| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.090 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Motor
- Sound
- Materialauswahl
- Verarbeitung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.514 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Desmodromisch gesteuerter V2 | |
| Hubraum | 1.079 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 86 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 204 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | MT 60 RS 120/70 ZR18 | |
| Reifen hinten | MT 60 RS 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit
Die Ducati Scrambler hat in der Modellpalette der Italiener eine Sonderstellung: Sie beruhigt den Fahrer. Gleichzeitig liefert sie eine ganz andere Art der Genusstouren, die eher auf Cruisen abzielt. Dafür verzichtet sie auf hohen Nutzwert (und übrigens auch auf eine höhere Geländetauglichkeit). Zwischenspurts auf Landstraßen und in der Stadt sind ihre Reviere, mit bollerndem Sound geht es voran. Wer Spaß haben, wer endlich den Sinn von V2-Motoren erkennen will und derjenige mit dem Sinn für Emotionen kann sich über die Scrambler freuen. Eine Ducati? Ja, aber sie ist für die einen das schwarze Schaf in der Familie, für die anderen die einzige Ducati, die sie sich kaufen möchten. Kunststück: Viel Konkurrenz hat sie nicht, es gibt hauptsächlich die BMW R nineT Scrambler und diverse Triumph-Modelle auf dem Markt.Letzte Anmerkung: Die 1100er steht mit 12.990 Euro in der Preisliste, während es die kleine Schwester mit 75 PS ab knapp 8.000 gibt. Ein happiger Aufpreis für 11 Mehr-PS - aber wer das kann, sollte es sich gönnen.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Kawasaki Z1100 vs Ducati Scrambler 1100 – Vergleich & Kaufberatung
Wer zwischen der Kawasaki Z1100 und der Ducati Scrambler 1100 schwankt, sucht meist mehr als nur „ein Motorrad“. Es geht um Charakter: um die Art, wie sich ein Motor anfühlt, wie leicht sich das Bike im Alltag bewegt, und wie stimmig das Gesamtpaket aus Design, Fahrwerk und Ausstattung wirkt. Genau hier lohnt der Blick auf die Unterschiede – denn beide Modelle verfolgen zwar eine ähnliche Idee von Fahrspaß, setzen aber sehr unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundidee im Vergleich: Z1100 als straßenorientierte Allround-Maschine, Scrambler 1100 als Stil-Statement
Die Kawasaki Z1100 steht für eine klare, straßenorientierte Ausrichtung. Der Fokus liegt auf einem souveränen Auftritt im Stadtverkehr und auf flüssigen Fahrten auf Landstraßen. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für „einfach losfahren“: unkompliziert, direkt und mit einem Fahrgefühl, das eher auf Alltagstauglichkeit als auf Showeffekte ausgelegt ist.
Die Ducati Scrambler 1100 dagegen ist stärker auf den eigenen Look und den besonderen Charakter getrimmt. Scrambler-Fahrer wollen häufig nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern ein Motorrad, das sich im Stand und in Bewegung sofort erkennbar anfühlt. Das Ergebnis ist ein Paket, das Stil und Fahrspaß sehr bewusst miteinander verbindet.
Motor & Antrieb: Charakter statt nur Zahlen – wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im „Wie“: Die Kawasaki Z1100 wirkt in der Praxis oft wie ein Bike, das seine Stärken in der gleichmäßigen, gut dosierbaren Kraft entfaltet. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig im Stadtverkehr gefahren wird oder wenn auf Landstraßen ein ruhiger, kontrollierter Rhythmus gefragt ist.
Die Ducati Scrambler 1100 spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Druck und Direktheit. Der Motorcharakter wirkt lebendiger und „präsenter“, was sich besonders beim Beschleunigen und beim sportlichen Herausbeschleunigen aus Kurven bemerkbar macht. Wer gern mit dem Gas arbeitet und das Motorrad als Erlebnis versteht, wird hier eher glücklich.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Kawasaki Z1100: Stärke liegt in der Alltagstauglichkeit und in einem gut kontrollierbaren Kraftverlauf. Schwäche kann sein, dass der Motor weniger „emotional laut“ wirkt als bei Bikes, die stärker auf Charakter setzen.
