UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 6.069 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Cooler A2-Cruiser mit V2 Motor für 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • leicht und handlich zu fahren
  • charakterstarker V2-Motor
  • lässiges Design
  • schöner Blubber-Sound
  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
Kontra:
  • Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • Bremsen vorne könnte bissiger sein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht195kg
Radstand1.520mm
Länge2.170mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 730 mm
Höhe1.100mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartV-Twin/4-Takt
Hubraum385ccm
Hub68mm
Bohrung60mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung34 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment35 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.152km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorne35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm
Federung hintenStereofederbeine (Federweg 65)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/90-R16
Reifen hinten150/80-R16

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneBremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenBremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Schwarz, Braun

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Kawasaki Z1100 vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die Benelli Leoncino Bobber 400, lohnt sich ein genauer Blick: Hier trifft ein klassischer, kraftvoller Allrounder auf einen modernen Bobber-Ansatz mit leichterer Ausrichtung. Im Vergleich zeigt sich schnell, dass es nicht nur um Zahlen geht, sondern vor allem darum, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag anfühlen – beim Anfahren, in der Kurve und auf längeren Strecken.

Erster Eindruck: Charakter und Stil

Die Kawasaki Z1100 steht für eine erwachsene, souveräne Präsenz. Das Bike wirkt wie gemacht für Fahrer, die gern mit Reserven unterwegs sind und den Motor als „Werkzeug“ sehen: kräftig, direkt und mit einem Sound, der Lust auf mehr macht. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen setzt auf den Bobber-Look, der bewusst auf eine klare, reduzierte Optik setzt. Das Motorrad wirkt kompakter und leichter zu handeln – besonders dort, wo der Alltag Tempo aus dem Verkehr nimmt.

Design als Teil des Fahrgefühls

Optik ist nicht nur Deko: Die Sitzposition, die Ergonomie und die Art, wie das Motorrad auf Befehle reagiert, hängen eng mit dem Konzept zusammen. Während die Z1100 eher nach „stabil und durchsetzungsfähig“ aussieht, vermittelt die Leoncino Bobber 400 „agil und unkompliziert“. Genau diese Unterschiede ziehen sich durch den gesamten Vergleich.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag zeigt

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die Kawasaki Z1100 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen, entspanntes Dahingleiten bei höheren Geschwindigkeiten und das Gefühl von Kraftreserven geht. Der Antrieb wirkt dabei weniger wie ein „Sportgerät“, sondern eher wie ein souveräner Motor, der auch bei wechselndem Tempo zuverlässig nachlegt.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen stärker auf ein harmonisches, kontrollierbares Fahrgefühl ausgelegt. Sie macht Spaß, weil sie sich leichtfühlig anfühlt und das Tempo gut dosierbar bleibt. Statt „Druck von unten“ im großen Stil steht eher die gleichmäßige, alltagstaugliche Leistungsentfaltung im Vordergrund. Das ist besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus Autobahn bestehen, sondern aus Stadt, Landstraße und kurzen Ausfahrten.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Die Z1100 punktet mit dem Eindruck von Durchzug und dem Gefühl, dass man jederzeit Reserven hat. Das kann ein klarer Vorteil sein, wenn Überholmanöver schnell und entspannt gelingen sollen. Gleichzeitig kann genau diese „Erwachsenheit“ dazu führen, dass das Bike weniger verspielt wirkt, wenn es um sehr niedrige Geschwindigkeiten oder häufiges Rangieren geht.

Die Leoncino Bobber 400 ist im Gegenzug oft die bessere Wahl, wenn es um unkompliziertes Handling geht. Sie wirkt weniger einschüchternd und lässt sich leichter in den Alltag integrieren. Als Schwäche kann man festhalten, dass sie bei sehr sportlichen Ansprüchen oder langen Autobahnphasen weniger „Reserve“ vermittelt als die Z1100.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Im Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Kawasaki Z1100 fühlt sich in der Regel dann besonders gut an, wenn das Tempo konstant bleibt und die Maschine stabil über die Strecke arbeitet. In Kurven wirkt sie eher „gesetzt“, also mit einem ruhigen, kontrollierten Eindruck. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern zügig fahren, ohne ständig am Limit zu suchen.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Vorteile vor allem im Stadt- und Landstraßenbetrieb aus. Das Bike lässt sich leichter bewegen, reagiert oft direkter auf Lenkimpulse und vermittelt ein agiles Gefühl. Dadurch macht sie besonders dann Spaß, wenn die Strecke nicht plan ist, sondern aus vielen Richtungswechseln besteht.

