| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Kawasaki Z 650 S vs Triumph Tiger Sport 1050 – Vergleich & Empfehlung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich spannend. Die Kawasaki Z 650 S steht für ein agiles, leicht zu beherrschendes Straßenmotorrad mit klarer Alltagstauglichkeit. Die Triumph Tiger Sport 1050 dagegen zielt stärker auf sportliches Reisen: mehr Komfort, mehr Schutz und ein Motorcharakter, der auch längere Strecken souverän trägt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede – denn je nach Fahrprofil fühlt sich das eine Motorrad deutlich „passender“ an als das andere.
Grundcharakter: Urban agil vs. sportlich-tourentauglich
Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie gemacht für den Alltag: Sie ist unkompliziert, reagiert direkt und macht das Fahren in der Stadt und auf kurzen Landstraßen besonders leicht. Der Fokus liegt auf einem dynamischen, eher sportlich-nüchternen Fahrgefühl. Wer gern zügig durch den Feierabend rollt, findet hier ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen von der Grundidee her stärker auf längere Touren ausgerichtet. Schon beim Einsteigen merkt man: Das Motorrad will nicht nur „von A nach B“, sondern soll auch auf der Strecke Komfort und Ruhe liefern. Der Charakter ist sportlich, aber mit einem klaren Hang zu souveränem Tempo – besonders dann, wenn die Route länger wird und der Windschutz sowie die Sitzposition eine größere Rolle spielen.
Motor und Antrieb: Drehfreude und Durchzug im Vergleich
Beim Antrieb zeigen sich die Philosophien deutlich. Die Kawasaki Z 650 S setzt auf ein zugängliches Leistungsbild, das sich gut dosieren lässt. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „laut“ sein muss, um Spaß zu machen. In der Praxis bedeutet das: Beschleunigungen wirken spontan, das Motorrad lässt sich in vielen Situationen entspannt fahren und bleibt dabei trotzdem lebendig.
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken vor allem beim Durchzug und bei der Art, wie sie Leistung über längere Zeit bereitstellt. Gerade bei zügigem Fahren auf Landstraße oder Autobahnabschnitten wirkt der Motor oft wie ein „verlässlicher Partner“: Man kann häufiger in einem passenden Drehzahlbereich bleiben, statt ständig nachzuschalten oder den Motor zu „jagen“. Das ist ein Vorteil, wenn Touren nicht nur kurz sind, sondern auch mal mehrere Stunden dauern.
Stärken & Schwächen beim Antrieb
- Kawasaki Z 650 S: Stärken liegen in der einfachen Handhabung, der direkten Gasannahme und dem unkomplizierten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer sehr viel „Langstrecken-Reserve“ erwartet, eher zur anderen Seite des Vergleichs greift.
- Triumph Tiger Sport 1050: Stärken liegen im souveränen Durchzug und im tourentauglichen Leistungsfluss. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für sehr enge Stadtfahrten oder für Fahrer, die maximale Leichtigkeit suchen, weniger „leichtfüßig“ wirkt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt die Kawasaki Z 650 S ihre Stärke: Sie fühlt sich schnell an, lässt sich zügig in Schräglage bringen und unterstützt ein sportliches, aber kontrolliertes Fahrtempo. Gerade auf kurvigen Strecken macht das Motorrad Spaß, weil es das „Mitgehen“ belohnt. Auch wenn die Straße unruhig ist, bleibt das Fahrgefühl meist klar und vorhersehbar.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist weniger auf „Hektik“ ausgelegt, sondern auf Stabilität und Gelassenheit. Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen wirkt das Motorrad oft ruhiger. In Kurven kann es ebenfalls sportlich, aber die Priorität liegt spürbar darauf, dass man entspannt bleibt und das Motorrad die Strecke „trägt“.
Kurvengefühl im Vergleich
Wer gern früh bremst, zügig einlenkt und Kurven dynamisch „durchzieht“, wird die Kawasaki Z 650 S als sehr passend empfinden. Wer dagegen Kurven als Teil einer längeren Reise sieht und dabei lieber gleichmäßig und stabil unterwegs ist, findet in der Triumph Tiger Sport 1050 oft den besseren Begleiter.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen aus dem System
Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsen eine wichtige Rolle, aber die Wirkung im Alltag unterscheidet sich durch das Gesamtpaket. Die Kawasaki Z 650 S punktet häufig mit einem direkten Gefühl am Hebel und einem sportlichen Setup, das zu zügigem Fahren passt. Die Triumph Tiger Sport 1050 bietet dagegen in der Praxis oft ein sehr stabiles Bremsverhalten, das besonders bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten angenehm ist.
