UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 16.150 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
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Welche Updates bekam das 2023er Modell der BMW R1250 RS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz
Pro:
  • bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
  • Intercity-mässige Straßenlage
  • sehr komfortabel und Touren tauglich
  • viel Platz für Fahrer und Beifahrer
  • hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
Kontra:
  • schwer
  • QuickShifter ruckelig
  • Windschild erzeugt Turbulenzen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm
Gewicht243kg
Radstand1.530mm
Länge2.202mm
Radstand1.530mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.255mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxermotor
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

Fazit - was bleibt hängen

Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: Weiß, Schwarz, RotBlauWeiß

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Kawasaki Z 650 vs BMW R 1250 RS: Vergleich für Alltag, Touren und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z 650 und die BMW R 1250 RS, lohnt sich ein genauer Blick. Die Z 650 steht für einen unkomplizierten, agilen Einstieg in die Welt der modernen Straßenmaschinen. Die R 1250 RS dagegen ist deutlich stärker auf Komfort, Langstrecke und eine sportlich-elegante Touring-Optik ausgelegt. Genau hier beginnt der Vergleich: nicht nur bei den technischen Eckdaten, sondern vor allem beim Fahrgefühl, bei der Alltagstauglichkeit und dabei, wie sich beide Motorräder auf längeren Strecken anfühlen.

Grundcharakter: agil und direkt vs. souverän und tourentauglich

Die Kawasaki Z 650 wirkt wie gemacht für kurze Wege, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrtempo, das sich spontan anfühlt. Der Fokus liegt auf einem lebendigen Ansprechverhalten und einer insgesamt sehr zugänglichen Art, das Motorrad zu bewegen. Wer gern zügig durch den Verkehr fährt oder am Wochenende spontan eine Runde dreht, bekommt hier ein Bike, das sich nicht in den Vordergrund drängt, sondern einfach mitmacht.

Die BMW R 1250 RS spielt dagegen in einer anderen Liga: Sie wirkt von Beginn an souverän, mit einem Charakter, der auf ruhiges Gleiten ebenso ausgelegt ist wie auf sportliches Vorankommen. Gerade auf längeren Strecken spielt die RS ihre Stärken aus, weil sie Komfort und Fahrleistung so kombiniert, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt unterwegs ist.

Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzprofil. Die Z 650 ist darauf ausgelegt, dass sich Leistung und Drehmoment so darstellen, dass man sie leicht dosieren kann. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad im Alltag häufig bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten genutzt wird: Stadt, Landstraße, kurze Autobahnabschnitte – die Maschine bleibt dabei handlich und berechenbar.

Die BMW R 1250 RS setzt stärker auf Durchzug und eine Art von „Gelassenheit“ im Antrieb. Das merkt man vor allem dann, wenn es zügiger werden soll oder wenn längere Strecken mit gleichmäßigem Tempo anstehen. Die RS wirkt dabei weniger wie ein Motorrad, das man ständig „arbeiten“ muss, sondern eher wie eine Maschine, die einfach zieht und dabei den Fokus auf Komfort und Stabilität legt.

Stärken und Schwächen im Motor-Feeling

  • Kawasaki Z 650: Stärke ist die direkte, unkomplizierte Leistungsentfaltung. Schwäche kann sein, dass wer sehr hohe Reserven für lange Überholvorgänge erwartet, schneller an Grenzen des eigenen Anspruchs stößt.
  • BMW R 1250 RS: Stärke ist der souveräne Vortrieb und das entspannte Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche ist, dass die Maschine durch ihren Touring-Ansatz weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es nur um kurzes, spontanes Kurvenfeeling geht.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Stabilität

Beim Handling zeigt die Z 650, warum sie so beliebt ist: Sie vermittelt ein agiles Gefühl, lässt sich zügig in Schräglage bringen und unterstützt dynamisches Fahren, ohne dabei nervös zu werden. Gerade auf Landstraßen mit wechselndem Belag oder vielen Kurven wirkt sie wie ein Motorrad, das man gern „führt“ – man hat das Gefühl, schnell reagieren zu können und die Linie sauber zu halten.

Die BMW R 1250 RS ist weniger auf „Hektik“ ausgelegt, sondern auf Stabilität. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen darauf, dass das Motorrad auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen ruhig bleibt. In schnellen Kurven und bei gleichmäßigem Tempo fühlt sich die RS besonders stimmig an, weil sie die Strecke souverän „mitnimmt“.

Was das in der Praxis bedeutet

Wer häufig kurze Strecken fährt, oft um die Ecke denkt und gern sportlich unterwegs ist, wird die Z 650 als sehr passend empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Touren plant, bei denen Komfort und Ruhe wichtiger werden, bekommt mit der RS ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Bremsen

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Unterschied liegt im Charakter. Die Z 650 wirkt im Bremsgefühl oft sehr direkt und gut dosierbar – ideal, wenn man in Alltagssituationen häufig fein dosieren muss. Die BMW R 1250 RS bietet ebenfalls ein starkes Bremsverhalten, wirkt dabei jedoch insgesamt „touring-typisch“: stabil, berechenbar und auf hohe Belastungen ausgelegt, wie sie bei längeren Fahrten auftreten können.

