| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.960 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Fahrkomfort
- einfache Bedienung
- Soziusplatz
- Reichweite und Verbrauch
- Keine Assistenzsysteme
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 782-790 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Nissin, Zweikolben-Bremszange ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Kawasaki Z1100 vs. Honda CB 500 F – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Kawasaki Z1100 steht für kräftige, erwachsene Fahrleistungen und ein spürbar „großes“ Motorradgefühl. Die Honda CB 500 F dagegen wirkt wie ein pragmatischer Alltagsbegleiter – leicht zu handhaben, unkompliziert im Umgang und mit einem Motor, der sich gut dosieren lässt. Genau daraus entsteht die Frage: Geht es eher um souveräne Power und Charakter oder um Alltagstauglichkeit, Lernkurve und entspanntes Fahren?
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss
Die Kawasaki Z1100 ist vom Ansatz her ein Bike, das man nicht „nebenbei“ fährt. Sie vermittelt ein Gefühl von Masse, Drehfreude und Durchzug. In vielen Vergleichspunkten zeigt sich das: Wo die CB 500 F eher auf Harmonie und gutmütige Beherrschbarkeit setzt, zielt die Z1100 auf ein deutlich dynamischeres Gesamtpaket.
Die Honda CB 500 F ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell vertraut anfühlt. Gerade im Alltag spielt sie ihre Stärken aus: übersichtliche Bedienung, angenehme Ergonomie und ein Motor, der sich nicht aufdrängt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad im Alltag funktionieren soll – ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, um das Fahrgefühl zu bekommen.
Motor und Fahrgefühl: kräftig vs. kontrolliert
Leistungsbild im Vergleich
Im direkten Vergleich liegt die Kawasaki Z1100 klar auf der Seite der stärkeren Performance. Die Z1100 liefert spürbar mehr Reserven und wirkt dadurch besonders bei zügigem Fahren oder beim Überholen souverän. Das merkt man vor allem dann, wenn man nicht nur „mitfährt“, sondern aktiv Tempo aufbauen möchte.
Die Honda CB 500 F spielt ihre Stärken eher im Bereich der kontrollierten Dynamik aus. Sie ist nicht dafür gemacht, mit maximaler Durchschlagskraft zu beeindrucken, sondern mit einem Motor, der sich sauber dosieren lässt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das gerade auf kurzen Strecken und im Stadtverkehr sehr angenehm ist: Gas geben, reagieren lassen, entspannt weiterrollen.
Drehmoment- und Ansprechverhalten
Die Z1100 wirkt im Vergleich „direkter“ und kräftiger, weil sie mehr Leistung und mehr Durchzug mitbringt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Strecken zügig fahren möchte. Gleichzeitig kann dieses Mehr an Potenzial auch bedeuten, dass man das Motorrad bewusster bewegen sollte, um das Fahrgefühl genau zu treffen.
Die CB 500 F ist in dieser Hinsicht oft die entspanntere Wahl: Das Ansprechverhalten unterstützt ein gleichmäßiges Fahren, ohne dass man ständig in den „richtigen Bereich“ kommen muss. Das ist besonders hilfreich, wenn man noch an Technik und Timing arbeitet oder einfach weniger Stress im Alltag möchte.
Fahrwerk, Handling und Alltag: wie leicht fühlt sich das Motorrad an?
Lenkgefühl und Manövrierbarkeit
Im Alltag zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Honda CB 500 F wirkt durch ihre handlichere Auslegung oft leichter zu bewegen – beim Rangieren, in engen Situationen oder wenn man im Stadtverkehr häufig die Richtung wechselt. Das macht sie zu einem Motorrad, das man gerne auch mal „einfach nimmt“, ohne vorher lange zu planen.
Die Kawasaki Z1100 ist dagegen eher ein Motorrad, das man mit Ruhe bewegt. Sie kann sehr stabil und souverän wirken, aber das Handling ist stärker vom eigenen Fahrstil abhängig. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv führt, wird die Z1100 oft als sehr befriedigend empfinden. Wer dagegen häufig in engen Bereichen unterwegs ist, merkt schneller, dass ein größeres, kräftigeres Motorrad mehr Aufmerksamkeit verlangt.
