die eher auf Kontrolle als auf reines Cruisen setzt. Die Kawasaki W 800 dagegen wirkt wie aus einer anderen Zeit: Retro-Optik, ein Motor, der sich weniger wie ein „Sportgerät“ anfühlt und mehr wie ein souveräner Begleiter für gemütliche Touren. Wer also vor allem Dynamik und Alltagstempo sucht, schaut meist zuerst zur Z 650 S. Wer dagegen Wert auf Stil, entspanntes Fahren und einen markanten Charakter legt, landet schneller bei der W 800.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Z 650 S spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufig beschleunigt, schaltet und das Motorrad „mitnimmt“. Der Motor wirkt insgesamt lebendig und unterstützt ein zügiges Vorankommen. Das macht sie besonders passend für Strecken mit wechselndem Tempo – etwa Stadtverkehr, Landstraße oder kurvige Abschnitte, in denen man öfter Gas gibt und das Motorrad dynamisch bewegt.
Die W 800 setzt dagegen auf einen anderen Rhythmus. Der Motorcharakter ist spürbar „gemütlicher“ und vermittelt das Gefühl, dass man nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht, sondern einfach gleichmäßig unterwegs ist. Das ist nicht automatisch langsam – aber die Art, wie Leistung anliegt und wie das Motorrad auf Drehzahl reagiert, ist stärker auf souveränes Cruisen ausgelegt. Für lange Fahrten, bei denen man entspannt bleiben möchte, ist das ein echter Vorteil.
Fahrwerk, Handling und Kurvengefühl
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich in der Zielsetzung. Die Z 650 S ist spürbar auf Agilität getrimmt. In der Praxis bedeutet das: Richtungswechsel gehen leichter von der Hand, das Motorrad wirkt handlich und lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren. Wer gern zügig unterwegs ist oder sich in Kurven nicht nur treiben lassen, sondern das Motorrad bewusst führen möchte, findet hier einen klaren Pluspunkt.
Die W 800 fährt sich dagegen eher „ruhig“ und stabil. Das Motorrad fühlt sich weniger wie ein Sportwerkzeug an, sondern mehr wie ein solides Cruiser-Bike, das die Linie hält und den Fahrer nicht ständig zu aktiver Arbeit zwingt. Das ist besonders angenehm, wenn man auf Landstraßen oder bei längeren Touren gleichmäßig unterwegs ist. In engen Kehren kann die W 800 zwar ebenfalls Spaß machen, aber der Fokus liegt stärker auf dem entspannten Vorankommen als auf maximaler Kurvendynamik.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Kontrolle
Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Z 650 S bietet eine Sitzposition, die eher auf Kontrolle und Beweglichkeit ausgelegt ist. Das hilft, wenn man im Alltag häufig umsetzt: an Ampeln anfahren, im Stadtverkehr reagieren, auf der Landstraße zügig beschleunigen oder in Kurven das Motorrad „mitlenken“ möchte. Für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich nicht zu sehr nach Cruiser anfühlt, ist das ein Vorteil.
Die W 800 setzt auf eine Sitzhaltung, die mehr nach klassischem Cruiser-Stil wirkt. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil man nicht ständig in eine „aktive“ Fahrhaltung gedrückt wird. Gleichzeitig ist die W 800 dadurch weniger auf hektische Manöver ausgelegt. Wer häufig im dichten Verkehr unterwegs ist oder sehr sportlich fährt, könnte die Z 650 S als intuitiver empfinden. Wer dagegen vor allem Touren plant und das Motorrad als Lifestyle- und Genussmaschine sieht, wird mit der W 800 eher glücklich.
Bremsen, Fahrstabilität und Sicherheit im Alltag
Bei der Bremsleistung und dem Sicherheitsgefühl geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die Art der Rückmeldung. Die Z 650 S wirkt in der Praxis oft direkter und unterstützt ein zügiges Fahrtempo. Das ist hilfreich, wenn man im Alltag häufiger abrupt reagieren muss oder sportlicher fährt. Die W 800 kann ebenfalls souverän bremsen, fühlt sich aber eher wie ein Motorrad an, das man kontrolliert und gleichmäßig bewegt. Das passt gut zu Fahrern, die nicht ständig am Limit arbeiten, sondern entspannt unterwegs sind.
