UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 18.290 €
Baujahr von 2021 bis 2025
Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
Weiter zum Testbericht
Ist die neue SuperSport eine kleine Panigale oder doch ein Sport-Tourer?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz
Pro:
  • hervorragende Bremsen
  • extrem handlicher Kurvenräuber
  • leicht zugänglich
  • echter Duc-Sound
Kontra:
  • großer Wendekreis
  • Wärmeentwicklung an der rechten Seite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm
Gewicht210kg
Radstand1.478mm
Länge2.119mm
Radstand1.478mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum937ccm
Hub68mm
Bohrung94mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung110 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite270km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartChrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen
Federung vorneÖhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenÖhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenAluminium-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

Fazit - was bleibt hängen

Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.
 
Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!

Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.890€
  • Gebraucht (4 Jahre alt): 9.500 €
  • Baujahre: 2017-2021
  • Farben: rot, weiß

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Z 650 vs. Ducati Supersport 950 S: Vergleich für Alltag, Tour und sportliche Ansprüche

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 650 steht für unkomplizierten Fahrspaß, eine sehr zugängliche Art zu beschleunigen und ein Setup, das sich im Alltag schnell vertraut anfühlt. Die Ducati Supersport 950 S dagegen bringt den Anspruch eines sportlicheren Gesamtkonzepts mit: mehr Fokus auf Dynamik, eine deutlich markantere Ausrichtung und eine Ausstattung, die das Fahren spürbar „moderner“ macht.

Im Folgenden geht es nicht darum, einfach nur „besser“ oder „schlechter“ zu sagen. Stattdessen werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegeneinander abgewogen – damit leichter klar wird, welches Motorrad zu Fahrstil, Einsatzgebiet und Erwartungshaltung passt.

Grundcharakter: Naked-Feeling vs. Supersport-Anspruch

Kawasaki Z 650 – leicht zugänglich und alltagstauglich

Die Kawasaki Z 650 wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „in den Griff“ bekommt. Der Motor liefert seine Kraft so, dass man im Stadtverkehr entspannt vorankommt und auf Landstraßen ohne großes Nachdenken zügig reagieren kann. Das Fahrgefühl ist dabei eher direkt und unkompliziert: Gas auf, Motorrad macht – ohne dass man ständig an der perfekten Drehzahl arbeiten muss.

Ducati Supersport 950 S – sportlicher, präziser, ambitionierter

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das beginnt bei der Gesamtanmutung und setzt sich im Fahrgefühl fort: Die Maschine wirkt „zielgerichteter“, als würde sie stärker darauf hin optimiert sein, Kurvenrhythmus und Fahrpräzision zu unterstützen. Wer gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als aktiven Partner im Fahrprozess erlebt, findet hier eher die passende Ausrichtung.

Motor & Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Kawasaki Z 650 ist in der Praxis oft die entspanntere Wahl. Sie eignet sich besonders gut für gleichmäßiges Fahren, für kurze Wege, für spontane Ausfahrten und für Situationen, in denen man nicht ständig „am Limit“ arbeiten möchte. Die Kraftentfaltung wirkt dabei harmonisch und gut dosierbar.

Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Fahrt dynamischer wird. Der Antrieb unterstützt sportliches Fahren spürbar besser, besonders wenn es darum geht, aus Kurven heraus zügig Tempo aufzubauen oder bei höheren Geschwindigkeiten souverän zu bleiben. Das Motorrad belohnt eine aktivere Fahrweise – nicht zwingend kompliziert, aber deutlich „sportlicher“ im Charakter.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk und beim Handling unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Kawasaki Z 650 ist in der Regel die Maschine, die sich leichtfüßig anfühlt und in vielen Alltagssituationen angenehm neutral bleibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, wechselnde Straßenqualität oder auch mal längere Pendelstrecken anstehen.

Die Ducati Supersport 950 S zielt stärker auf präzises Ansprechverhalten und sportliche Kontrolle. In flotteren Passagen kann das ein echter Vorteil sein: Das Motorrad vermittelt mehr „Biss“ in der Kurve und wirkt bei zügigem Tempo stabiler im Fahrgefühl. Gleichzeitig kann das Setup – je nach Fahrstil und Erwartung – etwas weniger „entspannt“ wirken als bei der Kawasaki, weil es stärker auf sportliche Nutzung ausgelegt ist.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich. Die Kawasaki Z 650 bietet ein gut dosierbares Bremsgefühl, das im Alltag und auf kurvigen Landstraßen schnell Vertrauen aufbaut. Das ist besonders dann wichtig, wenn häufig aus dem Stadtverkehr heraus gebremst wird oder wenn man nicht jedes Mal mit maximaler Sportlichkeit unterwegs ist.

Die Ducati Supersport 950 S wirkt beim sportlichen Fahren oft „konsequenter“. Wer gern später bremst oder in dynamischen Situationen präzise Verzögerung braucht, bekommt hier tendenziell mehr Reserven im Fahrgefühl. Gerade bei zügigen Ausfahrten kann das den Unterschied machen, weil sich das Motorrad beim Bremsen stabil und kontrolliert anfühlt.

