| UVP | 11.995 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor: Leistung & Kraft im Keller
- Motor: Charakter & Seele
- Motor: Samt & Seide
- einfache Bedienung
- fährt sich leichter als gedacht
- tolle Serienausstattung
- gutes Fahrwerk, gute Bremsen
- Endschalldämpfer optisch verbesserungswürdig
- Navi nur nach Freischaltung
- Hebel könnten schöner sein
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.055 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 136 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 113 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 247 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 304 | km |
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Backlink-Gasdruck-Stoßdämpfer, Zugstufe, Federbasis einstellbar (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo, radial montierte 4-Kolben-Festsättel, Monobloc ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki Z 1100 ist kein kompromissloses Hyper‑Naked, sondern ein souveränes, erwachsenes Power‑Bike mit Fokus auf nutzbarer Leistung, Stabilität und moderner Technik. Sie richtet sich an Fahrer, die ein starkes Naked Bike suchen, das im Alltag genauso überzeugt wie auf der Landstraße – ohne dabei extrem oder nervös zu wirken. Unterm Strich ist die Kawasaki Z 1100 eine gelungene Rückkehr in die obere Naked‑Bike‑Liga – souverän, stark und angenehm unaufgeregt.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Kawasaki Z1100 als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
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Kawasaki Z1100 vs. KTM 390 Duke: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und Anspruch
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Kawasaki Z1100 und die KTM 390 Duke, wird der Vergleich besonders spannend. Hier prallen Welten aufeinander: Die Kawasaki Z1100 steht für große, souveräne Leistung und ein eher entspanntes, kraftvolles Fahrgefühl. Die KTM 390 Duke dagegen ist spürbar leichter im Charakter, agiler im Alltag und oft genau deshalb so beliebt, wenn es um Wendigkeit, Spritzigkeit und unkomplizierten Fahrspaß geht.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im direkten Vergleich schlagen: bei Motor und Antrieb, beim Handling, bei Komfort und Bremsen sowie bei der Frage, welches Motorrad besser zu bestimmten Fahrprofilen passt. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Bikes gegenübergestellt – ohne dass man sie auf ein einziges „besser“ reduzieren muss.
Motorcharakter: Kraft und Souveränität vs. Agilität und Drehfreude
Die Kawasaki Z1100 ist ein Motorrad, das vor allem durch seine große Motorbasis und den damit verbundenen Durchzug überzeugt. Im Vergleich zur KTM 390 Duke zeigt sich die Z1100 besonders dann, wenn es um gleichmäßiges Fahren geht: Gas auf, das Motorrad zieht spürbar nach vorn und bleibt dabei oft ruhig und kontrolliert. Das macht sie interessant für längere Strecken und für Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Die KTM 390 Duke setzt dagegen stärker auf ein lebendiges, drehfreudiges Konzept. Im direkten Vergleich wirkt sie im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken oft wacher, weil sie schneller auf Gasbefehle reagiert und das Fahrgefühl stärker „nach vorn“ drückt. Wer gerne zügig beschleunigt, häufig schaltet oder einfach das agile Handling liebt, findet in der Duke 390 meist den direkteren Zugang zum Fahrspaß.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Kawasaki Z1100: Stärke ist die souveräne Kraftentfaltung und das entspannte Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche kann sein, dass sie im engen Stadtverkehr weniger „leichtfüßig“ wirkt als die KTM – nicht unbedingt wegen der Technik, sondern wegen des grundsätzlichen Charakters eines großen Motorrads.
KTM 390 Duke: Stärke ist die spritzige Reaktion und die agilere Art, die besonders bei Stop-and-Go, Einfädeln und kurzen Strecken Spaß macht. Schwäche kann sein, dass die Duke 390 bei sehr langen Autobahnphasen oder bei Fahrten, bei denen man dauerhaft hohe Reserven erwartet, weniger „groß“ wirkt als die Z1100.
Handling und Fahrgefühl: Großes Drehmoment vs. leichtes, agiles Setup
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Kawasaki Z1100 vermittelt ein eher stabiles, souveränes Fahrgefühl. Das Motorrad wirkt wie gemacht für ruhiges, flüssiges Fahren: Man kann die Linie halten, das Tempo aufbauen und fühlt sich dabei oft sicher. In Kurven geht sie meist kontrolliert voran, ohne dass man ständig gegenlenken oder ständig nachjustieren muss.
Die KTM 390 Duke ist dagegen spürbar „kleiner“ im Gefühl. Sie lässt sich leichter positionieren, reagiert schneller auf Lenkimpulse und macht dadurch besonders in der Stadt und auf Landstraßen mit wechselnden Bedingungen Laune. Wer gerne dynamisch fährt, findet hier ein Motorrad, das sich schnell anfühlt und das Tempo oft mit weniger Aufwand erreichbar macht.
Fahrwerk, Stabilität und Alltag
Im Vergleich der Fahrwerks- und Geometrie-Charakteristik zeigt sich: Die Z1100 spielt ihre Stärken eher bei Stabilität und ruhigem Geradeauslauf aus. Die Duke 390 spielt ihre Stärken eher bei Wendigkeit und agiler Kurvenarbeit aus. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Die eine vermittelt „Souveränität“, die andere „Leichtigkeit“.
