UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2011 bis 2016
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Gebraucht-Test der kleinen Einzylinder-GS aus 2012
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • leicht und wendig
  • unkompliziert
  • günstiger Verbrauch
  • solide Verarbeitung
  • genug Platz für Beifahrer/in
Kontra:
  • versprüht wenig Emotionen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht192kg
Radstand1.477mm
Länge2.165mm
Radstand1.477mm
Sitzhöhe: 780 mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Hubraum652ccm
Hub83mm
Bohrung100mm
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartBrücken
Aufhängung hintenZweiarmschwinge

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

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Kawasaki Z1100 vs. BMW G 650 GS: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die BMW G 650 GS, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen, wie sie mit dem eigenen Fahrstil harmonieren und welche Art von Touren sie besonders gut unterstützen. Die Z1100 steht für den Charakter eines großen, straßenorientierten Bikes mit viel Temperament. Die G 650 GS dagegen ist eher die pragmatische Wahl für entspanntes Vorankommen, auch wenn die Route mal nicht ganz so glatt ist.

Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt – ohne einzelne Werte aufzuzählen, sondern mit Blick auf das, was im Fahrbetrieb wirklich zählt: Motorcharakter, Fahrkomfort, Handhabung, Bremsgefühl, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie gut sich beide Modelle für unterschiedliche Fahrerprofile eignen.

Grundcharakter: Straßensport vs. Reiseenduro-Ansatz

Kawasaki Z1100: kräftig, direkt, straßenfokussiert

Die Kawasaki Z1100 ist ein Motorrad, das auf der Straße seine Stärken ausspielt. Der Motor wirkt im Vergleich oft „präsenter“ und vermittelt das Gefühl, dass jederzeit Reserven bereitstehen. Das Fahrwerk und die Geometrie sind dabei auf zügiges Vorankommen ausgelegt: Kurven werden dynamisch angegangen, und das Bike lädt dazu ein, die Drehzahl zu nutzen. Wer gern sportlich fährt und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, wird hier schnell warm.

BMW G 650 GS: alltagstauglich, ruhig, vielseitig

Die BMW G 650 GS verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist weniger auf „Show“ ausgelegt, sondern auf funktionales Fahren. Die Sitzposition und die Abstimmung wirken so, dass man auch längere Strecken entspannt absolvieren kann. Gleichzeitig bleibt das Motorrad handlich genug, um im Alltag nicht zur Belastung zu werden. Gerade wenn die Touren nicht nur aus Autobahn bestehen, sondern auch Landstraße oder gelegentlich Schotterwege dazugehören, spielt die GS ihre Vielseitigkeit aus.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Unterschied im Motorgefühl. Die Kawasaki Z1100 bietet ein deutlich „größeres“ Antriebserlebnis: Der Schub kommt spürbar und sorgt dafür, dass Überholmanöver und zügige Beschleunigungen sehr souverän wirken. Das Motorrad belohnt Fahrweise, bei der man aktiv mit Gas und Drehzahl arbeitet.

Die BMW G 650 GS wirkt dagegen eher wie ein Motor, der gleichmäßig und kontrolliert vorwärts trägt. Das ist kein Nachteil, sondern ein anderes Konzept: Statt maximaler Dynamik steht ein gut dosierbares Fahrverhalten im Vordergrund. Für entspanntes Cruisen, gleichmäßiges Tempo und eine ruhige Gangart ist die GS oft die passendere Wahl.

Fahrwerk und Handling: Kurvengefühl vs. Leichtigkeit

Kawasaki Z1100: stabil bei Tempo, sportlich in der Kurve

Die Z1100 vermittelt in schnellen Passagen ein sicheres Gefühl. In Kurven wirkt das Motorrad eher „auf Linie“ und unterstützt zügiges Fahren. Das Handling ist dabei nicht nur agil, sondern auch berechenbar: Wer gern dynamisch fährt, bekommt ein Motorrad, das mitmacht und nicht ständig nach Korrekturen verlangt.

Stärke: Kurvenfahrt mit sportlichem Anspruch.
Schwäche: Wer vor allem entspannt durch den Alltag rollt, empfindet den Charakter manchmal als „zu präsent“, weil das Bike stärker zum aktiven Fahren animiert.

BMW G 650 GS: handlich im Alltag, souverän auf wechselndem Untergrund

Die G 650 GS ist im Handling oft leichter zu „lesen“. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten, Rangieren oder wechselnden Untergründen wirkt die Maschine unkompliziert. Das macht sie attraktiv, wenn die Fahrten nicht immer planbar sind. Auch wenn die Straße mal schlechter wird, bleibt das Motorrad insgesamt gut kontrollierbar.