- Ducati Scrambler 1100: Stärke liegt im markanten Ansprechverhalten und im besonderen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Charakter nicht jedem Fahrstil gleich gut entgegenkommt – wer eher entspannt und gleichmäßig unterwegs ist, empfindet die Ducati manchmal als „zu lebendig“.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität im Rhythmus
Beim Fahrwerk zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Konzepte gedacht sind. Die Kawasaki Z1100 vermittelt häufig den Eindruck, dass sie sich leicht in den Fahrfluss einfügt. Das Handling wirkt dabei eher auf flüssige Linien ausgelegt: ein Motorrad, das Kurvenwechsel unterstützt und sich auch bei wechselnden Straßenbedingungen nicht aus dem Konzept bringt.
Die Ducati Scrambler 1100 fühlt sich im Vergleich oft „bewusster“ an. Das Bike reagiert spürbar auf Eingaben und lädt dazu ein, aktiver zu fahren. Dadurch kann es sich in dynamischen Situationen sehr stimmig anfühlen. Gleichzeitig kann genau dieses aktive Fahrgefühl dazu führen, dass man bei sehr entspanntem Tempo mehr „mitarbeiten“ muss, statt nur passiv zu gleiten.
Bremsen & Sicherheitsempfinden
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Anspruch: Die Kawasaki Z1100 wirkt häufig wie ein Motorrad, das mit gut dosierbarer Verzögerung und einem stabilen Gefühl bei der Verzögerung überzeugt. Die Ducati Scrambler 1100 kann im Vergleich ebenfalls stark verzögern, wirkt dabei aber oft direkter und „sportlicher“ im Ansprechverhalten. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die gern präzise arbeiten – kann aber für weniger geübte Fahrer bedeuten, dass man sich an die Charakteristik erst gewöhnen möchte.
Komfort & Sitzgefühl: Alltagstauglichkeit auf kurzen und langen Strecken
Komfort ist mehr als nur eine weiche Sitzbank. Es geht darum, wie gut das Motorrad Unebenheiten wegsteckt, wie ruhig es bei Tempo bleibt und wie entspannt sich die Haltung über längere Zeit anfühlt. Die Kawasaki Z1100 punktet hier oft mit einem eher unaufgeregten Sitz- und Fahrgefühl. Das macht sie interessant, wenn regelmäßig Pendelstrecken, Stadtfahrten oder spontane Touren anstehen.
Die Ducati Scrambler 1100 kann ebenfalls komfortabel sein, legt aber stärker Wert auf eine sportlichere Grundhaltung und auf ein „lebendiges“ Fahrgefühl. Wer gern dynamisch unterwegs ist, empfindet das häufig als Vorteil. Wer dagegen vor allem lange Strecken entspannt genießen möchte, sollte genau auf die eigene Ergonomie achten.
Stärken und Schwächen beim Komfort
- Kawasaki Z1100: Stärke ist das eher entspannte Gesamtgefühl, das im Alltag hilft. Schwäche kann sein, dass der Komfort nicht so „tourig“ wirkt wie bei Bikes, die noch stärker auf Langstrecke optimiert sind.
- Ducati Scrambler 1100: Stärke ist das stimmige Zusammenspiel aus Fahrgefühl und Charakter. Schwäche kann sein, dass die sportlichere Auslegung nicht jedem Fahrertyp gleich gut liegt.
Design & Ausstattung: Wiedererkennungswert vs. funktionale Klarheit
Beim Design sind die Unterschiede besonders deutlich. Die Kawasaki Z1100 wirkt eher wie eine moderne Interpretation eines klassischen Naked-Konzepts: klare Linien, ein stimmiges Gesamtbild und eine Optik, die nicht ständig nach Aufmerksamkeit sucht, sondern einfach „passt“.
Die Ducati Scrambler 1100 ist dagegen ein echtes Statement. Der Scrambler-Look, die typische Anmutung und die bewusste Retro-Ästhetik sorgen dafür, dass das Motorrad auch außerhalb der Fahrt auffällt. Dazu kommt häufig eine Ausstattung, die den Charakter unterstreicht und das Bike „komplett“ wirken lässt.
Was bedeutet das für die Kaufentscheidung?
