| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.295 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2022 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Durchzugskräftiger Motor
- Präzises Fahrverhalten
- Getriebeabstufung
- Fahrleistungen
- Soziusbetrieb
- Reifen bei Kälte oder Nässe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 765 | ccm |
| Hub | 53 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 123 PS bei 11.700 U/Min | |
| Drehmoment | 77 NM bei 11.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 241 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 335 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Showa „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 115)mm | |
| Federung hinten | Öhlins STX40 Zentralfederbein mit Piggyback-Ausgleichsbehälter (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Zwei schwimmend gelagerte 310 mm Bremsscheiben, Brembo M50 4-Kolben-Monoblock-Radialsättel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 220-mm-Bremsscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 220 mm) | |
MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Z 650 S vs Triumph Street Triple RS: Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Naked Bikes aufeinandertreffen, die beide auf ihre Art Spaß machen, wird der Vergleich schnell spannend. Die Kawasaki Z 650 S steht für einen unkomplizierten Einstieg in die sportliche Alltagswelt: leicht zu bewegen, angenehm im Handling und mit einem Motor, der sich für viele Situationen gut anfühlt. Die Triumph Street Triple RS geht dagegen deutlich stärker in Richtung Performance und Dynamik. Hier steht das agile Fahrgefühl im Vordergrund, unterstützt durch eine Ausstattung, die eher nach „Fahren statt Kompromisse“ klingt.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und Komfort schlagen. Dabei werden die Stärken und Schwächen nicht isoliert betrachtet, sondern im direkten Vergleich zueinander eingeordnet.
Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen
Beide Motorräder liefern ein sportliches Naked-Bike-Erlebnis, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Alltag oft besonders „rund“: Der Motor lässt sich gleichmäßig bewegen, reagiert gut auf Gasbefehle und unterstützt entspanntes Fahren in der Stadt ebenso wie zügiges Dahingleiten auf Landstraßen. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken wechselt, profitiert von dieser gutmütigen Abstimmung.
Die Triumph Street Triple RS spielt dagegen die Karte Dynamik. Der Motor fühlt sich insgesamt zielstrebiger an, zieht spürbar nach vorn und macht Lust, häufiger in den Bereich zu gehen, in dem ein Naked Bike besonders lebendig wird. Das ist nicht nur „mehr“ – es ist auch ein anderer Rhythmus: Gasgeben, Umlenken, Beschleunigen. Wer Kurvenfahrten liebt und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, wird die Street Triple RS besonders schnell zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Kawasaki Z 650 S: Stärke ist die Alltagstauglichkeit durch ein harmonisches Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der „Kick“ im Vergleich zur Triumph weniger dominant ausfällt – wer sehr sportlich unterwegs ist, merkt schneller, dass die RS mehr Reserven und mehr Biss bietet.
Triumph Street Triple RS: Stärke ist die spürbare Performance und das sportliche Gesamtpaket aus Motor und Fahrdynamik. Schwäche: Wer vor allem entspannt cruisen möchte oder selten sportlich fährt, könnte den Fokus auf Dynamik als „zu viel“ empfinden – nicht im negativen Sinn, eher als Charakterfrage.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen „leicht zu fahren“ und „leicht zu attackieren“. Die Kawasaki Z 650 S vermittelt ein sicheres, gut kontrollierbares Gefühl. Das Motorrad lässt sich in engen Situationen zügig bewegen, bleibt dabei aber angenehm berechenbar. Auf welligen Straßen oder bei wechselndem Grip wirkt die Abstimmung oft so, dass man nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Die Triumph Street Triple RS ist im Vergleich spürbar auf sportliche Linien ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt das schnelle Umlenken und trägt dazu bei, dass sich Kurven wie ein flüssiges Zusammenspiel anfühlen. Gerade wenn die Straße mehr bietet als nur geradeaus, zeigt die RS ihre Stärken: Sie wirkt „wach“, reagiert direkt und lädt dazu ein, die eigene Fahrweise zu steigern.
Kurven, Tempo und Alltag
Für Kurvenfahrten ist die Triumph klar im Vorteil, weil das Motorrad die Dynamik nicht nur zulässt, sondern aktiv unterstützt. Die Kawasaki bleibt dafür die entspanntere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Pendeln, kurze Touren, gelegentliche Ausflüge. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig spontan fährt, wird die Z 650 S oft als unkomplizierter empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Kawasaki Z 650 S bietet ein Bremsverhalten, das sich gut anfühlt und sich im Alltag sauber dosieren lässt. Das ist besonders wertvoll, wenn häufig aus niedrigeren Geschwindigkeiten verzögert werden muss oder wenn der Verkehr unruhig ist.
