| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 18.890 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- samtiger, seidiger Motor
- frecher, rotziger Sound
- mächtig Dampf im Kessel
- viel Technik, aber wenig Ablenkung
- Optik zum Niederknien
- Sozius hat keine Haltegriffe (Zubehör)
- Agile, Vorderrad-orientierte Sitzposition
- Sehr gute technische Ausstattung
- Kurven-ABS und Kurven-Licht
- Charaktervoller Motor
- Sehr guter Windschutz & leicht verstellbare Scheibe
- Elektronisches Fahrwerk Serie (V2S)
- Merkwürdiges Auspuff-Design
- Motorschutzplatte aus Kunststoff
- Bedienung benötigt etwas Eingewöhnungszeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 202 | kg |
| Radstand | 1.594 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.594 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 339 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung, Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Monocoque, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Elektronisch gesteuerte Marzocchi-Gabel mit 45-mm-Standrohren (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Elektronisch gesteuertes Marzocchi-Federbein (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelbremsscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z900 RS 2026 überzeugt als gelungene Symbiose aus Retro-Charme und moderner Technik. Das Design ist liebevoll umgesetzt, die Verarbeitung hochwertig und die technischen Daten sind auf dem neuesten Stand. Im Fahrbetrieb zeigt sich das Motorrad vielseitig, komfortabel und dynamisch – ideal für Fahrer, die sowohl Genuss als auch Sportlichkeit schätzen. Die Ausstattung ist umfassend, das Preis-Leistungs-Verhältnis fair und die Alltagstauglichkeit hoch.
Insgesamt ist die Z900 RS 2026 eine klare Empfehlung für all jene, die ein charakterstarkes Retro-Bike mit moderner Technik suchen. Kawasaki hat mit diesem Modell einmal mehr bewiesen, wie erfolgreich Tradition und Innovation verbunden werden können.
Probefahren könnt Ihr die neue RS bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn. Dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Z900RS besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr dort.Fazit - was bleibt hängen
Die Multistrada V2 (S) ist eine Ducati nach altem Schrot und Korn: Gitterrohrrahmen, untenrum etwas zickiger V2 mit Desmodromik und überhaupt ein Bike mit Ecken und Kanten. Wir sind uns sicher: Es gibt viele Ducatisti da draußen, die die V2 genau aus diesen Gründen einer Multi V4 vorziehen werden - auch wenn die V4 objektiv betrachtet das bessere Bike sein mag. Aber wen kümmert bei einem Motorrad schon der objektive Blick??? Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der V2 und sind froh, dass Ducati weiterhin auch eine Multistrada diesen Typs im Angebot hat.Die Testmaschine haben wir von Ducati Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Bei Ducati HH gibt es jede Menge feinste Vorführer - unter anderem auch die neue Desert X. Wer spätestens jetzt kaum noch ruhig sitzen kann: Auf gehts in die Papenreye! Und scheunen Gruß an Lisa, Steffi und Sascha...
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Kawasaki Z 900 RS vs. Ducati Multistrada V2 S – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft mehr als nur ein anderes Design. Genau das zeigt sich beim Vergleich zwischen der Kawasaki Z 900 RS und der Ducati Multistrada V2 S. Die eine Maschine steht für klassischen Straßenstil und ein direktes, lebendiges Fahrgefühl. Die andere kombiniert sportliche Ambitionen mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu bleiben. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheiden möchte, sollte vor allem verstehen, wie sich die Stärken im Alltag und auf der Hausrunde bemerkbar machen – und wo die jeweiligen Schwächen liegen.
Charakter: Retro-Naked vs. vielseitiger Tourer
Die Kawasaki Z 900 RS wirkt wie aus der Zeit gefallen, ohne dabei modern zu sein. Der Fokus liegt klar auf dem Fahrspaß im urbanen Umfeld und auf kurvigen Landstraßen. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „einfach draufsetzen und losfahren“, mit einer Motorcharakteristik, die sich gut dosieren lässt und trotzdem genug Punch für zügige Überholmanöver bietet.
Die Ducati Multistrada V2 S verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist als sportlicher Tourer gedacht, der nicht nur kurze Ausfahrten kann, sondern auch längere Strecken angenehm macht. Dabei geht es nicht um „groß und schwer“, sondern um die Kombination aus Agilität und Komfort. Die Multistrada fühlt sich besonders dann richtig an, wenn die Route mehr als nur aus der nächsten Kurve besteht – also wenn Tempo, Fahrkomfort und Technik zusammenkommen.
