| UVP | 19.595 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Drehmoment
- Maximalleistung
- Fahrwerk
- Sicherheitsausstattung
- Soziuskomfort
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 239 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder mit Kompressor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 55 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 200 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 137 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 317 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer von Showa (Federweg 134)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/55ZR17M/C (75W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Petal-Doppelscheibe, 4-Kolben Festsattel, radial montiert ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Petal-Einzelscheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Kawasaki Z H2 vs. Honda X-ADV: Vergleich im Alltag, auf der Landstraße und auf dem Weg nach Feierabend
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist die Vergleichsfrage besonders spannend: Die Kawasaki Z H2 steht für kompromisslosen Fahrspaß, sportliche Haltung und den besonderen Charakter eines leistungsstarken Naked Bikes. Die Honda X-ADV dagegen verbindet die Idee eines Scooters mit dem Abenteuer-Feeling eines Motorrads – mit Fokus auf Alltagstauglichkeit, Komfort und Alltagstempo. Beide Modelle haben ihre Fans, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Aspekte beider Bikes miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um „wer ist schneller“, sondern um das Gesamtpaket: Fahrgefühl, Ergonomie, Elektronik, Handling und die Frage, welches Motorrad im Alltag wirklich überzeugt.
Grundcharakter: Hypernaked vs. Adventure-Scooter
Kawasaki Z H2 – sportlich, direkt, kompromisslos
Die Kawasaki Z H2 ist als Hypernaked-Bike auf unmittelbare Dynamik ausgelegt. Die Sitzposition ist klar sportlich orientiert, das Motorrad fühlt sich auf zügigen Landstraßen und bei dynamischer Fahrweise besonders stimmig an. Der Charakter ist dabei nicht „zahm“, sondern eher fordernd: Wer Gas gibt, bekommt Rückmeldung – und zwar deutlich.
Honda X-ADV – souverän, alltagstauglich, vielseitig
Die Honda X-ADV verfolgt einen anderen Ansatz: Sie wirkt wie ein Adventure-Scooter, der den Alltag leichter macht. Die Position ist weniger „sportlich nach vorn“, sondern eher auf entspanntes Sitzen ausgelegt. Dadurch passt das Bike besonders gut zu Strecken, bei denen Komfort und entspannter Rhythmus wichtiger sind als maximale Schräglagen-Performance.
Fahrgefühl im Vergleich: Dynamik vs. Gelassenheit
Beim Vergleich der Fahrcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Kawasaki Z H2 zielt auf ein intensives, sportliches Erlebnis. Das Motorrad wirkt agil, reagiert direkt und macht Lust auf zügiges Fahren. Die Honda X-ADV dagegen setzt auf souveräne Beherrschung – sie vermittelt das Gefühl, dass man auch längere Strecken entspannt durchziehen kann, ohne ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten zu müssen.
In der Praxis bedeutet das: Wer häufig kurvige Strecken fährt und dabei gern die Dynamik ausreizt, findet in der Z H2 eher den passenden Charakter. Wer dagegen im Alltag viel stop-and-go, Stadtverkehr und wechselnde Straßenbedingungen hat, profitiert stärker von der X-ADV-Philosophie.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die Sitzposition ist im Vergleich ein entscheidender Punkt. Die Kawasaki Z H2 bringt eine sportlichere Haltung mit, die den Oberkörper näher an die Fahrdynamik heranholt. Das ist ideal, wenn die Fahrt aktiv gestaltet wird. Gleichzeitig kann diese Ausrichtung bei längeren, eher entspannten Fahrten weniger „komfortabel“ wirken als bei Bikes, die stärker auf aufrechte Haltung setzen.
Die Honda X-ADV ist dagegen auf Alltag und Vielseitigkeit ausgelegt. Die ergonomische Ausrichtung unterstützt ein entspannteres Fahrgefühl, was besonders auf längeren Strecken oder bei häufigen Stopps im Stadtverkehr spürbar wird. Wer also Wert auf weniger Anstrengung im Alltag legt, findet hier einen klaren Vorteil.
Handling und Wendigkeit: Agil in der Kurve vs. souverän im Alltag
Beim Handling unterscheiden sich die Bikes in der Art, wie sie sich „anfühlen“. Die Kawasaki Z H2 wirkt wie ein Naked Bike, das man gern bewegt: Richtungswechsel und zügige Kurvenpassagen liegen ihr. Das Motorrad belohnt Fahrer, die aktiv lenken und die Dynamik nutzen möchten.
Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken eher in der Alltagspraxis aus: Sie wirkt stabil, vermittelt Vertrauen und bleibt auch bei wechselnden Untergründen ruhig. Gerade wenn der Weg zur Tour nicht perfekt ist – Kopfsteinpflaster, Baustellen, unebene Abschnitte – ist das ein Pluspunkt.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. sportliche Direktheit
Beide Modelle setzen auf Elektronik, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die Kawasaki Z H2 unterstützt sportliche Fahrweise und sorgt dafür, dass Leistung kontrollierbar bleibt. Das ist besonders relevant, wenn man die Dynamik des Bikes wirklich nutzt.
