UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2016 bis 2023
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Der Bulle unter den Scramblern
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • Qualität
  • Durchzugsvermögen
  • Details
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Langstreckenkomfort
  • Drehwilligkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht220kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 R 19
Reifen hinten170/60 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

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Kawasaki Z1100 vs. BMW R nineT Scrambler – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „großem Spaß“ aussehen, lohnt sich ein genauer Blick. Die Kawasaki Z1100 steht für einen klassischen, kraftvollen Auftritt mit direktem Fahrgefühl. Die BMW R nineT Scrambler dagegen verbindet den markanten Boxer-Charakter mit einer Scrambler-Optik und einem modernen Anspruch an Alltagstauglichkeit. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu Fahrstil, Nutzung und Erwartungen passt.

Grundcharakter: Wie fühlt sich das Fahren an?

Motor- und Antriebsgefühl im Vergleich

Die Kawasaki Z1100 wirkt in der Praxis wie ein „Allround-Turbo“: Der Motor liefert spürbar Schub und fühlt sich dabei oft sehr spontan an. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig beschleunigt, überholt oder einfach zügig gefahren wird. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein kraftvoller Begleiter für dynamische Ausfahrten anfühlt, findet hier eine klare Richtung.

Die BMW R nineT Scrambler spielt dagegen stärker mit dem typischen Boxer-Charakter. Das Ansprechverhalten ist weniger „geradeaus brutal“, sondern eher „mechanisch präsent“: Der Motor vermittelt ein anderes Tempo-Gefühl, bei dem man die Drehzahl und den Sound stärker wahrnimmt. Das ist ein Plus für alle, die das Fahren genießen möchten und nicht nur Geschwindigkeit im Fokus haben.

Fahrstil: Sportlich oder entspannt?

Die Z1100 passt häufig besser zu Fahrern, die gern zügig unterwegs sind und dabei eine direkte Verbindung zwischen Gasgriff und Vortrieb erwarten. Die BMW wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das man bewusst fährt: mit Blick für Linie, Sound und Stil. Beide können flott sein – aber sie liefern den Spaß auf unterschiedliche Weise.

Ergonomie und Alltag: Sitzen, Steuern, Losfahren

Sitzposition und Bewegungsfreiheit

Bei der Kawasaki Z1100 ist die Sitzhaltung in der Regel eher auf „klassisch sportlich“ ausgelegt. Das unterstützt zügiges Fahren und gibt ein gutes Gefühl für die Maschine. Gleichzeitig kann die Haltung je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit auf längeren Strecken fordernder wirken, wenn man viel im gleichen Winkel sitzt.

Die BMW R nineT Scrambler zielt mit der Scrambler-Optik häufig auf eine entspanntere, „aufrechte“ Wahrnehmung ab. Dadurch kann sie sich im Alltag angenehmer anfühlen, besonders wenn Stadtverkehr, kurze Wege und längere Touren gemischt werden. Wer eine Maschine sucht, die sich auch nach mehreren Stunden noch „rund“ anfühlt, findet in der BMW oft den stimmigeren Kompromiss.

Lenkung und Handling

Die Z1100 wirkt in vielen Situationen sehr stabil und vermittelt Vertrauen bei zügigem Tempo. In Kurven kann sie sich wie ein Motorrad anfühlen, das man „mitnimmt“: Man setzt die Linie, und die Maschine folgt. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gern flüssig und dynamisch fahren.

Die BMW bringt ebenfalls ein souveränes Handling mit, aber der Charakter ist stärker auf kontrolliertes Fahren ausgelegt. Gerade im Alltag, bei wechselnden Geschwindigkeiten und unterschiedlichen Straßenqualitäten, kann das Handling als „ruhiger“ und gutmütiger empfunden werden. Das ist besonders relevant, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde genutzt wird.

Fahrwerk und Bremsen: Wo liegen die Unterschiede?

Komfort vs. sportliche Rückmeldung

Beim Fahrwerk zeigt sich oft ein typischer Unterschied: Die Kawasaki Z1100 tendiert eher zu einer sportlichen Abstimmung, die bei zügiger Fahrt Stabilität und Rückmeldung liefert. Auf schlechten Straßen kann das je nach Beladung und Fahrstil spürbarer werden, während sie auf glatter Strecke besonders gut wirkt.

Die BMW R nineT Scrambler wird häufig als ausgewogener wahrgenommen, wenn es um den Spagat zwischen Komfort und sportlicher Kontrolle geht. Das macht sie attraktiv für gemischte Nutzung: Stadt, Landstraße und Touren, bei denen die Straßen nicht immer perfekt sind.

Bremsgefühl und Dosierbarkeit

Bei den Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern vor allem um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Z1100 kann dabei sehr direkt wirken: Man bekommt schnell Rückmeldung und kann das Tempo präzise steuern. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern aktiv bremsen und Kurven dynamisch ansteuern.