Fahrgefühl im Vergleich: Direktheit vs. souveräne Vielseitigkeit
Wie sich die Kawasaki Z 900 RS anfühlt
Die Kawasaki Z 900 RS spielt ihre Stärken vor allem über die unmittelbare Rückmeldung. Das Motorrad reagiert spürbar auf Gasimpulse und lenkt mit einer Art „Leichtigkeit“, die man bei vielen Retro-inspirierten Modellen nicht immer erwartet. In der Praxis bedeutet das: Auf kurvigen Strecken wirkt die Maschine lebendig, und auch im Alltag bleibt sie handlich genug, um entspannt durch den Verkehr zu kommen.
Allerdings ist genau diese Direktheit auch der Punkt, an dem man die Grenzen spürt: Wer sehr lange Strecken mit maximalem Komfort und möglichst wenig „Fahrerarbeit“ fahren möchte, wird bei der Z 900 RS eher selbst aktiv bleiben müssen. Das Motorrad ist nicht dafür gebaut, jede Unebenheit wegzudämpfen, sondern eher dafür, die Straße zu lesen.
Wie sich die Ducati Multistrada V2 S anfühlt
Die Ducati Multistrada V2 S setzt auf ein Fahrgefühl, das stark auf Kontrolle und Stabilität ausgelegt ist. In schnellen Passagen bleibt sie ruhig, und auch wenn die Straße wechselt, wirkt das Gesamtpaket stimmig. Gerade auf längeren Touren zeigt sich die Stärke: Das Motorrad unterstützt den Fahrer dabei, die Strecke zu genießen, statt ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Die Kehrseite: Wer vor allem „nackte“ Direktheit sucht und möglichst wenig Technik- und Einstellungsdenken möchte, könnte die Multistrada als etwas „komplexer“ empfinden. Das ist nicht negativ – aber es ist ein Unterschied im Charakter. Die Ducati will genutzt werden, und sie belohnt eine Fahrweise, die ihre Stärken in den Vordergrund stellt.
Fahrwerk und Bremsen: Wo die Unterschiede wirklich zählen
Beim Vergleich von Fahrwerk und Bremsen zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder gedacht sind. Die Kawasaki Z 900 RS setzt auf ein Setup, das sportlich genug ist, um zügig durch Kurven zu fahren, aber gleichzeitig alltagstauglich bleibt. Das Fahrwerk wirkt dabei eher „straßenorientiert“: Es unterstützt die Linie, ohne den Fahrer komplett aus der Interaktion zu nehmen.
Die Ducati Multistrada V2 S ist dagegen stärker auf variierende Bedingungen ausgelegt. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus perfektem Asphalt besteht, spielt die Kombination aus Fahrwerksabstimmung und Gesamtbalance ihre Vorteile aus. Die Bremsen wirken in der Praxis besonders dann überzeugend, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder wenn man auf wechselnden Untergründen unterwegs ist. Hier zeigt sich der Tourer-Ansatz: Stabilität und Dosierbarkeit stehen im Vordergrund.
Stärken und Schwächen lassen sich so zusammenfassen: Die Kawasaki punktet mit direkterem „Straßenkontakt“ und einem sportlichen, unkomplizierten Handling. Die Ducati punktet mit souveräner Kontrolle und einem Paket, das auf Komfort und Sicherheit über längere Zeit ausgelegt ist.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche
Elektronik ist heute ein zentraler Unterschied zwischen vielen Motorradklassen. Bei der Ducati Multistrada V2 S ist der Technikanspruch spürbar: Assistenzsysteme und Fahrmodi sind darauf ausgelegt, den Charakter je nach Situation zu unterstützen. Das macht das Motorrad besonders dann attraktiv, wenn unterschiedliche Fahrbedingungen oder wechselnde Fahrstile im Spiel sind.
Die Kawasaki Z 900 RS setzt dagegen stärker auf ein Motorradgefühl, das nicht ständig „eingreift“, sondern den Fahrer in den Mittelpunkt stellt. Das bedeutet nicht, dass die Kawasaki auf moderne Standards verzichtet – aber sie wirkt im Gesamteindruck weniger „regulierend“. Wer gern selbst entscheidet, wie aggressiv oder ruhig gefahren wird, bekommt hier ein Motorrad, das sich natürlicher anfühlt.
