| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.199 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Verarbeitung
- Hochwertige Komponenten
- Gewicht
- Sparsamer Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Länge | 2.029 | mm |
| Radstand | 1.367 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 125 | ccm |
| Hub | 47 | mm |
| Bohrung | 58 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 15 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 12 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 554 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm | |
| Federung hinten | WP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 150/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Kawasaki Z1100 vs. KTM 125 Duke: Vergleich für unterschiedliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die KTM 125 Duke, wird schnell klar: Hier geht es nicht nur um Zahlen, sondern um Fahrgefühl, Einsatzgebiet und die Art, wie man Motorradfahren erleben möchte. Beide Modelle stehen für das, was viele an Naked Bikes lieben: unkomplizierte Beherrschbarkeit, direkte Rückmeldung vom Fahrwerk und ein Look, der nicht nach „Show“ aussieht, sondern nach „Fahren“.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften gegenübergestellt, die in der Praxis den Unterschied machen: Motorcharakter, Leistungsentfaltung, Handling, Komfort, Bremsverhalten sowie die Frage, wie gut die jeweiligen Stärken zu Stadt, Landstraße und längeren Strecken passen.
Grundcharakter: große Zylinder vs. agiles Leichtkraftrad
Die Kawasaki Z1100 steht für den klassischen, kräftigen Auftritt: Ein großer Motor mit spürbarer Durchzugskraft und einem Fahrstil, der eher auf souveränes Gleiten und entspanntes Beschleunigen ausgelegt ist. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auch mit mehr Tempo und längeren Strecken gelassen umgehen kann.
Die KTM 125 Duke dagegen ist deutlich kompakter und auf Agilität getrimmt. Der Motor wirkt lebendig und „drehfreudig“, das Handling ist auf schnelle Richtungswechsel und ein sportlich-präzises Gefühl ausgelegt. Wer in der Stadt unterwegs ist oder gern zügig zwischen Ampeln und Lücken unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich leicht anfühlt und schnell auf Befehle reagiert.
Motor und Leistungsentfaltung: wie sich die Unterschiede anfühlen
Durchzug und Reserven bei der Kawasaki Z1100
Bei der Kawasaki Z1100 spielt die Motorisierung ihre Stärke besonders dann aus, wenn man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte. Der große Hubraum sorgt für eine kräftige Basis, die das Motorrad auch bei moderaten Drehzahlen souverän beschleunigen lässt. Das ist vor allem auf Landstraßen und bei Überholvorgängen spürbar: Man muss weniger oft zurückschalten, um wieder Tempo aufzubauen.
Lebendigkeit und Drehfreude bei der KTM 125 Duke
Die KTM 125 Duke setzt stärker auf das Gefühl, dass der Motor mit zunehmender Drehzahl „mitzieht“. Dadurch entsteht ein sportlicheres Fahrbild: Wer die Gänge nutzt und den Motor im passenden Bereich hält, bekommt ein sehr direktes Ansprechverhalten. In der Stadt ist das angenehm, weil man mit kurzen Gasstößen schnell Tempo gewinnt und das Motorrad in engen Situationen dynamisch bleibt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Kawasaki Z1100 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das Stabilität und ruhiges Geradeausfahren in den Vordergrund stellt. In Kurven kann das ein Vorteil sein, weil man das Gefühl bekommt, dass das Motorrad „steht“ und nicht ständig nachkorrigiert werden muss.
Die KTM 125 Duke ist dagegen stärker auf Wendigkeit ausgelegt. Gerade bei häufigen Richtungswechseln, beim Ein- und Ausfahren aus Kreuzungen oder beim zügigen Durchrollen von Kurven in der Stadt zeigt sich die Stärke: Das Motorrad lässt sich leichter „um die Ecke“ bewegen und vermittelt ein sportliches, kontrolliertes Fahrgefühl.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Im Vergleich der Bremsen geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, wie gut das jeweilige Setup zum Fahrstil passt. Die Kawasaki Z1100 profitiert von ihrem Charakter: Wer mit mehr Reserven und ruhigerem Tempo unterwegs ist, schätzt eine Bremsleistung, die das Motorrad berechenbar verzögert und dabei stabil bleibt.
Die KTM 125 Duke spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen häufig gebremst wird: Stadtverkehr, kurze Abstände, häufiges Anfahren und Abbremsen. Hier zählt, dass das Motorrad schnell und kontrolliert verzögert, ohne dass man ständig „nachdenken“ muss. Das macht den Unterschied, wenn man sich im Alltag auf den Verkehr konzentrieren möchte.
Sitzposition und Komfort: wie lange man entspannt fahren kann
Die Sitzposition ist bei Naked Bikes oft ein Kompromiss zwischen sportlicher Haltung und Alltagstauglichkeit. Die Kawasaki Z1100 wirkt in der Praxis eher wie ein Motorrad, das längere Fahrten gut unterstützt: Die Haltung ist nicht so extrem, dass man nach kurzer Zeit verkrampft, und das Fahrgefühl bleibt auch bei längeren Strecken angenehm ruhig.