Die Honda X-ADV legt den Schwerpunkt stärker auf Fahrkomfort und Anpassbarkeit an unterschiedliche Situationen. Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, das Motorrad je nach Untergrund oder gewünschtem Fahrstil „passend“ zu machen. Dadurch wirkt die X-ADV im Alltag oft weniger anspruchsvoll – vor allem für Fahrer, die nicht ständig auf maximale Performance aus sind, sondern auf ein rundes Gesamtgefühl.
Bremsen und Fahrwerk: Wo das Vertrauen herkommt
Im Vergleich der Bremsen und des Fahrwerks zeigt sich: Die Z H2 ist klar auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das Bike vermittelt bei dynamischer Fahrweise ein gutes Gefühl für Verzögerung und Kurvenstabilität. Wer gern zügig fährt, wird hier eher das „Sport-Bike“-Gefühl suchen.
Die Honda X-ADV punktet dagegen mit einem Setup, das den Alltag gut abfedert. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Unebenheiten nicht unnötig in den Fahrkomfort durchzuschlagen. So entsteht ein souveränes Gefühl, besonders auf Strecken, die nicht nur aus glattem Asphalt bestehen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und „einfach losfahren“
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Honda X-ADV ist im Alltag besonders stark, weil sie den Charakter eines Adventure-Scooters mitbringt: komfortables Handling, entspannteres Sitzen und eine Auslegung, die viele Situationen im Alltag leichter macht. Gerade beim Pendeln oder bei Fahrten, bei denen man nicht jedes Mal „sportlich“ unterwegs sein will, spielt die X-ADV ihre Stärken aus.
Die Kawasaki Z H2 kann natürlich auch im Alltag gefahren werden, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrspaß-Modus“ an. Wer die Z H2 nutzt, wird eher das Erlebnis suchen: Gas geben, Kurven fahren, das Motorrad spüren. Für reine Alltagsroutinen ist sie nicht die „entspannteste“ Wahl – sie ist eher die, die man bewusst auswählt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z H2
- Sportlicher Charakter mit direktem Fahrgefühl
- Starke Dynamik, die dynamisches Fahren besonders belohnt
- Kurven- und Fahrdynamik-Fokus für aktive Fahrer
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Z H2
- Weniger „entspannt“ im Vergleich zur X-ADV bei langen, ruhigen Fahrten
- Sportliche Ausrichtung kann im Alltag je nach Fahrprofil mehr fordern
Stärken der Honda X-ADV
- Hohe Alltagstauglichkeit mit komfortorientiertem Konzept
- Souveränes Handling auch bei wechselnden Bedingungen
- Vielseitigkeit für Pendeln, Touren und „nicht perfekte“ Strecken
Schwächen bzw. Grenzen der Honda X-ADV
- Weniger Fokus auf maximal sportliche Direktheit als bei der Z H2
- Wer rein auf Hypernaked-Fahrgefühl aus ist, wird eher woanders glücklich
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung fällt leichter, wenn man den eigenen Fahrstil ehrlich einordnet. Die Kawasaki Z H2 ist besonders passend für Fahrer, die gern aktiv fahren, Kurven genießen und ein Motorrad suchen, das Leistung und Dynamik spürbar in den Vordergrund stellt. Sie eignet sich besonders für Strecken, auf denen man Zeit hat, das Motorrad zu bewegen – und für alle, die Naked-Bikes lieben, die nicht „nur funktionieren“, sondern Spaß machen.
Die Honda X-ADV passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Motorrad für den Alltag und für vielseitige Einsätze suchen: Pendeln, längere Strecken, wechselnde Untergründe und ein Fahrgefühl, das nicht ständig nach sportlicher Konzentration verlangt. Wer Komfort, Alltagstauglichkeit und eine entspannte Gesamtwirkung priorisiert, findet in der X-ADV die passendere Basis.
Fazit:
Die Kawasaki Z H2 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Fahrdynamik, sportliche Direktheit und ein intensives Naked-Bike-Gefühl suchen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man bewusst auswählt, um Kurven zu genießen und Leistung zu erleben. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als „Spaßmaschine“ sieht, wird mit der Z H2 sehr wahrscheinlich mehr Freude haben.
Die Honda X-ADV ist dagegen die stimmigere Option für Fahrer, die Alltagstauglichkeit und Komfort in den Mittelpunkt stellen. Sie überzeugt durch ein souveränes, entspanntes Gesamtpaket und eignet sich besonders für Pendeln, längere Touren und Strecken, die nicht immer perfekt sind. Wer ein vielseitiges Motorrad möchte, das den Alltag erleichtert, trifft mit der X-ADV die passendere Entscheidung.