| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2010 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Motorleistung
- Sound
- Präzises Fahrwerk
- Platzverhältnisse
- Karge Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 152 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 128 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 248 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Kawasaki Z1100 vs. Ducati Multistrada 1200: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die Ducati Multistrada 1200, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein klassischer, kraftvoller Straßen-Charakter auf ein modernes Allround-Touring-Konzept. Beide Modelle haben ihre Stärken – aber sie sprechen unterschiedliche Fahrbedürfnisse an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Bike „besser“ ist, sondern welches Bike besser zum eigenen Stil passt.
Grundcharakter: Street-Genie vs. Touring-Allrounder
Kawasaki Z1100: Direkt, kernig, straßennah
Die Kawasaki Z1100 steht für einen unverstellten Fahrspaß. Der Fokus liegt auf dem, was man auf der Straße sofort spürt: ein kräftiger Motorauftritt, ein spürbarer Antrieb und ein Handling, das sich eher nach „Fahren“ anfühlt als nach „Konfigurieren“. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven aktiv ansteuert und dabei nicht ständig an Einstellungen denkt, bekommt hier ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut.
Ducati Multistrada 1200: Komfort, Vielseitigkeit und Technik
Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für längere Strecken, wechselnde Bedingungen und unterschiedliche Fahrstile. Der Charakter ist weniger „roh“ und mehr „kontrolliert“: Mit modernerer Ausstattung und einem Konzept, das Komfort und Dynamik zusammenbringen soll, richtet sich die Multistrada besonders an Fahrer, die regelmäßig Touren planen oder auch im Alltag viel unterwegs sind.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Beide Motorräder liefern spürbare Leistung, aber die Art, wie sie sie bereitstellen, unterscheidet sich. Die Kawasaki Z1100 wirkt im Alltag oft unmittelbarer: Gasbefehle werden schnell beantwortet, und der Motor unterstützt ein dynamisches Fahren mit einem eher „mechanischen“ Gefühl. Das macht sie attraktiv, wenn der Fahrspaß stark aus dem Zusammenspiel von Drehzahl, Gangwahl und Kurvenrhythmus entsteht.
Die Ducati Multistrada 1200 setzt stärker auf einen souveränen, tourentauglichen Antrieb. Gerade bei längeren Etappen spielt das Motorrad seine Stärken aus: gleichmäßiges Vorankommen, gute Durchzugseigenschaften und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselndem Tempo entspannt bleibt. Während die Z1100 eher zum „Mitreißen lassen“ einlädt, bringt die Multistrada eher das Gefühl von „stabiler Kontrolle“ mit.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen Street-Fokus und Touring-Anspruch. Die Kawasaki Z1100 wirkt tendenziell agiler und direkter. Das hilft beim zügigen Fahren in kurvigen Strecken, wenn es darum geht, das Motorrad schnell in die gewünschte Linie zu bringen. Gleichzeitig bleibt das Fahrgefühl klar und nachvollziehbar.
Die Ducati Multistrada 1200 zielt stärker auf Stabilität und Komfort. Auf längeren Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten fühlt sich das Motorrad oft „ruhiger“ an. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Route nicht nur aus perfekten Straßen besteht, sondern auch aus Alltagseinflüssen wie Verkehr, Temperaturwechseln oder schlechterem Belag.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis
Bei beiden Modellen ist das Bremsverhalten ein wichtiger Punkt. Die Kawasaki Z1100 bietet ein spürbares, sportlich orientiertes Ansprechverhalten. Das unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man Bremsen und Kurveneinlenken eng miteinander verbindet.
Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Stärken eher im Zusammenspiel aus Bremsleistung und Fahrassistenz. Gerade auf Touren, bei wechselnden Bedingungen oder wenn man nicht jedes Mal „sportlich“ fährt, kann das für ein entspannteres Sicherheitsgefühl sorgen. Hier geht es weniger um das letzte Quäntchen „Biss“, sondern um die Gesamtwirkung aus Kontrolle und Komfort.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung bei der Multistrada
Ein klarer Unterschied liegt in der Elektronik. Die Ducati Multistrada 1200 ist in der Regel stärker auf moderne Assistenzsysteme und Fahrmodi ausgelegt. Das kann helfen, den Charakter des Motorrads an die Situation anzupassen – etwa bei Regen, bei wechselnder Fahrbahn oder wenn man zwischen sportlicherem und entspannterem Fahren wechseln möchte.
