UVP 7.445 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 35.790 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Reichen 48 PS? Unterschiede des Modells 2020 zum Vorgänger
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Full-Dresser im vollen Ornat - mehr geht nicht!
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Pro und Kontra

Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Durchzugsvermögen
  • Preis
Kontra:
  • Soziuskomfort
  • Windschutz
Pro:
  • starker, charaktervoller Motor
  • kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
  • irsinnig gute Ausstattung
  • 200 Watt Musikanlage
  • Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
  • bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
Kontra:
  • sehr schwer
  • Bremsen vorne nur 1b
  • keine Rückfahrhilfe
  • Apple Carplay ja, Android-Auto nein
  • nix für Anfänger

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.065mm
Gewicht416kg
Radstand1.669mm
Länge2.609mm
Radstand1.669mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.444mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssigkeitsgekühlt
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartPowerPlus V2
Hubraum1.768ccm
Hub96mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment64 NM bei 6.700 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite341km
Leistung122 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment178 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)
RahmenbauartRückgrat
Federung vorneUpside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenFox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60 B 19 66 H
Reifen hinten180/60 R 16 80 H

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse  (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.
 
Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen  ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
 
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.000€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 5.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2017
  • Farben: weiß, schwarz, schwarz-grün

Fazit

Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!
 
Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 35.790€
  • Verfügbarkeit: seit 2022 
  • Farben: schwarz, blau, grau

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Kawasaki Z 650 vs Indian Pursuit Dark Horse – Vergleich & Kaufberatung

Wer nach einem Motorrad sucht, das im Alltag überzeugt und gleichzeitig auf längeren Strecken Spaß macht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Kawasaki Z 650 und der Indian Pursuit Dark Horse. Der Vergleich zeigt vor allem, wie stark sich Fahrgefühl, Komfort und Ausrichtung unterscheiden können – obwohl beide Modelle grundsätzlich für ambitionierte Touren und dynamisches Fahren gedacht sind.

Grundidee im Vergleich: sportlich-leicht vs. komfortorientiert

Die Kawasaki Z 650 steht für ein agiles, alltagstaugliches Motorrad mit klarer Straßenfokussierung. Die Indian Pursuit Dark Horse verfolgt dagegen einen deutlich tourenorientierteren Ansatz: mehr Komfort, mehr Ausstattung und ein Fahrstil, der auf entspannte Kilometer ausgelegt ist.

Genau hier beginnt der Unterschied: Während die Z 650 eher als „einfach losfahren und genießen“-Maschine wirkt, ist die Pursuit Dark Horse stärker darauf ausgelegt, dass längere Strecken ohne große Kompromisse funktionieren – auch wenn das Motorrad dadurch insgesamt anders „fühlt“.

Motor und Fahrcharakter: wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z 650 wirkt besonders dann überzeugend, wenn es um spontane Beschleunigung und ein sportliches Ansprechverhalten geht. Der Motorcharakter unterstützt ein zügiges Fahren in der Stadt und auf der Landstraße, weil das Motorrad schnell in den passenden Drehzahlbereich gebracht werden kann.

Die Indian Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken eher in einem anderen Bereich aus: Der Fokus liegt stärker auf gleichmäßigem Vortrieb und einem souveränen Langstrecken-Gefühl. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „kurz und aggressiv“ getriebenes Konzept, sondern eher wie ein Cruiser-Tourer, der auch bei längeren Etappen ruhig und kraftvoll bleibt.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Z 650 punktet mit direkterem, lebendigem Fahrgefühl – die Pursuit Dark Horse mit dem Eindruck von Reserven und entspannterem Tempo auf längeren Strecken.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Handling zeigt die Kawasaki Z 650 ihre sportliche Ausrichtung. Das Motorrad lässt sich im Alltag vergleichsweise leicht bewegen, unterstützt dynamische Richtungswechsel und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es enger wird – etwa in Kurvenserien oder auf kurvigen Landstraßen.

Die Indian Pursuit Dark Horse setzt dagegen stärker auf Stabilität und ruhiges Geradeausgefühl. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke lang ist und man nicht ständig „arbeiten“ möchte. In schnell wechselnden Situationen kann das Motorrad durch seine tourenorientierte Auslegung etwas weniger verspielt wirken als die Z 650 – dafür bleibt es bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Autobahnabschnitten gelassen.

Kurz gesagt: Die Z 650 ist die Wahl für ein agiles, leichtgängiges Fahrgefühl. Die Pursuit Dark Horse ist die Wahl für souveräne Stabilität und entspanntes Gleiten.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Wirkung unterscheidet sich im Alltag. Die Kawasaki Z 650 vermittelt beim Bremsen ein sportliches, direktes Gefühl – passend zu ihrem Charakter. Das hilft besonders im Stadtverkehr und bei häufigen Bremsmanövern.

Die Indian Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken eher im „Tourenmodus“ aus: Das Motorrad wirkt so abgestimmt, dass auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen ein gleichmäßiges Sicherheitsgefühl entsteht. Gerade wenn man häufig mit Gepäck oder auf längeren Strecken unterwegs ist, zählt diese Konstanz.

