| UVP | 12.995 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- samtiger, seidiger Motor
- frecher, rotziger Sound
- mächtig Dampf im Kessel
- viel Technik, aber wenig Ablenkung
- Optik zum Niederknien
- Sozius hat keine Haltegriffe (Zubehör)
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 116 PS bei 9.300 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontale Back-Link-Hinterradfederung, Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelbremsscheibe, 1-Kolben Bremszange ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z900 RS 2026 überzeugt als gelungene Symbiose aus Retro-Charme und moderner Technik. Das Design ist liebevoll umgesetzt, die Verarbeitung hochwertig und die technischen Daten sind auf dem neuesten Stand. Im Fahrbetrieb zeigt sich das Motorrad vielseitig, komfortabel und dynamisch – ideal für Fahrer, die sowohl Genuss als auch Sportlichkeit schätzen. Die Ausstattung ist umfassend, das Preis-Leistungs-Verhältnis fair und die Alltagstauglichkeit hoch.
Insgesamt ist die Z900 RS 2026 eine klare Empfehlung für all jene, die ein charakterstarkes Retro-Bike mit moderner Technik suchen. Kawasaki hat mit diesem Modell einmal mehr bewiesen, wie erfolgreich Tradition und Innovation verbunden werden können.
Probefahren könnt Ihr die neue RS bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn. Dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die Z900RS besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr dort.Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
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Kawasaki Z 900 RS vs. Moto Morini X-Cape 650: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll es vor allem leichtfüßig im Alltag sein, oder eher vielseitig für unterschiedliche Strecken? Der Vergleich zwischen der Kawasaki Z 900 RS und der Moto Morini X-Cape 650 zeigt sehr gut, wie unterschiedlich die Konzepte sein können – und warum sich die Entscheidung am Ende weniger an einzelnen Datenpunkten festmacht, sondern daran, wie sich die Werte im echten Fahrbetrieb anfühlen.
Grundidee der beiden Bikes: Retro-Roadster vs. Reise-Adventure
Die Kawasaki Z 900 RS steht für den klassischen Roadster-Charakter mit Retro-Anmutung. Das Bike wirkt wie gemacht für kurvige Landstraßen, flotte Ausfahrten und eine Fahrweise, bei der das Motorrad nicht nur transportiert, sondern auch Spaß macht. Die Moto Morini X-Cape 650 dagegen ist stärker auf den „Allround“-Gedanken getrimmt: Sie soll nicht nur auf Asphalt funktionieren, sondern auch auf wechselnden Untergründen eine gute Figur machen. Dadurch entsteht ein Vergleich, bei dem sich die Stärken beider Maschinen gegenseitig erklären.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistungscharakteristik im Alltag zeigt
Beim Blick auf die Motorleistung und das Drehmoment wird schnell klar: Beide Modelle sind so ausgelegt, dass sie im Alltag nicht „mühsam“ wirken. Die Kawasaki Z 900 RS spielt dabei ihre Stärken eher in einem sportlich-direkten Ansprechverhalten aus. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, überholt und zügig aus Kurven heraus gefahren wird.
Die Moto Morini X-Cape 650 setzt dagegen stärker auf eine gleichmäßige, tourentaugliche Kraftentfaltung. Das ist vor allem dann spürbar, wenn längere Strecken am Stück gefahren werden oder wenn das Tempo nicht ständig maximal sportlich sein soll. In der Praxis bedeutet das: Während die Kawasaki eher zum „Drehzahl nutzen“ animiert, wirkt die X-Cape oft wie ein Motorrad, das auch bei entspannterem Fahrstil souverän bleibt.
Fahrwerk und Fahrdynamik: Unterschiedliche Schwerpunkte bei Stabilität und Agilität
Die Fahrwerksabstimmung ist ein zentraler Punkt im Vergleich. Die Kawasaki Z 900 RS ist spürbar auf ein dynamisches, straßenorientiertes Fahrgefühl getrimmt. Das zeigt sich vor allem in der Art, wie sie Kurven ansteuert und wie sie beim Herausbeschleunigen Stabilität vermittelt. Wer gern zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.
Die Moto Morini X-Cape 650 zielt stärker auf Allround-Stabilität und Komfort. Das Fahrwerk wirkt so abgestimmt, dass es Unebenheiten besser „wegsteckt“ und dabei nicht sofort unruhig wird. Dadurch kann die X-Cape auf längeren Strecken entspannter wirken – besonders, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Kurvenverhalten und Lenkgefühl
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki wirkt leichter „in der Linie“, also schneller bereit für sportliche Richtungswechsel. Die Moto Morini fühlt sich dagegen oft etwas „erwachsener“ an, was nicht heißt, dass sie träge ist – eher, dass sie auf Stabilität und kontrollierte Führung setzt. Wer häufig zwischen engen Kehren und schnellen Passagen wechselt, wird die Kawasaki als agiler wahrnehmen. Wer dagegen lange Strecken fährt oder öfter mal schlechtere Straßen erwischt, profitiert eher von der X-Cape-Philosophie.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Tagesreichweite
Bei der Sitzposition unterscheiden sich die Konzepte deutlich. Die Kawasaki Z 900 RS ist tendenziell näher am klassischen Roadster-Gefühl: aufrecht genug für den Alltag, aber mit einer Haltung, die sportliches Fahren nicht ausbremst. Das macht sie interessant für Pendler, die auch am Wochenende gern flott unterwegs sind.
