| UVP | 7.445 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 4.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrleistungen
- Komfort
- Durchzugsvermögen
- Preis
- Soziuskomfort
- Windschutz
- sehr leicht
- agiles Handling & komplett Geländegängig
- VVA-Motor mit knapp 15 PS
- günstiger Verbrauch, günstiger Unterhalt
- dürftige Bremsleistung auf der Straße
- kein ABS hinten
- auf der Autobahn etwas nervös
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.065 | mm |
| Gewicht | 138 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.195 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, OHC, 1-Zylinder-Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 52 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 68 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 6.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
| Leistung | 14 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 11 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 104 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 352 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
| Rahmenbauart | Semi-Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Telegabel, Ø 41 mm, nicht einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes KYB Federbein, Federvorspannung einstellbar (Federweg 187)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 2-Kolben Bremszange ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Kawasaki Z650 Jahrgang 2020 ist einfaches, aber gut gemachtes Motorrad. Das merkt man z.B. an der konventionellen Telegabel oder den fehlenden technischen Features, die ab der gehobenen Mittelklasse (Z900) mittlerweile Standard sind. Dafür ist sie aber auch ein ganzes Stück günstiger.Die Z650 ist eine eher kleine Maschine. Piloten ab 1,85m fühlen sich evtl. fehl am Platz, wobei das eine individuelle Sache ist. Wir empfehlen größeren Fahrern eine Sitzprobe. Für kleinere Fahrer hingegen ist die Z650 ein Fest und unbedingt zu empfehlen. Zu zweit wird es dann allerdings etwas eng, was bei Wettbewerber-Bikes aber ähnlich ist. Der Sozius hat keine Haltegriffe, sondern nur einen Halteriemen. Ergo: Zum Baggersee reichts, von Hamburg nach München wird es zu zweit aber anstrengend.
Insgesamt ist die neue Z650 eine gelungene Maschine. Die Updates haben dem Motorrad gut getan, sie wirkt frischer und fährt sich flott und wendig und vermittelt enormen Fahrspaß. Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn.
Fazit
Die Yamaha WR125R (2026) ist kein Motorrad für Stammtisch-Übertreibungen, sondern eine durchdachte kleine Enduro mit klarem Einsatzzweck. Sie kombiniert moderne Technik wie VVA, LCD-Cockpit und LED-Licht mit einem Fahrwerkslayout, das den Begriff Dual-Sport tatsächlich verdient. Auf der Straße wirkt sie vielseitig, komfortabel und gutmütig, im leichten Gelände glaubwürdig und motivierend. Ihre Grenzen liegen dort, wo harte Offroad-Spezialisten oder deutlich stärkere Maschinen ins Spiel kommen – aber das ist keine Schwäche, sondern Teil ihres ehrlichen Charakters.
Für A1-Fahrer, B196-Umsteiger und alle, die eine unkomplizierte, sparsame und gleichzeitig abenteuerlustige 125er suchen, gehört die WR125R schon jetzt zu den interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2026. Sie ist nicht die stärkste, nicht die niedrigste und nicht die sportlichste 125er. Aber sie könnte eine der vielseitigsten sein – und gerade das macht sie so attraktiv.
Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Schwarz und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Kawasaki Z 650 vs Yamaha WR 125 R – Vergleich für Alltag, Straße und leichte Offroad-Abenteuer
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die viele beim Kauf beschäftigt: Soll es vor allem alltagstauglich und straßentauglich sein – oder darf es auch mal abseits der befestigten Wege Spaß machen? Im Vergleich stehen die Kawasaki Z 650 und die Yamaha WR 125 R. Beide haben ihre eigene Zielgruppe, beide können überzeugen – aber auf unterschiedliche Art.
Grundcharakter: Naked-Alltag vs. Offroad-Gen
Die Kawasaki Z 650 ist als Naked Bike klar auf die Straße ausgerichtet. Der Fokus liegt auf einem souveränen, gutmütigen Fahrgefühl, das sich sowohl in der Stadt als auch auf der Landstraße angenehm anfühlt. Das Design und die Sitzposition sind darauf ausgelegt, dass man schnell in einen entspannten Rhythmus kommt.
