| UVP | 7.545 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.749 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
- brummeliger Sound
- einfachstes Fahrverhalten
- gutes Fahrwerk
- hoher Fahrspaß
- ab 7.000 Umin geht die Puste aus
- eingeschränkter Sozius-Komfort
- Bremse vorne könnte besser sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 140 | kg |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.330 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor, 4-Takt | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 10 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, Ø 37 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17 | |
| Reifen hinten | 140/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Yamaha XSR 125 ist eine gute A1-Maschine. Sie überzeugt mit gutmütigem Fahrverhalten, einer ordentlichen Sitzposition und schönen Details. Im Gegensatz zur Yamaha MT-125 fällt sie etwas größer aus und ist deshalb und aufgrund ihres stylischen Auftritts vor allem für B.196 Umsteiger eine passende Maschine.Das Testbike wurde uns freundlicherweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der hier gezeigten Legacy-Variante als Vorführer für Probefahrten zur Verfügung. Unser Probefahrtipp: In Hamburg-Eidelstedt auf die A7 Richtung Norden, dann über die A23 in Pinneberg Nord abfahren und dort die schönen Landstraßen genießen. Viel Spaß!
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Kawasaki Z 650 S vs. Yamaha XSR 125 Legacy – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Will man eher den souveränen Alltags- und Tourenbegleiter oder sucht man ein leichtes, quirliges Bike mit Retro-Charme? Im direkten Vergleich stehen die Kawasaki Z 650 S und die Yamaha XSR 125 Legacy. Beide Modelle haben ihre eigene Handschrift – und beide können je nach Fahrprofil richtig Spaß machen.
Grundcharakter: Fahrgefühl und Einsatzgebiet
Die Kawasaki Z 650 S ist klar auf „erwachsenes“ Fahren ausgelegt. Der Motor und die Abstimmung zielen darauf, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Geschwindigkeiten souverän anfühlt: vom zügigen Stadtverkehr bis zur entspannten Landstraßenrunde. Das Gesamtpaket wirkt dabei wie ein Bike, das man gern öfter nutzt – weil es nicht nur schnell sein will, sondern vor allem leicht zu kontrollieren bleibt.
Die Yamaha XSR 125 Legacy spielt dagegen die Rolle des unkomplizierten Begleiters. Sie wirkt leichter, agiler und „lebendiger“ im Alltag. Gerade wenn kurze Wege, enge Straßen und häufiges Anfahren den Alltag bestimmen, zeigt sich der Vorteil eines kleineren Hubraums: Das Motorrad ist schnell im Kopf, schnell in der Hand und macht Lust auf spontane Fahrten. Der Retro-Look ist dabei nicht nur Deko, sondern Teil des Gesamterlebnisses.
Motor und Drehmoment: Wie sich die Leistung anfühlt
Im Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, warum die beiden Modelle unterschiedliche Zielgruppen haben. Die Kawasaki Z 650 S bietet spürbar mehr Reserven. Dadurch lässt sich die Fahrt oft entspannter gestalten: Man muss weniger „arbeiten“, um zügig voranzukommen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiger Autobahn- oder Landstraßenabschnitte dabei sind oder wenn Überholmanöver einfach stressfrei funktionieren sollen.
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist dagegen eher auf drehzahlbewusstes Fahren ausgelegt. Wer mit dem Gas arbeitet und die Drehzahl im passenden Bereich hält, bekommt ein lebendiges Ansprechverhalten. Für Stadtfahrten und kurze Strecken ist das absolut stimmig. Wer jedoch regelmäßig lange Strecken mit hohem Tempo plant, wird die Grenzen eines 125er Hubraums früher spüren.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei der Kawasaki Z 650 S steht das Thema Stabilität im Vordergrund. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man zügig durch den Verkehr fließt. In Kurven wirkt die Maschine berechenbar, und das Handling unterstützt einen Fahrstil, der sowohl sportlich als auch komfortabel sein kann.
Die Yamaha XSR 125 Legacy punktet vor allem mit Agilität. Sie lässt sich im Alltag leicht manövrieren, fühlt sich in engen Situationen handlich an und macht das Wechseln der Fahrtrichtung angenehm. Das ist ein großer Vorteil, wenn Parken, Rangieren und häufiges Stop-and-go zum Alltag gehören.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, im normalen Fahrbetrieb zuverlässig zu funktionieren. Im direkten Vergleich zeigt sich jedoch ein typischer Unterschied: Die Kawasaki Z 650 S profitiert von der „größeren“ Motorrad-Philosophie. Bei höheren Geschwindigkeiten und stärkeren Lastwechseln wirkt das Gesamtpaket oft souveräner, weil Motorleistung und Fahrwerksabstimmung besser zusammenpassen.
Die Yamaha XSR 125 Legacy ist für ihr Segment ebenfalls stimmig. Gerade im Stadtverkehr zählt vor allem, dass Verzögerungen kontrollierbar und dosierbar sind. Wer vorausschauend fährt und die Maschine im passenden Tempo bewegt, bekommt ein sicheres Gefühl – besonders, wenn man das Motorrad als Alltags- und Einsteigerbike nutzt.
Komfort und Ergonomie: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?
Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das man auch über längere Zeit gern fährt. Sitzposition und Fahrhaltung sind so gewählt, dass man nicht nach kurzer Zeit „verkrampft“. Das macht sie interessant für Pendler, die regelmäßig unterwegs sind, und für Fahrer, die auch am Wochenende gern ein paar Kilometer mehr machen.
Die Yamaha XSR 125 Legacy setzt auf eine entspannte, alltagstaugliche Ergonomie. Gerade für kleinere Fahrer oder für alle, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen, kann das ein entscheidender Punkt sein. Die Maschine wirkt weniger „groß“ im Gefühl, was das Handling im Alltag erleichtert.
Ausstattung und Praxis: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei der Kawasaki Z 650 S spielt die Praxisfreundlichkeit eine große Rolle. Das Motorrad ist so konzipiert, dass es im Alltag nicht nur gut aussieht, sondern auch funktional bleibt. Dazu gehört, dass sich das Motorrad in verschiedenen Situationen gut kontrollieren lässt – vom ruhigen Cruisen bis zum zügigen Beschleunigen.
Die Yamaha XSR 125 Legacy bringt dagegen den besonderen Reiz des Retro-Konzepts mit. Das Design ist ein echter Motivator, das Motorrad zu fahren – und nicht nur „stehen zu lassen“. Gleichzeitig bleibt sie im Alltag unkompliziert: leicht zu bewegen, schnell im Kopf und ideal für kurze Strecken, bei denen man nicht ständig das Gefühl haben möchte, das Motorrad „ausfahren“ zu müssen.
Design und Stil: Zwei Philosophien, zwei Zielgruppen
Die Kawasaki Z 650 S steht für moderne Naked-Optik mit sportlichem Anspruch. Der Look wirkt dynamisch und passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das auch außerhalb der Fahrt „präsent“ ist.
Die Yamaha XSR 125 Legacy setzt auf Retro-Details und eine klare Identität. Das Motorrad wirkt wie ein Statement für alle, die Stil lieben und dabei trotzdem ein alltagstaugliches Bike suchen. Der Charme entsteht nicht nur durch einzelne Designelemente, sondern durch das stimmige Gesamtbild.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 650 S – Stärken
- Souveränes Fahrgefühl durch mehr Reserven im Alltag
- Stabilität bei wechselnden Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken
- Vielseitigkeit: Stadt, Landstraße und Touren fühlen sich passend an
Kawasaki Z 650 S – Schwächen
- Wer nur kurze Strecken fährt, könnte das „größere“ Motorradgefühl als weniger kompakt empfinden
- Für sehr enge, langsame Manöver kann ein kleineres Bike subjektiv leichter wirken
Yamaha XSR 125 Legacy – Stärken
- Agiles Handling im Stadtverkehr und bei häufigen Richtungswechseln
- Leichtes, unkompliziertes Fahrgefühl für Einsteiger und Pendler
- Retro-Charakter macht das Motorrad besonders attraktiv im Alltag
Yamaha XSR 125 Legacy – Schwächen
- Bei längeren Strecken mit hohem Tempo sind die Grenzen eines 125er Hubraums früher spürbar
- Für Fahrer, die „immer sofort“ viel Leistung abrufen wollen, braucht es eher einen passenden Fahrstil
Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrertyp
Die Kawasaki Z 650 S ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag flexibel bleibt und auch auf längeren Strecken überzeugt. Wer häufig unterwegs ist, gern zügig fährt oder einfach ein Bike möchte, das Reserven bietet, wird mit der Z 650 S deutlich zufriedener sein. Sie eignet sich außerdem gut für Fahrer, die ein Naked Bike wollen, das sportlich wirkt, aber nicht nur „für die Kurve“ gedacht ist.
Die Yamaha XSR 125 Legacy passt am besten, wenn das Motorrad vor allem für Stadtfahrten, kurze Strecken und ein leichtes Handling im Alltag gedacht ist. Wer ein Einsteigerbike sucht, das Spaß macht, ohne kompliziert zu werden, oder wer das Retro-Feeling in den Vordergrund stellt, findet hier eine stimmige Lösung. Auch für alle, die das Motorrad gern oft nutzen, weil es einfach „passt“, ist die XSR 125 Legacy eine sehr attraktive Option.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 S ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Naked Bike suchen, das Reserven bietet und sich auf längeren Strecken souverän anfühlt. Wer häufig fährt, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das in vielen Situationen entspannt bleibt, trifft mit der Z 650 S eine sehr stimmige Entscheidung. Ihre Stärke liegt im rundum sicheren Fahrgefühl und in der Alltagstauglichkeit über verschiedene Geschwindigkeitsbereiche hinweg.
Die Yamaha XSR 125 Legacy spielt ihre Stärken dort aus, wo es im Alltag zählt: leichtes Handling, agiles Verhalten und ein starker Retro-Charakter. Für Stadtverkehr, kurze Strecken und alle, die ein unkompliziertes Motorrad suchen, wirkt die XSR 125 Legacy besonders passend. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken mit hohem Tempo plant, wird eher zur Kawasaki tendieren. Insgesamt gilt: Mehr Reserven und Vielseitigkeit sprechen für die Z 650 S, Alltag, Agilität und Stil für die XSR 125 Legacy.