| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
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Kawasaki Z 650 vs Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z 650 steht für ein leicht zugängliches Naked-Bike-Konzept: unkompliziert, dynamisch und mit einem Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen spielt in einer anderen Liga – nicht nur vom Hubraum her, sondern auch vom Anspruch an Charakter, Stil und Fahrspaß. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Welche Stärken bringen die Modelle im Alltag, auf der Landstraße und bei sportlicher Fahrweise wirklich ein – und wo liegen die Schwächen?
Grundidee und Charakter: Z 650 als Allrounder, CB 1000 R als Statement
Die Kawasaki Z 650 ist ein Motorrad, das sich schnell anfühlt wie „das richtige Maß“. Sie wirkt nicht überladen, sondern zielgerichtet: Naked-Optik, klare Linien, ein Motor, der nicht nur für die eine große Beschleunigung steht, sondern für gleichmäßige Dynamik. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen man nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht, sondern einfach gern fährt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen stärker auf Wirkung ausgelegt. Das Neo-Sports-Café-Design ist nicht nur Deko, sondern Teil des Gesamterlebnisses. Der große Motor und die Art, wie die Maschine auf Gasbefehle reagiert, machen aus jeder Ausfahrt eher ein Erlebnis als nur ein Fortbewegungsmittel. Wer ein Motorrad möchte, das auch optisch und akustisch Präsenz zeigt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 setzt auf ein gut dosierbares Ansprechverhalten. Der Motor liefert die Dynamik so, dass man in der Stadt entspannt fahren kann und auf Landstraßen ohne großes „Planen“ zügig vorankommt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken wechselt.
Die Honda CB 1000 R bringt dagegen mehr Reserven und wirkt insgesamt „erwachsener“. Der Motor fühlt sich kraftvoll an, und gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder beim Beschleunigen aus mittleren Drehzahlen zeigt sich die Stärke. Das ist ein Plus für alle, die gern zügig fahren und auch längere Strecken mit mehr Tempo genießen. Gleichzeitig kann genau diese Charakteristik bedeuten, dass man das Motorrad im Alltag bewusster dosieren möchte, um nicht ständig „zu viel“ zu bekommen.
Stärken und Schwächen beim Motorvergleich
- Kawasaki Z 650: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzbarkeit und dem harmonischen Fahrgefühl. Schwäche: Wer sehr sportlich unterwegs ist und dauerhaft hohe Reserven erwartet, spürt schneller die Grenzen der kleineren Motorisierung.
- Honda CB 1000 R: Stärken liegen in der Durchzugskraft und dem souveränen Gefühl bei zügiger Fahrweise. Schwäche: Im „ruhigen“ Alltag kann die Leistungsentfaltung mehr Aufmerksamkeit verlangen, damit das Fahrgefühl entspannt bleibt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
Beim Handling zeigt die Kawasaki Z 650 ihre Stärke: Sie wirkt leicht zu bewegen, vermittelt schnell ein sicheres Gefühl und lädt dazu ein, Kurven flüssig zu fahren. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselndem Tempo ist das ein Vorteil. Die Maschine bleibt dabei berechenbar, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café spielt eher die Karte der Souveränität. Sie fühlt sich stabil an, besonders wenn die Straße schneller wird und man mehr Druck aufbaut. In schnellen Passagen wirkt das Motorrad wie „auf Schiene“, was Vertrauen schafft. Wer gern dynamisch fährt, profitiert von dieser Ruhe. Gleichzeitig kann das Fahrgefühl weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der Z 650, vor allem in engen Situationen oder beim häufigen Rangieren im Alltag.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder sind für sportliche Fahrten ausgelegt, aber der Unterschied liegt im Charakter: Die Kawasaki Z 650 punktet mit einem gut dosierbaren Gefühl, das sich im Alltag und auf der Hausrunde schnell „richtig“ anfühlt. Die Honda CB 1000 R bietet mehr Reserven, wenn es zügig wird – und das merkt man besonders beim kräftigen Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten. Wer häufig sportlich fährt, wird die souveräne Bremswirkung der Honda eher zu schätzen wissen.
