| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
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Kawasaki Z 650 S vs. KTM 390 Duke: Vergleich im Motorradtest
Wer zwischen der Kawasaki Z 650 S und der KTM 390 Duke schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Hier trifft ein klassisches, erwachsenes Naked-Bike-Konzept auf ein deutlich kompakteres, agiles Leichtgewicht. Beide Motorräder sind auf ihre Art darauf ausgelegt, Spaß im Alltag zu liefern – nur eben mit unterschiedlichen Stärken. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Fahrgefühl, bei der Abstimmung und im praktischen Einsatz unterscheiden.
Grundidee der beiden Bikes: Charakter statt nur Daten
Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“: ruhiger, souveräner und mit einem Motor, der für gleichmäßige Fahrt und entspannte Drehmomentarbeit bekannt ist. Die KTM 390 Duke dagegen setzt auf den typischen Duke-Ansatz: kompakt, leicht zu bewegen und mit einem Motor, der spürbar nach vorn drückt, sobald die Drehzahl anzieht.
Schon daraus ergeben sich zwei unterschiedliche Zielbilder: Die Kawasaki spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man Strecke macht oder längere Zeit entspannt unterwegs ist. Die KTM punktet vor allem in Situationen, in denen Wendigkeit, schnelle Richtungswechsel und ein lebendiges Ansprechverhalten gefragt sind.
Motor und Fahrgefühl: souverän vs. spritzig
Kawasaki Z 650 S: gleichmäßig und durchzugsorientiert
Die Kawasaki Z 650 S vermittelt ein Gefühl von „Stabilität“: Der Motor arbeitet so, dass man häufig ohne hektisches Herunterschalten auskommt. Das macht sie besonders angenehm im Stadtverkehr und auf der Landstraße, wenn man nicht ständig im oberen Drehzahlbereich unterwegs sein möchte. Gerade beim Beschleunigen aus moderaten Geschwindigkeiten wirkt die Kawasaki oft wie ein Motorrad, das Reserven bereit hält, ohne dabei unruhig zu werden.
KTM 390 Duke: direktes Ansprechverhalten
Die KTM 390 Duke ist dagegen spürbar temperamentvoll. Das Ansprechverhalten wirkt direkter, und die Maschine fühlt sich an, als würde sie schneller „mitdenken“, sobald Gas gegeben wird. In der Stadt macht das Spaß, weil man mit kurzen Impulsen zügig vorankommt. Auf kurvigen Strecken unterstützt der Motorcharakter dabei, das Motorrad schnell in den nächsten Abschnitt zu bringen.
Ein wichtiger Unterschied: Während die Kawasaki eher auf gleichmäßige Kraft setzt, lebt die KTM stärker von der Dynamik aus dem Drehzahlbereich. Wer gern zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt, wird die KTM oft als „lebendiger“ empfinden.
Fahrwerk und Handling: Komfort und Ruhe vs. Agilität
Kawasaki Z 650 S: souverän über die Strecke
Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Fahrwerk-Konzept auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei wechselndem Untergrund – etwa wenn die Straße wellig ist oder man in der Stadt über unterschiedliche Beläge rollt – bleibt das Gefühl meist ruhig. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht nur kurze Runden fährt, sondern auch längere Strecken plant. Auch bei zügiger Fahrt vermittelt die Kawasaki ein sicheres, kontrolliertes Handling.
KTM 390 Duke: leichtfüßig und wendig
Die KTM 390 Duke spielt ihre Stärken im schnellen Richtungswechsel aus. Durch die kompakte Bauweise und das agile Setup fühlt sie sich in engen Passagen sehr handlich an. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, die häufig durch Verkehr, Ampelphasen und enge Straßen navigieren. In Kurven kann die KTM dadurch „einfach“ wirken: Man hat das Gefühl, das Motorrad lässt sich zügig positionieren.
Allerdings gilt: Agilität bedeutet auch, dass man das Motorrad im Alltag oft aktiver „führen“ möchte. Wer eine besonders entspannte, langstreckentaugliche Ruhe sucht, wird die Kawasaki meist als angenehmer empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern steht die Bremsleistung im Fokus, aber das Fahrgefühl unterscheidet sich. Die Kawasaki Z 650 S vermittelt beim Verzögern häufig mehr „Gelassenheit“ – das heißt, die Dosierbarkeit wirkt für viele Fahrer intuitiv, besonders wenn man nicht ständig hart bremst. Die KTM 390 Duke zeigt sich ebenfalls zuverlässig, wirkt aber im sportlicheren Einsatz oft direkter. Wer gern zackig verzögert und das Motorrad dynamisch in die Kurve bringt, wird die KTM dafür schätzen.