Die Triumph Street Triple RS wirkt im Vergleich sportlicher abgestimmt. Das Bremsgefühl ist direkter, und die Verzögerung lässt sich in sportlicher Fahrweise sehr kontrolliert abrufen. Wer häufiger zügig unterwegs ist oder Kurven mit kräftigen Verzögerungsmanövern ansteuert, profitiert von dieser „Performance“-Anmutung.
Wo liegen die Unterschiede?
Die Kawasaki punktet mit Alltagstauglichkeit und gutem Gefühl bei moderaten bis mittleren Geschwindigkeiten. Die Triumph punktet, wenn das Tempo steigt und wenn das Motorrad in einer sportlichen Fahrweise konsequent gefordert wird.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder Fokus?
Elektronik ist bei modernen Motorrädern mehr als nur Komfort. Sie beeinflusst, wie sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen anfühlt. Die Kawasaki Z 650 S setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket, das sich vor allem dadurch auszeichnet, dass es nicht überfordert. Das Motorrad bleibt dabei leicht verständlich: Gas geben, lenken, fahren – ohne dass man ständig „nachdenken“ muss.
Die Triumph Street Triple RS bringt im Vergleich mehr sportliche Ausrichtung mit. Die Elektronik unterstützt das Motorrad dabei, die Performance kontrolliert auf die Straße zu bringen. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die Fahrweise dynamischer wird oder wenn die Bedingungen wechselhaft sind. Gleichzeitig kann diese „mehr“ an Technik das Motorrad für Fahrer interessant machen, die gern mit Einstellungen arbeiten oder die Grenzen des Motorrads bewusst ausloten.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Auch wenn beide Modelle Naked Bikes sind, unterscheiden sie sich im Komfortgefühl. Die Kawasaki Z 650 S wirkt im Alltag oft entspannter: Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind so ausgelegt, dass man auch längere Strecken ohne ständiges „Umsortieren“ gut bewältigt. Für Touren mit wechselnden Geschwindigkeiten ist das ein Plus.
Die Triumph Street Triple RS ist ebenfalls alltagstauglich, aber der Charakter ist stärker sportlich. Das heißt: Wer gern zügig fährt, wird die Position und das Fahrgefühl schnell als passend empfinden. Wer dagegen vor allem gemütlich unterwegs ist, kann den sportlicheren Fokus als weniger „neutral“ wahrnehmen.
Stärken und Schwächen im Komfortvergleich
Kawasaki Z 650 S: Stärke ist die entspannte Nutzbarkeit im Alltag. Schwäche: Wer sehr sportliche Ansprüche hat, wird die Triumph schneller als „zielgenauer“ erleben.
Triumph Street Triple RS: Stärke ist die sportliche Gesamtwirkung aus Fahrwerk, Motor und Elektronik. Schwäche: Der sportliche Charakter passt nicht jedem Fahrstil – besonders dann, wenn Komfort und Gelassenheit Priorität haben.
Für wen lohnt sich welches Naked Bike?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Kawasaki Z 650 S ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert, sich leicht bewegt und trotzdem sportlich genug ist, um auf Landstraßen Spaß zu machen. Sie ist eine gute Wahl, wenn häufig kurze Strecken anstehen, wenn die Nutzung gemischt ist und wenn das Motorrad nicht ständig „auf Sport“ getrimmt sein muss.
Die Triumph Street Triple RS richtet sich stärker an Fahrer, die Dynamik wollen: Kurven, zügige Ausfahrten, ein Motorrad, das sich schnell und präzise anfühlt und das auch bei sportlicher Fahrweise souverän bleibt. Wer gern die eigene Fahrtechnik steigert und das Motorrad als aktiven Begleiter versteht, wird die RS besonders passend finden.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl für alle, die ein Naked Bike suchen, das unkompliziert in den Alltag passt: leicht zu bewegen, angenehm dosierbar und mit einem Motorcharakter, der auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig Spaß macht. Wer viel pendelt, häufig kürzere Strecken fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das ohne große Einarbeitung funktioniert, wird mit der Kawasaki glücklich.
Die Triumph Street Triple RS spielt ihre Stärken aus, wenn der Fokus auf sportlicher Dynamik liegt: direkteres Ansprechverhalten, stärkerer Performance-Charakter, mehr „Attacke“ im Fahrgefühl und eine Elektronik, die das Ganze kontrolliert unterstützt. Wer Kurvenfahrten liebt, häufiger zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das die eigene Fahrweise aktiv nach vorn bringt, findet in der Street Triple RS die passendere Option.
Kurz gesagt: Kawasaki für entspannt-sportliches Alltagsfahren, Triumph für dynamische Fahrer, die das Naked Bike als sportliches Werkzeug erleben wollen.