| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
- Bulliger Motor
- Leistung ohne Ende
- sehr gute Qualitätsanmutung
- hervorragendes Fahrwerk
- sehr gute Bremsen
- QuickShifter etwas ruckelig
- nicht ganz billig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.222 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden stirnradgetriebenen Nockenwellen | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 520 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | zweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | BMW Motorrad Paralever; WAD Federbein, Federvorspannung mittels Handrad hydraulisch stufenlos einstellbar, Zugstufendämpfung per Handrad einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
Fazit
Die BMW R 1250 R ist eine sehr ausgereifte und ausgewogene Maschine. Man merkt ihr an, dass BMW sie im Laufe der Jahre einfach immer weiter verbessert hat. Obwohl schon die R1200R aus dem Jahr 2006 eine echte Bank war, so ist die aktuelle Maschine ein echtes Prachtstück. Wer die Vorgängerin hat, muss nicht zugreifen, so viele Veränderungen gab es zum Modelljahr 2023 nun auch wieder nicht, aber alle potentiellen Roadster-Käufer sollten zumindest mal eine Probefahrt auf der aktuellen Version machen. Wenn es Euch so geht wie mir, werdet ihr nicht mehr absteigen wollen.Das Testbike wurde uns netterweise von Bergmann & Söhne in Neumünster für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und wartet auf weitere Probefahrer. Nur zu, traut Euch! Bei B&S Neumünster stehen übrigens derzeit sehr viele BMW und Suzuki-Modelle im Laden und es gibt es jede Menge Maschinen zum Probefahren, auch gute Gebrauchte - also: Vorbeischauen lohnt sich allemal.
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Kawasaki Z 650 vs BMW R 1250 R: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 650 und die BMW R 1250 R, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zeigt schnell: Hier treffen ein agiles, leicht zu fahrendes Naked Bike und ein deutlich komfortorientierteres Konzept mit großem Boxer-Potenzial aufeinander. Beide Modelle können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die jeweiligen Eigenschaften mit, wo liegen die Schwächen, und für welchen Fahrertyp passt welches Motorrad am besten?
Grundcharakter: Naked-Agilität vs. Touren-Feeling
Die Kawasaki Z 650 steht für ein unkompliziertes, dynamisches Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Stadtverkehr, Feierabendrunden und kurvige Landstraßen. Die Maschine ist darauf ausgelegt, schnell „in den Flow“ zu kommen: Gas auf, Linie halten, zügig beschleunigen. Dabei bleibt sie meist gut beherrschbar, auch wenn man nicht ständig im sportlichen Modus unterwegs ist.
Die BMW R 1250 R verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Der Fokus liegt stärker auf Komfort, souveräner Leistungsentfaltung und dem Gefühl, auch längere Strecken entspannt zu absolvieren. Der Boxer-Charakter sorgt für ein anderes Drehmoment- und Vibrationsbild, das viele Fahrer als besonders „tourentauglich“ empfinden. Wer gern mit Reserve fährt, gleichmäßig beschleunigt und dabei nicht ständig nach dem nächsten Gang sucht, wird das Konzept schnell schätzen.
Motor und Leistungsentfaltung im Vergleich
Beim Motor zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Kawasaki Z 650 liefert eine eher direkte, sportlich ausgerichtete Ansprechcharakteristik. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern zügig aus dem Stand heraus beschleunigt oder in mittleren Drehzahlen aktiv fährt. Die Leistung wirkt „handlich“ und lässt sich gut dosieren – ideal für wechselnde Situationen im Alltag.
Die BMW R 1250 R spielt ihre Stärken vor allem bei gleichmäßiger Fahrt und bei Drehmoment aus tieferen bis mittleren Bereichen aus. Dadurch fühlt sich das Motorrad oft weniger „drehzahlabhängig“ an. In der Praxis bedeutet das: weniger Herunterschalten, entspanntes Gleiten auf der Landstraße und ein souveränes Gefühl beim Überholen. Gleichzeitig kann die BMW je nach Fahrweise auch sportlich wirken – aber sie ist nicht primär auf „kurze, knackige“ Impulse getrimmt, sondern auf Kraftentfaltung mit Komfortfaktor.
Stärken und Schwächen bei der Motorisierung
Kawasaki Z 650: Stärke ist die direkte Fahrbarkeit und das aktive Gefühl beim Beschleunigen. Schwäche kann sein, dass wer sehr lange Touren mit viel Gepäck oder häufige Hochgeschwindigkeitsphasen bevorzugt, eher nach dem „großen“ Drehmoment- und Komfortpaket sucht.
BMW R 1250 R: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung und das entspannte Fahrgefühl über längere Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur Z 650 weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es um enge Stadtmanöver oder sehr spontane, aggressive Fahrimpulse geht.
Fahrwerk und Handling: Wer liegt wo besser?
Beim Handling zeigt die Kawasaki Z 650 ihre Stärken: Sie fühlt sich agil an, lässt sich zügig umsetzen und unterstützt ein sportliches Kurvenfahren. Gerade auf kurvigen Strecken, auf denen man häufig die Linie wechselt, macht das Motorrad Spaß. Das Fahrwerk wirkt dabei so abgestimmt, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die BMW R 1250 R ist im Vergleich stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Auf längeren Strecken und bei wechselnden Fahrbahnqualitäten spielt sie ihre Vorteile aus: Das Motorrad bleibt ruhig, vermittelt Vertrauen und wirkt weniger nervös. In schnellen Kurven oder bei zügigem Autobahn-Tempo fühlt sich die BMW oft wie ein „ruhiger Begleiter“ an.