Sitzposition und Ergonomie: sportlich-kompakt vs. tourentauglich

Die Sitzposition der Z 650 ist eher auf ein sportliches, aktives Fahren ausgelegt. Das bedeutet: man sitzt nicht „zu“ bequem, sondern eher so, dass man das Motorrad spürt und schnell reagieren kann. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt – besonders, wenn das Motorrad nicht nur für lange Strecken, sondern auch für den Alltag genutzt wird.

Die BMW R 1250 RS setzt stärker auf Ergonomie für längere Fahrten. Die Maschine wirkt so konzipiert, dass man auch nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, „abzuschalten“ oder ständig gegen eine unbequeme Haltung anzukämpfen. Dazu passt auch der Touring-Ansatz mit Windschutz und einer insgesamt ruhigeren Fahrcharakteristik.

Komfort-Fazit bei der Ergonomie

  • Kawasaki Z 650: Stärke ist die aktive, sportliche Sitzhaltung, die das Fahren lebendig macht. Schwäche kann sein, dass längere Strecken je nach Körpergröße und Fahrstil schneller ermüden.
  • BMW R 1250 RS: Stärke ist der Komfortgedanke für Touren. Schwäche ist, dass die Maschine dadurch weniger „leicht“ wirkt, wenn man bewusst ein sehr agiles, kurzes Fahrgefühl sucht.

Ausstattung und Praxis: Alltagstauglichkeit im Vergleich

Im Alltag zählt nicht nur die reine Fahrleistung, sondern auch, wie gut ein Motorrad im täglichen Betrieb funktioniert. Die Z 650 punktet häufig mit einem unkomplizierten Konzept: Sie ist zugänglich, macht Spaß ohne großes „Einarbeiten“ und eignet sich gut, wenn man das Motorrad regelmäßig nutzt. Dazu kommt, dass sie sich für viele Fahrer als Basis eignet, um Zubehör und Fahrstil schrittweise anzupassen.

Die BMW R 1250 RS ist stärker auf „ready for everything“ ausgelegt. Gerade bei Ausstattung und Komfort-Features zeigt sich der Touring-Ansatz. Das Motorrad wirkt wie eine Maschine, die man nicht nur für die nächste Ausfahrt, sondern auch für längere Reisen nimmt – inklusive dem Anspruch, dass sich die Fahrt angenehm anfühlt, auch wenn das Wetter oder die Streckenführung wechselhaft sind.

Stärken und Schwächen zusammengefasst

Damit wird der Vergleich klar: Die Kawasaki Z 650 ist besonders stark, wenn das Motorrad vor allem Spaß im Alltag liefern soll – mit direktem Handling, unkompliziertem Fahrgefühl und einer sportlichen Ausstrahlung. Die BMW R 1250 RS ist besonders stark, wenn Touren im Vordergrund stehen – mit souveränem Antrieb, stabiler Fahrcharakteristik und einem Komfortpaket, das lange Strecken leichter macht.

Welche Schwächen fallen typischerweise auf?

  • Z 650: Wer sehr lange Autobahnabschnitte mit hohem Tempo plant oder maximale Reserven erwartet, könnte sich schneller nach einem tourenorientierten Konzept umsehen.
  • R 1250 RS: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein reines Kurvenwerkzeug anfühlt und möglichst „leicht“ im Handling wirkt, könnte die RS als etwas weniger verspielt empfinden.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was im Alltag wirklich zählt. Die Z 650 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad wollen, das schnell verfügbar ist, sich leicht bewegen lässt und bei jeder Ausfahrt Lust auf Dynamik macht. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein modernes Naked-Bike-Konzept suchen, ist sie oft eine sehr stimmige Wahl.

Die BMW R 1250 RS passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Komfort und Stabilität legen und ein Motorrad möchten, das auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt bleibt. Wer Touren plant, bei denen Windschutz, Ergonomie und ein souveräner Antrieb wichtig sind, wird mit der RS deutlich zufriedener sein als mit einem stärker auf „kurz und agil“ ausgelegten Motorrad.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, direktes Motorrad für Alltag und kurvige Landstraßen suchen. Sie macht Spaß, lässt sich unkompliziert bewegen und eignet sich hervorragend, wenn spontane Ausfahrten und ein lebendiges Handling im Vordergrund stehen. Die BMW R 1250 RS ist dagegen die passendere Option für Fahrer, die regelmäßig längere Touren fahren und dabei Komfort, Stabilität und einen souveränen Charakter priorisieren. Wer viel Strecke macht, wird die RS als entspannter und „reisefertiger“ erleben. Kurz gesagt: Z 650 für dynamische Alltagsfreude und kurzes Kurven-Feeling, R 1250 RS für Touren, bei denen Ruhe, Ergonomie und Durchzug den Unterschied machen.

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