Unterm Strich: Beide Bikes sind alltagstauglich und bieten ein sicheres Bremsgefühl. Die Wahl hängt eher davon ab, ob man die entspannte Dosierbarkeit der Kawasaki bevorzugt oder die direkte Rückmeldung der KTM.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort
Im Naked-Segment entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob ein Motorrad wirklich „passt“. Die Kawasaki Z 650 S bietet tendenziell eine Sitzposition, die viele Fahrer als ausgewogen empfinden: nicht zu gestreckt, nicht zu kompakt, sodass man auch länger unterwegs sein kann. Dazu kommt das Gesamtgefühl, dass die Maschine nicht nach kurzer Zeit „fordert“, sondern eher mitmacht.
Die KTM 390 Duke ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber im Handling und in der Fahrdynamik stärker auf Aktivität ausgelegt. Wer gern sportlich sitzt und das Motorrad im Alltag dynamisch bewegt, wird sich schnell wohlfühlen. Wer dagegen vor allem Komfort und entspannte Haltung priorisiert, findet in der Kawasaki häufig die rundere Lösung.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, wie sinnvoll die Details im Alltag sind. Die Kawasaki Z 650 S punktet oft mit einem stimmigen Gesamtpaket, das sich wie ein rundes Street-Bike anfühlt. Die KTM 390 Duke setzt stärker auf den sportlichen Charakter und wirkt dadurch wie ein Motorrad, das man auch am Wochenende gern ausführt.
Für die Praxis bedeutet das: Wenn Pendeln, Stadtverkehr und regelmäßige Fahrten im Vordergrund stehen, kann die KTM durch ihre Wendigkeit besonders attraktiv sein. Wenn dagegen längere Strecken, Landstraße und ein „entspanntes Tempo“ häufiger vorkommen, ist die Kawasaki häufig die passendere Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 650 S
- Stärken: souveränes Fahrgefühl, oft angenehme Dosierbarkeit, entspannter Charakter für Alltag und längere Fahrten.
- Schwächen: weniger „spritzig“ im direkten Ansprechverhalten als die KTM; wer maximale Agilität sucht, muss sich stärker auf die Fahrweise einstellen.
KTM 390 Duke
- Stärken: wendig und leicht zu bewegen, lebendiger Motorcharakter, macht dynamische Fahrten besonders attraktiv.
- Schwächen: wer vor allem Ruhe und Langstreckenkomfort erwartet, empfindet die Kawasaki oft als entspannter; der Fahrspaß entsteht stärker durch aktives Fahren.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z 650 S und KTM 390 Duke ist weniger eine Frage von „besser“, sondern von „passender“. Die Kawasaki ist häufig die Wahl für Fahrer, die ein Naked Bike suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt, auf der Landstraße souverän wirkt und auch bei längeren Fahrten nicht anstrengend wird. Die KTM ist dagegen ideal, wenn kurze Wege, Stadtverkehr und kurvige Strecken mit viel Dynamik im Vordergrund stehen – also wenn man ein Motorrad möchte, das schnell reagiert und sich leicht bewegen lässt.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl für alle, die ein erwachsenes Naked Bike mit ruhigem, souveränem Fahrgefühl suchen. Sie passt besonders gut zu Alltag, Pendeln und längeren Touren, bei denen gleichmäßiges Tempo und entspannte Kontrolle im Vordergrund stehen. Die KTM 390 Duke hingegen spielt ihre Stärken dort aus, wo Wendigkeit und ein direktes, lebendiges Ansprechverhalten zählen: in der Stadt, auf engen Straßen und auf kurvigen Strecken, auf denen man das Motorrad aktiv bewegen möchte. Wer eher „entspannt fahren“ will, findet in der Kawasaki meist die rundere Lösung. Wer dagegen „dynamisch fahren“ bevorzugt und das Motorrad gern fordert, wird mit der KTM deutlich mehr Spielfreude erleben.