| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 12.199 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Sehr gute Ausstattung
- Geländegängig
- Hohe, angenehme Sitzposition
- Leicht und wendig
- Wg. geringer Schrittbogenlänge auch für normal große Personen fahrbar
- Windschutz 1b
- Windschild nicht verstellbar
- Aufkleber nicht überlackiert
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 204 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.440 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 80 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 70 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 450 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba 43-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monoshock-Federbein, voll einstellbar (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 - 21 | |
| Reifen hinten | 150/70 - 18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit - was bleibt hängen
Die Aprilia Tuareg 660 ist eine gute Reise-Enduro mit starker Tendenz zu "Enduro". Das merkt man schon rein optisch am Motorschutz, dem 21 Zoll Vorderrad und den langen Federwegen. Dennoch fühlt sich das Bike auch auf der Straße gut an und ist dort nicht fehl am Platze. Kritikpunkte sind das nicht verstellbare Windschild, die etwas lieblosen Aufkleber (nicht überlackiert) und der etwas sparsame Platz für den Beifahrer. Davon abgesehen macht die Tuareg aber einen guten Job.Der Preis von knapp 12.000 Euro geht im Vergleich zur Yamaha (ca. 11.000 Euro) in Ordnung, da die Aprilia technisch besser ausgestattet ist. Der Werbespruch "DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN - Maximale Performance und hoher Fahrkomfort" ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es stimmt schon: Die Tuareg macht sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur.
Das Testbike wurde uns von ZTS (Zweiradtechnik Schielman) für diesen Test zur Verfügung gestellt. ZTS ist in Bokel beheimatet, dort findet man schöne Landstraßen und auch ein wenig Gelände für eine ausgiebige Probefahrt. Kaffee gibt es dort auch, ein Ausflug zu ZTS lohnt sich also. Schönen Gruß an Hajo!
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Kawasaki Z1100 vs. Aprilia Tuareg 660: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die Aprilia Tuareg 660, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z1100 steht für den klassischen, kraftvollen Straßenauftritt mit viel Charakter und einem Fokus auf Fahrspaß auf Asphalt. Die Aprilia Tuareg 660 dagegen ist stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt: Sie fühlt sich auf der Landstraße zu Hause, bleibt aber auch abseits befestigter Wege nicht völlig außen vor. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Was soll das Motorrad im Alltag und auf Touren leisten – und wie soll es sich dabei anfühlen?
Grundidee und Einsatzprofil: Asphalt-Fokus vs. Reise-Vielseitigkeit
Wie sich die Kawasaki Z1100 positioniert
Die Kawasaki Z1100 ist ein Motorrad, das vor allem auf der Straße glänzt. Der Charakter ist deutlich: viel Drehmomentgefühl, ein souveräner Auftritt und ein Fahrstil, der eher nach „ziehen lassen“ als nach hektischem Umschalten verlangt. Wer ein Bike sucht, das auf der Landstraße entspannt Tempo aufbaut und dabei eine klare, direkte Rückmeldung gibt, findet in der Z1100 eine passende Basis.
Wie sich die Aprilia Tuareg 660 positioniert
Die Aprilia Tuareg 660 ist dagegen als Reiseenduro gedacht, die sich nicht auf ein einziges Terrain festnageln lässt. Sie wirkt im Alltag handlicher und zielt darauf ab, lange Strecken komfortabel zu bewältigen – mit der Option, auch mal einen Feldweg oder eine weniger perfekte Straße mitzunehmen. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht nur „von A nach B“ wollen, sondern unterwegs flexibel bleiben möchten.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Alltag
Kawasaki Z1100: Kraft und Durchzug als Schwerpunkt
Im Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z1100 setzt stärker auf den klassischen Straßenmotor-Ansatz. Die Leistungsentfaltung ist darauf ausgelegt, dass man nicht ständig im Drehzahlbereich „arbeiten“ muss. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich nach Stabilität anfühlt: Gas auf, Motorrad reagiert, und die Fahrt bleibt flüssig. Gerade auf Landstraßen und bei zügigem Cruisen ist das ein klarer Vorteil.
Aprilia Tuareg 660: Agilität und moderne Abstimmung
Die Aprilia Tuareg 660 wirkt im Vergleich lebendiger und dynamischer. Sie ist so abgestimmt, dass sie in vielen Situationen schnell anspricht und sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders dann attraktiv, wenn die Strecke wechselhaft ist: Stadt, Landstraße, kurvige Abschnitte und gelegentlich auch schlechterer Untergrund. Wer häufig zwischen verschiedenen Fahrmodi und Situationen wechselt, profitiert von dieser „Allround“-Anmutung.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Stärken der Kawasaki Z1100 im Fahrwerksgefühl
Die Kawasaki Z1100 spielt ihre Stärken vor allem bei ruhigem, souveränem Fahren aus. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Standfestigkeit, was auf längeren Strecken und bei flotterem Tempo angenehm ist. In schnellen Kurven oder bei gleichmäßigem Rhythmus liegt der Fokus auf Stabilität und kontrollierbarer Linie.