Bremsen und Sicherheit: Reserven vs. Dosierbarkeit
Auch bei den Bremsen gibt es im Vergleich typische Unterschiede. Die Kawasaki Z1100 profitiert von ihrem Konzept: Wenn das Motorrad viel Kraft und Masse mitbringt, braucht es Bremsen, die das Tempo zuverlässig und kontrolliert reduzieren. Im Alltag zeigt sich das oft als „mehr Reserve“: Man kann stärker verzögern, ohne dass sich das Fahrgefühl sofort verändert.
Die KTM 390 Duke setzt stärker auf Dosierbarkeit und ein direktes Ansprechverhalten. Gerade bei häufigen Bremsvorgängen im Stadtverkehr oder beim zügigen Anbremsen in Kurven kann das angenehm sein. Die Duke wirkt dabei oft so, als würde sie dem Fahrer sehr fein Rückmeldung geben.
Stärken und Schwächen bei der Bremsleistung
Kawasaki Z1100: Stärke ist die souveräne Verzögerung und das sichere Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im „Stop-and-go“-Alltag schwerer wirkt als die Duke – dadurch fühlt sich Bremsen zwar zuverlässig an, aber der Gesamteindruck ist weniger „leicht“.
KTM 390 Duke: Stärke ist die agile, gut dosierbare Bremswirkung. Schwäche kann sein, dass bei sehr sportlicher Fahrweise und wiederholten harten Bremsmanövern das Gefühl stärker vom Fahrstil abhängt als bei einem größeren, kraftorientierten Konzept.
Komfort und Sitzposition: Langstrecke vs. kurze Wege
Komfort ist bei Motorradvergleichen oft der Punkt, der am Ende entscheidet. Die Kawasaki Z1100 wirkt im Gesamtkonzept eher auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Last reagiert, unterstützen ein gleichmäßiges Fahren. Wer längere Strecken plant oder gerne entspannt unterwegs ist, wird die Z1100 häufig als angenehmer empfinden.
Die KTM 390 Duke ist dagegen stärker auf den Alltag und die „schnelle Runde“ ausgerichtet. Die Sitzposition und die kompakte Art machen sie besonders attraktiv, wenn es häufig um kurze Wege, Stadtverkehr und spontane Ausfahrten geht. Auf längeren Strecken kann das je nach Fahrstil und Körpergröße trotzdem funktionieren – aber die Grundausrichtung ist klar: agil statt gemütlich.
Für wen fühlt sich was besser an?
Wer viel pendelt oder oft in der Stadt unterwegs ist, findet in der Duke 390 meist den entspannteren Einstieg in den Fahralltag. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder das Motorrad als „Reisegerät“ im klassischen Sinne nutzt, wird an der Z1100 eher Gefallen finden.
Wirtschaftlichkeit und Nutzung: Anschaffung, Unterhalt und Fahrprofil
Bei der Nutzung spielen nicht nur die reinen Fahrwerte eine Rolle, sondern auch das Fahrprofil. Die Kawasaki Z1100 ist typischerweise ein Motorrad, das man gerne fährt, wenn man mehr „Motorradgefühl“ und Reserven sucht. Die KTM 390 Duke ist oft die Wahl, wenn man mit einem kleineren, leichteren Bike flexibel bleibt und das Fahren im Alltag besonders unkompliziert gestaltet.
Im Vergleich der beiden Ansätze zeigt sich: Die Z1100 kann sich für Menschen lohnen, die ein großes Motorrad suchen, das auch bei längeren Fahrten souverän bleibt. Die Duke 390 ist besonders interessant für Fahrer, die ein agiles Motorrad möchten, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt und bei jeder Gelegenheit Lust auf Kurven macht.
Vergleich der Stärken und Schwächen im Überblick
Kawasaki Z1100 – typische Pluspunkte
- Starke, souveräne Kraftentfaltung für entspanntes Fahren
- Stabiler Gesamteindruck, besonders bei höheren Geschwindigkeiten
- Komfortorientierter Charakter für längere Strecken
Kawasaki Z1100 – typische Herausforderungen
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtverkehr als die KTM
- Der Fokus liegt stärker auf Reserven als auf maximaler Agilität
KTM 390 Duke – typische Pluspunkte
- Agiles Handling und schnelle Reaktion auf Gas und Lenkimpulse
- Spannender Fahrspaß auf kurzen Strecken und in der Stadt
- Gute Dosierbarkeit, oft sehr direktes Feedback
KTM 390 Duke – typische Herausforderungen
- Bei sehr langen Autobahnphasen kann das „große“ Gefühl der Z1100 fehlen
- Der Fahrspaß hängt stärker vom eigenen Fahrstil ab
Fazit:
Die Kawasaki Z1100 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem für souveränes, kraftvolles Fahren gesucht wird: längere Strecken, ruhiges Tempo aufbauen, entspannter Durchzug und ein insgesamt stabiles Fahrgefühl. Wer gerne Reserven nutzt und das Motorrad als „großen“ Begleiter versteht, wird mit der Z1100 meist glücklicher.
Die KTM 390 Duke passt dagegen besonders gut zu einem Alltag mit vielen kurzen Strecken, Stadtverkehr und dem Wunsch nach agiler Dynamik. Wenn das Motorrad leicht zu bewegen sein soll, schnell auf Eingaben reagiert und auf kurvigen Strecken sofort Spaß macht, ist die Duke 390 oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Z1100 für Souveränität und Langstrecken-Feeling, Duke 390 für Wendigkeit, Drehfreude und unkomplizierten Fahrspaß im Alltag.