Stärke: Vielseitigkeit und entspanntes Handling.
Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit sucht, wird die Z1100 als klarer empfinden – die GS ist eher auf Alltag und Touren ausgelegt als auf aggressives Kurventempo.

Sitzposition und Komfort: Wie gut passt das Bike zur eigenen Statur?

Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein entscheidender Unterschied. Die Kawasaki Z1100 wirkt tendenziell sportlicher und fordert eher eine aktive Haltung. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr motivierend sein. Auf längeren Touren hängt der Komfort jedoch stark davon ab, wie die eigene Körperhaltung zur Geometrie passt.

Die BMW G 650 GS bietet dagegen häufig das Gefühl von „Touren-Komfort“. Die Sitzhaltung ist so gewählt, dass man nicht ständig gegen die Maschine arbeitet. Dadurch eignet sich die GS besonders für Fahrer, die lange Strecken mögen oder häufig zwischen Stadt, Landstraße und unvorhersehbaren Wegen wechseln.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation

Im Vergleich zeigt sich: Die Z1100 wirkt im sportlichen Einsatz oft besonders überzeugend, weil das Gesamtpaket aus Antrieb, Fahrwerk und Bremsgefühl gut zusammenpasst. Das gibt Sicherheit, wenn man zügig unterwegs ist und in Kurven oder vor Ampeln schnell reagieren muss.

Die G 650 GS setzt eher auf kontrolliertes Bremsen und eine stabile Basis, die auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt. Wer nicht permanent „auf Kante“ fährt, sondern Wert auf gleichmäßige Kontrolle legt, wird mit der GS häufig sehr zufrieden sein.

Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt

Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Ergonomie, Übersicht und Nutzbarkeit. Die Kawasaki Z1100 punktet vor allem dort, wo das Motorrad als Spaßmaschine genutzt wird: kurze Ausfahrten, dynamische Landstraßentouren und Fahrten, bei denen man das Motorrad spüren möchte.

Die BMW G 650 GS ist dagegen stärker auf „Allround“ getrimmt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nehmen kann, wenn die Route offen ist. Gerade wenn Gepäck, längere Tagesetappen oder wechselnde Untergründe eine Rolle spielen, ist die GS oft die entspanntere Wahl.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Z1100 – typische Stärken

  • Sehr starker straßenorientierter Charakter
  • Motorschub und Dynamik sorgen für viel Fahrspaß
  • Sportliches Kurvengefühl und gutes Sicherheitsgefühl bei zügiger Fahrweise

Kawasaki Z1100 – typische Schwächen

  • Weniger „entspannt“ für reine Alltagsfahrten, wenn man es ruhig mag
  • Komfort hängt stärker von der eigenen Haltung und der Tourlänge ab

BMW G 650 GS – typische Stärken

  • Alltagstauglich und vielseitig für unterschiedliche Strecken
  • Handliches Handling und kontrolliertes Fahrgefühl
  • Tourenorientierter Komfort für längere Fahrten

BMW G 650 GS – typische Schwächen

  • Sportliche Ansprüche im Vergleich zur Z1100 werden eher weniger stark bedient
  • Wer maximale Dynamik sucht, empfindet den Charakter möglicherweise als „ruhiger“

Für wen passt welches Motorrad?

Die Kawasaki Z1100 ist besonders passend für Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das auf der Straße viel Emotion liefert. Wenn die Freude am aktiven Fahren im Vordergrund steht – also Gas geben, Kurven genießen und das Motorrad als dynamischen Begleiter erleben – ist die Z1100 eine sehr stimmige Wahl.

Die BMW G 650 GS passt dagegen besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad für unterschiedliche Einsätze möchten. Wer Touren plant, bei denen die Strecke variieren kann, wer gern entspannt fährt und dabei trotzdem ein sicheres, gut kontrollierbares Motorrad schätzt, findet in der GS häufig die passendere Basis.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist das Motorrad für alle, die vor allem auf der Straße Spaß wollen: dynamisches Ansprechverhalten, sportliches Kurvengefühl und ein Antrieb, der Überholmanöver und zügiges Fahren leicht macht. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad als „Spaßmaschine“ nutzt, wird hier besonders glücklich.

Die BMW G 650 GS ist die bessere Wahl, wenn Alltag und Touren im Vordergrund stehen und die Route auch mal unvorhersehbar wird. Das Motorrad wirkt insgesamt unkompliziert, kontrollierbar und komfortorientiert – ideal für lange Strecken, wechselnde Untergründe und Fahrer, die eher entspannt als maximal sportlich unterwegs sind.

Kurz gesagt: Z1100 für straßenbetonten Fahrspaß, G 650 GS für vielseitige Touren und entspanntes, sicheres Vorankommen.

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