UVP 11.995 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.240 €
Baujahr von 1998 bis 2010
Die Nachfolgerin der legendären Z1000 im Fahrbericht
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Unser Schmuckstück in Action
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor: Leistung & Kraft im Keller
  • Motor: Charakter & Seele
  • Motor: Samt & Seide
  • einfache Bedienung
  • fährt sich leichter als gedacht
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Fahrwerk, gute Bremsen
Kontra:
  • Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
  • Navi nur nach Freischaltung
  • Hebel könnten schöner sein
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
Pro:
  • Sportlicher Motor
  • Guter Komfort
  • Zupackende Bremsen
  • Preis-Leistung
  • Zuverlässiges Modell
Kontra:
  • Sicht nach hinten
  • Vibrationen
  • Rangieren anstrengend

Abmessungen & Gewicht

Gewicht221kg
Radstand1.440mm
Länge2.055mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.085mm
Gewicht249kg
Radstand1.440mm
Länge2.130mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.190mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.099ccm
Hub59mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartV4 90 Grad Viertakt
Hubraum782ccm
Hub48mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung136 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment113 NM bei 7.600 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite304km
Leistung109 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment80 NM bei 8.800 U/Min
Höchstgeschw.244km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite350km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenHorizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneTelegabel, Ø 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70-ZR17
Reifen hinten180/55-ZR17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDreikolbensattel ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenDreikolbensattel ( Ø 256 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.


Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.995 €
  • Verfügbarkeit: seit 02/2026
  • Farben: Schwarz

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Kawasaki Z1100 vs. Honda VFR 800 – Motorradvergleich

Wer zwischen der Kawasaki Z1100 und der Honda VFR 800 schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Philosophien: Die Z1100 steht für einen markanten, kraftvollen Auftritt mit klassischem Naked-Charakter, während die VFR 800 als sportlich orientierter Tourer auf ein ausgewogenes Gesamtpaket aus Leistung, Fahrkomfort und Alltagstauglichkeit setzt. In diesem Vergleich werden die wesentlichen Punkte beider Modelle gegenübergestellt – damit die Entscheidung leichter fällt.

Grundcharakter: Naked-Drive vs. Sporttourer-Feeling

Die Kawasaki Z1100 wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das auf unmittelbare Reaktionen ausgelegt ist: Der Fokus liegt auf direktem Fahrgefühl, spürbarer Kraftentfaltung und einem Look, der bewusst auf „Show“ statt auf Verkleidung setzt. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Strecken, Stadtverkehr und spontane Touren im Vordergrund stehen.

Die Honda VFR 800 spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo längere Strecken, wechselnde Bedingungen und ein ruhiges, stabiles Fahrverhalten gefragt sind. Der sporttourerartige Anspruch zeigt sich im Gesamtpaket: Motorcharakter, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Tempo aufbaut und hält. Wer häufig unterwegs ist und dabei Komfort nicht missen möchte, findet hier einen klaren Vorteil.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Kawasaki Z1100 setzt stärker auf einen kräftigen, „mechanischen“ Antrieb, der sich besonders dann gut anfühlt, wenn man zügig beschleunigt und das Motorrad spürbar arbeiten lässt. Das macht sie attraktiv für Fahrstile, bei denen man nicht nur „durchrollt“, sondern aktiv fährt – mit Drehzahlgefühl und einem gewissen Anspruch an die Dosierung.

Die Honda VFR 800 wirkt im Vergleich oft harmonischer im Zusammenspiel aus Leistung und Alltagstauglichkeit. Gerade bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Strecken spielt die VFR ihre Stärken aus: Sie lässt sich meist gut dosieren, bleibt dabei souverän und vermittelt das Gefühl, dass das Motorrad für Touren gemacht ist. Das ist ein Plus, wenn die Fahrt nicht nur aus Beschleunigung besteht, sondern auch aus entspanntem Kilometerfressen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Bei der Kawasaki Z1100 steht das Handling häufig im Zeichen von direkter Rückmeldung. Das Motorrad lässt sich in vielen Situationen zügig bewegen, wirkt aber zugleich so, dass man seine Fahrweise bewusst anpasst. Wer gerne dynamisch fährt, profitiert von der lebendigen Art, die Z1100 in Kurven und beim Richtungswechsel zu vermitteln.

Die Honda VFR 800 ist im Vergleich stärker auf Stabilität und kontrolliertes Tempo ausgelegt. In schnellen Passagen und bei längeren Fahrten fühlt sich das Motorrad oft „ruhiger“ an, was gerade bei wechselnder Fahrbahn oder längeren Autobahnabschnitten ein Vorteil sein kann. Wer Wert auf ein gleichmäßiges Fahrgefühl legt, findet in der VFR 800 meist die passendere Basis.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder können in der Praxis überzeugen, aber der Charakter unterscheidet sich: Die Kawasaki Z1100 wirkt oft dann besonders stark, wenn man kräftig und klar verzögert und das Motorrad dabei spürbar unterstützt. Das kann sich sportlich anfühlen, verlangt aber auch eine saubere Dosierung.

