| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Z 650 vs Indian FTR 1200 Sport: Vergleich für Alltag, Kurven und Charakter
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Kawasaki Z 650 steht für ein leicht zugängliches Naked-Bike-Konzept: unkompliziert, alltagstauglich und mit einem Motor, der sich gut dosieren lässt. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen bringt mehr „Show“ und mehr Eigenständigkeit ins Spiel. Sie kombiniert den Look eines modernen Scrambler/Street-Racers mit einem kräftigen Antrieb und einer Fahrweise, die deutlich mehr Anspruch an den Fahrer stellen kann – je nachdem, wie man sie bewegt.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Ausstattung anfühlen. Dabei werden Stärken und Schwächen herausgearbeitet – ohne Zahlenkolonnen, sondern mit Fokus auf das, was im Alltag und auf der Hausstrecke wirklich zählt.
Motorcharakter: leichtfüßig vs. deutlich kerniger
Kawasaki Z 650: souverän und gut kontrollierbar
Die Kawasaki Z 650 wirkt in der Praxis wie ein Motorrad, das man schnell „richtig“ fährt. Der Motor ist so abgestimmt, dass er in vielen Situationen angenehm gleichmäßig zieht. Das macht das Bike besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, zügige Landstraßen und spontane Ausfahrten auf dem Plan stehen. Wer gern entspannt fährt, findet eine natürliche Progression, ohne dass man ständig am Gas „arbeiten“ muss.
Indian FTR 1200 Sport: mehr Druck, mehr Emotion
Die Indian FTR 1200 Sport spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Kraft und Drehmoment. Der Antrieb wirkt präsenter und belohnt zügiges Beschleunigen spürbar. Das kann richtig Spaß machen, wenn man gern dynamisch unterwegs ist oder Kurvenausgänge konsequent ausfährt. Gleichzeitig verlangt der Charakter mehr Aufmerksamkeit: Wer zu hektisch dosiert, merkt schneller, dass das Motorrad nicht nur „mitläuft“, sondern aktiv mitarbeitet.
Fahrwerk und Handling: agil im Alltag vs. sportlich-direkt
Z 650: handlich und verzeihend
Die Z 650 ist vor allem dann stark, wenn es darum geht, schnell zwischen Alltagssituationen zu wechseln. Das Handling wirkt unkompliziert: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Motorrad bleibt dabei stabil genug, um auch bei wechselnden Straßenbedingungen nicht aus dem Konzept zu geraten. Gerade für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das man ohne großes Nachdenken bewegt, ist das ein Pluspunkt.
FTR 1200 Sport: sportlich, aber mit klarer Linie
Die Indian FTR 1200 Sport fühlt sich sportlicher an und vermittelt mehr „Direktheit“. In flotten Passagen liegt sie oft souverän auf der Linie, und das Fahrgefühl ist stärker auf dynamisches Fahren ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man Kurven bewusst ansteuert und das Motorrad als Werkzeug für zügige Fahrten nutzt. Wer dagegen eher gemütlich unterwegs ist oder häufig im Stop-and-go-Modus fährt, kann den sportlichen Charakter als „präsenter“ wahrnehmen.
Bremsen und Fahrstabilität: kontrolliert vs. kraftvoll
Kawasaki: Bremsgefühl für den Alltag
Bei der Kawasaki Z 650 wirkt das Bremsverhalten insgesamt gut dosierbar. Das ist besonders wertvoll, wenn man im Stadtverkehr häufig bremst oder in wechselndem Tempo unterwegs ist. Die Verzögerung lässt sich sauber aufbauen, ohne dass das Motorrad dabei hektisch wirkt. Dadurch entsteht ein ruhiges, sicheres Gefühl – auch dann, wenn man nicht jedes Mal maximal bremst.
Indian: mehr Reserven für sportliche Situationen
Die Indian FTR 1200 Sport bietet tendenziell mehr „Biss“ in Situationen, in denen man zügig verzögert oder aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven geht. Das kann auf der Landstraße ein echter Vorteil sein, weil man sich auf kräftige Verzögerung verlassen kann. Gleichzeitig ist es wichtig, die Bremsdosierung im Blick zu behalten: Wer die Leistung abrufen will, sollte das Pedal/den Hebel bewusst einsetzen, damit das Motorrad genau so reagiert, wie man es erwartet.
Ergonomie und Sitzposition: entspanntes Naked-Feeling vs. sportlicher Scrambler-Ansatz
Z 650: bequem genug für lange Tage
Die Z 650 ist so ausgelegt, dass sie auch über längere Strecken angenehm bleibt. Die Sitzposition wirkt nicht zu „gestreckt“, sondern eher alltagstauglich. Das macht sie interessant für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die ein Motorrad möchten, das nicht nach kurzer Zeit unbequem wird. Wer häufig zwischen Stadt und Landstraße wechselt, profitiert von dieser Ausgewogenheit.
