UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 11.039 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
Weiter zum Testbericht
Test des komfortablen Alltags-Sportlers CBR650R von Honda
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • elastischer, drehfreudiger 4-Zylinder
  • cooler Sound
  • alltagsfreundliche Sitzposition
  • sehr zugängliche Maschine, auch für Nicht-Sportler geeignet
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
  • bringt voll Laune!
Kontra:
  • keine Fahrmodi
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis (208€)
  • Display etwas in die Tage gekommen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht208kg
Radstand1.450mm
Länge2.120mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.150mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartVierzylinder-Viertakt-Reihenmotor
Hubraum649ccm
Hub46mm
Bohrung67mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung95 PS bei 12.000 U/Min
Drehmoment63 NM bei 9.500 U/Min
Höchstgeschw.197km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite314km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartStahlrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 41mm (Federweg 108)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 128)mm
Aufhängung hintenDoppelschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Vor allem bleibt hängen, dass die CBR ein alltagstaugliches Bike ist, was den Fahrspaß aber nicht im Geringsten mindert - im Gegenteil: Gerade weil die CBR so umgänglich ist, macht es einen Heidenspaß, mit ihr durch die Gegend zu sportlern. Davon einmal abgesehen finden wir sie außerdem richtig schön, wie fast alle Sportler. Jetzt verstehen wir auch, warum unsere YouTube-Nutzer uns seit Jahren in den Ohren liegen, wir mögen doch endlich mal die Honda CBR 650 R testen. Check, ham' wir gemacht, hat sich tatsächlich gelohnt, danke für den Tipp.
 
Das Testbike wurde uns übrigens zur Verfügung gestellt von motofun, einem großen Honda-Händler aus Kaltenkirchen in der Nähe von Hamburg. Dort steht die CBR als Vorführer in schwarz und wartet auf Probefahrer. Nur zu, Nico und sein Team freuen sich auf Euren Besuch!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.500€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: rot, schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Kawasaki Z1100 vs. Honda CBR 650 R: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und Tour

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Kawasaki Z1100 steht für den klassischen, kraftvollen Charakter eines großen Naked-Bikes: viel Drehmomentgefühl, souveräne Leistungsentfaltung und ein Fahrstil, der eher nach „einfach losfahren“ klingt als nach „ständig am Limit arbeiten“. Die Honda CBR 650 R dagegen bringt die sportliche DNA aus dem Honda-Regal mit: kompakter, agiler und mit einer Sitzposition, die spürbar Richtung sportliches Fahren tendiert – ohne dabei komplett unpraktisch zu werden.

Im folgenden Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden: beim Fahrverhalten, bei der Art, wie Leistung ankommt, bei Komfort und Ergonomie sowie bei den typischen Stärken und Schwächen im Alltag und auf Tour.

Motorcharakter: Drehmoment vs. sportliche Dynamik

Die Kawasaki Z1100 wirkt im Vergleich vor allem dadurch, dass sie Leistung sehr „groß“ vermittelt. Das bedeutet: weniger hektisches Suchen nach dem richtigen Gang, mehr gleichmäßiges Vorankommen. Gerade aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen fühlt sich das Bike oft wie ein Motor an, der bereit ist, sofort zu ziehen. Das macht die Z1100 besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern auch aus Stadtverkehr, Ampelphasen und wechselnden Geschwindigkeiten.

Die Honda CBR 650 R spielt dagegen stärker die Karte der sportlichen Dynamik. Sie wirkt lebendiger im Ansprechverhalten und lädt dazu ein, die Gänge etwas aktiver zu nutzen. Wer gern zügig beschleunigt, die Drehzahl bewusst mitarbeitet und Kurven mit einem klaren Tempo-Plan angeht, wird an der CBR 650 R eher das „Motorradgefühl“ finden, das sich wie ein Sportgerät anfühlt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Kawasaki Z1100: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung und das entspannte Gefühl beim Fahren. Schwäche kann sein, dass sie für Fahrer, die maximale Agilität und „leichtes“ Handling suchen, weniger verspielt wirkt als ein sportlich ausgelegtes Modell.
  • Honda CBR 650 R: Stärke ist die sportliche Anmutung und das dynamische Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk. Schwäche kann sein, dass das aktive Fahren (Gangwahl und Drehzahl) mehr Aufmerksamkeit verlangt, wenn man es besonders entspannt angehen möchte.