Die Honda VFR 800 punktet im Vergleich häufig mit einem sehr berechenbaren Bremsgefühl. Gerade wenn häufiges Anbremsen im Alltag oder längere Touren anstehen, hilft ein konsistentes Setup dabei, das Vertrauen zu erhöhen. Das ist ein Vorteil für Fahrer, die nicht nur „sportlich“, sondern vor allem zuverlässig unterwegs sein möchten.

Komfort und Ergonomie: Für kurze Wege oder lange Touren

Die Kawasaki Z1100 spielt ihre Stärken eher im „unmittelbaren“ Fahrgefühl aus. Das Naked-Konzept sorgt dafür, dass man sich schnell an die Umgebung gewöhnt und das Motorrad direkt wahrnimmt. Für viele ist das genau der Reiz – allerdings kann der Komfort je nach Fahrprofil und Strecke variieren. Wer sehr lange Strecken plant, sollte darauf achten, wie die eigene Sitzposition und die gewünschte Wind- bzw. Wetterschutzwirkung zusammenpassen.

Die Honda VFR 800 ist im Vergleich klar auf Touren ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad die Fahrt „glättet“: Sitzhaltung, Windmanagement und die generelle Ruhe im Fahrbetrieb sind oft die Gründe, warum die VFR 800 bei Vielfahrern so beliebt ist. Für Fahrten, bei denen nicht jede Minute maximal dynamisch sein muss, ist das ein echter Pluspunkt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und wechselnde Bedingungen

Im Alltag kann die Kawasaki Z1100 vor allem dann punkten, wenn kurze Wege, spontane Ausfahrten und ein direkter Kontakt zur Straße im Vordergrund stehen. Das Naked-Feeling macht sie attraktiv für Fahrer, die das Motorrad gerne „spüren“ und nicht nur „fahren“.

Die Honda VFR 800 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Alltag aus unterschiedlichen Szenarien besteht: Pendeln, Landstraße, gelegentliche Autobahnabschnitte und Touren am Wochenende. Die VFR wirkt dabei wie ein Motorrad, das sich schnell anpasst und dabei nicht den Komfort verliert.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Kawasaki Z1100 – Stärken

  • Markanter Naked-Charakter mit direktem Fahrgefühl
  • Spürbare Kraftentfaltung, die aktives Fahren belohnt
  • Attraktiv für kurze Strecken und dynamische Fahrprofile

Kawasaki Z1100 – Schwächen

  • Komfort und Wind-/Wetterwirkung können je nach Einsatzgebiet weniger „tourig“ ausfallen
  • Für sehr lange Strecken ist eine passende Sitz- und Fahrweise besonders wichtig

Honda VFR 800 – Stärken

  • Ausgewogenes Gesamtpaket für Touren und Alltag
  • Berechenbares Fahr- und Bremsgefühl für entspanntes Fahren
  • Stabilität und Ruhe bei höheren Geschwindigkeiten

Honda VFR 800 – Schwächen

  • Wer maximal „Naked-Intimität“ sucht, fühlt sich mit dem Tourer-Charakter möglicherweise weniger direkt
  • Der Fokus liegt stärker auf dem Gesamtkomfort als auf reinem „Show-and-Go“

Welche Wahl passt? Entscheidung nach Fahrstil

Die Kawasaki Z1100 ist besonders dann die richtige Wahl, wenn der Reiz im direkten Kontakt zur Straße liegt und das Motorrad vor allem für dynamische Ausfahrten, Stadtfahrten und kurvige Strecken genutzt wird. Wer gerne aktiv fährt, das Motorrad spürbar arbeiten lässt und den Naked-Charakter mag, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild.

Die Honda VFR 800 passt am besten, wenn längere Strecken, ein ruhiges Fahrgefühl und ein tourentaugliches Setup im Vordergrund stehen. Wer Wert auf Komfort, Stabilität und ein Motorrad legt, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt, findet in der VFR 800 häufig die passendere Basis.

Fazit:

Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein markantes Naked-Motorrad suchen und den Fokus auf direktes Fahrgefühl, kräftige Dynamik und aktive Fahrweise legen. Sie eignet sich besonders für kürzere Strecken, spontane Touren und alle, die das Motorrad nicht nur „funktionieren“ lassen, sondern bewusst erleben möchten. Die Honda VFR 800 empfiehlt sich dagegen für alle, die ein sportlich orientiertes Gesamtpaket für Alltag und längere Fahrten suchen: stabil, berechenbar und komfortorientiert. Wer häufig unterwegs ist, Tempo auch über längere Abschnitte hält und dabei ein ruhiges, konsistentes Fahrverhalten bevorzugt, trifft mit der VFR 800 meist die sicherere Entscheidung. Kurz gesagt: Z1100 für den direkten, dynamischen Charakter – VFR 800 für das ausgewogene Touren- und Komfortkonzept.

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