Die KTM 125 Duke ist tendenziell sportlicher. Das ist ein Vorteil, wenn man gern dynamisch fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für zügiges Vorankommen nutzt. Für sehr lange Touren kann die sportlichere Ausrichtung jedoch stärker ins Gewicht fallen – je nach Körpergröße und persönlicher Sitzgewohnheit.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Landstraße
Stadt und Pendeln
Für den Stadtverkehr ist die KTM 125 Duke meist die naheliegendere Wahl. Das kompakte Gefühl, das agile Handling und die lebendige Motorcharakteristik erleichtern das Manövrieren im dichten Verkehr. Außerdem passt das Konzept gut zu typischen Pendelstrecken: häufiges Beschleunigen, kurze Bremswege aus dem Alltagstempo und ein Motorrad, das schnell wieder „bereit“ ist.
Die Kawasaki Z1100 kann natürlich auch in der Stadt gefahren werden, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn man nicht ständig im Stop-and-Go-Modus steckt. Wer viel im Verkehr steht, merkt eher, dass ein größeres Motorrad mehr „Masse“ mitbringt und man das Fahrgefühl entsprechend anpassen muss.
Landstraße und längere Strecken
Auf der Landstraße zeigt die Kawasaki Z1100 ihre Stärke besonders deutlich: Durchzug, Reserven und ein souveränes Fahrverhalten machen das Motorrad zu einer guten Wahl für entspannte Touren. Wer gern gleichmäßig fährt und nicht ständig am Drehzahlbereich „arbeitet“, wird sich hier schnell wohlfühlen.
Die KTM 125 Duke ist auf der Landstraße ebenfalls spannend, aber anders: Sie macht Spaß, wenn man die Dynamik nutzt und den Motor im passenden Bereich hält. Für sportliche Fahrten mit häufigem Beschleunigen und zügigen Richtungswechseln ist sie stark. Wer dagegen lange Strecken mit konstantem Tempo bevorzugt, muss die Unterschiede im Motorcharakter stärker berücksichtigen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z1100 – Stärken
- Kräftiger Motorcharakter mit spürbaren Reserven im Alltag und auf der Landstraße.
- Ruhiges, stabiles Fahrgefühl, das sich besonders bei längeren Fahrten auszahlt.
- Entspanntes Beschleunigen, weil weniger „Arbeit“ am Getriebe nötig ist.
Kawasaki Z1100 – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als ein kompakteres Motorrad – im dichten Stadtverkehr kann das spürbar sein.
- Sportliche Agilität ist nicht der Hauptfokus; dafür steht eher Souveränität im Vordergrund.
KTM 125 Duke – Stärken
- Agiles Handling und schnelle Reaktionen, ideal für Stadt und enge Strecken.
- Lebendige Leistungsentfaltung, die Spaß macht, wenn man dynamisch fährt.
- Praktische Alltagstauglichkeit durch das kompakte Gesamtpaket.
KTM 125 Duke – Schwächen
- Für lange, gleichmäßige Autobahn- oder Schnellfahrten ist das Konzept weniger ausgelegt.
- Der Fahrspaß entsteht stärker über Drehzahl – wer es entspannt mag, muss das Fahrprofil anpassen.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Kawasaki Z1100 und KTM 125 Duke hängt vor allem davon ab, wie man Motorradfahren im Alltag erlebt. Geht es um souveräne Kraft, ruhiges Cruisen und das Gefühl, dass das Motorrad Reserven hat? Dann ist die Kawasaki Z1100 besonders passend.
Steht dagegen Agilität im Vordergrund, also häufiges Beschleunigen in der Stadt, leichtes Handling und ein sportliches Fahrgefühl, das schnell „anspringt“? Dann ist die KTM 125 Duke die stimmigere Wahl.
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist für alle interessant, die ein Naked Bike mit kräftigem Motorcharakter suchen und gern entspannt fahren: auf der Landstraße, bei Touren und überall dort, wo Durchzug und ruhige Stabilität wichtiger sind als maximale Wendigkeit. Sie punktet mit Souveränität, Reserven und einem Fahrgefühl, das auch über längere Zeit angenehm bleibt.
Die KTM 125 Duke passt dagegen besonders gut zu Fahrten im Alltag, zum Pendeln und zu einer dynamischen Fahrweise mit viel Richtungswechsel. Sie wirkt leichter, reagiert schnell und macht Spaß, wenn der Motor im passenden Drehzahlbereich genutzt wird. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist und ein agiles Motorrad bevorzugt, findet in der Duke die passendere Basis.
Kurz gesagt: Z1100 für souveräne Kraft und entspannte Touren, Duke für Wendigkeit, Lebendigkeit und Fahrspaß im urbanen Alltag.