Komfort und Alltagstauglichkeit: Welche Maschine macht mehr Spaß im echten Leben?
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie entspannt sich ein Motorrad über längere Zeit nutzen lässt. Die Kawasaki Z 650 ist hier besonders stark, weil sie sich nicht „kompliziert“ anfühlt. Die Sitzposition wirkt alltagstauglich, und das Gesamtpaket ist so abgestimmt, dass man auch nach einem Arbeitstag noch gern weiterfährt. Für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die ein Motorrad suchen, das einfach funktioniert, ist das ein klarer Vorteil.
Die Honda CB 1000 R ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit mehr „Motorrad-Charakter“. Wer gern mit Stil unterwegs ist und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sieht, wird sich schnell wohlfühlen. Auf längeren Strecken kann die Honda besonders dann überzeugen, wenn man das Tempo bewusst wählt und die Kraft des Motors regelmäßig nutzt. Wer dagegen vor allem kurze Strecken und häufiges Stop-and-Go fährt, könnte die Z 650 als entspannter empfinden.
Ausstattung und Gesamteindruck: Was man im Vergleich wirklich merkt
Im Vergleich der Ausstattungs- und Funktionsidee zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 wirkt wie ein Motorrad, das auf das Wesentliche setzt. Das ist nicht negativ – im Gegenteil. Es sorgt dafür, dass man sich schnell auf das Fahren konzentriert. Die Honda dagegen wirkt wie ein Paket, das stärker auf Premium-Feeling und „Show“ ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man Wert auf Design, Präsenz und einen Motorcharakter legt, der nicht im Hintergrund bleibt.
Stärken und Schwächen im Gesamtpaket
- Kawasaki Z 650: Stärke in der unkomplizierten Nutzbarkeit, im agilen Handling und im entspannten Fahrgefühl. Schwäche: weniger Reserven für dauerhaft sehr sportliche Fahrweise.
- Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Stärke in Kraft, Souveränität und dem markanten Gesamtauftritt. Schwäche: kann im Alltag bewussteres Fahren erfordern und wirkt in engen Situationen weniger „leicht“ als die Z 650.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Kawasaki Z 650 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das vielseitig ist: Stadt, Landstraße, Wochenendtour – ohne großes Nachdenken. Sie ist ideal, wenn man gern dynamisch fährt, aber nicht ständig maximale Leistung abrufen muss. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein Naked-Bike mit direktem Fahrgefühl möchten, ist sie eine sehr stimmige Wahl.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist die bessere Wahl für alle, die mehr Motorcharakter wollen: mehr Reserven, mehr Durchzug und ein Motorrad, das auch bei sportlicher Fahrweise souverän bleibt. Wer gern zügig unterwegs ist, längere Strecken mit Tempo plant und das Design als Teil des Erlebnisses betrachtet, wird an der Honda besonders viel Freude haben.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 ist die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, agiles Naked-Bike suchen, das im Alltag und auf der Landstraße schnell Spaß macht. Ihr Vorteil liegt im harmonischen Fahrgefühl, der guten Dosierbarkeit und der entspannten Nutzbarkeit – genau das macht sie zum starken Allrounder. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café gewinnt dagegen, wenn mehr „Motorrad-Feeling“ gefragt ist: mehr Reserven, souveräner Durchzug und ein Auftritt, der nicht unauffällig bleibt. Wer häufig zügig fährt, längere Touren mit Tempo plant und ein Motorrad möchte, das auch bei sportlicher Gangart ruhig und kraftvoll wirkt, trifft mit der Honda die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Z 650 für vielseitigen Fahrspaß ohne Aufwand, CB 1000 R für Charakter, Kraft und Präsenz.