UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 13.465 €
Baujahr von 2015 bis 2020
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Die nahezu perfekte Reise-Enduro kommt von Honda
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
  • Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
  • Tourentauglich
  • Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
  • Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
  • Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
Kontra:
  • LCD-Cockpit spiegelt
  • Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht233kg
Radstand1.575mm
Länge2.335mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.475mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub75mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung95 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment98 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.201km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite409km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorneShowa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminium Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21 Zoll
Reifen hinten150/70-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneWave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenWave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.465 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016-2019
  • Farben: Rot, Blau, Schwarz

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Kawasaki Z1100 vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die Honda CRF 1000 L Africa Twin, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein klassischer, straßenorientierter Charakter auf eine Reiseenduro, die für lange Strecken und wechselnde Untergründe gemacht ist. Beide Modelle haben ihre Fans – aber sie sprechen oft unterschiedliche Bedürfnisse an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was die Zahlen versprechen, sondern wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen.

Grundcharakter: straßennah vs. reiseorientiert

Die Kawasaki Z1100 steht für einen dynamischen, straßenbetonten Auftritt. Der Fokus liegt auf direktem Fahrgefühl, kräftigem Antrieb und einem Setup, das sich vor allem auf Asphalt wohlfühlt. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für die Straße versteht, findet hier eine passende Basis.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin dagegen ist von der Grundidee her eine Reiseenduro. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort für längere Etappen, eine Sitzposition, die auch bei wechselnden Bedingungen funktioniert, und ein Gesamtpaket, das nicht nur auf perfekten Straßenbelag optimiert ist. Wer Touren plant, auch mal abseits der Hauptstrecke unterwegs ist oder einfach ein Motorrad sucht, das „alles kann“, wird die Africa Twin besonders interessant finden.

Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Fahralltag anfühlt

Im Vergleich der Motorwerte zeigt sich: Die Kawasaki Z1100 wirkt stärker auf den „Punch“ im Straßenbetrieb ausgelegt. Die Kraftentfaltung ist darauf abgestimmt, zügig zu beschleunigen und das Motorrad bei Bedarf spontan zu beschleunigen. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen häufig beschleunigt, überholt und sportlich gefahren wird.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin setzt dagegen auf einen Charakter, der auf gleichmäßiges Vorankommen und kontrollierte Leistung über längere Zeit ausgelegt ist. Gerade bei längeren Etappen oder wenn das Tempo nicht ständig maximal sein soll, spielt die Africa Twin ihre Stärken aus. Die Kraft wirkt oft „tourentauglicher“: weniger hektisch, mehr gleichmäßig – passend zu einer Maschine, die auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen klarkommen soll.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Thema Fahrwerk und Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Kawasaki Z1100 ist im Straßenbetrieb meist die agilere Wahl. Das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback, unterstützt zügiges Umlegen und fühlt sich in flüssigen Kurven besonders stimmig an. Wer gern sportlich fährt und die Straße als Bühne nutzt, wird das Handling als Stärke wahrnehmen.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin bringt dagegen eine andere Art von Fahrstabilität mit. Sie ist darauf ausgelegt, auch dann souverän zu bleiben, wenn der Untergrund nicht perfekt ist oder die Strecke länger wird. Das kann sich auf Asphalt wie „ruhige Kontrolle“ anfühlen: weniger hektisch, dafür sehr belastbar. In engen, sportlich gefahrenen Passagen kann das Setup je nach Fahrstil etwas weniger „leichtfüßig“ wirken als bei einer straßenorientierten Maschine – dafür ist die Africa Twin oft die entspanntere Wahl, wenn die Tour weitergeht.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Wind und Alltag

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema – aber mit unterschiedlichem Ziel. Die Kawasaki Z1100 wirkt eher wie ein Motorrad, das man gern fährt, wenn die Strecke nicht nur „lang“, sondern auch „aktiv“ sein soll. Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie unterstützen einen dynamischen Fahrstil. Auf längeren Strecken hängt der Komfort stark davon ab, wie die eigene Ergonomie zur Maschine passt und wie man die Fahrt plant.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist klar auf Touren ausgelegt. Gerade bei Wind, wechselnden Temperaturen und längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen spielt die Africa Twin ihre Stärken aus. Die Ergonomie ist oft so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer regelmäßig lange Strecken fährt oder auch mal mit Gepäck unterwegs ist, wird den Komfortvorteil eher spüren.

