UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 8.499 €
Baujahr von 2016 bis 2020
Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Die Leichtigkeit des Seins
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein
Pro:
  • Motor
  • Verarbeitung
  • Fahrkomfort
  • Gesamtpaket
Kontra:
  • Windschild klein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm
Gewicht196kg
Radstand1.404mm
Länge2.138mm
Radstand1.404mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.270mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung75 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt17Liter

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)

Einfach gut

Auch zum Schluss unser äußerst vergnüglichen Testkilometer bleibt das Fazit gleich: Dies ist ein gutes Motorrad. Alltagstauglich, auf Langstrecke nerven weder Winddruck noch ein extremer Kniewinkel, bequeme Sitzbank oder eine Bedienung, die Rätsel aufgibt.

Die Yamaha Tracer 700 fährt sich allseits locker, flockig und kontrolliert. Yamaha eben. Das gilt, auch dies dürfte wenig überraschend kommen, für die routinierte und hochwertige Verarbeitung.

Wer seine Tracer werkseitig aufrüsten will, der hat die Auswahl aus verschiedenen Zubehörangeboten und vier Paketen. Da reicht die Spanne vom größeren Windschild, Sportauspuff bis zu verschiedenen Behältern und Taschen. Dann allerdings ist Schluss mit günstig: Volle Ausstattung lässt den Preis auf mehr als 12.000 Euro steigen.

Das Testbike wurde uns von Tecius & Reimers in Hamburg zur Verfügung gestellt.

Extras:

Reise-Paket1248,95 €

    Kofferset

    Hohes Windschild

    Komfortsitzbank

    USB Anschluss im Cockpit

 

Wochenende-Paket772,95 €

    ABS-Softtaschen

    Hohes Windschild

    Tankpad

    USB Anschluss im Cockpit

 

Urban-Paket439,95 €

    USB Anschluss im Cockpit

    Gepäckbrücke

    Top Case

    Rückenlehne Sozius

 

Sport Paket419,95€

    Kurzer Kennzeichenhalter

    Kettenschutz

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 8.499€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.700€
  • Baujahre: seit 2020
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: icon grey, sonic grey, phantom blue

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Kawasaki Z 650 S vs. Yamaha Tracer 700 – welcher Allrounder passt besser?

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber in der Praxis deutlich unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen Kawasaki Z 650 S und Yamaha Tracer 700 zeigt genau das: Die Z 650 S steht für einen agilen, direkten Fahrstil und eine klare Naked-Bike-Philosophie. Die Tracer 700 dagegen bringt mehr Touring-Feeling mit – inklusive Windschutz und einer Auslegung, die auch längere Strecken entspannter wirken lässt.

Beide Modelle sind für viele Fahrerinnen und Fahrer interessant, die ein Motorrad für Alltag, Feierabend und gelegentliche Ausflüge suchen. Doch je nachdem, ob eher kurze Strecken, kurvige Landstraßen oder längere Touren im Vordergrund stehen, verschieben sich die Prioritäten. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht mit einzelnen Zahlen als Selbstzweck, sondern mit dem, was im Alltag wirklich zählt – vom Fahrgefühl über Komfort bis zur Frage, wie gut sich das jeweilige Motorrad in den eigenen Alltag integrieren lässt.

Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Touring-Anspruch

Kawasaki Z 650 S: direkt, leichtfüßig, „on the road“

Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie gemacht für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich schnell anfühlt und spontan auf Gasbefehle reagiert. Der Naked-Ansatz sorgt dafür, dass die Maschine sehr „nah“ am Fahrer bleibt. Das ist besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken spürbar: Man hat das Gefühl, das Motorrad sitzt im richtigen Moment da, wo man es haben will.

Die Z 650 S ist damit eher die Wahl für alle, die den Fokus auf Fahrspaß und Agilität legen. Wer viel im urbanen Umfeld unterwegs ist oder gern dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht in Details verliert, sondern einfach funktioniert.

Yamaha Tracer 700: mehr Schutz, mehr Ruhe, mehr Tour

Die Yamaha Tracer 700 ist dagegen stärker auf Strecken ausgelegt. Schon das äußere Erscheinungsbild mit Verkleidung und Windschutz deutet an, dass der Fokus auf Komfort bei höheren Geschwindigkeiten liegt. Das macht sich vor allem auf Landstraßen und Autobahnabschnitten bemerkbar: weniger Windstress, entspannteres Fahrgefühl und ein insgesamt „tourigeres“ Setup.