Komfort und Fahrbarkeit auf unterschiedlichen Strecken
Auf Landstraßen und bei gleichmäßigem Tempo spielt die Z1100 ihre Stärken aus: Das Motorrad fühlt sich dann besonders „erwachsen“ an, weil der Motor Reserven bietet und das Gesamtpaket stabil bleibt. Auf der anderen Seite kann die CB 500 F in vielen Alltagsmomenten punkten, weil sie weniger „Anspruch“ erzeugt und sich dadurch leichter in den Tagesablauf integrieren lässt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Gefühl
Beim Thema Bremsen geht es im Vergleich weniger um reine Zahlen, sondern um das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Rückmeldung und Stabilität. Die Honda CB 500 F wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das sich gut vorhersagen lässt: Man kann Bremsmanöver sauber dosieren, was gerade in der Stadt oder bei wechselnden Bedingungen hilft.
Die Kawasaki Z1100 bietet durch ihr stärkeres Gesamtpaket oft ein anderes Sicherheitsgefühl: Wenn man zügig unterwegs ist, kann die Z1100 das Tempo souverän „abfangen“. Gleichzeitig gilt: Je mehr Leistung und je dynamischer das Motorrad wirkt, desto wichtiger ist ein ruhiger, vorausschauender Fahrstil – damit das Potenzial wirklich in Sicherheit übersetzt wird.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Einstieg vs. sportlicher Anspruch
Ergonomie im Vergleich
Die Honda CB 500 F ist in der Regel auf eine alltagstaugliche Sitzposition ausgelegt. Das unterstützt lange Fahrten ebenso wie kurze Wege, weil man nicht ständig das Gefühl hat, „gegen“ die Ergonomie zu arbeiten. Dadurch eignet sie sich besonders gut für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das einfach funktioniert.
Die Kawasaki Z1100 vermittelt dagegen eher ein klassisches, kraftorientiertes Motorradgefühl. Je nach Körpergröße und Fahrstil kann das sehr sportlich wirken – oder eben mehr Aufmerksamkeit bei längeren Strecken verlangen. Wer gerne dynamisch fährt und die Position bewusst nutzt, wird die Z1100 oft als stimmig empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CB 500 F: Stärken
- Alltagstauglichkeit: leicht zu bewegen, unkompliziert im Umgang.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: Motor und Handling wirken gut dosierbar.
- Gute Lernbasis: ideal, um Fahrtechnik und Routine aufzubauen.
Honda CB 500 F: Schwächen
- Weniger Reserven bei Tempo: Wer sehr sportlich unterwegs sein möchte, merkt schneller Grenzen.
- Charakter: Die Dynamik ist eher „harmonisch“ als „durchschlagend“.
Kawasaki Z1100: Stärken
- Mehr Durchzug und Reserven: macht Überholvorgänge und zügiges Fahren souverän.
- Starkes Motorradgefühl: wirkt präsent und dynamisch.
- Stabilität bei Tempo: auf Landstraßen oft sehr überzeugend.
Kawasaki Z1100: Schwächen
- Mehr Anspruch im Alltag: in engen Situationen kann das Handling fordernder sein.
- Fahrstilabhängig: das Potenzial will bewusst genutzt werden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Honda CB 500 F ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag überzeugt: für Pendelstrecken, Wochenendtouren ohne großen Stress und für Fahrerinnen und Fahrer, die ein gutmütiges, leicht zu beherrschendes Bike bevorzugen. Auch wer neu in der Motorradwelt ist oder einfach ein unkompliziertes Gesamtpaket möchte, findet hier häufig die passendere Basis.
Die Kawasaki Z1100 passt eher zu Menschen, die das Motorrad als Erlebnis sehen: mit mehr Power, mehr Charakter und dem Wunsch nach souveränem Tempo. Wer gerne zügig fährt, Reserven ausnutzt und das Fahrgefühl eines „größeren“ Motorrads sucht, wird mit der Z1100 deutlich mehr „Kick“ erleben.
Fazit:
Die Honda CB 500 F ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen: leicht zu bewegen, gut dosierbar und angenehm im Handling – ideal, um entspannt zu fahren und Routine aufzubauen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie nicht fordert, sondern begleitet: Stadt, Landstraße und kurze Touren funktionieren unkompliziert.
Die Kawasaki Z1100 gewinnt dagegen, wenn der Fokus klar auf Performance und Motorradcharakter liegt. Mehr Reserven, spürbarer Durchzug und ein souveränes Gefühl bei zügigem Fahren machen sie besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die das Potenzial aktiv nutzen möchten. Wer ein dynamisches, präsentes Motorrad sucht und bereit ist, es bewusst zu bewegen, findet in der Z1100 die passendere Antwort.
Kurz gesagt: CB 500 F für Alltag und kontrolliertes Fahren, Z1100 für Power, Charakter und dynamische Touren.