Windschutz, Alltagstauglichkeit und Alltagstempo
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad mit unterschiedlichen Situationen klarkommt: Stadt, Landstraße, Autobahnabschnitte, wechselnde Wetterlagen. Die Z 650 S ist als Naked-Bike grundsätzlich stärker auf „schnelles Handling“ ausgelegt. Durch die kompaktere, sportlichere Ausrichtung wirkt sie im Stadtverkehr oft unkompliziert. Wer häufig kurze Strecken fährt oder das Motorrad als Alltagsgerät nutzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die W 800 spielt ihre Stärken eher bei gleichmäßigem Tempo und auf Fahrten, bei denen der Weg das Ziel ist. Gerade wenn man Wert auf eine entspannte Reiseatmosphäre legt, kann die W 800 überzeugen. Gleichzeitig sollte man realistisch bleiben: Wer sehr häufig bei hohem Tempo unterwegs ist oder viel Windschutz erwartet, wird bei einem Retro-Bike eher Kompromisse akzeptieren müssen.
Ausstattung und Charakter: Was man wirklich spürt
Auch wenn beide Modelle aus dem Kawasaki-Universum kommen, ist der Charakter unterschiedlich. Die Z 650 S wirkt moderner und „funktionaler“: Sie ist darauf ausgelegt, dass man schnell losfährt, sich wohlfühlt und das Motorrad im Alltag gern nutzt. Das spürt man auch daran, wie sie sich im Alltag anfühlt – weniger „Show“, mehr „Fahren“.
Die W 800 ist dagegen stärker auf Stil und Fahrkultur ausgerichtet. Das Motorrad zieht Blicke auf sich, und genau das ist Teil des Erlebnisses. Wer gern mit dem Motorrad unterwegs ist, um die Atmosphäre zu genießen, wird die W 800 als besonders stimmig empfinden. Gleichzeitig gilt: Wer vor allem maximale Alltagspraxis und sportliche Agilität sucht, wird bei der W 800 eher weniger „Naked-Bike-Feeling“ finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650 S
- Agiles Handling und ein direktes Fahrgefühl, das Kurven und Alltagstempo unterstützt.
- Lebendiger Motorcharakter, der häufiges Beschleunigen und dynamisches Fahren belohnt.
- Ergonomie für Kontrolle, ideal für Fahrer, die aktiv unterwegs sind.
Schwächen der Kawasaki Z 650 S
- Als Naked-Bike ist der Windschutz naturgemäß begrenzter – wer lange Autobahnabschnitte plant, sollte das einkalkulieren.
- Wer vor allem Cruiser-Komfort und entspanntes Rollen sucht, könnte die Z 650 S als „zu aktiv“ empfinden.
Stärken der Kawasaki W 800
- Stimmiger Retro-Charakter und ein Fahrgefühl, das auf entspanntes Cruisen ausgelegt ist.
- Souveränes, gleichmäßiges Fahren, besonders angenehm auf längeren Strecken.
- Komfortorientierte Sitzhaltung, die nicht ständig nach aktiver Fahrarbeit verlangt.
Schwächen der Kawasaki W 800
- Weniger Fokus auf maximale Agilität – wer sportlich und häufig in engen Passagen fährt, wird die Z 650 S vermutlich als passender empfinden.
- Je nach Einsatzprofil kann der Cruiser-Ansatz bei sehr dynamischem Stadtverkehr weniger „direkt“ wirken.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Kawasaki Z 650 S ist besonders geeignet, wenn das Motorrad im Alltag vielseitig eingesetzt wird: kurze Wege, spontane Ausfahrten, Landstraßen mit Kurven und ein Fahrstil, der gern zügig unterwegs ist. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht bewegt, schnell auf Gasbefehle reagiert und in vielen Situationen souverän bleibt, findet in der Z 650 S einen starken Partner.
Die Kawasaki W 800 passt dagegen besser zu Fahrern, die das Motorrad als Genussmittelpunkt sehen: Touren, entspanntes Tempo, klassischer Stil und ein Motorcharakter, der nicht nach Sportlichkeit schreit, sondern nach Fahrkultur. Wer häufig längere Strecken fährt oder einfach gern ruhig und stimmig unterwegs ist, wird die W 800 als besonders passend empfinden.
Fazit:
Wenn der Schwerpunkt auf Agilität, direktem Fahrgefühl und dynamischem Alltagstempo liegt, ist die Kawasaki Z 650 S die bessere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“: in der Stadt unkompliziert, auf der Landstraße lebendig und in Kurven bereit, aktiv gefahren zu werden. Wer dagegen vor allem entspanntes Cruisen, Retro-Charakter und Komfort auf längeren Strecken sucht, findet in der Kawasaki W 800 das stimmigere Gesamtpaket. Sie belohnt einen gleichmäßigen Fahrstil und macht aus jeder Tour eine kleine Auszeit. Kurz gesagt: Z 650 S für den vielseitigen Alltagsfahrer mit Lust auf Dynamik – W 800 für den Genießer, der Stil und ruhigen Fahrfluss in den Vordergrund stellt.