Kurvengefühl und Alltag

Die Z1100 ist tendenziell die Wahl für mehr Stabilität und „große“ Fahrten. Die Leoncino Bobber 400 ist tendenziell die Wahl für mehr Agilität und Alltagstauglichkeit. Wer häufig in engen Bereichen unterwegs ist oder das Motorrad auch mal im Alltag „nebenbei“ bewegen möchte, wird die Benelli oft als entspannter empfinden. Wer dagegen lange Strecken mit souveränem Tempo plant, findet in der Z1100 eher den passenden Charakter.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerung, sondern um das Gefühl: Wie gut lässt sich dosieren, wie stabil bleibt das Motorrad beim starken Anbremsen und wie vorhersehbar ist das Verhalten? Die Kawasaki Z1100 wirkt in der Regel dann überzeugend, wenn kräftig verzögert werden muss und das Bike dabei ruhig bleibt. Das passt gut zu Fahrern, die auch mal zügig unterwegs sind und sich auf gleichmäßige Bremsperformance verlassen wollen.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann ebenfalls mit einem gut kontrollierbaren Bremsgefühl punkten, vor allem im moderaten Alltagstempo. In Situationen, in denen häufiges Anhalten und Anfahren vorkommt, ist eine leicht zu dosierende Bremse besonders wertvoll. Wer allerdings sehr sportliche Fahrweise mit häufigen harten Bremsmanövern plant, wird bei der Z1100 eher das „mehr Reserve“-Gefühl suchen.

Sitzposition und Ergonomie: Wie bequem ist das Konzept?

Die Sitzposition ist einer der wichtigsten Unterschiede. Die Kawasaki Z1100 wirkt eher auf „entspannt sportlich“ ausgelegt: Der Fahrer sitzt so, dass man zügig fahren kann, ohne sofort in eine komplett aggressive Haltung zu rutschen. Für längere Touren ist das oft ein Plus, weil man nicht ständig gegen die eigene Ergonomie arbeitet.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt auf den Bobber-Stil, der häufig eine markante, charaktervolle Sitzhaltung mitbringt. Das kann sehr gut aussehen und sich lebendig anfühlen. Gleichzeitig hängt der Komfort stark davon ab, wie die Sitzhöhe und die Bein-/Armgeometrie zur eigenen Statur passen. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, sollte die Ergonomie unbedingt im Stand und bei kurzen Probefahrten prüfen.

Komfort im Vergleich

Die Z1100 ist tendenziell die bessere Wahl, wenn Komfort über längere Zeit im Vordergrund steht. Die Leoncino Bobber 400 ist tendenziell die bessere Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das sich im Alltag leicht bewegt und dabei optisch klar positioniert ist.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reichweite

Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt: Starten, Rangieren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten, sowie die Frage, wie stressfrei längere Strecken werden. Die Benelli Leoncino Bobber 400 wirkt hier oft besonders passend, weil sie leichter zu handeln ist und das Fahrgefühl weniger „groß“ wirkt. Das macht sie attraktiv für Pendler, Wochenendfahrer und alle, die gern unkompliziert unterwegs sind.

Die Kawasaki Z1100 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, aber eher in einer anderen Rolle: Sie ist dann stark, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern auch mal zügig unterwegs ist oder längere Touren plant. Wer häufig im Stop-and-Go-Verkehr steht, kann die größere „Masse“ eher spüren. Wer dagegen Landstraße und Autobahnanteile einplant, wird die Z1100 oft als entspannter erleben.

Stärken und Schwächen: Welche Richtung passt besser?

Kawasaki Z1100 – typische Stärken

  • Souveräner Motorcharakter mit spürbaren Reserven
  • Stabiler Fahrstil, besonders bei zügigerem Tempo
  • Tourenorientiertes Gefühl durch die insgesamt erwachsene Abstimmung

Kawasaki Z1100 – typische Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ bei sehr langsamen Manövern
  • Kann im Stadtverkehr je nach Situation weniger agil wirken

Benelli Leoncino Bobber 400 – typische Stärken

  • Agiles Handling und unkompliziertes Fahrgefühl
  • Bobber-Optik mit modernem, stimmigem Gesamtkonzept
  • Alltagstauglichkeit für Stadt und abwechslungsreiche Landstraßen

Benelli Leoncino Bobber 400 – typische Schwächen

  • Weniger Reserven bei sehr ambitionierten Fahrprofilen
  • Komfort und Ergonomie können stärker von der eigenen Statur abhängen

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Kawasaki Z1100 ist besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich wie ein „großer“ Begleiter anfühlt: mit kraftvollem Antrieb, stabilerem Fahrverhalten und dem Wunsch nach entspanntem Tempo auf längeren Strecken. Wer gern überholt, Reserven nutzt und das Motorrad als souveräne Maschine erlebt, findet in der Z1100 häufig die passende Richtung.

Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist besonders passend für alle, die einen modernen Bobber-Look mit gutem Alltagspaket verbinden möchten. Wenn häufig Stadtverkehr, kurze Ausfahrten und viele Richtungswechsel auf dem Plan stehen, wirkt die Benelli oft die stressfreiere Wahl. Außerdem ist sie attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich leicht anfühlt und trotzdem Charakter zeigt.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Souveränität, Durchzug und ein tourentaugliches Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn zügiges Fahren, stabile Linienführung und spürbare Reserven gefragt sind. Wer dagegen häufig in der Stadt unterwegs ist oder ein Motorrad bevorzugt, das sich leicht bewegen lässt und im Alltag unkompliziert bleibt, wird mit der Benelli Leoncino Bobber 400 glücklicher. Die Benelli überzeugt mit agilerem Handling und dem klaren Bobber-Charakter, während die Z1100 eher der „große“ Begleiter für längere Strecken und mehr Kraftreserve ist. Am Ende entscheidet das Fahrprofil: mehr Stabilität und Reserven sprechen für die Kawasaki, mehr Wendigkeit und unkomplizierter Alltag sprechen für die Benelli.

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