UVP 7.545 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 16.349 €
Baujahr von 2014 bis 2021
Was macht die neue Z650 S besser als die alte Z650?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit Dampf bei mittleren Drehzahlen
  • brummeliger Sound
  • einfachstes Fahrverhalten
  • gutes Fahrwerk
  • hoher Fahrspaß
Kontra:
  • ab 7.000 Umin geht die Puste aus
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • Bremse vorne könnte besser sein
Pro:
  • Robust
  • Reisetauglichkeit
  • Soziuskomfort
  • Bedienung
Kontra:
  • Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.065mm
Gewicht267kg
Radstand1.540mm
Länge2.255mm
Radstand1.540mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.410mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.199ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung112 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment117 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt23Liter

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartZentralrohr
Federung hintenMonofederbein

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

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Kawasaki Z 650 S vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Vergleich für Alltag und große Touren

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, wird die Entscheidung meist nicht nur eine Frage von Daten, sondern von Fahrgefühl, Einsatzprofil und Prioritäten. Die Kawasaki Z 650 S steht für agiles, leichtfüßiges Fahren im Alltag und für Kurven mit direktem Zugriff. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen klar auf weite Strecken, Komfort und souveräne Reiseleistung ausgelegt. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Während die Z 650 S eher den „kurz raus, schnell rein“-Charakter trifft, zielt die Super Ténéré auf „lange raus, entspannt ankommen“.

Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Reiseenduro-Gen

Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked Bike konzipiert: aufrechte, aber sportlich kontrollierte Sitzhaltung, wenig Verkleidung und ein Fahrstil, der sich schnell nach vorn orientiert. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Stadtverkehr, Landstraße und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen. Die Maschine wirkt dabei wie ein Werkzeug, das man gern häufig nutzt.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré kommt aus der Reiseenduro-Ecke. Das bedeutet: mehr Fokus auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, mehr Komfort-Anspruch und eine Ausstattung, die auf Touren ausgelegt ist. Die Sitzposition ist so gewählt, dass auch längere Etappen nicht „hart“ werden, sondern eher kontrolliert und ermüdungsarm. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder sich auf Reisen vorbereitet, findet hier eine deutlich andere Philosophie als bei der Z 650 S.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Kawasaki Z 650 S setzt auf ein agiles, drehfreudiges Konzept. Das merkt man besonders beim Beschleunigen aus dem Stand und beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven. Die Maschine wirkt dabei „leicht“ im Ansprechverhalten: Gas auf, Linie finden, Tempo aufbauen. Für viele Fahrten ist das genau richtig, weil es Spaß macht, ohne dass man ständig in sehr hohen Drehzahlen unterwegs sein muss.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen stärker auf Durchzug und gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Der größere Hubraum und die Reiseenduro-Ausrichtung sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen souverän anfühlt. Statt „sportlich zackig“ steht hier eher „entspannt kraftvoll“ im Vordergrund. Das ist ein Vorteil, wenn Strecke und Tempo über Zeit zusammenkommen.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Kawasaki Z 650 S: Stärken liegen im direkten Ansprechverhalten und im kurvenorientierten Fahrgefühl. Schwäche: Wer vor allem lange, gleichmäßige Autobahnabschnitte priorisiert, spürt schneller, dass die Reiseenduro-Philosophie der Yamaha mehr Komfortreserven bietet.
  • Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärken liegen im souveränen Durchzug und im entspannten Vorankommen. Schwäche: Im engen Stadtverkehr oder bei sehr sportlicher Fahrweise wirkt das Konzept weniger „leichtfüßig“ als bei der Z 650 S.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung besonders deutlich. Die Kawasaki Z 650 S spielt ihre Stärken in der Dynamik aus: Sie lässt sich vergleichsweise leicht in die Linie bringen, unterstützt zügige Richtungswechsel und vermittelt ein direktes Feedback. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Plus, weil man das Motorrad schnell „lesen“ kann.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist auf Stabilität ausgelegt. Das merkt man vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen: Das Motorrad bleibt ruhig, arbeitet kontrolliert und gibt dem Fahrer das Gefühl, dass man Strecke „abarbeitet“, statt ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen. Das ist besonders wertvoll, wenn Wind, Beladung oder wechselnde Straßenverhältnisse ins Spiel kommen.

Kurven und Alltag: Wo die Unterschiede spürbar werden

In engen Kurven und bei häufigem Richtungswechsel ist die Kawasaki Z 650 S im Vergleich meist im Vorteil, weil sie das Handling leichter macht. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré kann ebenfalls sportlich bewegt werden, aber sie fordert eher eine vorausschauende Fahrweise. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder viel „stop-and-go“ hat, wird die Z 650 S als unkomplizierter empfinden. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, profitiert von der stabilen Reiseenduro-Charakteristik der Yamaha.

Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl auf kurzen und langen Strecken

Komfort ist beim Vergleich dieser beiden Modelle ein entscheidender Punkt. Die Kawasaki Z 650 S ist als Naked Bike natürlich näher am „offenen“ Fahrgefühl. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil man Wind und Umgebung direkter wahrnimmt. Gleichzeitig ist der Komfort auf langen Strecken stark davon abhängig, wie gut die eigene Sitzposition passt und wie man mit Windbelastung zurechtkommt.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist deutlich stärker auf Langstrecke optimiert. Reiseenduro-typisch ist der Fokus auf entspannter Ergonomie und auf Schutz vor Wind. Dadurch wird das Fahren über viele Stunden oft weniger anstrengend. Auch wenn man nicht ständig „Reise-Modus“ fährt, merkt man den Unterschied, sobald die Strecke länger wird.

Stärken und Schwächen bei Komfort

  • Kawasaki Z 650 S: Stärken: unkomplizierte Handhabung, direktes Fahrgefühl, gute Alltagstauglichkeit. Schwäche: Bei sehr langen Strecken kann die fehlende Reiseverkleidung stärker ins Gewicht fallen.
  • Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärken: Reise-Komfort, ruhiges Fahrverhalten, mehr Schutz und entspannteres Langstrecken-Fahren. Schwäche: Das größere Reiseenduro-Konzept kann im Alltag weniger „handlich“ wirken.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsen geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Gefühl und die Abstimmung. Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt und bieten ein sicheres Bremsverhalten. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Kawasaki Z 650 S durch ihre leichtere, sportlichere Auslegung oft ein sehr direktes Feedback vermittelt. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré punktet dagegen mit einem stabilen, berechenbaren Bremsgefühl, das besonders bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen wichtig ist.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Die Kawasaki Z 650 S wirkt wie ein Motorrad, das man gern „pur“ nutzt: fahren, genießen, schnell umsetzen. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig an Zubehör denkt und das Motorrad vor allem für spontane Fahrten einsetzen möchte. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré bringt dagegen mehr Reise- und Langstreckenpraxis mit. Dazu gehört, dass sie für Touren oft die bessere Basis ist, wenn Gepäck, längere Tagesetappen und wechselnde Bedingungen Teil des Plans sind.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • Kawasaki Z 650 S: Stärken: unkompliziert, schnell verfügbar, ideal für Alltag und kurvige Strecken. Schwäche: Für echte Reisevorhaben braucht es eher zusätzliche Planung, wenn viel Komfort und Schutz gefragt sind.
  • Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré: Stärken: Tourenorientierung, Komfortreserven, gute Grundlage für längere Reisen. Schwäche: Im reinen Stadtbetrieb oder bei sehr sportlicher Fahrweise kann das Reiseenduro-Konzept weniger „leicht“ wirken.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Kawasaki Z 650 S ist besonders passend, wenn der Fokus auf Kurven, Alltagstauglichkeit und einem direkten, lebendigen Fahrgefühl liegt. Wer gern häufig fährt, schnell zwischen Alltag und Ausfahrt wechselt und ein Motorrad sucht, das nicht „zu viel“ ist, findet in der Z 650 S eine sehr stimmige Wahl.

Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist die bessere Option, wenn lange Strecken, Komfort und souveränes Reisen im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig weitere Distanzen fährt, Wert auf ruhiges Handling bei Tempo und auf eine ergonomische Langstreckenbasis legt, wird mit der Super Ténéré deutlich zufriedener sein. Auch wenn man nicht ständig Offroad unterwegs ist, ist die Reiseenduro-Logik im Alltag spürbar: mehr Stabilität, mehr Schutz und ein entspannteres Gesamtpaket.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 S ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag und kurvenreiche Strecken suchen: leicht zu bewegen, direkt im Ansprechverhalten und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf spontane Touren macht. Wer dagegen vor allem lange Etappen plant, Komfort priorisiert und ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig und souverän bleibt, liegt mit der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré besser. Kurz gesagt: Z 650 S für agiles Fahren und „viel Motorrad fürs tägliche Leben“, Super Ténéré für entspannte Langstrecke, Reisepraxis und mehr Reserven auf Tour. Je nachdem, ob der Schwerpunkt auf Dynamik oder auf Komfort und Stabilität liegt, fällt die Entscheidung schnell zugunsten des passenden Modells.

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