Die Yamaha WR 125 R dagegen kommt aus einer anderen Ecke: Sie ist deutlich offroad-näher gedacht. Auch wenn sie im Alltag genutzt werden kann, ist ihr Charakter stärker auf unbefestigte Strecken, Schotter und leichtes Gelände ausgelegt. Wer gern mal eine Abkürzung über Feldwege nimmt oder einfach das Gefühl von „mehr Freiheit“ sucht, wird hier eher abgeholt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Kawasaki Z 650 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man zügig beschleunigen oder entspannt Drehzahlen nutzen möchte. Der Motor wirkt auf der Straße oft wie ein „Allrounder“, der nicht ständig nach Arbeit verlangt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn längere Strecken, wechselnde Verkehrssituationen und häufiges Anfahren zum Alltag gehören.
Die Yamaha WR 125 R ist dagegen eher ein Motorrad, das man „mit Gefühl“ fährt. Gerade im Bereich der 125er Klasse steht weniger die rohe Durchzugskraft im Vordergrund, sondern das passende Timing: Gangwahl, Drehzahl und ein sauberes Fahrtempo sind entscheidend. Das kann sich sehr lebendig anfühlen – vor allem, wenn man Offroad-typische Situationen hat, in denen man ohnehin nicht einfach nur „durchzieht“, sondern aktiv fährt.
Stärken und Schwächen im Motor-Charakter
- Kawasaki Z 650: Stärken liegen in der straßentauglichen Laufruhe und dem entspannten Vorankommen. Schwäche: Wer primär Offroad fahren will, bekommt weniger „Gelände-Feeling“ als mit einer WR.
- Yamaha WR 125 R: Stärken liegen in der agilen, kontrollierten Art und dem Offroad-nahen Ansatz. Schwäche: Auf der Straße kann es – je nach Fahrstil und Streckenprofil – schneller an Grenzen kommen, wenn man viel Tempo oder lange Autobahn-/Schnellstraßenabschnitte erwartet.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie der beiden Modelle deutlich. Die Kawasaki Z 650 ist auf ein sicheres, straßenorientiertes Setup ausgelegt. Das hilft besonders bei Alltagstempo, bei wechselnder Fahrbahnqualität und in Kurven, in denen man nicht ständig „gegensteuern“ möchte. Das Motorrad wirkt insgesamt gutmütig und lässt sich kontrolliert bewegen.
Die Yamaha WR 125 R ist im Handling eher „leichtfüßig“ und darauf vorbereitet, dass Untergrund nicht immer perfekt ist. Gerade auf Schotter oder unebenen Wegen fühlt sie sich oft stimmig an, weil das Motorrad dafür gemacht ist, Unebenheiten zu verarbeiten und dem Fahrer mehr direkte Rückmeldung zu geben. Auf glatter Straße kann das je nach Erwartung weniger „komfortabel“ wirken als bei einer straßenorientierten Maschine – dafür ist das Offroad-Potenzial spürbar.
Kurven, Bremsen und Kontrolle
Im Vergleich der Fahreigenschaften gilt: Die Kawasaki Z 650 punktet häufig mit einem stabilen, ruhigen Fahrgefühl. Die Yamaha WR 125 R punktet eher mit Agilität und dem Gefühl, dass man auch abseits der perfekten Linie noch Einfluss hat. Bei Brems- und Fahrwerksgefühl ist die Z 650 tendenziell die „Straßen-Referenz“, während die WR 125 R die „Kontroll-Referenz“ für wechselnden Untergrund ist.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Strecken
Für den Alltag zählt nicht nur, wie schnell man von A nach B kommt, sondern auch, wie entspannt man dort ankommt. Die Kawasaki Z 650 ist in dieser Hinsicht besonders stark, wenn der Fokus auf Pendeln, Stadtverkehr und Landstraße liegt. Das Naked-Konzept unterstützt eine aufrechte, gut kontrollierbare Sitzhaltung und macht das Motorrad im Alltag unkompliziert.
Die Yamaha WR 125 R ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einer anderen Priorität. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern mal eine unbefestigte Abkürzung nimmt oder das Motorrad als „Spaßgerät“ sieht, wird die WR oft als passend empfinden. Bei sehr langen, gleichmäßigen Strecken kann die straßenorientierte Auslegung der Z 650 jedoch im Komfort- und Fahrfluss-Vergleich Vorteile haben.