Praxisunterschiede im Alltag
Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken wechselt, profitiert meist von der Kawasaki Z 650. Sie ist leichter in den Bewegungen und wirkt dadurch intuitiv. Wer dagegen regelmäßig längere Touren fährt, bei denen Komfort und Stabilität wichtiger werden, wird die BMW R 1250 R eher als entspannter empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl vs. Reserven
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Eindruck unterscheidet sich. Die Kawasaki Z 650 bietet ein direktes Bremsgefühl, das gut zu einem aktiven Fahrstil passt. Das ist besonders dann angenehm, wenn man im Alltag häufig bremsen und beschleunigen muss und die Dosierung schnell „greift“.
Die BMW R 1250 R wirkt in der Praxis oft mit mehr Reserven. Das kann sich so anfühlen, dass man auch bei zügiger Fahrt oder bei längeren Abfahrten souveräner bleibt. Gerade wenn man gern mit mehr Gepäck oder auf Tour unterwegs ist, ist dieses Sicherheitsgefühl ein Plus.
Ergonomie und Sitzgefühl: Für welche Körper passt was?
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach kurzer Zeit begeistert oder eher ermüdet. Die Kawasaki Z 650 ist tendenziell auf eine sportlichere, aufrechtere Haltung ausgelegt, die sich gut für wechselnde Fahrten eignet. Dadurch fühlt sich das Motorrad oft „zugänglich“ an – besonders für Fahrer, die nicht ständig maximal gestreckt oder maximal nach vorn gebeugt fahren wollen.
Die BMW R 1250 R bietet ein anderes Sitzgefühl: mehr Komfortorientierung, häufig als angenehm auf langen Strecken beschrieben. Wer längere Zeit im Sattel verbringt, profitiert meist von dieser Ausrichtung. Gleichzeitig kann die BMW je nach Statur und Fahrgewohnheit weniger „leicht“ wirken, wenn man sehr häufig in engen Situationen manövriert.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
Kawasaki Z 650: Stärke ist die unkomplizierte Sitzposition und das agile Handling, das sich gut mit einem aktiven Alltag verbindet. Schwäche kann sein, dass sehr lange Touren mit hoher Dauerbelastung für manche Fahrer mehr Komfort verlangen.
BMW R 1250 R: Stärke ist der Komfortgedanke und das entspannte Langstrecken-Feeling. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich mehr „Präsenz“ hat und dadurch nicht jedem in der Stadt gleich leicht von der Hand geht.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Bei der Ausstattung zeigt sich häufig der Unterschied zwischen „Spaßmaschine“ und „Tourenbasis“. Die Kawasaki Z 650 wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne sich ständig Gedanken über Komplexität zu machen. Das macht sie attraktiv, wenn man ein Motorrad sucht, das schnell startklar ist und sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Die BMW R 1250 R bringt durch ihr Konzept oft mehr Komfort- und Tourenbezug mit. Das kann sich in Details zeigen, die das Fahren über längere Zeit angenehmer machen. Wer Wert auf eine „rundere“ Gesamtanmutung legt, wird die BMW häufig als stimmiger für Reisen empfinden.
Was bedeutet das für die Kaufentscheidung?
Wenn die Priorität auf spontanen Fahrten, kurzen Strecken und einem leicht zu kontrollierenden Fahrgefühl liegt, ist die Kawasaki Z 650 oft die passendere Wahl. Wenn dagegen regelmäßige Touren, Komfort und ein souveränes Leistungsbild im Vordergrund stehen, spielt die BMW R 1250 R ihre Stärken besser aus.
Wartung, Kosten und Langzeitgefühl
Auch wenn man nicht nur nach Kosten entscheiden sollte, spielt das Langzeitgefühl eine Rolle. Die Kawasaki Z 650 wird häufig als pragmatisch wahrgenommen: ein Motorrad, das man gern fährt und das sich im Alltag unkompliziert betreiben lässt. Das kann besonders für Fahrer interessant sein, die ein gutes Verhältnis aus Fahrspaß und Aufwand suchen.
Die BMW R 1250 R ist dagegen eher ein Motorrad, das man als „Premium-Basis“ für Touren sieht. Dadurch können sich Wartungs- und Betriebskosten im Vergleich anders darstellen. Wer bereit ist, mehr in ein hochwertigeres Gesamtkonzept zu investieren, bekommt dafür oft ein besonders stimmiges Fahrerlebnis.
Fazit: Welche Maschine passt zu wem?
Kawasaki Z 650 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein agiles Naked Bike für Alltag und kurvige Feierabendrunden suchen. Die direkte Motoranmutung, das handliche Handling und das unkomplizierte Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv, wenn häufig kurze Strecken, Stadtverkehr und spontane Ausfahrten anstehen. Wer ein Motorrad möchte, das schnell „funktioniert“, ohne viel Nachdenken, liegt hier meist richtig.
BMW R 1250 R passt dagegen besser zu Fahrern, die Komfort und Souveränität priorisieren. Die Art, wie der Boxer seine Kraft entfaltet, kombiniert mit einem stabilen, eher tourenorientierten Fahrgefühl, macht die BMW zur guten Option für längere Strecken, entspanntes Reisen und häufige Überholmanöver mit Reserve. Wer bereit ist, mehr „Motorrad“ im Sinne von Premium-Anspruch und Präsenz zu wählen, wird die BMW besonders auf Touren genießen.
Kurz gesagt: Z 650 für Agilität und unkomplizierten Fahrspaß – R 1250 R für Komfort, Drehmomentgefühl und Langstrecken-Genuss.