Schwächen ergeben sich aus dieser Philosophie: Die Ducati kann durch ihre Assistenzsysteme sehr komfortabel sein, aber wer maximale Einfachheit sucht, wird die Kawasaki als entspannter empfinden. Umgekehrt bietet die Ducati mehr Reserven in Situationen, in denen Elektronik Sicherheit und Komfort erhöhen soll.
Ergonomie und Alltag: Stadt, Landstraße und längere Touren
Ergonomie entscheidet oft schneller als man denkt. Die Kawasaki Z 900 RS ist im Alltag besonders dann im Vorteil, wenn kurze Wege, häufiges Rangieren und eine natürliche Sitzposition gefragt sind. Das Motorrad wirkt wie gemacht für die „Feierabendrunde“: schnell aufsteigen, wohlfühlen, losfahren.
Die Ducati Multistrada V2 S spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad den Fahrer trägt, zielen auf Komfort und ermüdungsärmeres Fahren. Wer regelmäßig Touren plant, bei denen mehrere Stunden am Stück gefahren werden, wird die Ducati eher als „Tourenwerkzeug“ wahrnehmen.
Ein wichtiger Punkt: Beide Motorräder sind straßentauglich, aber sie sind für unterschiedliche Prioritäten optimiert. Die Kawasaki ist eher die Wahl für den spontanen Fahrspaß. Die Ducati ist eher die Wahl für die geplante Reise.
Design und Sound: Nicht nur Optik, sondern Identität
Beim Design sind die Unterschiede offensichtlich: Die Kawasaki Z 900 RS steht für Retro-Charme, der im Straßenbild auffällt, ohne laut zu sein. Die Ducati Multistrada V2 S wirkt dagegen moderner und „toureriger“, mit einer Präsenz, die man auch aus der Distanz spürt.
Auch der Sound und die Art, wie der Motor im jeweiligen Drehzahlbereich arbeitet, tragen zur Identität bei. Die Kawasaki wirkt dabei oft „direkter“ im Ansprechverhalten, während die Ducati stärker den Charakter eines sportlichen Tourers unterstreicht. Das ist Geschmackssache – aber es beeinflusst, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt.
Für wen passt welches Motorrad?
Kawasaki Z 900 RS: die richtige Wahl für…
Die Kawasaki Z 900 RS passt besonders gut, wenn der Fokus auf klassischem Straßenstil, direktem Fahrgefühl und unkompliziertem Handling liegt. Wer gern auf kurvigen Strecken unterwegs ist, häufig spontan fährt und ein Motorrad möchte, das sich „echt“ anfühlt, findet hier eine starke Option. Auch für Fahrer, die Technik zwar mögen, aber nicht im Vordergrund brauchen, ist die Kawasaki oft die passendere Wahl.
Ducati Multistrada V2 S: die richtige Wahl für…
Die Ducati Multistrada V2 S ist besonders attraktiv, wenn Tourenkomfort, moderne Unterstützung und souveräne Kontrolle wichtig sind. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Fahrwerk, Bremsen und Elektronik legt und dabei trotzdem sportlich unterwegs sein möchte, wird die Ducati als sehr stimmig empfinden. Sie ist ideal für alle, die nicht nur „fahren“, sondern die Fahrt auch genießen wollen – über Stunden hinweg.
Fazit:
Die Kawasaki Z 900 RS ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht anfühlt, direkt reagiert und vor allem auf der Straße Spaß macht – vom Feierabend bis zur kurvigen Landstraße. Ihr Vorteil liegt in der unkomplizierten Art, wie sie Fahrgefühl vermittelt, ohne den Fahrer ständig zu „lenken“ oder zu beschäftigen. Wer Retro-Charme mag und ein Motorrad bevorzugt, das sich wie ein echtes Straßenbike anfühlt, wird hier glücklich.
Die Ducati Multistrada V2 S gewinnt dagegen, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Komfort und moderner Unterstützung liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald die Strecke länger wird oder sich Bedingungen häufiger ändern. Die Ducati ist für Fahrer gemacht, die sportlich unterwegs sein wollen, aber dabei möglichst entspannt und souverän ankommen möchten.
Kurz gesagt: Z 900 RS für den spontanen Straßenspaß, Multistrada V2 S für die vielseitige Reise mit Technik und Komfort.