Elektronik und Fahrassistenz: moderne Unterstützung vs. klassischer Fokus

Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich: Die Honda CRF 1000 L Africa Twin bringt typischerweise mehr moderne Assistenz und Fahrmodi mit, die das Motorrad an unterschiedliche Bedingungen anpassen. Das kann besonders praktisch sein, wenn die Strecke wechselt, das Wetter nicht planbar ist oder unterschiedliche Fahrstile gefragt sind. Die Elektronik hilft dabei, das Motorrad „einfacher“ zu machen – vor allem für Fahrer, die nicht jedes Detail manuell abstimmen wollen.

Die Kawasaki Z1100 wirkt dagegen eher als Motorrad, bei dem das Fahrerlebnis stärker im Vordergrund steht. Je nach Baujahr und Ausstattungsniveau kann die Elektronik weniger „lenken“ und mehr „unterstützen“. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Wer die direkte Verbindung zum Motorrad mag, empfindet das oft als Vorteil. Gleichzeitig kann es bedeuten, dass man bei wechselnden Bedingungen mehr selbst anpassen muss.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem der Unterschied zwischen straßenorientiertem Setup und reiseendurotypischer Abstimmung. Die Kawasaki Z1100 punktet im Straßenbetrieb meist mit einem klaren Ansprechverhalten. Das unterstützt sportliches Fahren und gibt bei zügigen Manövern ein gutes Gefühl.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen zuverlässig zu bleiben. Gerade wenn das Motorrad nicht nur auf Asphalt bewegt wird, ist die Abstimmung auf Stabilität und kontrollierbares Verzögern ein Plus. Wer häufig unterwegs ist, wenn es nicht „perfekt“ ist, wird die Sicherheit im Gesamtpaket stärker gewichten.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Z1100 – Stärken

  • Straßenfokus mit direktem Fahrgefühl und sportlicherem Charakter
  • Starke Dynamik für zügige Fahrten und aktive Kurvenpassagen
  • Oft besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad „für die Straße“ suchen

Kawasaki Z1100 – Schwächen

  • Weniger „Allround“-Ansatz als eine Reiseenduro
  • Komfortvorteile hängen stärker von persönlicher Ergonomie und Setup ab
  • Bei wechselnden Bedingungen kann mehr Eigenanpassung nötig sein

Honda CRF 1000 L Africa Twin – Stärken

  • Reiseorientiertes Gesamtpaket für lange Strecken und wechselnde Untergründe
  • Komfort und Kontrolle über viele Stunden hinweg
  • Moderne Unterstützung durch Fahrmodi/Elektronik (je nach Ausstattung)

Honda CRF 1000 L Africa Twin – Schwächen

  • Im sehr sportlich-engen Straßenbetrieb kann sie weniger „leichtfüßig“ wirken
  • Der Fokus liegt stärker auf Vielseitigkeit als auf maximaler Agilität
  • Je nach Einsatz kann das Mehr an Ausstattung auch mehr „Komplexität“ bedeuten

Welche Wahl ist sinnvoll? Einsatzprofile statt Bauchgefühl

Der beste Vergleich ist am Ende der, der zum eigenen Fahrprofil passt. Die Kawasaki Z1100 eignet sich besonders, wenn der Alltag aus Fahrten besteht, bei denen das Motorrad vor allem auf Asphalt Spaß machen soll: zügig, dynamisch, mit Fokus auf Fahrgefühl und Kurven. Sie ist häufig die passendere Wahl, wenn das Motorrad eher „für die Straße“ als „für alles“ gedacht ist.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen die bessere Entscheidung, wenn Tourenplanung, Komfort und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, auch mal abseits der Hauptstrecke unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das sich an unterschiedliche Bedingungen anpasst, findet in der Africa Twin meist die stimmigere Basis.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die Wahl für Fahrer, die vor allem auf Asphalt unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das mit direktem Fahrgefühl, dynamischer Kraft und straßenorientierter Agilität überzeugt. Wer gern aktiv fährt, Kurven auskostet und das Motorrad als sportliches Alltags- oder Wochenendgerät versteht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin passt besser, wenn lange Touren, Komfort und ein breiter Einsatzbereich wichtiger sind als maximale Straßenagilität. Die Africa Twin spielt ihre Stärken besonders aus, wenn die Strecke variiert, das Wetter nicht planbar ist oder das Motorrad auch mit Gepäck und wechselnden Untergründen klarkommen soll. Kurz gesagt: Z1100 für den straßennahen Fahrspaß, Africa Twin für die vielseitige Reise – je nachdem, was im Alltag wirklich zählt.

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