Fahrverhalten: Stabilität und Ruhe vs. Agilität und Präzision

Beim Fahrverhalten zeigt sich der Charakter der beiden Bikes sehr deutlich. Die Kawasaki Z1100 vermittelt häufig Stabilität und eine gewisse Ruhe. Das ist besonders angenehm, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn längere Strecken anstehen. In flotten Passagen kann sie sehr souverän wirken, weil sie nicht ständig nach Korrekturen verlangt, sondern eher „mitfährt“.

Die Honda CBR 650 R ist im Vergleich oft das Motorrad, das sich leichter anfühlt, wenn es um Richtungswechsel und zügiges Kurvenfahren geht. Die Front wirkt dabei meist klarer geführt, und das Bike lädt dazu ein, Linien sauber zu planen und umzusetzen. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad als Werkzeug für Kurven nutzt, bekommt hier mehr „Spiel“ im Handling.

Kurven und Tempo: Wie beide Bikes ihre Stärken ausspielen

In schnellen Kurven kann die Z1100 mit ihrer Art punkten, Tempo ruhig zu tragen. Die CBR 650 R hingegen glänzt oft dort, wo es auf präzise Steuerimpulse ankommt: Einmal richtig eingelenkt, bleibt sie spürbar willig und unterstützt den sportlichen Rhythmus.

Wer überwiegend gemütlich unterwegs ist, wird die Z1100 häufig als entspannter empfinden. Wer dagegen Kurvenfahrten als Hauptprogramm sieht, wird die CBR 650 R als agiler und „direkter“ erleben.

Ergonomie und Sitzposition: Naked-Relax vs. sportliche Haltung

Ein großer Unterschied liegt in der Sitzposition. Die Kawasaki Z1100 ist als Naked-Bike typischerweise so ausgelegt, dass sie im Alltag weniger „sportlich verkrampft“ wirkt. Das macht längere Fahrten oft angenehmer, weil der Körper nicht permanent in einer stark nach vorn geneigten Position gehalten wird. Dadurch eignet sich die Z1100 besonders gut für Fahrer, die ein Motorrad für verschiedene Situationen suchen: Pendeln, Wochenendtouren und auch mal eine längere Ausfahrt ohne ständiges Umstellen der Haltung.

Die Honda CBR 650 R bringt eine sportlichere Ergonomie mit. Das kann beim zügigen Fahren ein Vorteil sein, weil die Gewichtsverlagerung und die Kontrolle über das Motorrad intuitiver wirken. Gleichzeitig bedeutet eine sportlichere Sitzposition: Wer sehr lange in einer Tour unterwegs ist oder häufig im Stadtverkehr stop-and-go fährt, spürt die Haltung eher als bei einem entspannter ausgelegten Naked-Bike.

Komfort vs. sportliche Kontrolle

  • Z1100: Komfort und entspannteres Handling im Alltag. Schwäche: weniger „sportliche Direktheit“ als ein sportlich positioniertes Bike.
  • CBR 650 R: sportliche Kontrolle und gutes Gefühl beim aktiven Fahren. Schwäche: sportlichere Haltung kann auf Dauer anstrengender sein.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Anhalten und in der Kurve

Im Vergleich spielt das Thema Bremsen eine zentrale Rolle, weil es direkt beeinflusst, wie sicher sich ein Motorrad anfühlt. Beide Modelle sind grundsätzlich dafür ausgelegt, kontrolliert zu verzögern und in Kurven Stabilität zu halten. Dennoch zeigt sich in der Praxis oft ein Unterschied in der Art, wie das Vertrauen entsteht: Die Kawasaki Z1100 wirkt häufig wie ein Motorrad, das mit Ruhe bremst und dabei sehr berechenbar bleibt. Die Honda CBR 650 R kann dagegen das Gefühl vermitteln, dass sie beim Bremsen und Einlenken besonders „sportlich“ reagiert – also schnell bereit ist, die gewünschte Linie zu unterstützen.

