| UVP | 19.595 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 13.239 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Drehmoment
- Maximalleistung
- Fahrwerk
- Sicherheitsausstattung
- Soziuskomfort
- herrliche Drehorgel für Freunde jenseits der 10.000er
- 600er Jubel-Sound
- sehr guter Quickshifter
- hervorragende Bremsen
- sehr präzises Fahrwerk
- wer Sport will, bekommt Sport
- Hitzeentwicklung bei Stop & Go
- Display etwas klein geraten
- Untenrum passiert - nix.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 193 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder mit Kompressor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Reihenmotor, DOHC | |
| Hubraum | 599 | ccm |
| Hub | 42 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 200 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 137 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
| Leistung | 121 PS bei 14.250 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 11.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 265 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 327 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer von Showa (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Diamantrahmen | |
| Federung vorne | Showa BP Upside-Down 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | ProLink-Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Petal-Doppelscheibe, 4-Kolben Festsattel, radial montiert ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Petal-Einzelscheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die Honda CBR600RR 2024 ist kein Motorrad, das sich jedem sofort erschließt. Und genau das ist ihre Stärke. Sie folgt nicht dem Trend zu immer mehr Hubraum, immer mehr Bequemlichkeit und immer mehr universeller Gefälligkeit. Stattdessen bleibt sie eine echte Supersportlerin mit einem hochdrehenden Reihenvierzylinder, präzisem Chassis, starker Bremse und nun endlich moderner Elektronik auf aktuellem Niveau. Sie verlangt Einsatz, belohnt dafür aber mit einem sehr direkten, klaren und ehrlichen Fahrerlebnis. Wer ein Motorrad sucht, das auf kurvigen Straßen und besonders auf der Rennstrecke glänzt, findet in ihr ein faszinierendes Angebot. Wer dagegen vor allem Drehmoment von unten, Tourenkomfort oder Alltagsneutralität will, wird mit anderen Konzepten glücklicher.
Unterm Strich ist die CBR600RR 2024 ein gelungenes Comeback einer fast ausgestorbenen Motorradgattung. Honda hat das Modell nicht nur zurückgebracht, sondern sinnvoll modernisiert, ohne seinen Kern zu verwässern. Genau deshalb dürfte dieses Motorrad nicht die breite Masse ansprechen, aber jene Fahrer umso stärker begeistern, die den klassischen 600er-Supersport-Geist vermisst haben. Als emotionales, fahraktives und technisch sauberes Sportmotorrad ist die neue CBR600RR ein starkes Statement. Sie ist vielleicht nicht das vernünftigste Motorrad ihrer Klasse – aber sehr wahrscheinlich eines der charakterstärksten.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!MotorradTest.de auf YouTube
Kawasaki Z H2 vs. Honda CBR 600 RR: Vergleich für Charakter, Fahrgefühl und Einsatz
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten gegeneinander antreten, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Z H2 steht für einen markanten, kraftvollen Naked-Bike-Charakter mit besonderem Fokus auf Durchzug und souveräne Dynamik. Die Honda CBR 600 RR dagegen ist ein klassisches Sportbike, das seine Stärken vor allem dann ausspielt, wenn es sportlich zur Sache geht – mit spürbarer Drehfreude, präzisem Handling und dem typischen Rennstrecken-Feeling.
Im Folgenden werden die beiden Modelle nicht nur gegenübergestellt, sondern die Unterschiede in der Praxis herausgearbeitet: Wie wirkt sich der Motorcharakter aus? Wie unterscheiden sich Fahrwerk und Bremsen im Alltag und auf flotteren Strecken? Und welche Schwächen können je nach Fahrstil wichtiger werden als die offensichtlichen Stärken?