Ergonomie & Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort

Bei Ergonomie und Komfort ist die Entscheidung häufig eine Frage des Einsatzprofils. Die Kawasaki Z 650 ist meist die entspanntere Wahl, wenn längere Zeit im Alltag oder auf gemischten Strecken geplant ist. Die Sitzposition wirkt in der Praxis weniger kompromissorientiert, wodurch man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt.

Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen stärker auf sportliche Haltung ausgelegt. Das kann auf kurzen Strecken absolut Spaß machen, auf längeren Touren aber davon abhängen, wie sehr man eine sportlichere Sitzposition gewohnt ist. Wer gern dynamisch unterwegs ist und die Haltung als Teil des Fahrgefühls versteht, wird die Ducati oft als stimmig erleben. Wer dagegen vor allem Komfort priorisiert, könnte die Kawasaki als angenehmer empfinden.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich

Im Bereich Elektronik und Assistenz zeigt die Ducati typischerweise mehr „Werkzeugkasten“-Charakter. Die Ducati Supersport 950 S wirkt in vielen Situationen dadurch souveräner, weil sie sportliche Eingriffe und Fahrmodi so unterstützt, dass sich das Motorrad leichter kontrollieren lässt – besonders, wenn die Fahrweise dynamischer wird oder die Bedingungen variieren.

Die Kawasaki Z 650 bleibt hingegen oft näher am klassischen Fahrgefühl. Das ist nicht automatisch „weniger“, sondern eher „direkter“: weniger Ablenkung, mehr Fokus auf das, was der Fahrer macht. Für viele ist genau das ein Vorteil, weil das Motorrad dadurch sehr intuitiv bleibt.

Design & Charakter: Wer spricht wen an?

Design ist natürlich Geschmackssache, aber es beeinflusst die Kaufentscheidung oft stärker als man denkt. Die Kawasaki Z 650 wirkt modern, aber bodenständig – ein Motorrad, das man gern im Alltag bewegt und das nicht „nur“ für die Show gebaut wirkt. Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen deutlich markanter und sportlicher im Auftritt. Wer ein Motorrad möchte, das auch optisch nach Leistung und Anspruch aussieht, findet in der Ducati eher die passende Bühne.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki Z 650

  • Alltagstauglichkeit: unkompliziertes Handling und gutmütiges Fahrgefühl
  • Intuitive Kraftentfaltung: lässt sich leicht dosieren und macht im Stadt- und Landstraßenbetrieb Spaß
  • Komfortfaktor: häufig angenehmer für längere Fahrten und gemischte Strecken
  • Direkter Charakter: weniger „Regie“, mehr Fahrerlebnis ohne viel Technik-Overhead

Schwächen der Kawasaki Z 650

  • Sportlicher Anspruch: bei sehr dynamischer Fahrweise kann die Ducati das „letzte Quäntchen“ mehr in den Fokus rücken
  • Elektronik-Fokus: weniger Assistenz-„Komfort“ im Vergleich zur Ducati

Stärken der Ducati Supersport 950 S

  • Sportliche Dynamik: unterstützt zügiges Fahren und kurvige Strecken deutlich stärker
  • Präzises Fahrgefühl: wirkt bei flotter Gangart stabil und zielgerichtet
  • Elektronik-Unterstützung: kann das Fahren in anspruchsvolleren Situationen erleichtern
  • Markanter Charakter: optisch und technisch klar auf Performance ausgerichtet

Schwächen der Ducati Supersport 950 S

  • Ergonomie: sportlichere Haltung kann auf längeren Strecken stärker fordern
  • Alltagsfokus: wer vor allem entspannt pendelt, könnte die Kawasaki als „passender“ empfinden

Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?

Der Vergleich wird besonders klar, wenn man das eigene Nutzungsprofil betrachtet. Die Kawasaki Z 650 ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig sein soll: Stadt, Landstraße, spontane Touren, gemischte Strecken – und dabei ein Fahrgefühl, das schnell vertraut ist. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht ständig „eingestellt“ werden muss, sondern einfach funktioniert.

Die Ducati Supersport 950 S passt eher zu Fahrern, die sportliche Ausfahrten priorisieren und das Motorrad als aktiven Teil des Fahrspaßes erleben möchten. Wer gern dynamisch unterwegs ist, Kurvenrhythmus sucht und die zusätzliche Elektronik-Unterstützung als Vorteil sieht, wird mit der Ducati oft glücklicher.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 ist die stimmige Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen: leicht zu bewegen, angenehm im Komfort und mit einem Motorcharakter, der sich im Alltag schnell richtig anfühlt. Sie punktet vor allem durch unkomplizierten Fahrspaß und ein Handling, das auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen die bessere Option für Fahrer, die sportliche Dynamik stärker priorisieren: präziseres Fahrgefühl, mehr Unterstützung durch Elektronik und ein Gesamtkonzept, das bei flotter Fahrweise besonders viel Freude macht. Wer häufig zügig unterwegs ist und eine sportlichere Haltung akzeptiert, bekommt mit der Ducati das „anspruchsvollere“ Motorrad. Kurz gesagt: Kawasaki für Vielseitigkeit und entspanntes Fahren, Ducati für sportliche Ausfahrten und mehr Performance-Fokus.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