Die BMW punktet oft mit einem kontrollierten Bremsverhalten, das sich besonders im Alltag und bei wechselnden Bedingungen angenehm anfühlt. Wer häufig im Verkehr unterwegs ist oder gern entspannt fährt, profitiert von einem gut planbaren Bremsgefühl.

Ausstattung und Praxis: Was zählt wirklich?

Technik, Bedienung und „Alltagstauglichkeit“

Die Kawasaki Z1100 überzeugt häufig durch eine unkomplizierte, klassische Herangehensweise: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nutzt. Das ist ein Vorteil, wenn Wartung und Handhabung pragmatisch bleiben sollen und man nicht ständig an der Ausstattung „optimieren“ möchte.

Die BMW R nineT Scrambler bringt dagegen oft mehr „Premium-Feeling“ in der Bedienung und im Gesamtpaket mit. Gerade wenn Wert auf eine stimmige Verarbeitung, ein modernes Sicherheits- und Komfortgefühl sowie eine hochwertige Anmutung gelegt wird, kann die BMW klar punkten.

Stärken und Schwächen im Überblick

Kawasaki Z1100 – Stärken: kraftvoller Vortrieb, sehr direktes Fahrgefühl, oft ein starker Fokus auf dynamisches Fahren. Kawasaki Z1100 – Schwächen: je nach persönlicher Ergonomie und Straßenqualität kann der Komfort auf längeren Strecken oder bei holprigen Abschnitten weniger „entspannt“ wirken.

BMW R nineT Scrambler – Stärken: charaktervoller Boxer, ausgewogener Kompromiss aus Komfort und Kontrolle, oft ein stimmiges Gesamtpaket für gemischte Nutzung. BMW R nineT Scrambler – Schwächen: der Fahrspaß ist stärker „genussorientiert“ als „rein aggressiv“, und wer maximale Direktheit im Sinne einer klassischen Power-Maschine erwartet, könnte den Unterschied spüren.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Kawasaki Z1100: Ideal für…

Die Kawasaki Z1100 ist besonders passend, wenn ein Motorrad vor allem als kraftvoller Allrounder genutzt werden soll. Wer gern zügig fährt, Überholmanöver mag und ein direktes Ansprechverhalten erwartet, findet in der Z1100 häufig genau den richtigen Charakter. Auch für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich ohne großen „Schnickschnack“ anfühlt und sich eher über Fahrgefühl als über Lifestyle-Details definiert, ist sie eine starke Wahl.

Die BMW R nineT Scrambler: Ideal für…

Die BMW R nineT Scrambler passt besonders gut, wenn Stil, Motorcharakter und Alltagstauglichkeit zusammenkommen sollen. Wer den Boxer-Charakter liebt, gern bewusst fährt und ein Motorrad möchte, das auf Touren wie im Alltag souverän wirkt, trifft mit der BMW oft die bessere Wahl. Auch wer Wert auf ein hochwertiges Gesamtgefühl legt und das Motorrad gern als „persönliches Projekt“ versteht (z. B. durch Zubehör und Umbauten), wird die Scrambler-Optik besonders attraktiv finden.

Kaufberatung: Worauf beim Vergleich achten?

Beim Entscheid zwischen Kawasaki Z1100 und BMW R nineT Scrambler lohnt sich ein Blick auf die eigene Nutzung: Wie oft wird Stadt gefahren, wie oft Landstraße, und wie wichtig sind lange Strecken? Außerdem spielt die Erwartung an das Fahrgefühl eine große Rolle. Die Z1100 liefert häufig mehr „Direktheit“ und Dynamik, während die BMW stärker über Charakter, Ausgewogenheit und Genuss überzeugt.

Ein weiterer Punkt ist die Frage, wie „fertig“ das Motorrad sein soll. Die Kawasaki wirkt oft wie ein Motorrad, das man einfach fährt. Die BMW lädt dagegen stärker dazu ein, das Gesamtbild zu verfeinern – sei es durch Zubehör oder durch eine persönliche Anpassung an den eigenen Stil.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem kraftvollen Vortrieb, direkte Rückmeldung und dynamisches Fahren suchen. Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad häufig zügig bewegt wird und der Fokus klar auf Fahrspaß durch Schub und Ansprechverhalten liegt. Wer dagegen Komfort auf längeren Strecken und ein eher entspanntes Gesamtgefühl priorisiert, sollte die persönliche Ergonomie und die Straßenbedingungen im Blick behalten.

Die BMW R nineT Scrambler punktet, wenn Motorcharakter, stimmige Balance aus Komfort und Kontrolle sowie ein hochwertiges Gesamtpaket gefragt sind. Sie passt besonders zu Fahrern, die den Boxer bewusst erleben möchten und ein Motorrad suchen, das sowohl im Alltag als auch auf Touren souverän wirkt. Kurz gesagt: Z1100 für den dynamischen Direktfahrer, R nineT Scrambler für den genussorientierten Stil- und Tourenfreund.

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