Grundcharakter: Naked-Power vs. Sportbike-DNA
Kawasaki Z H2: Kraft mit eigenem Profil
Die Kawasaki Z H2 wirkt auf den ersten Blick wie ein Naked Bike, das bewusst nicht nur „sportlich“ sein will, sondern eine klare Ansage macht: Der Motorcharakter ist auf starken Vortrieb ausgelegt, der sich besonders beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich bemerkbar macht. Das sorgt im Stadtverkehr und auf Landstraßen für ein entspanntes, aber jederzeit abrufbares Fahrgefühl. Wer gern zügig unterwegs ist, ohne ständig im Drehzahlkeller zu „arbeiten“, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Honda CBR 600 RR: Drehfreude und Präzision
Die Honda CBR 600 RR ist dagegen stärker auf das sportliche Gesamtkonzept getrimmt. Das Bike fühlt sich dann am besten an, wenn es dynamisch bewegt wird: beim Beschleunigen aus Kurven, beim zügigen Wechseln der Linie und beim sportlichen Fahren mit klarer Tendenz zur Rennstrecke. Die CBR 600 RR spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Drehzahl genutzt wird und das Motorrad aktiv „mitgefahren“ wird.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Durchzug vs. Drehzahl-Charakter
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z H2 punktet eher mit einem kraftvollen, durchzugsorientierten Charakter. Das bedeutet: weniger Schaltarbeit, mehr „einfach losfahren“ – und trotzdem spürbar Tempo aufbauen. Die Honda CBR 600 RR setzt stärker auf Drehfreude und ein sportliches Ansprechverhalten, das sich besonders bei höheren Drehzahlen entfaltet. Wer gern im oberen Bereich arbeitet, bekommt ein sehr direktes, lebendiges Gefühl.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die Z H2 hat als Stärke den souveränen Vortrieb, der das Motorrad in vielen Situationen unkompliziert macht. Eine mögliche Schwäche kann darin liegen, dass der Charakter weniger „klassisch sportlich“ wirkt als bei einem reinen Sportmotor – wer maximales Rennstrecken-Feeling sucht, könnte sich eher zur CBR hingezogen fühlen.
Die CBR 600 RR ist stark, wenn es um sportliche Kontrolle und ein präzises Ansprechverhalten geht. Als potenzielle Schwäche kann sich der sportlichere Fokus bemerkbar machen: Je nach Fahrprofil kann die CBR im Alltag weniger „entspannt“ wirken, weil das Motorrad mehr danach verlangt, aktiv bewegt zu werden.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Rückmeldung und Kurvengefühl
Kawasaki Z H2: ruhiger Druck in der Kurve
Die Kawasaki Z H2 vermittelt im Vergleich häufig ein Gefühl von Stabilität und kontrollierter Dynamik. Gerade auf wechselnden Strecken – etwa wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist – kann das Naked-Konzept mit seiner Sitzposition und dem Fokus auf Alltagstauglichkeit Vorteile bringen. Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen angenehm dosieren, ohne dass sofort „maximal sportlich“ gefahren werden muss.
Honda CBR 600 RR: sportliche Linie und Agilität
Die Honda CBR 600 RR ist im Handling stärker auf sportliche Agilität ausgelegt. In schnellen Richtungswechseln und beim zügigen Kurvenfahren wirkt das Motorrad oft sehr direkt. Die Rückmeldung aus dem Fahrwerk und die Art, wie die Maschine die Linie hält, passen besonders gut zu Fahrern, die gern mit klaren Inputs arbeiten.
Vergleich der Praxis
Wer vor allem auf Landstraßen unterwegs ist und dabei gern „zügig, aber nicht zwingend maximal“ fährt, findet in der Z H2 häufig einen sehr angenehmen Kompromiss. Wer dagegen regelmäßig flott unterwegs ist oder Trackdays plant, bekommt mit der CBR 600 RR das sportlichere Werkzeug an die Hand – mit dem typischen Fokus auf präzises Kurvenfahren.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsgefühl und Dosierbarkeit
Im Vergleich zeigen sich beide Modelle als sportlich ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Kawasaki Z H2 zielt darauf, das starke Antriebspotenzial kontrollierbar zu machen. Das bedeutet: Bremsen und Fahrstabilität müssen das Motorrad auch bei kräftigem Vortrieb sicher in den Griff bekommen.
Die Honda CBR 600 RR ist stärker auf wiederholtes, sportliches Verzögern ausgelegt. Gerade wenn es um harte Bremszonen, spätes Anbremsen und intensives Fahren geht, wirkt das Gesamtkonzept oft „track-näher“.
Stärken und Schwächen
Stärke der Z H2: ein insgesamt souveränes Sicherheitsgefühl im Alltag und auf flotten Strecken. Mögliche Schwäche: Wer sehr aggressiv fährt, könnte sich bei der CBR 600 RR noch stärker „auf Schiene“ fühlen.
Stärke der CBR 600 RR: sportliche Bremsperformance und ein sehr direktes Fahrgefühl. Mögliche Schwäche: Im Alltag kann das sportliche Setup je nach Komfortanspruch weniger „entspannt“ wirken.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder Feintuning?