Offroad-Eignung: Wo die WR 125 R klar die Nase vorn hat
Wenn es um leichte Offroad-Einsätze geht, ist die Entscheidung im Vergleich relativ eindeutig. Die Yamaha WR 125 R ist dafür gebaut, dass man Schotter, Feldwege und unebene Strecken nicht nur „überlebt“, sondern wirklich nutzen kann. Das Fahrwerk und die Grundauslegung passen dazu, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das man auf solchen Strecken braucht.
Die Kawasaki Z 650 kann natürlich auch mal über einen schlechten Weg rollen, aber sie ist nicht die erste Wahl, wenn regelmäßig Gelände oder lose Untergründe im Plan stehen. Wer Offroad nur gelegentlich macht, kann mit der Z 650 trotzdem zufrieden sein. Wer aber regelmäßig abbiegt, wo andere geradeaus fahren, wird mit der WR 125 R deutlich glücklicher.
Wirtschaftlichkeit und Wartung: Praxis statt Theorie
Bei der Wirtschaftlichkeit spielen im Alltag mehrere Faktoren zusammen: Fahrprofil, Verschleißteile, Reifenwahl und wie oft man das Motorrad „hart“ nutzt. Beide Modelle sind grundsätzlich so konzipiert, dass sie im normalen Betrieb zuverlässig funktionieren. Die Kawasaki Z 650 wird dabei häufig als straßenorientiertes Motorrad genutzt, wodurch sich Verschleiß und Wartungsrhythmus meist eher im Rahmen typischer Straßennutzung bewegen.
Die Yamaha WR 125 R kann bei Offroad-Einsätzen mehr „Arbeit“ für Verschleißteile bedeuten – vor allem, wenn Schmutz und lose Untergründe regelmäßig vorkommen. Dafür bekommt man im Gegenzug genau das Offroad-Feeling, das man mit einer straßenorientierten Maschine nicht in gleicher Form bekommt.
Für wen passt welches Motorrad?
Kawasaki Z 650: Die Empfehlung für straßenorientierte Fahrer
Die Kawasaki Z 650 ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt klar auf Alltag, Stadt und Landstraße liegt. Wer ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert bewegt, gutmütig im Handling ist und auf der Straße einen souveränen Eindruck macht, findet in der Z 650 eine sehr stimmige Wahl. Auch wenn man mal etwas zügiger unterwegs ist, wirkt sie oft wie ein Motorrad, das den Fahrfluss unterstützt statt ihn zu bremsen.
Yamaha WR 125 R: Die Empfehlung für Abenteuerlust und Offroad-Nähe
Die Yamaha WR 125 R ist ideal, wenn leichte Offroad-Strecken regelmäßig eine Rolle spielen oder wenn das Motorrad einfach mehr „Abwechslung“ bieten soll. Wer gern über Schotter fährt, Feldwege nutzt oder ein Motorrad möchte, das sich auch abseits der perfekten Straße lebendig anfühlt, wird mit der WR 125 R eher glücklich. Sie ist außerdem eine starke Option für alle, die in der 125er Klasse bleiben möchten und trotzdem nicht nur „Straße pur“ wollen.
Fazit:
Die Kawasaki Z 650 ist die bessere Wahl, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Stadtverkehr, Pendeln und Landstraße profitieren von ihrem straßenorientierten Charakter, dem ruhigen Fahrgefühl und der insgesamt entspannten Art, Kilometer zu machen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man nicht ständig an der Grenze fahren möchte, sondern einfach einen stimmigen, souveränen Rhythmus sucht.
Die Yamaha WR 125 R gewinnt dagegen, sobald der Blick öfter nach draußen geht: Schotter, Feldwege und leichtes Gelände sind ihr Terrain. Wer Abwechslung sucht und das Motorrad als aktives Fahrgerät versteht, bekommt mit der WR 125 R mehr „Offroad-DNA“ und ein Handling, das auf wechselnden Untergrund ausgelegt ist. Kurz gesagt: Z 650 für straßenfokussierte Allround-Touren, WR 125 R für Abenteuerlust mit Offroad-Nähe.