Die Schwäche der jeweiligen Ausrichtung liegt nicht im technischen Kern, sondern im Einsatzprofil: Wer maximal sportliche Reaktion sucht, fühlt sich mit der Z 650 oft schneller zuhause. Wer Komfort und gleichmäßige Kontrolle über lange Zeit priorisiert, wird mit der Pursuit Dark Horse eher glücklich.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum?

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede im Vergleich. Die Kawasaki Z 650 bietet eine eher straßennahe, sportlich aufrechte Haltung. Das unterstützt eine aktive Fahrweise und macht das Motorrad besonders interessant, wenn kurze Wege, häufiges Rangieren und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen.

Die Indian Pursuit Dark Horse ist deutlich auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie wirkt so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Dazu passt auch der tourenorientierte Aufbau, der den Körper entlastet und den Fokus stärker auf entspanntes Reisen legt.

Als Schwäche kann man hier festhalten: Die Z 650 ist weniger „komfortfokussiert“ für lange Etappen, während die Pursuit Dark Horse im engen Stadtbetrieb oder bei sehr sportlichem Kurvenfahren weniger leichtfüßig wirkt.

Ausstattung und Komfort: Alltagstauglichkeit im Detail

Im Bereich Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Philosophie besonders deutlich. Die Kawasaki Z 650 konzentriert sich auf das Wesentliche: ein stimmiges Gesamtpaket für Fahrspaß, ohne dass man sich ständig mit Komfort-Extras beschäftigen muss. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das unkompliziert bleibt.

Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen stärker auf Komfort und Touren ausgelegt. Dazu gehören typischerweise Elemente, die den Alltag erleichtern und längere Strecken angenehmer machen – etwa durch besseren Windschutz, mehr Komfort im Fahrbetrieb und eine insgesamt „reisebereite“ Ausrichtung.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Z 650 ist die pragmatische Wahl für alle, die ein Motorrad ohne viel Ballast suchen. Die Pursuit Dark Horse ist die Wahl für alle, die Ausstattung und Komfort als Teil des Fahrvergnügens sehen.

Verbrauch und Reichweite: Kostengefühl vs. Reisegefühl

Beim Thema Verbrauch und Reichweite zeigt sich im Vergleich vor allem, wie unterschiedlich die Motorräder genutzt werden. Die Kawasaki Z 650 kann im Alltag besonders dann überzeugen, wenn man moderat fährt und die Fahrten häufig kürzer sind. Das Kostengefühl bleibt dabei oft angenehm, weil das Motorrad für den täglichen Einsatz gemacht ist.

Die Indian Pursuit Dark Horse spielt ihre Vorteile stärker aus, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt. Auch wenn der Verbrauch je nach Fahrweise variieren kann, zählt bei der Pursuit vor allem das Gesamtpaket: Komfort, Stabilität und die Bereitschaft, lange Etappen am Stück zu absolvieren.

Die Schwäche der jeweiligen Seite: Wer vor allem kurze Stadtfahrten macht, profitiert meist stärker von der unkomplizierten Alltagsökonomie der Z 650. Wer regelmäßig auf Tour geht, wird mit der Pursuit Dark Horse eher das „Reisegefühl“ genießen.

Für wen eignet sich welches Motorrad?

Kawasaki Z 650: ideal für dynamische Alltagsfahrer

Die Kawasaki Z 650 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Stadtverkehr leicht zu handeln ist, auf der Landstraße lebendig reagiert und sich insgesamt wie ein unkomplizierter Begleiter anfühlt. Wer gerne aktiv fährt, Kurven dynamisch nimmt und ein sportliches Gesamtgefühl möchte, findet in der Z 650 eine sehr stimmige Basis.

Indian Pursuit Dark Horse: ideal für Touren mit Komfortfokus

Die Indian Pursuit Dark Horse richtet sich an Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort, Stabilität und eine tourenorientierte Ausstattung priorisieren. Wer häufig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz und entspanntes Tempo legt und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Kilometern noch „bereit“ wirkt, wird mit der Pursuit Dark Horse deutlich zufriedener sein.

Fazit:

Die Kawasaki Z 650 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für den Alltag gesucht wird, das agil bleibt, sportlich anspricht und auf kurzen bis mittleren Strecken besonders viel Fahrspaß liefert. Sie punktet mit einem lebendigen Charakter, einer straßenorientierten Ergonomie und einem unkomplizierten Gesamtgefühl. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gerne dynamisch fährt, bekommt hier ein stimmiges Paket.

Die Indian Pursuit Dark Horse ist die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen und Komfort wirklich zählt. Sie wirkt stabil, souverän und stärker auf längere Etappen ausgelegt. Ausstattung und Reisegefühl machen den Unterschied, besonders wenn Wind, Distanz und entspannter Fahrbetrieb eine große Rolle spielen.

Damit gilt: Z 650 für Agilität und Alltagsdynamik, Pursuit Dark Horse für Komfort und Langstreckenfokus.

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