| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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Kawasaki Z 650 S vs. Suzuki V-Strom 1000 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 650 S steht für ein agiles, leichtfüßiges Naked-Bike-Konzept: direkt, unkompliziert und mit viel Spaßfaktor im Alltag. Die Suzuki V-Strom 1000 dagegen ist klar als Reise- und Tourenmaschine gedacht – mit Fokus auf Langstrecke, Komfort und souveräner Leistungsentfaltung. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so interessant: Hier geht es nicht nur um Daten, sondern darum, wie sich die Charaktere auf der Straße anfühlen.
Grundidee und Einsatzprofil
Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked Bike gebaut, um schnell in den Fahrmodus zu kommen. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Stadtverkehr, Landstraße und kurze bis mittlere Touren. Die Sitzposition ist sportlich aufrecht, das Handling ist auf Wendigkeit ausgelegt und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dabei kompliziert zu werden.
Die Suzuki V-Strom 1000 verfolgt ein anderes Ziel: Sie soll auch nach vielen Kilometern noch entspanntes Fahren ermöglichen. Der Charakter ist tourentauglich, die Maschine ist auf Stabilität und ruhiges Tempo ausgelegt und bietet durch ihre Ausrichtung mehr Reserven für längere Strecken, wechselnde Bedingungen und längere Tagesetappen.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahl
Beim Motorvergleich zeigt sich der Unterschied im Fahrgefühl deutlich. Die Kawasaki Z 650 S setzt auf einen Motor, der sich angenehm drehfreudig und spontan anfühlt. Die Kraft wirkt eher „direkt aus dem Drehzahlbereich heraus“, was das Motorrad besonders im Alltag attraktiv macht: Anfahren, Beschleunigen und zügiges Überholen fühlen sich unkompliziert an.
Die Suzuki V-Strom 1000 spielt dagegen ihre Stärken bei gleichmäßigem Tempo und bei Bedarf an mehr Durchzug aus. Der größere Hubraum und die Auslegung als Reiseenduro sorgen dafür, dass sich die Maschine auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenpassagen souverän anfühlt. Das ist weniger „sportlich nervös“, mehr „entspannt mit Reserven“.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Kawasaki punktet dort, wo häufiges Beschleunigen, kurzes Beschleunigen und dynamisches Fahren gefragt sind. Schwäche: Wer sehr lange Strecken mit hohem Tempo plant, merkt eher, dass das Motorrad stärker auf Agilität als auf Dauerkomfort ausgelegt ist.
Die Suzuki ist im Gegenzug stärker für lange Etappen und wechselnde Streckenprofile. Schwäche: Im engen Stadtverkehr oder bei sehr sportlichem „Herausbeschleunigen“ wirkt sie im Vergleich weniger leichtfüßig als die Kawasaki.
Fahrwerk und Handling
Im Fahrwerksvergleich zeigt sich die Philosophie beider Modelle. Die Kawasaki Z 650 S vermittelt ein agiles, präzises Gefühl. Kurven lassen sich zügig anfahren, das Motorrad reagiert schnell auf Lenkimpulse und unterstützt damit ein sportliches Fahrtempo. Gerade auf kurvigen Landstraßen macht das Spaß, weil das Bike nicht „schwer nachläuft“, sondern direkt mitzieht.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist auf Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk zielt darauf, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten ruhig bleibt und Unebenheiten besser wegsteckt. Dadurch entsteht ein komfortableres Gesamtgefühl, besonders wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen nicht perfekt sind.
Kurven, Tempo und Komfort
Die Kawasaki ist im Kurvengefühl im Vorteil, weil sie leichter wirkt und schneller „in der Linie“ ist. Die Suzuki ist im Tempo und auf langen Strecken im Vorteil, weil sie sich weniger nach „Fahren um jeden Meter“ anfühlt, sondern eher nach „entspannt ankommen“.
Ergonomie und Sitzkomfort
Ergonomie ist beim Motorradvergleich oft entscheidend, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht müde“ ausmacht. Die Kawasaki Z 650 S bietet eine sportlich aufrechte Sitzposition, die für Alltag und kürzere Touren sehr gut passt. Die Haltung unterstützt aktives Fahren, ohne dass man sich komplett verkrampft.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist stärker auf Langstrecke ausgelegt. Die Sitzposition wirkt insgesamt tourorientiert, und das Motorrad ist so konzipiert, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer häufig längere Strecken fährt, profitiert von diesem Ansatz.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Beim Thema Bremsen zeigt sich vor allem die Abstimmung auf den jeweiligen Einsatzzweck. Die Kawasaki liefert ein direktes Ansprechverhalten, das zu ihrem agilen Charakter passt. Das ist besonders praktisch, wenn häufiges Verzögern im Stadtverkehr oder beim zügigen Fahren vorkommt.
Die Suzuki ist ebenfalls auf sicheres Verzögern ausgelegt, wirkt aber insgesamt „tourensicher“: stabil, berechenbar und passend zu einem Motorrad, das für längere Strecken gedacht ist. In Kombination mit dem ruhigen Fahrgefühl entsteht ein Sicherheitsplus für entspannte Fahrten.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Kawasaki Z 650 S ist eher auf das Wesentliche fokussiert: ein Motorrad, das man schnell versteht und ohne großen Aufwand nutzt. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad vor allem als Spaßgerät und für den Alltag dienen soll.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist stärker auf Touren ausgelegt. Dadurch wirkt sie im Alltag oft „kompletter“, wenn es um längere Fahrten geht: mehr Reserven, mehr Komfortorientierung und ein Gesamtpaket, das sich für Reisen besonders gut eignet.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
Die Kawasaki ist im Vorteil, wenn das Motorrad leicht zugänglich sein soll: kurze Wege, spontane Ausfahrten und kurvige Strecken. Schwäche: Für sehr lange Touren oder häufige Reisen fehlt ihr im Vergleich die konsequente Touren-Ausrichtung.
Die Suzuki ist im Vorteil, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Etappen genutzt wird, wenn Komfort und Stabilität wichtiger sind und wenn man auch mal „mehr“ vorhat als nur eine Feierabendrunde. Schwäche: Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist und ein besonders leichtes Handling sucht, wird die Kawasaki vermutlich als angenehmer empfinden.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zu den eigenen Routinen passt. Die Kawasaki Z 650 S ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Naked Bike wollen, das schnell anspricht, sich leicht bewegt und auf kurvigen Strecken Spaß macht. Sie eignet sich besonders für Alltag, Wochenendtouren und alle, die gerne aktiv fahren.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist die bessere Wahl für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort legen und ein Motorrad suchen, das auch bei höheren Tageskilometern souverän bleibt. Wer Touren plant, gerne weiter weg fährt und dabei ein ruhiges, berechenbares Gesamtgefühl möchte, wird mit der V-Strom deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Fahrgefühl und einem unkomplizierten Naked-Bike-Charakter liegt. Sie macht besonders dort Freude, wo häufiges Beschleunigen, kurvige Landstraßen und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das schnell „mit einem mitgeht“ und im Alltag leicht zu handeln ist, findet in der Z 650 S einen starken Begleiter.
Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Stärken aus, wenn längere Strecken, Komfort und Reserven wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Sie wirkt auf Touren souverän, stabil und berechenbar – genau das, was man auf dem Weg zum Ziel spürt. Wer regelmäßig weiter fährt, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchte und ein tourorientiertes Gesamtpaket sucht, trifft mit der V-Strom 1000 die passendere Entscheidung.