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen stärker auf Tourenkomfort ausgelegt. Die Ergonomie ist so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das ist ein Vorteil, wenn die Touren länger werden oder wenn man nicht ständig „auf Kante“ fahren möchte.
Wind- und Wetterschutz
Auch wenn beide Motorräder für die Straße gedacht sind, spielt der Windschutz im Alltag eine große Rolle. Die X-Cape ist durch ihre Adventure-Ausrichtung oft im Vorteil, wenn es um wechselnde Wetterlagen und längere Autobahn-Abschnitte geht. Die Kawasaki kann dafür im Stadt- und Landstraßenbetrieb mit einem leichteren, direkteren Gefühl punkten.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem, wie gut die Dosierbarkeit und das Feedback funktionieren. Die Kawasaki Z 900 RS vermittelt ein sportliches Sicherheitsgefühl: Beim stärkeren Verzögern wirkt die Maschine berechenbar und unterstützt eine aktive Fahrweise. Das ist besonders hilfreich, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven gebremst wird.
Die Moto Morini X-Cape 650 punktet eher mit einem gleichmäßigen, tourenorientierten Bremsgefühl. Das ist angenehm, wenn man nicht ständig hart bremst, aber trotzdem jederzeit sicher stehen möchte. Gerade auf langen Strecken ist diese „ruhige“ Art oft ein Plus.
Elektronik und Ausstattung: Was im Alltag wirklich hilft
Elektronik ist heute mehr als nur ein „Gimmick“. Im Vergleich beider Modelle fällt auf, dass die Kawasaki Z 900 RS eher auf ein sportlich abgestimmtes Gesamtpaket setzt. Das kann sich in einer dynamischen Fahrbarkeit zeigen, bei der die Maschine auch bei zügiger Gangart gut mitmacht.
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das besonders auf praktische Nutzung ausgelegt ist. Je nach Ausstattung und Fahrmodus-Logik kann das im Alltag helfen, ohne dass man ständig „nachregeln“ muss. Für viele Fahrer ist das der Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht jeden Tag Sinn“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 900 RS – Stärken
- Sportlich-dynamisches Fahrgefühl mit direktem Ansprechverhalten
- Kurvenorientierte Agilität für flotte Landstraßenrunden
- Roadster-Charakter mit Retro-Optik, die im Alltag auffällt
- Stimmiges Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk und Bremsgefühl für aktive Fahrweise
Kawasaki Z 900 RS – Schwächen
- Weniger „Adventure“-Komfort, wenn die Strecke öfter holprig oder uneben ist
- Für sehr lange Autobahnabschnitte kann der Fokus stärker auf Fahrspaß als auf maximalen Wetterschutz liegen
Moto Morini X-Cape 650 – Stärken
- Touren- und Allround-Ansatz für unterschiedliche Strecken
- Komfortorientiertes Fahrwerk, das Unebenheiten besser abfedert
- Gute Basis für längere Fahrten, bei denen nicht jede Minute maximal sportlich sein muss
- Adventure-Optik und -Positionierung, die vielseitig wirkt
Moto Morini X-Cape 650 – Schwächen
- Im sehr sportlichen Fahrstil kann die Kawasaki als „agiler“ wirken
- Wenn der Fokus ausschließlich auf Roadster-Feeling und maximaler Kurvendynamik liegt, kann die X-Cape weniger „zielgenau“ wirken
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Die Kawasaki Z 900 RS ist besonders passend, wenn häufig kurvige Strecken gefahren werden, wenn das Motorrad im Alltag nicht nur „funktionieren“, sondern auch begeistern soll und wenn ein sportlich-direktes Setup wichtiger ist als maximale Vielseitigkeit auf wechselnden Untergründen.
Die Moto Morini X-Cape 650 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Touren, längere Strecken und wechselnde Straßenverhältnisse häufiger vorkommen. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Kilometern noch angenehm zu fahren ist und das sich nicht auf eine einzige Art von Straße festlegt, wird mit der X-Cape oft glücklicher.
Fazit:
Die Kawasaki Z 900 RS ist die richtige Wahl für Fahrer, die ein straßenorientiertes, dynamisches Motorrad suchen: Sie spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Kurven, Beschleunigung und ein direktes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als „Spaßmaschine“ im Alltag versteht, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtbild.
Die Moto Morini X-Cape 650 passt besser zu dem, was viele im Alltag wirklich brauchen: ein vielseitiges Motorrad für Touren, längere Strecken und wechselnde Straßen. Sie wirkt oft entspannter und alltagstauglicher, wenn die Route nicht immer perfekt ist und man nicht ständig den sportlichen Modus erzwingen möchte.
Kurz gesagt: Roadster-Fahrspaß gewinnt bei der Kawasaki, Allround-Tourenkomfort bei der Moto Morini.