FTR 1200 Sport: Charakter durch Haltung und Fahrgefühl
Die Indian FTR 1200 Sport bringt eine Haltung mit, die stärker auf sportliches Fahren und einen markanten Look einzahlt. Das kann sich für viele Fahrer richtig gut anfühlen, weil man das Motorrad „spürt“ und es sich wie ein echtes Konzept anfühlt. Je nach Körpergröße und Fahrstil kann die Position jedoch bewusster sein als bei der Z 650 – besonders, wenn man sehr lange am Stück fährt oder häufig langsam unterwegs ist.
Ausstattung und Praxis: unkompliziert vs. markant und besonders
Kawasaki: klare Bedienung und Alltagstauglichkeit
Die Kawasaki Z 650 punktet in der Praxis mit einem insgesamt unkomplizierten Gesamtpaket. Bedienung und Fahrgefühl wirken aufgeräumt, sodass man sich schnell auf die Fahrt konzentrieren kann. Für viele ist das der Kern: ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne dass man ständig an Einstellungen oder „Spezialitäten“ denken muss.
Indian: mehr Individualität, mehr „Motorradgefühl“
Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch erlebt. Der Stil ist deutlich eigenständiger, und das Gesamtpaket vermittelt mehr Identität. Das kann ein Plus sein, wenn man Wert auf Charakter legt und sich nicht mit einem „Standard“-Gefühl zufriedengibt. Gleichzeitig kann genau diese Ausrichtung dazu führen, dass das Motorrad stärker auf bestimmte Fahrprofile zugeschnitten ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z 650
- Alltagstauglichkeit: unkompliziertes Handling und gut kontrollierbarer Motorcharakter.
- Komfort für viele Fahrarten: geeignet für Stadt, Landstraße und längere Touren.
- Einfaches „Reinfinden“: das Motorrad wirkt verzeihend und schnell verständlich.
Schwächen der Kawasaki Z 650
- Weniger Fokus auf maximale Dynamik: wer sehr sportlich unterwegs ist, könnte mehr „Biss“ vermissen.
- Charakter eher zurückhaltend: für Fans von sehr markantem Fahrgefühl ist die Indian oft spannender.
Stärken der Indian FTR 1200 Sport
- Stärkerer Auftritt: Motor und Fahrgefühl wirken präsenter und emotionaler.
- Sportlicheres Potenzial: Reserven für dynamische Fahrten und Kurvenausgänge.
- Eigenständiger Stil: das Motorrad hebt sich klar ab und macht optisch wie technisch Eindruck.
Schwächen der Indian FTR 1200 Sport
- Anspruch je nach Fahrweise: der kräftige Charakter will bewusst dosiert werden.
- Fokus stärker auf bestimmte Nutzung: wer primär entspannt pendelt, könnte den sportlichen Charakter als „zu viel“ empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Kawasaki Z 650 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert, schnell Spaß macht und dabei nicht kompliziert ist. Sie eignet sich für Fahrer, die ein vielseitiges Naked-Bike möchten: für Pendeln, Wochenendtouren und Strecken, auf denen man mal gemütlich rollt und mal zügig fährt – ohne dass man ständig an der Fahrtechnik „arbeiten“ muss.
Die Indian FTR 1200 Sport ist die richtige Wahl, wenn der Fokus stärker auf Charakter, Dynamik und einem markanten Gesamtbild liegt. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und ein Motorrad möchte, das sich deutlich „besonderer“ anfühlt als ein klassisches Allround-Naked, wird mit der Indian häufig glücklicher. Sie passt besonders zu Fahrern, die das Motorrad nicht nur als Transportmittel sehen, sondern als Erlebnis.
Fazit:
Wer ein Motorrad für möglichst viele Situationen sucht, trifft mit der Kawasaki Z 650 eine sehr stimmige Wahl. Sie wirkt alltagstauglich, handlich und leicht zu kontrollieren – ideal für Stadt, Landstraße und Touren, bei denen Komfort und unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen die bessere Option, wenn mehr Emotion, mehr Dynamik und ein klarer, eigenständiger Auftritt zählen. Ihr kräftigerer Charakter und das sportlichere Fahrgefühl machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die gern zügig fahren und das Motorrad spürbar fordern. Kurz gesagt: Z 650 für vielseitige Alltagsfreude mit unkompliziertem Zugang, FTR 1200 Sport für alle, die mehr „Motorrad-Identität“ und sportliche Reserven suchen.