Für Fahrer, die häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven einbremsen, ist die Kombination aus Bremsgefühl und Fahrwerksabstimmung entscheidend. Wer dabei gern zügig unterwegs ist, wird die CBR 650 R oft als präziser empfinden. Wer dagegen mehr Wert auf gleichmäßige, entspannte Verzögerung legt, findet in der Z1100 häufig den passenden Charakter.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Verkehr und „einfach fahren“

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie leicht sich ein Motorrad in den Alltag integrieren lässt. Die Kawasaki Z1100 punktet häufig mit einem unkomplizierten Fahrgefühl: Sie lässt sich im Verkehr gut bewegen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. Das macht sie attraktiv für Pendler oder für alle, die ein Motorrad wollen, das nicht nur am Wochenende Spaß macht, sondern auch unter der Woche.

Die Honda CBR 650 R ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einer klaren sportlichen Ausrichtung. Sie fühlt sich im Stadtverkehr oft dann besonders gut an, wenn man nicht zu gemütlich fährt und die Maschine aktiv nutzt. Wer im Alltag eher entspannt unterwegs ist, kann die sportlichere Haltung und den „Fahrfokus“ schneller als Unterschied merken.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Z1100: Stärke ist das entspannte, souveräne Fahren – ideal, wenn der Alltag abwechslungsreich ist. Schwäche: weniger „sportlich leicht“ als die CBR.
  • CBR 650 R: Stärke ist die agile, sportliche Reaktion – ideal, wenn Kurven und zügiges Fahren regelmäßig vorkommen. Schwäche: sportlichere Ergonomie kann im Alltag schneller spürbar werden.

Touren: Langstrecke, Windgefühl und Fahrrhythmus

Auf Touren zeigt sich, wie gut ein Motorrad mit längeren Abschnitten klarkommt. Die Kawasaki Z1100 wirkt oft wie das Bike, das man über längere Strecken „laufen lassen“ kann. Der Fahrstil bleibt dabei häufig ruhig, und die Kraftreserve sorgt dafür, dass Überholmanöver und Beschleunigungsphasen ohne großes Nachdenken funktionieren.

Die Honda CBR 650 R kann ebenfalls Touren, aber sie lädt stärker zu einem aktiveren Fahrrhythmus ein. Wer gern zügig fährt, Kurven mit Tempo plant und das Motorrad als sportliches Gesamtpaket erlebt, wird die CBR 650 R auf längeren Strecken als motivierend empfinden. Wer dagegen vor allem Komfort und entspannte Kilometer im Fokus hat, wird die Z1100 häufig als angenehmer erleben.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Soll das Motorrad vor allem entspannt souverän sein oder eher sportlich präzise?

Kawasaki Z1100 – passend für…

  • Fahrer, die ein großes Naked-Bike suchen, das Kraft gleichmäßig und ohne ständiges „Arbeiten“ liefert
  • Menschen, die viel im Alltag unterwegs sind und ein Motorrad wollen, das sich unkompliziert anfühlt
  • Tourenfahrer, die Stabilität und Ruhe mögen und lange Strecken entspannt genießen möchten

Honda CBR 650 R – passend für…

  • Fahrer, die sportliche Agilität und präzises Handling im Vordergrund sehen
  • Menschen, die gern dynamisch fahren, die Drehzahl bewusst nutzen und Kurven aktiv angehen
  • Alle, die ein Motorrad möchten, das sich wie ein sportliches Paket anfühlt, ohne komplett unpraktisch zu sein

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem souverän, kraftvoll und alltagstauglich sein soll. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo entspannte Fahrbarkeit zählt: im Verkehr, auf gemischten Strecken und auf Touren, bei denen man nicht ständig den Fahrstil neu justieren möchte. Ihre Schwäche liegt eher darin, dass sie im Vergleich zur CBR weniger „sportlich leicht“ wirkt und weniger das Gefühl von maximaler Agilität vermittelt.

Die Honda CBR 650 R passt besser, wenn sportliche Präzision, agiles Handling und dynamisches Fahren im Vordergrund stehen. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn Kurven und zügige Passagen regelmäßig vorkommen und die sportlichere Sitzposition als Vorteil genutzt wird. Wer dagegen vor allem Komfort und maximale Entspannung sucht, könnte die CBR auf Dauer als fordernder empfinden.

Kurz gesagt: Z1100 für Souveränität und entspanntes Fahren, CBR 650 R für sportliche Dynamik und präzise Kontrolle.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