Wer vor allem ein Motorrad sucht, das sich im Alltag unkompliziert bewegt und optisch eher zurückhaltend bleibt, wird sich bei der Kawasaki Z1100 schneller wiederfinden. Wer dagegen Wert auf Wiedererkennung, Stil und ein Motorrad legt, das man gern zeigt, wird die Ducati Scrambler 1100 als deutlich passender empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und das „Wie oft wird gefahren?“
Im Alltag zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad in typischen Situationen bewegt: Ampelstopps, enge Straßen, wechselnde Beläge und das Gefühl, jederzeit souverän reagieren zu können. Die Kawasaki Z1100 wirkt in solchen Momenten oft wie die pragmatische Wahl. Das Motorrad lässt sich im Alltag gut kontrollieren und unterstützt einen entspannten Fahrstil.
Die Ducati Scrambler 1100 kann ebenfalls alltagstauglich sein, aber sie bringt mehr „Motorrad-Feeling“ mit. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern wenn jede Fahrt ein kleines Erlebnis sein darf. In sehr hektischen Situationen kann die Ducati durch ihren Charakter jedoch stärker „fordern“ – nicht im negativen Sinn, eher als Unterschied im Fahrgefühl.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z1100 – Stärken
- Pragmatisches, straßenorientiertes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Gut dosierbarer Charakter, der entspanntes Fahren unterstützt
- In der Gesamtheit oft ein unkompliziertes Motorrad für regelmäßige Nutzung
Kawasaki Z1100 – Schwächen
- Weniger „emotionaler“ Auftritt als Modelle, die stärker auf Charakter setzen
- Wer maximale Dynamik sucht, könnte mehr „Biss“ erwarten
Ducati Scrambler 1100 – Stärken
- Markanter Motor- und Fahrcharakter mit spürbarer Direktheit
- Sehr hoher Wiedererkennungswert und stimmiges Retro-Design
- Fahrspaß durch aktives Handling und lebendiges Ansprechverhalten
Ducati Scrambler 1100 – Schwächen
- Kann für sehr entspannte Fahrer „zu präsent“ wirken
- Ergonomie und Fahrstil sollten vor dem Kauf besonders gut zusammenpassen
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z1100 und Ducati Scrambler 1100 hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was im Alltag am meisten zählt. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie liefern diesen Spaß auf unterschiedliche Weise.
Für wen ist die Kawasaki Z1100 besonders geeignet?
Die Kawasaki Z1100 ist eine starke Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig in den Alltag passt. Wer regelmäßig pendelt, gern spontan fährt und ein eher unkompliziertes, gut kontrollierbares Fahrgefühl bevorzugt, findet hier eine stimmige Basis. Auch wenn das Motorrad optisch nicht „laut“ sein muss, sondern einfach gut funktionieren soll, ist die Z1100 oft die passendere Wahl.
Für wen ist die Ducati Scrambler 1100 besonders geeignet?
Die Ducati Scrambler 1100 passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad nicht nur fahren, sondern erleben möchten. Wer den besonderen Charakter des Motors mag, Wert auf Stil und Wiedererkennung legt und gern aktiv fährt, wird mit der Scrambler 1100 sehr wahrscheinlich mehr „Gänsehaut-Momente“ sammeln. Auch für alle, die ihr Motorrad gern individuell gestalten oder einfach als Hingucker genießen, ist die Ducati oft die bessere Wahl.
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl, wenn ein straßenorientiertes, alltagstaugliches Naked-Konzept im Vordergrund steht: kontrollierbar, pragmatisch und ideal für regelmäßige Fahrten in Stadt und auf Landstraße. Sie überzeugt vor allem durch ein stimmiges Gesamtgefühl und einen Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt.
Die Ducati Scrambler 1100 gewinnt dagegen, wenn Stil, Wiedererkennung und ein deutlich präsenteres Fahrgefühl wichtiger sind. Der Motor wirkt lebendiger, das Handling lädt zu aktiverem Fahren ein und das Motorrad bringt mehr „Motorrad-Emotion“ mit. Wer gern mit dem Gas arbeitet und das Bike als Ausdruck seiner Persönlichkeit sieht, wird mit der Scrambler 1100 glücklicher.
Kurz gesagt: Z1100 für unkomplizierten Fahrspaß im Alltag, Scrambler 1100 für Charakter, Stil und ein intensiveres Fahrerlebnis.