Die Kawasaki Z1100 wirkt dagegen eher „klassisch“. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Wer die direkte Verbindung zwischen Hand und Maschine mag, bekommt ein Motorrad, das sich weniger wie ein System, sondern mehr wie ein Fahrgerät anfühlt. Für manche ist genau das der Reiz.
Komfort und Sitzposition: Tagesetappe vs. Langstrecke
Beim Komfort zeigt sich, wofür die Modelle gedacht sind. Die Ducati Multistrada 1200 ist typischerweise auf längere Fahrten ausgelegt: Sitzposition, Windschutz-Feeling und die insgesamt entspanntere Abstimmung machen sie besonders interessant, wenn regelmäßig Touren anstehen oder man auch im Alltag längere Strecken zurücklegt.
Die Kawasaki Z1100 ist eher auf „Straße fahren“ ausgelegt. Das kann bedeuten, dass sie sich im Alltag lebendiger anfühlt und schneller in den Fahrmodus kommt, den man gerade braucht. Wer jedoch sehr lange Etappen plant, wird bei der Multistrada oft schneller das Gefühl haben, dass das Motorrad die Arbeit übernimmt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und Parken
Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad im Verkehr bewegt und wie stressfrei es im Alltag bleibt. Die Kawasaki Z1100 punktet häufig mit einem unkomplizierten Fahrgefühl und einer eher „direkten“ Bedienbarkeit. Das macht sie attraktiv, wenn kurze Strecken, spontane Fahrten und kurvige Nebenstraßen im Vordergrund stehen.
Die Ducati Multistrada 1200 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem durch ihre Vielseitigkeit. Wer häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechselt, profitiert von der Touring-Orientierung: Das Motorrad bleibt dabei oft angenehm kontrollierbar und bietet eine Ausstattung, die das Fahren weniger „anstrengend“ macht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Kawasaki Z1100
- Direktes Fahrgefühl mit straßennaher Charakteristik
- Agiles Handling für dynamische Kurvenfahrten
- Klassischer Fokus auf Fahren statt auf viele Einstellungen
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Z1100
- Weniger „Touring-Komfort“ im Sinne eines modernen Allround-Konzepts
- Elektronik und Assistenz spielen nicht die gleiche Rolle wie bei der Multistrada
Stärken der Ducati Multistrada 1200
- Touring- und Langstreckenkomfort für entspannte Etappen
- Moderne Elektronik für mehr Anpassbarkeit
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Streckenprofile
Schwächen bzw. Grenzen der Ducati Multistrada 1200
- Der Charakter ist weniger „roh-direkt“, eher kontrolliert und systemorientiert
- Wer maximale Einfachheit sucht, könnte die Ausstattung als „mehr“ empfinden
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Kawasaki Z1100 ist besonders passend, wenn der Fahrspaß aus dem unmittelbaren Zusammenspiel von Motor, Gas und Fahrwerk entsteht. Sie eignet sich für Fahrer, die gerne aktiv fahren, Kurven genießen und ein Motorrad möchten, das sich schnell „richtig“ anfühlt – ohne dass man ständig an Einstellungen denkt.
Die Ducati Multistrada 1200 ist die bessere Wahl, wenn regelmäßig längere Strecken anstehen oder wenn das Motorrad als vielseitiges Gesamtpaket dienen soll. Wer Wert auf Komfort, moderne Unterstützung und ein souveränes Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen legt, findet in der Multistrada oft den passendsten Begleiter.
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist die Wahl für alle, die einen straßennahen, kernigen Charakter suchen: dynamisches Handling, unmittelbare Gasantwort und ein Motorradgefühl, das stark vom eigenen Fahrstil lebt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, Kurven aktiv angeht und eine eher klassische, direkte Verbindung zur Maschine bevorzugt, wird mit der Z1100 sehr zufrieden sein.
Die Ducati Multistrada 1200 punktet vor allem dort, wo Alltag und Touren zusammenkommen: Komfort für lange Etappen, eine vielseitige Ausrichtung und moderne Elektronik, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtert. Wer regelmäßig reist, auch bei wechselnden Bedingungen entspannt unterwegs sein möchte und ein „Allround-Paket“ sucht, liegt mit der Multistrada meist richtig.
Kurz gesagt: Z1100 für den direkten Street-Fahrspaß, Multistrada 1200 für Touring-Vielseitigkeit und Komfort.