UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2010
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Wenn der Weg das Ziel ist
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • Komfort
  • Durchzug
  • Langstreckentauglichkeit
  • Qualität
Kontra:
  • wenig handlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht252kg
Radstand1.480mm
Länge2.155mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.220mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub56mm
Bohrung75mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung98 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment96 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.228km/h
Tankinhalt19Liter

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartBackbone

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe
Bremsen hintenScheibe

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit - die fährt weiter

Kinder, wie die Zeit vergeht. Kaum elf Jahre alt und schon kann man ein Motorrad guten Gewissens in die nicht existierende Rubrik „Klassik-Sporttourer“ einsortieren. Beim 0-100 km/h-Test drehte sie hinten schön durch, moderne Biker sind die Abwesenheit einer Traktionskontrolle eben nicht mehr gewohnt.

Hier fährt man noch schön selbst. Wer so etwas sucht, kann hier zuschlagen. Die Honda CBF 1000 kommt mit frischer Inspektion und auch die Verschleißteile sind noch nicht … nun ja … verschlissen. Dank der Qualität dürfte sie ihrem neuen Besitzer noch lange Freude bereiten.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Gebraucht: ab 2.500€
  • Baujahre: 2006-2011
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: blau, silber, schwarz

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Kawasaki Z1100 vs. Honda CBF 1000: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz: Die Kawasaki Z1100 steht für markanten Fahrspaß und eine direkte, ungeschönte Art, wie sich Leistung auf die Straße bringt. Die Honda CBF 1000 dagegen ist eher die ruhige, alltagstaugliche Alternative, die Komfort und Alltagstempo in den Vordergrund stellt. In diesem Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Konzepte im Alltag und auf längeren Strecken schlagen – und wo jeweils die Grenzen liegen.

Grundidee: Fahrgefühl vs. Komfort-Ansatz

Die Kawasaki Z1100 ist vom Charakter her näher an der Idee eines klassischen, kraftvollen Naked Bikes: weniger Verkleidung, mehr Direktheit, ein Motor, der sich nicht verstecken muss. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Strecken, Landstraßen und spontane Ausfahrten im Fokus stehen. Die Honda CBF 1000 verfolgt dagegen einen stärker tourenorientierten Ansatz. Mit dem Fokus auf Alltagstauglichkeit und entspannterem Handling wirkt sie wie ein Motorrad, das auch dann noch Spaß macht, wenn die Strecke länger wird oder der Verkehr zäher ist.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell: Beide Modelle sind für kräftige Beschleunigung ausgelegt, aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Die Kawasaki Z1100 wirkt oft „präsenter“ im Antritt. Das liegt weniger an einzelnen Zahlen als am Gesamteindruck: Gasannahme, Drehmomentverlauf und das Zusammenspiel mit dem Getriebe vermitteln ein sportliches, lebendiges Fahrgefühl. Wer gerne zügig beschleunigt und das Motorrad aktiv bewegt, wird an dieser Direktheit Freude haben.

Die Honda CBF 1000 spielt ihre Stärken eher über gleichmäßige Kraftentfaltung und ein souveränes Durchziehen. Das macht sie besonders angenehm, wenn das Tempo konstant bleiben soll oder wenn häufiges Anfahren und Beschleunigen im Stadt- und Landstraßenmix ansteht. Statt „Kick“ steht eher „Kontrolle“ im Vordergrund. Für viele ist das genau der Punkt: weniger hektische Reaktionen, dafür ein ruhigerer Rhythmus.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit

Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Kawasaki Z1100 wirkt im Vergleich oft handlicher und direkter. Das zeigt sich besonders in Kurven, beim schnellen Richtungswechsel und beim zügigen Fahren auf kurvigen Strecken. Wer gerne mit dem Motorrad arbeitet, findet hier ein Setup, das das „Mitgehen“ belohnt.

Die Honda CBF 1000 ist dagegen eher auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein entspanntes Tempo und vermittelt Sicherheit, wenn die Strecke länger wird oder wenn die Straße nicht perfekt ist. In der Praxis bedeutet das: weniger „Kampf“, mehr Komfort – besonders auf Autobahnabschnitten und bei längeren Touren.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation

Bei den Bremswerten und dem Bremsgefühl zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Kawasaki Z1100 wirkt tendenziell sportlicher: Das Ansprechverhalten und die Dosierbarkeit passen gut zu dynamischem Fahren. Das ist ein Vorteil, wenn häufig aus dem Tempo heraus gebremst wird oder wenn Kurven mit knackigen Einbremsmanövern verbunden sind.

Die Honda CBF 1000 punktet eher mit gleichmäßigem, gut kontrollierbarem Bremsverhalten. Gerade im Alltag, wenn man nicht ständig „auf Kante“ fährt, ist das ein Plus: Das Motorrad bleibt berechenbar, und das gibt Sicherheit – auch bei wechselnden Bedingungen.

Sitzposition und Ergonomie: Was passt zu welcher Fahrweise?

Die Kawasaki Z1100 bietet eine Sitzposition, die eher nach „aktivem Fahren“ aussieht. Das unterstützt eine sportlichere Körperhaltung und macht das Motorrad besonders interessant, wenn kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen. Für längere Touren kann das je nach Körpergröße und Gewohnheit trotzdem funktionieren – allerdings ist die CBF 1000 in der Regel die entspanntere Wahl, wenn es um dauerhaftes Sitzen geht.