Elektronik-Philosophie
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die Kawasaki Z H2 nutzt elektronische Helfer, um die Kraft kontrollierbar zu machen und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu halten. Das ist besonders relevant, wenn der Motorcharakter stark durchzieht und die Traktion im Fokus steht.
Die Honda CBR 600 RR nutzt Elektronik häufig als Teil eines sportlichen Gesamtpakets: Traktions- und Stabilitätsfunktionen unterstützen das Fahren, ohne das Motorrad „zu zäh“ wirken zu lassen. Für Fahrer, die gern gezielt am Limit arbeiten, kann das sehr passend sein.
Vergleich: Was passt besser?
Wer ein Motorrad sucht, das auch ohne ständiges Feintuning zuverlässig funktioniert, findet in der Z H2 oft den leichteren Einstieg in sportliche Dynamik. Wer dagegen gern mit Fahrmodi und sportlicher Abstimmung arbeitet und das Motorrad aktiv bewegt, wird die CBR 600 RR häufig als konsequenteren Sportansatz erleben.
Komfort und Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Nutzbarkeit
Kawasaki Z H2: alltagstauglicher Naked-Komfort
Die Kawasaki Z H2 ist als Naked Bike grundsätzlich auf eine alltagstauglichere Ergonomie ausgelegt. Das kann sich besonders auf längeren Strecken bemerkbar machen, wenn der Fokus nicht ausschließlich auf maximaler Schräglage liegt. Die Sitzposition wirkt weniger „eingeklemmt“ als bei vielen vollverkleideten Sportbikes.
Honda CBR 600 RR: sportliche Haltung mit Fokus auf Performance
Die Honda CBR 600 RR bringt eine sportlichere Sitzhaltung mit. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Fahrt sportlich geplant ist. Für lange Alltagsfahrten kann das jedoch je nach Körperbau und Fahrgewohnheiten weniger komfortabel sein.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärke der Z H2: unkomplizierte Nutzbarkeit, gute Dosierbarkeit und ein Charakter, der auch im Alltag Spaß macht. Mögliche Schwäche: Wer ein „Rennstrecken-Feeling“ sucht, bekommt das bei der CBR oft unmittelbarer.
Stärke der CBR 600 RR: sportliche Performance und ein sehr direktes Fahrgefühl. Mögliche Schwäche: Komfort und Alltagseinsatz können stärker davon abhängen, wie oft und wie lange sportlich gefahren wird.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Kawasaki Z H2 – ideal für…
Die Kawasaki Z H2 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag souverän bleibt und gleichzeitig eine starke, eindrucksvolle Dynamik liefert. Wer gern zügig fährt, aber nicht ständig im oberen Drehzahlbereich „arbeiten“ möchte, bekommt mit der Z H2 häufig genau den richtigen Mix aus Kraft, Kontrolle und unkompliziertem Fahrgefühl.
Honda CBR 600 RR – ideal für…
Die Honda CBR 600 RR ist die bessere Wahl, wenn sportliche Fahrweise im Vordergrund steht: Kurvenjagd, dynamische Ausfahrten und ein Motorrad, das sich wie ein Sportgerät anfühlt. Wer Trackdays plant oder regelmäßig sehr sportlich unterwegs ist, wird die CBR 600 RR oft als konsequenteren Begleiter erleben.
Fazit:
Die Kawasaki Z H2 ist die richtige Wahl für alle, die ein Naked Bike mit starkem, durchzugsorientiertem Charakter suchen: Sie wirkt im Alltag oft unkompliziert, lässt sich gut dosieren und bietet viel Fahrspaß, ohne dass ständig maximale Drehzahlen nötig sind. Wer vor allem auf Landstraßen unterwegs ist und dabei gern souverän beschleunigt, bekommt mit der Z H2 einen sehr stimmigen Gesamtmix aus Dynamik und Alltagstauglichkeit.
Die Honda CBR 600 RR empfiehlt sich dagegen, wenn sportliche Präzision und ein klarer Performance-Fokus wichtiger sind als maximaler Komfort. Die CBR spielt ihre Stärken besonders beim aktiven Fahren aus: präzises Handling, sportliches Brems- und Fahrgefühl sowie eine Ausrichtung, die sich auch auf der Rennstrecke zuhause anfühlt. Wer Trackdays oder sehr sportliche Touren priorisiert, wird mit der CBR 600 RR meist glücklicher.