Die Tracer ist damit oft die bessere Wahl, wenn nicht nur die Kurve zählt, sondern auch die Strecke dorthin. Wer regelmäßig längere Fahrten plant oder häufig mit wechselnden Wetterbedingungen unterwegs ist, profitiert von diesem Konzept.

Sitzposition und Ergonomie: wie entspannt ist die Fahrt?

Beide Motorräder sind straßentauglich und alltagstauglich, aber sie vermitteln ein unterschiedliches Körpergefühl. Die Z 650 S tendiert zu einer sportlicheren, direkteren Sitzhaltung. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, weil man sich schnell „eingeschwungen“ fühlt und das Motorrad intuitiv führt.

Die Tracer 700 setzt stärker auf eine ergonomische Auslegung, die auch bei längeren Fahrten weniger ermüdend wirkt. Der Windschutz hilft dabei, dass der Oberkörper weniger gegen den Fahrtwind arbeiten muss. Dadurch wirkt die Fahrt insgesamt ruhiger – besonders dann, wenn die Tour nicht nach einer Stunde endet, sondern sich über mehrere Abschnitte zieht.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Z 650 S punktet mit direkter Kontrolle und einem „sportlichen“ Sitzgefühl. Die Tracer 700 punktet mit Komfort und weniger Ermüdung bei längeren Strecken. Wer viel pendelt und häufig stop-and-go fährt, wird die direkte Rückmeldung der Z 650 S oft als Vorteil sehen. Wer dagegen regelmäßig weiter weg fährt, wird die Tracer als entspannter empfinden.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Kennzahlen

Beim Vergleich der Motorcharaktere geht es weniger um „wer ist stärker“, sondern darum, wie sich die Leistung im Alltag anfühlt. Die Kawasaki Z 650 S wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das gern gedreht wird. Das unterstützt einen dynamischen Fahrstil und macht das Beschleunigen aus Kurven heraus besonders spannend. In der Praxis bedeutet das: Wenn man gern zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv nutzt, fühlt sich die Z 650 S sehr stimmig an.

Die Yamaha Tracer 700 spielt ihre Stärken häufig in einem breiteren Einsatzbereich aus. Der Antrieb wirkt so, dass man auch ohne ständiges „Hochdrehen“ zügig vorankommt. Das ist auf längeren Strecken angenehm, weil man den Motor nicht permanent „arbeiten“ lassen muss. Gleichzeitig bleibt die Tracer natürlich fahraktiv – nur eben mit einem anderen Schwerpunkt: weniger „Sport-Modus“, mehr „Tour-Modus“.

Schwäche der jeweiligen Auslegung: Wer die Tracer zu sehr als reines Kurven-„Spielzeug“ betrachtet, könnte sich manchmal mehr Direktheit wünschen. Wer die Z 650 S als Langstreckenmaschine erwartet, merkt schneller, dass der Naked-Charakter und die Sitzhaltung bei sehr langen Abschnitten mehr Aufmerksamkeit verlangen.

Fahrwerk und Handling: wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen?

Beide Motorräder sind für die Straße gemacht, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten. Die Z 650 S fühlt sich häufig besonders handlich an. Das macht sich in engen Kehren, beim Spurwechsel im Stadtverkehr und beim schnellen Umsetzen von Richtungswechseln bemerkbar. Wer gern „mit dem Motorrad arbeitet“, profitiert von dieser Leichtigkeit.

Die Tracer 700 wirkt im Vergleich oft etwas „touriger“ im Handling. Sie ist nicht weniger agil, aber die Auslegung zielt stärker darauf, dass sich das Motorrad bei gleichmäßigem Tempo stabil und souverän anfühlt. Das ist auf Landstraßen und bei längeren Autobahnabschnitten ein echter Vorteil, weil man weniger ständig nachregeln muss.

Stärken und Schwächen im Handling: Die Z 650 S ist im Alltag oft die schnellere Wahl, wenn es um spontane Manöver und kurvige Abschnitte geht. Die Tracer 700 ist im Langstreckenbetrieb oft die entspanntere Wahl, weil das Gesamtpaket auf Ruhe und Stabilität ausgelegt ist.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Bei beiden Modellen steht die Sicherheit im Vordergrund. Im Vergleich zeigt sich vor allem, wie gut das Bremssystem zum jeweiligen Fahrkonzept passt. Die Z 650 S wirkt dabei wie ein Motorrad, das sportlich angehaucht ist: Man erwartet eine direkte Dosierbarkeit und ein gutes Gefühl beim Verzögern. Genau das ist im Alltag wichtig, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus verzögert oder in Kurven frühzeitig bremst.