Die Honda CBF 1000 ist deutlich auf Komfort ausgelegt. Die Ergonomie wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Das ist besonders relevant, wenn häufige Pendelstrecken, längere Wochenendtouren oder Reisen mit wechselnden Geschwindigkeiten geplant sind.

Windschutz und Alltag: Kleine Details, große Wirkung

Ein wichtiger Unterschied im Vergleich ist der Umgang mit Wind und Wetter. Die Honda CBF 1000 ist durch ihren tourenorientierten Aufbau im Vorteil, wenn es um Windschutz und ruhigeres Fahren geht. Das macht sich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten bemerkbar: weniger „Stress“ auf dem Körper, mehr Fokus auf die Straße.

Die Kawasaki Z1100 ist dagegen stärker „offen“ im Fahrgefühl. Das kann genau dann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad spüren möchte und Wind nicht als störend empfindet. Für Stadtfahrten und Landstraßen ist das oft sogar angenehm, während lange Autobahnphasen je nach persönlicher Empfindlichkeit anstrengender werden können.

Elektronik und Ausstattung: Moderne Praxis vs. klassischer Charakter

Beim Blick auf die Ausstattung zeigt sich: Die Honda CBF 1000 wirkt in der Regel als Motorrad, das für den Alltag gebaut wurde. Dazu gehören Komfort- und Fahrhilfen, die das Fahren einfacher machen, besonders in Situationen mit viel Verkehr oder wechselnden Bedingungen. Das ist ein Plus, wenn das Motorrad nicht nur für „die eine perfekte Runde“ genutzt wird.

Die Kawasaki Z1100 steht stärker für den klassischen Motorradcharakter. Das kann ein Vorteil sein, wenn man bewusst weniger „Assistenten“ möchte und das Motorrad lieber direkt steuert. Je nach Baujahr und Ausstattung kann die CBF 1000 hier im Komfort klarer wirken, während die Z1100 eher über das Fahrgefühl punktet.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Kawasaki Z1100

  • Direktes Fahrgefühl und spürbarer Fahrspaß bei aktiver Fahrweise.
  • Agiles Handling für Kurven, Landstraßen und dynamische Ausfahrten.
  • Motorcharakter, der Beschleunigung und Kontrolle sportlich vermittelt.

Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Z1100

  • Weniger tourenfreundlich bei langen Autobahnabschnitten, je nach persönlicher Windempfindlichkeit.
  • Ergonomie eher auf aktives Fahren ausgelegt, was für sehr lange Strecken nicht für jeden optimal ist.

Stärken der Honda CBF 1000

  • Komfort und Alltagstauglichkeit mit entspannterem Fahrgefühl.
  • Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken.
  • Ruhige Kraftentfaltung, die das Fahren weniger „arbeitsintensiv“ macht.

Schwächen bzw. Grenzen der Honda CBF 1000

  • Weniger „nackte“ Direktheit im Vergleich zur Z1100, wenn maximale Agilität gesucht wird.
  • Charakter eher auf souveränes Reisen ausgelegt – wer sehr sportlich „auf Kante“ fährt, könnte sich mehr Biss wünschen.

Für den Kauf wichtig: Worauf beim Vergleich achten lohnt

Gerade bei einem Motorradvergleich ist es sinnvoll, nicht nur auf den ersten Eindruck zu schauen. Bei beiden Modellen spielen Faktoren wie Zustand, Wartungshistorie, Reifenbild, Bremsenverschleiß und die Pflege der Antriebskomponenten eine große Rolle. Auch die konkrete Ausstattung (z. B. Windschutz, Sitzoptionen, Zubehör) kann den Unterschied zwischen „passt“ und „passt nicht“ ausmachen.

Wenn die Wahl zwischen Kawasaki Z1100 und Honda CBF 1000 schwerfällt, hilft oft eine einfache Frage: Soll das Motorrad vor allem Fahrspaß durch Direktheit liefern oder Komfort durch souveräne Reise-Eigenschaften? Genau daraus ergibt sich meist die passende Entscheidung.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf direktem Fahrgefühl, spürbarer Dynamik und einem Motorrad liegt, das auf Landstraßen und bei aktiver Fahrweise besonders viel Spaß macht. Sie passt gut zu Fahrern, die das Motorrad gerne „führen“ und die Kraft nicht nur genießen, sondern auch bewusst einsetzen. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und das klassische Naked-Bike-Feeling sucht, wird hier eher glücklich.

Die Honda CBF 1000 empfiehlt sich vor allem dann, wenn Komfort, ruhiges Handling und entspannte Langstrecken im Vordergrund stehen. Sie wirkt im Alltag oft souveräner, besonders bei wechselnden Bedingungen und längeren Fahrten, bei denen Windschutz und Ergonomie spürbar werden. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss, trifft mit der CBF 1000 meist die passendere Wahl.

Kurz gesagt: Z1100 für den sportlich-direkten Charakter, CBF 1000 für Komfort, Stabilität und entspannte Touren.

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