Wichtig ist: Nicht nur die Bremsleistung zählt, sondern auch, wie gut sich das Motorrad in Kombination mit Fahrwerk und Sitzposition kontrollieren lässt. Genau da zeigt sich der Unterschied zwischen „Straße als Spielplatz“ und „Straße als Reiseweg“.
Sitzposition und Komfort: Kurzstrecke vs. Langstrecke
Die Kawasaki Z 650 S ist in der Regel eher auf sportlich-kompakte Ergonomie ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die eine aktive Haltung mögen und nicht nach jeder Pause das Gefühl haben wollen, „durchgesessen“ zu sein. Für Pendeln, Wochenendtouren und dynamische Landstraßenabschnitte passt das sehr gut.
Die Triumph Tiger Sport 1050 setzt stärker auf Komfort und Reisetauglichkeit. Dazu gehören nicht nur die Sitzposition, sondern auch Faktoren wie Windschutz und die Art, wie das Motorrad bei längeren Strecken ermüdet. Wer häufig unterwegs ist, wird den Unterschied oft nicht nur spüren, sondern auch schätzen: weniger Stress, mehr Fokus auf die Strecke.
Wind und Wetter: Wer profitiert?
Bei wechselhaftem Wetter oder längeren Autobahnabschnitten kann die Triumph Tiger Sport 1050 im Vorteil sein, weil sie das Fahrgefühl durch mehr „Schutz“ oft entspannter macht. Die Kawasaki Z 650 S bleibt dafür im Alltag besonders unkompliziert und wirkt weniger „tourig“ – was viele gerade auf kurzen Strecken als angenehm empfinden.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Im Alltag zählt nicht nur, was auf dem Papier steht, sondern was im täglichen Gebrauch hilft. Die Kawasaki Z 650 S wirkt häufig wie ein Motorrad, das man einfach nutzt: übersichtlich, direkt und mit einem Charakter, der nicht zu viel „Betrieb“ braucht. Das ist ein Plus, wenn das Motorrad regelmäßig bewegt wird und nicht nur für große Touren gedacht ist.
Die Triumph Tiger Sport 1050 ist stärker auf „Tourbetrieb“ ausgelegt. Das zeigt sich in der Gesamtkonzeption: mehr Komfort, mehr Fokus auf längere Strecken und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Tagesetappen nicht in den Hintergrund rückt. Wer gern plant, packt und losfährt, wird hier eher das passende Gesamtpaket finden.
Für wen passt welches Motorrad?
Kawasaki Z 650 S: Die bessere Wahl für…
Die Kawasaki Z 650 S ist besonders interessant für Fahrer, die ein agiles Straßenmotorrad suchen: für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Touren und für alle, die gern dynamisch fahren, ohne sich ständig „umstellen“ zu müssen. Wer ein Motorrad möchte, das schnell Spaß macht, leicht zu handeln ist und sich wie ein echter Alltagsbegleiter anfühlt, trifft mit der Z 650 S häufig eine sehr gute Wahl.
Triumph Tiger Sport 1050: Die bessere Wahl für…
Die Triumph Tiger Sport 1050 passt besonders gut zu Fahrern, die sportlich reisen wollen: längere Strecken, mehr Autobahnanteil, wechselnde Wetterbedingungen und ein Fahrgefühl, das auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Wer gern mit Reserven fährt, stabil unterwegs sein möchte und Komfort als echten Bestandteil des Fahrspaßes sieht, wird die Tiger Sport 1050 oft als klaren Vorteil empfinden.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S und die Triumph Tiger Sport 1050 sind beide starke Motorräder, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Die Z 650 S überzeugt vor allem durch ihr direktes, agiles Handling, die unkomplizierte Art, sich schnell wohlzufühlen, und das sportliche Fahrgefühl auf kurzen bis mittleren Strecken. Wer viel im Alltag unterwegs ist, gern kurvig fährt und ein Motorrad sucht, das leicht zu bewegen bleibt, findet hier meist die passendere Basis.
Die Tiger Sport 1050 punktet dagegen mit Durchzug, Stabilität und Komfort – besonders dann, wenn die Tour länger wird und Wind sowie Streckenlänge spürbar werden. Wer sportlich unterwegs sein möchte, aber dabei nicht ständig „arbeiten“ will, sondern lieber entspannt mit Reserven fährt, bekommt mit der Triumph oft den besseren Reisebegleiter.
Kurz gesagt: Kawasaki für den agilen Straßenalltag, Triumph für sportliches Reisen. Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, welche Art von Spaß im Vordergrund steht.