Stärken der Aprilia Tuareg 660 im Handling
Die Aprilia Tuareg 660 punktet im Vergleich mit einem Handling, das sich leichter anfühlt. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn häufig umgestellt werden muss, zeigt sich die Reiseenduro-Logik: Das Motorrad bleibt gut „im Zugriff“, ohne dass man ständig gegen die Geometrie arbeiten muss. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gern aktiv fahren und auch mal abseits der typischen Asphaltstrecke unterwegs sind.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für unterschiedliche Körperhaltungen
Kawasaki Z1100: entspannte Haltung, aber mit Straßenfokus
Die Kawasaki Z1100 bietet eine Sitzposition, die eher auf den Straßenbetrieb ausgelegt ist. Das unterstützt ein entspanntes Fahren, solange die Strecke planbar bleibt. Für lange Touren ist das grundsätzlich angenehm, allerdings hängt der Komfort stark davon ab, wie die persönliche Körpergröße und die gewünschte Sitzhaltung zusammenpassen.
Aprilia Tuareg 660: aufrechte Vielseitigkeit
Die Aprilia Tuareg 660 wirkt im Vergleich ergonomisch vielseitiger. Die Sitzposition ist so ausgelegt, dass sie sowohl für längere Fahrten als auch für wechselnde Untergründe taugt. Wer häufig unterwegs ist, bei dem sich die Streckenqualität ändert, profitiert meist von dieser „aufgeräumten“ Körperhaltung.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied im Einsatzprofil. Die Kawasaki Z1100 zielt auf ein direktes, straßentaugliches Sicherheitsgefühl ab – passend zu ihrem Fokus auf Asphalt und zügiges Cruisen. Die Aprilia Tuareg 660 bringt zusätzlich die Erwartung mit, dass es auch mal unebener wird. Dadurch ist das Gesamtpaket auf kontrollierte Verzögerung in unterschiedlichen Situationen ausgelegt. Entscheidend ist: Beide Motorräder sollen Vertrauen geben, aber die Tuareg ist stärker darauf ausgelegt, dieses Vertrauen auch dann zu liefern, wenn die Strecke nicht ideal ist.
Ausstattung und Alltag: Was im Betrieb wirklich zählt
Kawasaki Z1100: klare Straßenroutine
Die Kawasaki Z1100 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach fährt“. Im Alltag steht die Straßenroutine im Vordergrund: Tankstellenstopps, kurze Ausfahrten, längere Touren auf bekannten Strecken. Wer ein Bike sucht, das sich nicht ständig erklären muss und sich schnell vertraut anfühlt, wird mit der Z1100 meist gut bedient.
Aprilia Tuareg 660: Reise- und Tourenlogik
Die Aprilia Tuareg 660 ist im Vergleich stärker auf Touren und Flexibilität ausgelegt. Das zeigt sich daran, wie das Motorrad mit wechselnden Situationen umgeht: längere Strecken, wechselnde Untergründe und die Bereitschaft, auch mal „anders“ zu fahren. Wer gern plant, aber unterwegs auch spontan bleibt, findet in der Tuareg meist mehr Spielraum.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z1100 – Stärken
- Starker Straßenfokus: viel Fahrspaß auf Asphalt, souveräner Auftritt.
- Durchzug und Charakter: weniger „Arbeit“, mehr flüssiges Fahren.
- Stabilität: angenehm bei flottem, gleichmäßigem Tempo.
Kawasaki Z1100 – Schwächen
- Weniger Allround-Anspruch: abseits befestigter Strecken steht nicht im Zentrum.
- Komfort hängt stärker vom Setup ab: je nach Körpergröße kann die Sitzposition variieren.
Aprilia Tuareg 660 – Stärken
- Vielseitigkeit: gut für Stadt, Landstraße und gelegentlich unebene Strecken.
- Agiles Handling: leichteres Ansprechen und dynamisches Fahrgefühl.
- Tourenlogik: ergonomisch und vom Gesamtkonzept her auf längere Fahrten ausgelegt.
Aprilia Tuareg 660 – Schwächen
- Asphalt-Fokus anders gewichtet: wer ausschließlich „Straßenpower“ sucht, könnte den Charakter anders erwarten.
- Anspruch an Fahrstil: das Motorrad belohnt aktives Fahren und passende Dosierung.
Welche Wahl passt? Ein Fazit für unterschiedliche Fahrer
Fazit: Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Asphalt-Fahrspaß liegt: flüssiges Cruisen, souveräner Durchzug und ein Motorradgefühl, das Stabilität vermittelt. Wer gern lange Strecken auf bekannten Routen fährt und dabei den klassischen Straßencharakter sucht, bekommt mit der Z1100 ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Aprilia Tuareg 660 passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die Vielseitigkeit wollen: Stadt und Landstraße, wechselnde Streckenqualität und Touren, bei denen auch mal ein Abstecher abseits der perfekten Fahrbahn vorkommt. Wer ein agiles, modernes Motorrad bevorzugt, das sich leicht kontrollieren lässt und gleichzeitig für längere Fahrten ausgelegt ist, findet in der Tuareg 660 die passendere Option.