Die Tracer 700 profitiert zusätzlich von der Touring-Auslegung. Bei längeren Fahrten und höheren Geschwindigkeiten ist ein stabiles, berechenbares Bremsverhalten besonders wertvoll. Auch hier gilt: Nicht nur die reine Bremsleistung zählt, sondern das Zusammenspiel aus Gefühl, Dosierbarkeit und dem, wie sicher sich das Motorrad beim Verzögern anfühlt.

Als Schwäche kann man bei beiden Modellen eher „Erwartungen“ nennen: Wer ein Motorrad kauft und es in eine völlig andere Rolle zwingt (z. B. Naked als Langstreckenpanzer oder Touring als reines Kurven-Tool), wird Unterschiede stärker wahrnehmen als nötig. Im vorgesehenen Einsatzbereich passen beide Konzepte gut.

Elektronik und Alltag: wie modern fühlt sich das Motorrad an?

Elektronik ist heute ein wichtiger Teil des Fahrerlebnisses. Im Vergleich zwischen Kawasaki Z 650 S und Yamaha Tracer 700 zeigt sich, dass die Tracer häufig stärker auf „Alltag + Tour“ ausgelegt ist. Das bedeutet nicht nur Komfort, sondern auch, dass das Motorrad in wechselnden Situationen möglichst unkompliziert bleibt.

Die Z 650 S wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das den Fahrer stärker „arbeiten“ lässt. Das kann ein Plus sein, wenn man gern selbst entscheidet, wie dynamisch gefahren wird. Für Einsteiger oder für Fahrer, die möglichst wenig nachdenken möchten, kann die Tracer durch ihre Touring-Orientierung im Alltag etwas „entspannter“ wirken.

Windschutz, Verkleidung und Wetter: der große Unterschied im Alltag

Der offensichtlichste Unterschied zwischen beiden Modellen ist der Umgang mit Wind. Die Tracer 700 bietet durch Verkleidung und Windschutz spürbar mehr Schutz. Das macht sich besonders auf längeren Strecken bemerkbar: weniger Winddruck auf dem Oberkörper, weniger „Stress“ im Helm- und Schulterbereich und insgesamt ein ruhigeres Fahrgefühl.

Die Z 650 S ist dagegen ein Motorrad, das den Fahrtwind bewusst zulässt. Das kann bei kurzen Fahrten sogar angenehm sein, weil man das Motorrad „direkt“ spürt. Bei längeren Touren oder bei wechselhaftem Wetter kann das aber schneller ermüden.

Stärken und Schwächen sind hier klar: Die Tracer 700 ist im Wetter- und Langstreckenbetrieb im Vorteil. Die Z 650 S ist im Kurzstrecken- und Kurvenbetrieb oft die emotionalere, direktere Wahl.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt, schnell auf Richtungswechsel reagiert und auf kurvigen Strecken Spaß macht, findet in der Kawasaki Z 650 S häufig die passendere Basis. Sie ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad oft im Alltag genutzt wird und man gern „nah dran“ fährt.

Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz legt und ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannter bleibt, wird mit der Yamaha Tracer 700 glücklicher. Die Touring-Ausrichtung sorgt dafür, dass die Fahrt weniger anstrengend wirkt und man sich stärker auf die Strecke konzentrieren kann.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Z 650 S: Wenn der Fokus auf Stadt, Feierabend und kurvigen Landstraßen liegt und das Motorrad „direkt“ wirken soll.
  • Tracer 700: Wenn regelmäßig längere Touren anstehen, Windschutz wichtig ist und ein ruhigeres Gesamtgefühl gewünscht wird.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles Naked-Bike suchen: direkt im Handling, nah am Fahrer und besonders stark auf kurzen bis mittleren Strecken sowie in kurvigen Abschnitten. Sie belohnt einen aktiven Fahrstil und wirkt im Alltag unkompliziert und lebendig. Wer dagegen vor allem lange Fahrten plant oder häufig auf Strecken unterwegs ist, auf denen Wind und Tempo eine Rolle spielen, wird die Yamaha Tracer 700 meist als stimmiger empfinden. Der Windschutz und die tourorientierte Auslegung sorgen für mehr Ruhe und weniger Ermüdung, ohne dass der Fahrspaß verloren geht. Kurz gesagt: Z 650 S für die dynamische Feierabendrunde, Tracer 700 für die entspannte Tour – und für viele Fahrerinnen und Fahrer ist genau diese Rollenverteilung der entscheidende Punkt.

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